AT49738B - Wechselstrom-Gleichrichter. - Google Patents

Wechselstrom-Gleichrichter.

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Elektromechanische Werke Ges M
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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  Es hängt deshalb   bohn   Einschalten des Apparates vom Zufall ab, welche Klemme auf der Gleichstromseite die positive wird und   cs   ist auch nicht ausgeschlossen, das sich die   Stromrichtung   während des Betriebes umkehrt, falls der Apparat   momentan #ausser Tritt" kommen sollte.   Aus diesem Grunde wurden bisher nur Apparate mit Wechselstromerregung in der Praxis verwendet. 



   Die zweite   Arbeitsbodingung.   wonach die Bewegungen des   Unterbrechers mit dem Wechsel-   strom "in Phase" sein müssen,   schliesst   eigentlich drei verschiedene Bedingungen in sich ein nämlich : a) der   Erregerstrom   müsste in Phase mit dem Hauptstrom sein, b) die Anzugskräfte des Magneten müssten in Phase mit dem Erregerstrom sein, c) die Bewegungen des Ankers müssten in Phase mit den   Anzugskräften des Magneten   sein.
Es ist klar, dass Bedingung a) bei den Apparaten mit   Wechselstromerregung die Anwendung   besonderer Mittel erfordert. da im allgemeinen der Erregerstrom   gegenüber   dem Hauptstrom in der Phase stark verschoben sein wird.

   Man verwendet deshalb in der Praxis einen Kondensator der mit den Erregerspulen in Serie geschaltet wird. Bei den Apparaten mit Gleichstromerregung dagegen ist eine Phasenverschiebung zwischen Erregerstrom und Hauptstrom naturgemäss ausgeschlossen, da ja der Hauptstrom selbst zur Erregung verwendet wird. 



   Bedingung b) bietet in der Praxis keine Schwierigkeiten : allerdings besteht infolge der Hysteresis eine kleine Phasenverschiebung zwischen magnetischen Feld- und Erregerstrom. doch ist dies geringfügig. Es wird später ein Mittel angegeben werden, um diese geringe Verschiebung zu kompensieren. 



   Bedingung c) ist rein mechanischer Natur und ergibt sich auf Grund einer   Betrachtung   
 EMI2.1 
 auf den Anker einwirkenden Kraftimpulse (also die Periodenzahl des Wechselstromes) genau gleich ist der   Eigenschwingungszah ! des   Ankers. In diesem Fall,   der #     vollkommene   Resonanz" genannt wird, sind jedoch die Bewegungen des Ankers gegen die Anzugkräfte des Magneten um nahezu 900 verschoben, d. h. die Ablenkung des Ankers aus der Mittellage erreicht ihr Maximum. wenn die Anziehungskraft (oder der Erregerstrom) gleich 0 ist. 



   Es ist deshalb notwendig, nicht mit   vollkommener   Resonanz zu arbeiten, sondern die Eigen-   schwingungszahl   des Ankers entweder etwas höher oder etwas niedriger zu machen als die Wechselstromfrequenz. Wie durch Versuche festgestellt worden ist, finden im ersten Falle die Bewegungen 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 schwingungszahl einstellen (die bei der in Fig. : 3 dargestellten Bauart erfahrungsgemäss etwa 10% unterhalb der Frequenz liegt). so kann der Apparat nur mit (iner   bestimmten Stromstärke     arbeiten.

   Schaltet man also den Apparat in   einen Stromkreis ein. dessen   Spannung   und Widerstand so gewählt ist, dass sich diese für den Betrieb geeignete Stromstärke einstellt. so beginnt der Anker regelmässig zu schwingen und die Unterbrechung und   Einselhaltung erfolgt im richtigen   Moment, so dass am Unterbrecher keine Funken auftreten. Liegen jedoch die Verhältnisse des 
 EMI2.4 
 

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 EMI3.1 
 
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 EMI4.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wechselstrom-Gleichrichter mit synchron schwingendem Anker, dessen Erregung durch unterbrochenen Gleichstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betrieb des Gleichrichters mit einer bestimmten Frequenz die Eigenschwingungszahl des Ankers nahe an der Freux nu des Wechselstromes liegt, jedoch mit derselben nicht vollkommen Übereinstimmt, wodurch erreicht wird, dass bei Vorhandensein einer Gleichstrom-Elektromotorkraft im Stromkreis der Gleichrichter nur auf die der Gleichstrom-Elektromotorkraft entgegengerichtete Stromrichtung anspricht.
    2. Einrichtung zum Laden von Akkumulatoren mittels eines Gleichrichters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu ladende Batterie selbst dit Wirkung der in Anspruch l erwähnten Gleichstrom-Elektromotorkraft ausübt. EMI5.1 unterbrochenen Gleichstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass sein magnetischer Kreis eine von der Haupterregung unabhängigen konstanten Magnetisierung unterworfen ist.
    4. Wechselstrom-Gleichrichter mit synchron schwingendem Anker, dessen Kontakt, während der Stromunterbrechung an einem Anschlag (m) anliegt und während der Kontaktdauer durch den Kontaktstift von dem Anschlag abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass sownh ! dx EMI5.2 eigener Kontaktfeder, welche während der Stromunterbrechung an einem Anschlag anliegt und während der Kontaktdauer durch den Kontaktatift von dem Anschlage abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Kontaktfeder (c) als auch der Anschlag (m) an einem feststehenden EMI5.3 Ruhelage zeitlich zusammenfällt.
    6. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vor hilt, nits der Zeitdauer des Stromscblusscs zur Zeitdauer der Stromunterbrechung dadurch geregelt wird, dass die freie Länge der Ankerfeder während des StromschIuE38cs eine andere ist, als während der Stronunterbreehung.
    7. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die freine lanze der Ankerfeder dadurch bestimmt wird, dass diese zwischen Platten befestigt ist, die alle oder teilweise in der Längsrichtung der Ankerfeder verschiebbar sind.
    8. Wechselstrom-Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Zeitdauer EMI5.4 eine die Schwingungen regelnde einstellbare Bremse.
    11. Wechselstrom-Gleichrichter mit synchron schwingendem Anker, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Kontaktes sich auf verschiedenen Bahnen bewegen, zwecks Erzielung einer Bremswirkung ohne Anwendung einer besonderen Bremsvorrichtung. EMI5.5
AT49738D 1909-10-31 1909-10-31 Wechselstrom-Gleichrichter. AT49738B (de)

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