AT107498B - Einrichtung zum Gleichrichten von Wechselstrom zum Laden von Sammelbatterien. - Google Patents

Einrichtung zum Gleichrichten von Wechselstrom zum Laden von Sammelbatterien.

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AT107498B
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Giuseppe Moschetti
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Giuseppe Moschetti
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gleichrichter für Wechselstrom und die gruppenweise Anordnung mehrerer solcher Gleichrichter zum Laden von Sammelbatterien. 



   Der den Gegenstand der Erfindung bildende Gleichrichter kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass der Wechselstrom durch eine Wicklung fliesst, die eine schwingende Lamelle umgibt und deren freies Ende magnetisiert. das zwischen den beiden Polen eines permanenten magnetischen Feldes 
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 wird, die mit dem Speisestrom   übereinstimmt,   wobei durch die   Hin-und Herschwingungen   der Lamelle ein gleichgerichteter Strom entsteht, der an der positiven   Klemme   mit Hilfe zweier Kontakte abgenommen werden kann, von denen der eine fest und der andere an der schwingenden Lamelle vorgesehen ist. 



   Beim Abschalten der Vorrichtung von der Speiseleitung kann man feststellen, dass die letzten   Sehwingungen   des   Schwingungskörpers   die   Saull11elbatterie   zur Speiseleitung entladen, so dass die auf diese Weise entstehenden Induktionsströme die Erregerwicklung der Lamelle speisen und die Lamelle in Schwingung halten. Diese Phänomene treten mit zunehmender Spannung verstärkt auf.

   Um diese   Übelstande auszuschalten   und ohne Gefahr hohe Ladespannungen verwenden zu können, werden mehrere Gleichrichter erfindungsgemäss in Gruppen geschaltet, indem man in den Ladestromkreis zwei oder mehrere der vorliegenden Gleichrichter einschaltet, derart. dass bei Beginn der Ladung oder bei
Unterbrechungen des Synchronismus eine   Störung   der Wirkung der einzelnen Gleichrichter nicht zu   befürchten   ist. 



   Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es bedeutet : Fig. 1 eine Vorderansicht des Gleichrichters, Fig. 2 eine Längsschnitt nach Fig. 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ein Schaltungsschema mit zwei Gleichrichtern. 



   Der Gleichrichter (Fig. 1 und 2) besitzt eine elastische Lamelle   1,   die unten an der   Klemme : 2   befestigt ist, während ihr oberes   Ende j sich   in dem Magnetfeld des permanenten   Magneten befindet.   



  Um das Lameilenende 3 ist eine Wicklung 5 gewunden, welche an das Wechselstromnetz angeschlossen und deren Enden einerseits mit der Lamelle 1 und anderseits mit einer kleinen Spiralfeder 6 verlötet sind, die an die Klemme 7 angeschlossen ist, welche mit einer Abzweigung 8 der Sekundärwicklung 9 des Transformators T verbunden ist. Eine andere Abzweigung 10 der   Sekundärwicklung 9 steht mit   der Klemme 2 in Verbindung, so dass der abgezweigte Stromkreis über Lamelle 1 und Wicklung   J   geschlossen ist. 



   Die Lamelle 1 ist mit einem Platinkontakt 11 versehen, der einem ebenfalls aus Platin bestehenden festen Kontakt 12 gegenüber steht. Dieser Kontakt führt durch Leitung 14 zu einer   Stromabnahme-     klemme. M.   Die andere Klemme 13 ist durch   Leitung 7J   mit der   Sekundärwicklung des Transformators T   direkt verbunden und   schliesst   einen Rheostat 16 und eine Schmelzsicherung 17 ein. die den Zweck hat,   zu \erhindsrn, dass   der   Akkumulator   oder die Sammelbatterie sich entladet, falls der Wechselstrom des Transformators T, z. B. bei einer   Störung, unterbrochen   wird. 



