DE425588C - Visiereinrichtung fuer Geschuetze oder Maschinengewehre - Google Patents

Visiereinrichtung fuer Geschuetze oder Maschinengewehre

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DE425588C
DE425588C DEG62932D DEG0062932D DE425588C DE 425588 C DE425588 C DE 425588C DE G62932 D DEG62932 D DE G62932D DE G0062932 D DEG0062932 D DE G0062932D DE 425588 C DE425588 C DE 425588C
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DE
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coupling
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worm
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DEG62932D
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C P GOERZ FA
OPTISCHE ANSTALT AKT GES AKCIO
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C P GOERZ FA
OPTISCHE ANSTALT AKT GES AKCIO
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Visiereinrichtung für Geschütze oder Maschinengewehre. Die Erfindung bezieht sich auf Visiereinrichtungen jener Art, bei welchen zum Zwecke einer raschen Einstellung der jeweilig erfo@rderlichen Gesamtelevation als Summe aus Gelände- und Schußwinkel, insbesondere bei Beschießung unsichtbarer Ziele. Geländewinkel und Schußwinkel, jeder für sich, eingestellt werden kann.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der mit einer Längs- und Querlibelle versehene Zielfernrohrträger zwangläufig verbunden ist mit einem um eine horizontale, zur Ziellinie senkrechte Achse drehbaren Schneckenradsegment, in dessen Verzahnung eine Schnecke eingreift, die mittels einer Griffscheibe verdreht werden kann, wobei die Größe dieser Verdrehung durch eine auf der Griffscheibe befestigte Kreisteilung abgelesen werden kann mit Hilfe eines Zeigers; der auf einer um die Schneckenspindel verdrehbaren Hülse angebracht ist. Diese wird durch eine lösbare Reibungskupplung an der Schneckenspindel festgehalten, wobei deren Relativverdrehung gegen den an der Feuerwaffe befestigten Träger auf einer zweiten Skalenteilung abgelesen werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform als Maschinengewehraufsatz dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Seitenansicht, zum Teil Längsschnitt, Abb.2 eine Ansicht von oben, Abb. 3 den Hauptquemschnitt, Abb. :1 Querschnitt durch die Geländewinkel-Skalentrommel nach der Linie A-A in Abb. i, Abb. 5 Querschnitt durch die Schußwinkel-Skalentrommel nach der Linie B-B in Abb. i, Abb. 6 und 7 Längsschnitt und Grundriß einer anderen Ausführungsform der Skalentrommeln oder Hülsen mit selbsttätiger Sperre.
  • Der am Maschinengewehr i festgeschraubte Büge12 trägt in einer zur Laufachse senkrechten Lagerbohrung einen in dieser drehbaren Zapfen 3, an welchem ein Schneckenradsegment q. sitzt, das mit dem Fernrohrträger Ft fest verbunden ist. In die Verzahnung des Schneckenrades, das in einem am Bügel 2 aufgesetzten Gehäuse 2a drehbar gelagert ist, greift eine Schneckenspindel 5 ein, auf deren vierkantigem Ende 5a eine Griffscheibe 6 befestigt ist. Diese Griffscheibe ist mit einer Kreisteilung 6a versehen und weist in ihrem abgesetzten Teil ein Schraubengewinde 6b auf, in das ein Muttersegment 7 eingreift, welches sich bei Verdrehung der Griffscheibe in dem Längsschlitz einer zur Spindel 5 konzentrisch gelagerten Trommel oder Hülse 8 verschiebt, derartig, daß jede volle Spindelverdrehung durch eine am Muttersegment 7 eingeritzte Marke 7a auf einer beiderseits des Längsschlitzes angebrachten Skala 8a, jeder Bruchteil einer vollen Spindelverdrehung an der Kreisskala 6a mittels der am Griffrand 8b der "Trommel 8 eingeritzten Marke 8a genau abgelesen werden kann. Wegen der Verdrehbarkeit diesex Trommel 8 ist es zwecks bequemer Einstellung vorteilhaft, drei solche, am Umfang unter i 2o' verteilte Skalenschlitze und Marken anzubringen. Die Trommel 8 ist an ihrem rechten Ende mit einer schraubenförmigen Nut 8d versehen, in