AT512279B1 - Einrichtung zur Einstellung der Elevation - Google Patents
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Abstract
Eine Einrichtung (1) zur Einstellung der Elevation einer mit einer Visiereinrichtung ausgerüsteten Waffe, wobei die Visiereinrichtung in der vertikalen Ebene zur Laufachse der Waffe verschwenkbar angeordnet ist und zur Verschwenkung der Visiereinrichtung eine mittels einer Handhabe (4) verdrehbare, mit einem Tastarm (6) zusammenwirkende exzentrische Kurvenscheibe (9) vorgesehen ist, wobei der Tastarm (6) drehfest mit der Waffe verbunden ist und die Kurvenscheibe (9) an einem Träger (8) drehbar gelagert ist und an diesem Träger (8) ein weiterer Tastarm (13) drehbar gelagert ist,der mit einer weiteren Kurvenscheibe (11) zusammenwirkt, die mittels einer weiteren Handhabe (5) verdrehbar ist und der weitere Tastarm (13) mit der Halterung (3) für die Visiereinrichtung kraftschlüssig verbunden ist.
Description
österreichisches Patentamt AT512 279B1 2013-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Einstellung der Elevation einer mit einer Visiereinrichtung ausgerüsteten Waffe, wobei die Visiereinrichtung in der vertikalen Ebene zur Laufachse der Waffe verschwenkbar angeordnet ist und zur Verschwenkung der Visiereinrichtung eine mittels einer Handhabe verdrehbare, mit einem Tastarm zusammenwirkende exzentrische Kurvenscheibe vorgesehen ist.
[0002] Aus der CA 789817 A ist eine Einrichtung zur Einstellung der Elevation einer Rohnwaffe bekannt, bei der das Zielfernrohr in Abhängigkeit der Zielentfernung zur Laufachse verstellbar angeordnet ist. Hiezu ist ein Einstellrad vorgesehen, an dem eine Entfernungsskala angebracht ist. Dieses vom Schützen zu verdrehende Einstellrad ist mit einer spiralförmigen, nockenförmigen Kurvenscheibe verbunden, die mit einem Nockenfolger zusammenwirkt, der die Montageplatte für das Zielfernrohr verschwenkt. Diese bekannte Konstruktion ermöglicht eine Grobeinstellung der von der Zielentfernung abhängigen Elevation, aber eine Feineinstellung der Elevation ist nicht möglich.
[0003] Aus der DE 430 989 ist ein Höhenrichtgerät für Maschinengewehre bekannt, bei dem eine drehbare Libelle zur Einstellung der Elevation benützt wird. Die Libelle ist um einen Zapfen verschwenkbar in einem Kasten an der Waffe gelagert. An die Unterseite der Libelle drückt gegen Federkraft eine drehbar gelagerte, unrunde Kurvenscheibe. Diese Scheibe ist händisch verdrehbar und mit Rasten versehen. An der Außenseite des Kastens ist eine Skala zur wiederholbaren Einstellung der Elevation angeordnet. Auch mit diesem bekannten Höhenrichtgerät ist nur eine grobe Einstellung der erforderlichen Elevation möglich, wobei auf die Ausrichtung der Libelle zu achten ist.
[0004] Weiters ist aus der GB 22 365 (A.D.1896) eine Einrichtung zur Einstellung des Visiers einer Rohrwaffe bekannt. Diese Einrichtung besteht aus zwei zueinander verschiebbaren Teilen, wobei ein erster Teil zur entfernungsabhängigen Höheneinstellung des Visiers stufenförmig angeordnete, unterschiedliche Höhe aufweisende Abschnitte aufweist und der andere Teil entlang einer geneigten Schlitzführung über einen kleinen Höhenbereich am ersten Teil, nach Lösen einer Klemmschraube, verschiebbar ist. Diese Einrichtung ermöglicht eine Grob- und Feineinstellung der Elevation, ist aber nicht mit der Waffe fest verbunden sondern lediglich als Einstellhilfe für das Visier vor dem Schießen zu verwenden.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung eine Einrichtung zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet und es ermöglicht, mittels Grob- und Feineinstellung präzise die erforderliche Elevation einzustellen. Dies ist für rückstoßfreie Waffen, insbesondere aber für Handfeuerwaffen erforderlich, die sogenannte „non lethal" - Geschoße verschießen, die beispw. im Polizeieinsatz eingesetzt werden. Die Fluggeschwindigkeit derartiger Geschoße ist niedrig und daher wirkt sich eine unpräzise eingestellte Elevation auf die Trefferwahrscheinlichkeit äußerst nachteilig aus.