   Um die Eigenschwingung der elastischen Lamelle 1 regeln zu   können,   wird eine Vorrichtung   18   verwendet, die eine Schraube 19 besitzt, deren Spitze sieh gegen die Lamelle mehr oder weniger anlegt, wodurch die freie   Schwing1mgslänge   der Lamelle verändert werden kann. Zweckmässig wird zwischen der Spitze der Schraube 19 und der Lamelle 1 eine Blattfeder 20 eingeschaltet, die wie ein elastisches Kissen wirkt.

   Um weiter den Abstand zwischen den Platinkontakten 11 und 12 zu regeln und dadurch   die Minimalwerte   der Halbwelle zu unterdrücken, wird eine Ansgleichsvorrichtung 21 verwendet, zu 

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 der eine   Schraube : 2B gehört,   deren Spitze unter Vermittlung einer gebogenen Blattfeder 23 die Lamelle 1 von dem festen Kontakt 12 mehr oder weniger entfernt. 



   Der in den Wicklungen 24 induzierte Strom des Transformators l'speist die   Wicklung     ; 5, wodurch   am Ende der schwingenden Lamelle   1   ein magnetisches Wechselstromfeld von gleicher Frequenz und
Phase wie in der Transformatorwicidung 24 entsteht. Das   Lamellenende : 3 wird dadurch abwechselnd   positiv und negativ magnetisch und, da es sich im Kraftlinienfeld des permanenten Magneten 4 befindet, wird es bald von dem einen und bald von dem ändern Magnetpol angezogen bzw. abgestossen. 



   Man regelt nun die Synchronisierungsschraube 19 so, dass die Lamelle dieselbe Schwingung- frequenz wie der Wechselstrom erhält und erzielt bei jeder Periode das Aufeinandertreffen oder Lösen der Kontakte   11 und 12,   demzufolge an den   Klemmen-M   ein pulsierender gleichgerichteter Strom abge- nommen werden kann. 



   Der den Gegenstand der Erfindung bildende Gleichrichter ist im   allgemeinen   nicht für hohe
Spannungen geeignet. Versuche haben aber gezeigt, dass, wenn man mehrere solcher Gleichrichter in Gruppen schaltet, man sehr hohe Spannungen erreichen kann. Da aber bei der gruppenweisen Verwendung mehrerer Schwingungskörper dieselben mit Bezug auf Phase und Periode verschieden arbeiten und keinen
Stromdurchlass weder zum Laden, noch zum Entladen des Sammlers ermöglichen können, wohingegen die Einrichtungen ordnungsgemäss arbeiten, sobald die   Schwingungskörper   den   Synchronismus   erreicht 
 EMI2.1 
 
In Fig.

   3 sind zwei erfindungsgemässe in   Gruppen geschaltete Gleichrichter Rs, Rb   dargestellt, aus je einer schwingenden Lamelle la und 1b bestehend, die zwischen den Polen der permanenten Magnete 4a und 4b in   Schwingung   gesetzt werden. 



   Wie ersichtlich, sind die   Wicklungen   der Lamellen hintereinander geschaltet, wodurch der 
 EMI2.2 
 zwischen dem festen Kontakt des Gleichrichters und der schwingenden Lamelle einschalten (Fig. 3). 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Gleichrichten von Wechselstrom zum Laden von Sammelbatterien, dadurch 
 EMI2.3 
 Lamelle   (1)   an den Wechselstrom angeschlossen ist, so dass die Lamelle mit diesem frequenz-und phasengleich schwingt, wobei ein an der Lamelle   (1)   angebrachter Kontakt (11) im Zusammenwirken mit einem feststehenden Kontakte   (12)   in an sich bekannter Weise das Gleichrichten des über diese Kontakte fliessenden Speisestromes bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Frequenzreguliervorrichtung, bestehend aus einstellbaren Schrauben (19, 22), die gegen Blattfeden (20, 23) der schwingenden Lamelle eingestellt werden können.
    3. Gleichrichter nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gleichrichter unter sich hintereinander geschaltet sind.
AT107498D 1926-02-08 1926-02-08 Einrichtung zum Gleichrichten von Wechselstrom zum Laden von Sammelbatterien. AT107498B (de)

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