die ein Muttersegment 9 eingreift, das nur achsial in einem Längsschlitz eines am Schneckenradgehäuse 2a sitzenden Rohrstutzens io verschoben werden kann, und zwar durch Verdrehung der Trommel 8 mittels ihres Griffrandes 8b. Auch dieses Muttersegment 9 trägt eine eingeritzte Marke 9a, welche die Größe der Hülsenverdrehung auf einer zwischen den Gängen der schraubenförmigen Nut eingravierten Skala 8a anzeigt. Das rechte Ende der Trommel 8 ist mit einer konzentrischen Gewindebohrung versehen, in die nach Einbringen einer Druckfed,er i i der Gewindering 12 eingeschraubt wird, der an seiner ringförmigen Stirnfläche eine feine RadialverzahnungZ hat, die unter dem Einfluß der Druckfeder i i in eine genau passende Verzahnung an der Stirnfläche eines Ringes 13 greift, der mit der Schneckenspindel fest verbunden ist und gleichzeitig als deren Lagerzapfen im Rohrstutzen io des Schneckenradgehäuses 2a dient. Durch diese Anordnung ergibt sich die das Fesen der Erfindung bildende Unabhängigkeit der Einstellungen der beiden Skalen. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist nun folgende Beim direkten Zielen wird mittels des Zielfernrohres das unter einem gewissen Geländewinkel gesehene Ziel anvisiert, so daß die optische Ziellinie unter diesen Geländewinkel geneigt erscheint. Daher braucht dieser nicht weiter berücksichtigt zu werden, weshalb die Geländewinkelskala 6a bis 8a mittels der Marken 8c und 7a auf Null eingestellt wird. Dies geschieht durch Herausziehen der Trommel 8 mittels ihres Griffrandes, wobei die Federspannung überwunden wird und die Radialverzahnungen der Ringe i2 und 13 außer Eingriff kommen. Hierauf wird der der Zielweite entsprechende Schußwinkel (Neigung der Visierlinie gegen die Rohrachse) dadurch eingestellt, daß durch gemeinsame Verdrehung der zufolge des Druckes der Feder i i miteinander verkuppelten Griffränder 6 und 8b die Marke 9a auf der Distanzskala 8e direkt auf die Zielentfernung eingestellt und durch die Höhenrichtschraube des Maschinengewehres das Ziel einvisiert wird, wodurch die Rohrachse die erforderliche Gesamtelevation erhält.
  • Beim indirekten Schießen jedoch, wenn das Ziel selbst nicht anvisiert werden kann, wird der irgendwie ermittelte Geländewinkel auf der Skala 6a und 8a mittels der Marken 8e und 7c genau eingestellt, und zwar durch relative Verdrehung der beiden Griffränder 6 und 8b nach vorgenommener Entkuppelung der Ringe 12 und 13; hierauf wird durch gemeinsame Verdrehung dieser beiden Griffränder die irgendwie ermittelte Zielentfernung auf der Distanzskala 8a mittels der Marke 9a eingestellt, worauf durch die Höhenrichtschraube des Maschinengewehres die am Fernrohre angebrachte Längslibelle zum Einspielen gebracht wird.
  • Mit Rücksicht auf die beim Schießen auftretenden Erschütterungen ist es zweckmäßig, die vorgenommene Skaleneinstellung zu arretieren, wie dies bei der Ausführungsform nach Abb. 6 und 7 ersichtlich ist. Hier legt sich der in der Trommel 8 festgeschraubte Ring 12a mit seiner Stirnfläche vollkommen glatt gegen die ihm zugekehrte Stirnfläche des auf der Schneckenspindel befestigten Stützringes 13a; dagegen trägt die auf dem Vierkant 5a der Schneckenspindel 5 fest aufgesetzte Hülse 6 an ihrem Umfange eine sehr feine stirnradähnliche Verzahnung 6z, in die die Innenverzahnung einer achsial verschiebbaren Griffhülse G eingreift. Diese Innenverzahnung greift jedoch gleichzeitig in die mit Gz vollkommen übereinstimmende Außenverzahnung 8= der Trommel 8, so daß letztere in der gezeichneten Lage mit der Hülse 6 zwangläuflg gekuppelt ist. Die Nabe der Griffhülse G ist nun büchsenförmig ausgebildet und .enthält eine Druckfeder i i, die sich einerseits gegen die eine Stirnwand der Büchse und andererseits gegen eine kolbenförmige Platte 5b an der Schneckenspindel abstützt und so die Griffhülse in der gezeichneten (kuppelnden) Lage hält.