[0006] Gemäß der Erfindung wird daher bei einer Einrichtung zur Einstellung der Elevation gemäß der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, dass der Tastarm drehfest mit der Waffe verbunden ist und die Kurvenscheibe an einem Träger drehbar gelagert ist, wobei an diesem Träger ein weiterer Tastarm drehbar gelagert ist, der mit einer weiteren Kurvenscheibe zusammenwirkt, die mittels einer weiteren Handhabe verdrehbar ist und der weitere Tastarm mit der Halterung für die Visiereinrichtung kraftschlüssig verbunden ist. Hiedurch wird eine Einrichtung geschaffen, die es in vorteilhafter Weise ermöglicht eine äußerst rasche Grobeinstellung und anschließend eine präzise Feineinstellung der Elevation vorzunehmen.
[0007] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kurvenscheiben einander gegenüberliegend, axial fluchtend angeordnet sind und die weitere Handhabe zur Verdrehung der weiteren Kurvenscheibe als Hohlwelle ausgebildet ist, in der die Welle zur Verbindung der Handhabe mit der Kurvenscheibe gelagert ist. Hiedurch wird in vorteilhafter Weise eine kleine Bauweise der erfindungsgemäßen Einrichtung erreicht und eine einfache und rasche präzise Einstellung der Elevation möglich. Durch die koaxiale Anordnung der Handha- 1 /10 österreichisches Patentamt AT512 279B1 2013-07-15 ben kann der Schütze in kürzester Zeit die Einstellung vornehmen und die Skalen ablesen.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Drehachsen der Tastarme einander gegenüberliegend, axial fluchtend angeordnet sind. Hiedurch erfolgt in vorteilhafter Weise die Verschwenkung der Visiereinrichtung sowohl bei der Grobeinstellung als auch bei der Feineinstellung um eine einzige Drehachse.
[0009] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kurvenscheiben zur Verschwenkung der Visiereinrichtung unterschiedliche Exzentrizitäten, Kurvenverläufe und Größen aufweisen. Dies ermöglicht in einfacher Weise bei der Konstruktion der Einrichtung eine Anpassung der Einstellbereiche für die Grob- und Feineinstellung an die von der Munition bzw. Waffe abhängigen Parameter.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Kurvenverlauf der Kurvenscheibe und/oder der Kurvenverlauf der weiteren Kurvenscheibe aufeinanderfolgende gerade, ebene Abschnitte aufweist, wobei der Abstand aufeinanderfolgender Abschnitte der Kurvenscheibe und/oder der Abstand aufeinanderfolgender Abschnitte der weiteren Kurvenscheibe zum Drehzentrum größer als der Abstand vorangehender Abschnitte ist. Hiedurch ist in einfacher Weise eine rasche Einstellung der Elevation in vorgegebenen Stufen möglich.
[0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kurvenverlauf der Kurvenscheibe und/oder der Kurvenverlauf der weiteren Kurvenscheibe einen schneckenförmigen, vorzugsweise stetig zunehmenden Verlauf aufweist. Hiedurch kann in vorteilhafter Weise eine sehr präzise Elevationseinstellung vorgenommen werden.
[0012] Ist die Kurvenscheibe mit den geraden, ebenen Abschnitten und die weitere Kurvenscheibe mit schneckenförmigem Verlauf ausgebildet, so wird in vorteilhaft einfacher Weise eine rasche Grobeinstellung und eine äußerst genaue Feineinstellung der Elevation erreicht, auch wenn der Schütze in einer Stress-Situation, wie in einem Polizeieinsatz die Einstellung vornehmen muss.
[0013] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird vorgeschlagen, dass jede der Kurvenscheiben mit einer Rasteinrichtung ausgerüstet ist, wobei jede der Rasteinrichtungen vorzugsweise als Rasttrommel mit einer Vielzahl von Rastpositionen ausgebildet ist. Hiedurch wird in vorteilhafter Weise eine Verstellung der eingestellten Elevation während des Zielvorganges unterbunden.
[0014] Nach einem weiteren besonderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass jedem der geraden, ebenen Abschnitte der Kurvenscheibe und/oder den geraden, ebenen Abschnitten der weiteren Kurvenscheibe eine vorbestimmte Rastposition der Rasteinrichtung zugeordnet ist. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise, dass die geraden, ebenen Abschnitte der Kurvenscheibe und/oder der weiteren Kurvenscheibe auf bspw. einer am zugehörigen Tastarm ausgebildeten ebenen Fläche kraftschlüssig aufliegen, wodurch die eingestellte Elevation für den Zielvorgang fixiert ist.
[0015] Weiters wird es dem Schützen durch die Rasteinrichtung in vorteilhafter Weise ermöglicht, die präzise Elevationseinstellung auch bei Dunkelheit bspw. durch Zählen der Raststufen von der „O" -Stellung aus vorzunehmen, ohne auf die Skalen an den Handhaben zu blicken.
[0016] Um dem Schützen die vorteilhafte Möglichkeit zu geben, die Elevationseinstellung durchzuführen ohne auf die Skalen an den Handhaben zu blicken, ist nach einem besonderen Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass mit den Kurvenscheiben od. mit deren Achsen elektronische Winkelgeber drehfest verbunden sind, deren Ausgangssignale einer elektronischen Auswerteeinrichtung zur Anzeige der Elevationseinstellung, vorzugsweise im Gesichtsfeld der Visiereinrichtung, zugeführt sind.
[0017] In den Zeichnungen ist die Erfindung in einer Ausführungsform schematisch beispielsweise dargestellt. Hiebei zeigen: [0018] Fig. 1 die erfindungsgemäße Einrichtung zur Einstellung der Elevation in Schrägan sicht, 2/10
österreichisches Patentamt [0019] Fig. 2 [0020] Fig. 3 [0021] Fig. 4 [0022] Fig. 5 AT512 279B1 2013-07-15 diese Einrichtung teilweise geschnitten, die Anordnung der Kurvenscheiben, die Ausbildung und Anordnung der Kurvenscheibe zur Grobeinstellung und die Ausbildung und Anordnung der Kurvenscheibe zur Feineinstellung der Elevation.
[0023] Gern. Fig. 1,2 und 3 ist die Einrichtung 1 mit dem Haltewinkel 2 an der nicht dargestellten Waffe befestigt. Die Plattform 3 ist für die Aufnahme bzw. Befestigung einer nicht dargestellten Visiereinrichtung vorgesehen. Als Visiereinrichtung kann bspw. ein optisches Zielfernrohr, ein Reflexvisier, ein Laser-Zielpunktprojektor od. dgl. verwendet werden.
[0024] Zur Einstellung der von der Zielentfernung und von der Ballistik der Munition bzw. Waffe erforderlichen Elevation ist die Plattform 3 zur Laufachse der nicht dargestellten Waffe zu ver-schwenken. Hiezu sind die als Drehknöpfe ausgebildeten Handhaben 4 und 5 vorgesehen, wobei die Handhabe 4 zur Grobeinstellung und die weitere Handhabe 5 zur Feineinstellung des erforderlichen Elevationswinkels vorgesehen sind.
[0025] Jeder dieser Handhaben 4 und 5 ist mit einer Skalierung 4a bzw. 5a versehen, wobei bei der dargestellten beispielsweisen Ausführungsform die Skalierung 4a an der Handhabe 4 zur Grobeinstellung in „100 mil-Schritten" und die Skalierung 5a an der weiteren Handhabe 5 zur Feineinstellung in „5 mil-Schritten" ausgebildet ist. Die Handhaben 4 und 5 sind koaxial angeordnet und derart an der Einrichtung 1 positioniert, dass die Skalierungen 4a, 5a und auch die feststehende Bezugsmarkierung „O" bei jeder eingestellten Elevation für den Schützen lesbar sind.