  • Zwecks Einstellung des Geländewinkels auf der Skala. 6a und 8a mittels der Marken 8c und 7a wird die Griffhülse 9 so weit heraus (nach links) geschoben, bis die Verzahnung der Trommel 8 vollkommen sichtbar wird. wodurch deren Entkupplung von der Hülse 6 erfolgt, so daß eine Relativdrehung dieser beiden Hülsen ermöglicht wird. Nach vorgenommener Skaleneinstellung wird die Innenverzalmung der Griffhülse G über die Außenverzahnung der Trommel 8 unter Mitwirkung der Federkraft geschoben, wodurch die Einstellung dieser Skala gesperrt ist. Um auch die Sperrung der Schußwznkeleinstellung auf der Skala 8e mittels der Marke 9a zu ermöglichen, erhält der vordere ringförmige Rand der Griffhülse G eine Radialverzahnung Gz, in die eine Schneide S eines auf dem Trommelgehäuse io befestigten Riegels 12 eingreift. Demnach kann die Einstellung dieser Schußwinkelskala unabhängig von der Einstellung der POsitionswinkelskala erfolgen, indem die Griffhülse nur um den kleinen Betrag der achsialen Zahntiefe der Radialverzahnung Cjz herausgezogen wird.
  • Selhstverständlich kann auch die Skala 6a, 8a als Schußwinkelskala und die Skala 8c als Geländewinkelskala verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Visiereinrichtung für Geschütze oder Maschinengewehre, bei der die Einstellungen des Geländewinkels und des Schußwinkels nicht in Wechselbeziehung zueinander erfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges zur Verdrehung des Fernrohres oder Fernrohrträgers uni eine horizontale, zur Ziellinie senkrechte Achse dienendes Getriebe wahlweise kuppelbar ist mit zwei Anzeigevorrichtungen, welche nicht miteinander in Wechselbeziehung stehen und von denen die eine den Geländewinkel und die andere den Schußwinkel angibt und bei der die Fernrohrverdrehung als Summe zweier aufeinanderfolgender Verdrehungen angezeigt werden kann.
  2. 2. Ausfüb rungsferm der Visiereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schneckenspindel (5) eines zur Verdrehung des Fernrohres dienenden Schneckentriebes zwei Skalenträger und Zeiger in Verbindung stehen, welche bei Verdrehung der Schneckenspindel gemeinsam oder nach Lösung einer Kupplung unabhängig voneinander - dem Maß der Schneckenspindeldrehung entsprechend -verstellt werden.
  3. 3. Ausführungsform der Visiereinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Schneckenspindel (5) fest verbundene Hülse oder Scheibe (6) mit einer sie umschließenden Hülse (8) duxch eine lösbare Kupplung verbunden ist und jede der Hülsen (6, 8) Schraubengewinde (6b, 8d) aufweisen, in welche je ein als Markenträger dienendes Muttersegment (7, 9) eingreift, von welchen das eine (7) durch einen Längsschlitz der äußeren Hülse (8) und das andere durch einen Längsschlitz in einem Gestellteil greift, so daß bei hergestellter Kupplung und gemeinsamer Verdrehung der Hülsen das eine (9) und bei gelöster Kupplung und gegenseitiger Verdrehung der Hülsen das andere Muttersegment (7) eine achsiale Verschiebung erfährt. q.. Ausführungsform der Visiereinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß .eine die Kupplung der beiden Hülsen (6, 8) bewirkende achsial verschiebbare Griffhülse (G) durch einer. am Gestell oder Schneckentriebgehäuse (io) befestigten Riegel (12), der in eine Ausnehmung oder Verzahnung (Gz) an der Stirnseite der Griffhülse eingreift, in der Kupplungslage verriegelt wird.
DEG62932D 1924-12-16 1924-12-16 Visiereinrichtung fuer Geschuetze oder Maschinengewehre Expired DE425588C (de)

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