[0026] Mit dem an der Waffe befestigten Haltewinkel 2 ist der Tastarm 6 drehfest verbunden, der durch eine Öffnung 7 des als Gehäuse der Einrichtung 1 ausgebildeten Trägers 8 ragt. Der Träger 8 ist um den Tastarm 6 drehbar, die Drehachse ist mit 6a bezeichnet. Dieser Tastarm 6 liegt an der Kurvenscheibe 9 an. Die Kurvenscheibe 9 ist einerseits am Träger 8 drehbar gelagert und andererseits über die Welle 10 gern. Fig. 4 mit der Handhabe 4 drehfest verbunden. Bei Verdrehung der Handhabe 4 und der mit ihr fest verbundenen Kurvenscheibe 9 wird der Träger 8 gegenüber dem mit der Waffe fest verbundenen Tastarm 6 verdreht. Wie in Fig. 4 dargestellt weist die Kurvenscheibe 9 gerade bzw. ebene Abschnitte 9a bis 9g auf, wobei der Abstand aufeinander folgender Abschnitte 9a bis 9g zum Drehzentrum bzw. zur Welle 10 je nach Drehrichtung größer bzw. kleiner ausgebildet ist.
[0027] Die Abstände der Abschnitte 9a bis 9g zur Welle sind derart gewählt, dass jeder Abschnitt einer Elevationsveränderung von „1 OOmil" entspricht. Hiedurch ist die schrittweise Grobeinstellung der Elevation durchführbar.
[0028] Wie auch aus Fig. 5 ersichtlich, ist zur Feineinstellung der Elevation am Träger 8 eine weitere Kurvenscheibe 11 drehbar gelagert. Diese Kurvenscheibe 11 ist mittels der Handhabe 5 über die Hohlwelle 12 verdrehbar. Mit dieser weiteren Kurvenscheibe 11 wirkt der weitere Tastarm 13 zusammen, der drehbar am Träger 8 gelagert ist und mit der Plattform 3 für die Aufnahme bzw. Montage der nicht dargestellten Visiereinrichtung drehfest verbunden ist. Der Tastarm 13 liegt dem Tastarm 6 gegenüber, wobei die Achse 6a des Tastarms 6 mit der Achse 13a des Tastarms 13 fluchtet.
[0029] Die weitere Kurvenscheibe 11 weist einen schneckenförmigen Verlauf 11a auf, wobei je nach Drehrichtung, der Abstand zum Drehzentrum bzw. zur Hohlwelle 12 stetig zunehmend bzw. abnehmend vorgesehen ist. Die Größe und der schneckenförmige Verlauf 11a der weiteren Kurvenscheibe 11 sind derart ausgebildet, dass bei Betätigung der Handhabe 5 eine Feineinstellung der Elevation gern, der Skalierung 5a durchführbar ist.
[0030] Sowohl die Kurvenscheibe 9 zur Grobeinstellung, als auch die weitere Kurvenscheibe 11 zur Feineinstellung der Elevation sind mit Rasttrommeln 14, 15 drehfest verbunden, deren Rastbohrungen mit federbelasteten Rastkugeln 14a, 15a Zusammenwirken. Diese Rastbohrungen in den Rasttrommeln 14,15 sind jeweils in mit den Skalierungen 4a und 5a übereinstim- 3/10 österreichisches Patentamt AT512 279B1 2013-07-15 menden Abständen zueinander angeordnet.
[0031] Die Tastarme 6 und 13 liegen unter Federdruck an den zugehörigen Kurvenscheiben 9 und 11 an. Diese Federn sind nicht dargestellt.
[0032] Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, zur Verdrehung der Kurvenscheiben 9 und 11 voneinander getrennte Wellen und hiebei nicht koaxiale Handhaben 4 und 5 vorzusehen.
[0033] Es liegt weiters im Rahmen der Erfindung, die Kurvenscheiben derart auszubilden, dass sie eine Einstellung der Elevation in einem ballistik- bzw. munitionsunabhängigen Winkelmaß ermöglichen oder einen munitionstypischen/ballistik- und zielentfernungsabhängigen Kurvenverlauf aufweisen. Hiebei kann die Skalierung an den Handhaben 4 und 5 bspw. in Hektometern und Metern erfolgen.
[0034] Insbesondere für die Kombination der Einrichtung 1 zur Einstellung der Elevation mit einem an der Waffe montierten optronischen Entfernungsmesser und einem Ballistikrechner ist die Verwendung von nicht dargestellten elektronischen Winkelgebern, die mit den Kurvenscheiben 9 und 11 oder den Achsen 6a und 13a gekuppelt sind, vorgesehen. Die von den Winkelgebern bereitgestellten Signale können einer elektronischen Auswerteinrichtung zur Anzeige der eingestellten Elevation mittels eines Displays im Gesichtsfeld des Visiers zugeführt werden. Die Signale der Winkelgeber können auch zur Generierung eines optischen Signals im Gesichtsfeld des Visiers zur Anzeige der Übereinstimmung der vom Ballistikrechner errechneten erforderlichen Elevation der Waffe und der vom Schützen mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung 1 eingestellten Elevation benützt werden.
[0035] Die Erfindung ist auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. 4/10
Claims (9)
- österreichisches Patentamt AT512 279 B1 2013-07-15 Patentansprüche 1. Einrichtung zur Einstellung der Elevation einer mit einer Visiereinrichtung ausgerüsteten Waffe, wobei die Visiereinrichtung in der vertikalen Ebene zur Laufachse der Waffe ver-schwenkbar angeordnet ist und zur Verschwenkung der Visiereinrichtung eine mittels einer Handhabe verdrehbare, mit einem Tastarm zusammenwirkende exzentrische Kurvenscheibe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastarm (6) drehfest mit der Waffe verbunden ist und die Kurvenscheibe (9) an einem Träger (8) drehbar gelagert ist, wobei an diesem Träger (8) ein weiterer Tastarm (13) drehbar gelagert ist, der mit einer weiteren Kurvenscheibe (11) zusammenwirkt, die mittels einer weiteren Handhabe (5) verdrehbar ist und der weitere Tastarm (13) mit der Halterung (3) für die Visiereinrichtung kraftschlüssig verbunden ist.
- 2. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheiben (9, 11) einander gegenüberliegend, axial fluchtend angeordnet sind und die weitere Handhabe (5) zur Verdrehung der weiteren Kurvenscheibe (11) als Hohlwelle (12) ausgebildet ist, in der die Welle (10) zur Verbindung der Handhabe (4) mit der Kurvenscheibe (9) gelagert ist.
- 3. Einrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (6a, 13a) der Tastarme (6,13) einander gegenüberliegend, axial fluchtend angeordnet sind.
- 4. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheiben (9, 11) zur Verschwenkung der Visiereinrichtung unterschiedliche Exzentrizitäten, Kurvenverläufe und Größen aufweisen.
- 5. Einrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurvenverlauf der Kurvenscheibe (9) und/oder der Kurvenverlauf der weiteren Kurvenscheibe (11) gerade, ebene Abschnitte aufweist, wobei der Abstand aufeinanderfolgender Abschnitte (9a bis 9g) der Kurvenscheibe (9) und/oder der Abstand aufeinanderfolgender Abschnitte der weiteren Kurvenscheibe (11) zum Drehzentrum größer als der Abstand vorangehender Abschnitte ist.
- 6. Einrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurvenverlauf der Kurvenscheibe (9) und/oder der Kurvenverlauf (11a) der weiteren Kurvenscheibe (11) einen schneckenförmigen, vorzugsweise stetig zunehmenden Verlauf aufweist.
- 7. Einrichtung nach mindestens einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Kurvenscheiben (9, 11) mit einer Rasteinrichtung (14, 14a, 15, 15a) ausgerüstet ist, wobei jede der Rasteinrichtungen vorzugsweise als Rasttrommel (14, 15) mit einer Vielzahl von Rastpositionen ausgebildet ist.
- 8. Einrichtung nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der geraden, ebenen Abschnitte (9a bis 9g) der Kurvenscheibe (9) und/oder den geraden, ebenen Abschnitten der weiteren Kurvenscheibe (11) eine vorbestimmte Rastposition der Rasteinrichtung (14,14a, 15, 15a) zugeordnet ist.
- 9. Einrichtung nach mindestens einem der Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Kurvenscheiben (9, 11) od. mit deren Achsen (6a, 13a) elektronische Winkelgeber drehfest verbunden sind, deren Ausgangssignale einer elektronischen Auswerteeinrichtung zur Anzeige der Elevationseinstellung, vorzugsweise im Gesichtsfeld der Visiereinrichtung, zugeführt sind. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 5/10
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