DE179291C - - Google Patents

Info

Publication number
DE179291C
DE179291C DENDAT179291D DE179291DA DE179291C DE 179291 C DE179291 C DE 179291C DE NDAT179291 D DENDAT179291 D DE NDAT179291D DE 179291D A DE179291D A DE 179291DA DE 179291 C DE179291 C DE 179291C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
rectifier
circuit
switched
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT179291D
Other languages
English (en)
Publication of DE179291C publication Critical patent/DE179291C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/10Current-controlled supply systems, e.g. constant-current supply systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

<Siticiefü afc Sa- c!a wmikwq
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21 «/.^GRUPPE
Die Erfindung will bei der Verteilung von schwankenden elektrischen Strömen die Stromstärke in einem induktiv belasteten Teil eines Stromkreises annähernd konstant halten, indem parallel zu diesem Teil des Stromkreises ein elektrischer Gleichrichter nach Art der Cooper Hewitt- Quecksilberdampflampe derart geschaltet wird, daß der normale \^erbrauchsstrom den Gleichrichter nicht durchfließen kann. Fällt nun aber die Betriebsspannung ab, so tritt an den Klemmen der Induktanzapparate eine höhere Spannung auf, und durch die Wirkung des dadurch bedingten gleichgerichteten Stromstoßes, der sich über den Gleichrichter entladen kann, wird der Strom in dem Teil des Stromkreises, welcher mit dem Nebenschluß versehen ist, annähernd konstant gehalten.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen.
Es bedeuten in Fig. 1 41 und 42 zwei Wechselstromhauptleitungen, welche ihre Energie an das· Verteilungsnetz 16 und 17 mit den Verbrauchsstellen 44, 45, 46 über den Gleichrichter 18, welcher nur Strom im Sinne des Pfeiles durchläßt, abgeben. Bis hierher liegt nur die bekannte Gleichrichtungsschaltung vor. Ein weiterer Gleichrichter 43 ist in Parallelschaltung zum Speisenetz eingeschaltet; er läßt den Strom nur im Sinne des Pfeiles durchgehen. Gleichfalls parallel von den Hauptleitungen und vom Speisenetz abgezweigt sind die induktiven Verbrauchsstellen 44, 45, 46, wobei in den Zweigen außer den Verbrauchsstellen, z. B. Motoren und Quecksilberlampen, falls die Apparate selbst nicht genügende Induktanz besitzen, noch Elektromagnete (Drosselspulen) eingeschaltet sind.
Während der Arbeit der Stromverbrauchsstelle fließt der Strom durch dieselbe und über 18 zur Stromquelle zurück. Während des normalen Ganges bleibt also der Gleichrichter 43 wirkungslos. Wenn aber die Spannung zeitweise unter einen bestimmten Wert fällt, so würde unter gewöhnlichen Umständen der Verbrauchsstromkreis einer angemessenen Energiezufuhr, entbehren.
. Das Streben der Magnete 44, 45 und 46 geht indessen dahin, bei solchem plötzlichen Abfall elektrische Energie in die ursprüngliche Richtung zu entsenden, wobei ein Stromschluß durch den Gleichrichter 43 geschaffen wird. Der Elektromagnet 44 entladet sich unmittelbar über Gleichrichter und Speiseleitung, während 45 und 46 sich noch über die zugehörigen Verbrauchsstellen (Motoren, Lampen) entladen.
In Fig. 2 ist der Nebenschlußgleichrichter 43 der Fig. 1 mit dem Hauptdampfapparat vereinigt, und zwar dadurch, daß außer der einen oder den, wie auch üblich, beiden positiven Elektroden 52, 53 und der negativen Elektrode 51, welche in gewöhnlicher Weise geschaltet werden, eine dritte positive Elektrode 54 vorgesehen ist, die hinter dem Elektromagneten 46 angeschlossen wird. Auch hier dient der zweite (hier mit dem ersten vereinigte) Gleichrichter dazu, einen Stromweg für die Energieentladung im Falle abfallender Spannung zu schaffen, während er beim normalen Gang untätig bleibt.
Solange also die Ströme von der Stromquelle aus ausreichen, ist die Induktanz 56 nicht erforderlich. Wenn aber die Stromzufuhr von der Quelle aus versagt, so gibt die Induktanz 56 als Rückwirkung einen Stromstoß in der richtigen Richtung. Infolgedessen wird durch den neuen Stromweg der Strom aufrecht erhalten, wenn die Ströme durch die Elektroden 52 und 53 hierzu nicht genügend stark sind.
Fig. 3 zeigt die Erfindung in ihrer Anwendung für Gleichstrommotoren. Von den Hauptleitungen 57 und 58 wird der Feldmagnet 59 und der Anker 60 gespeist. Im Nebenschluß zu dem Feldmagneten liegt die Leitung 61 und der Gleichrichter 62. Solange nun die Stromzufuhr von den Hauptleitungen aus konstant ist, hat der Gleichrichter keinerlei Wirksamkeit, da er so angeordnet ist, daß er den Stromfluß in der normalen Richtung nicht durchläßt. Nimmt aber die elektromotorische Kraft in der Speiseleitung ab, so wird die Rückwirkung der Induktanz in den Feldspulen das Bestreben haben, den ursprünglichen Strom aufrecht zu erhalten, was vermittels des durch den Gleichrichter 62 geschaffenen Weges (im Sinne des Pfeiles) möglich ist.
Während Fig. 3 die Anordnung für einen Hauptstrommotor zeigt, so ist ersichtlich, daß die Erfindung sich auch für andere Arten von Motoren verwenden läßt.
Man hat in ähnlicher Anordnung, aber anderer Wirkungsweise (entgegengesetzte Entladung) bereits Kondensatoren, Batterien parallel zu Maschinen angeordnet, welche indessen den angestrebten Zweck nicht zu verwirklichen vermögen, da sie Energieaufnehmer und -abgeber, nicht aber einfache Energiedurchlasser sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verteilung von schwankenden elektrischen Strömen,. dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einem induktiv belasteten Teil des Stromkreises eine Quecksilberdampflampe geschaltet wird, zum Zweck, den Strom in dem Teil des Stromkreises, welcher mit dem Nebenschluß versehen ist, durch die Wirkung des gleichgerichteten Stromstoßes annähernd konstant zu halten.
2. Eine Ausführungsform der Schaltung nach Anspruch 1, wonach der dort gekennzeichnete Gleichrichter mit einem zweiten zur ständigen Gleichrichtung dienenden behufs Aufrechterhaltung des Stromdurchganges in diesem vereinigt ist.
Hierzu i Blatt Zeichnungen.
DENDAT179291D Active DE179291C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE179291C true DE179291C (de)

Family

ID=443623

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT179291D Active DE179291C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE179291C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757217C (de) * 1935-07-31 1953-11-16 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zur Spannungsregelung eines Generators mittels steuerbarer Gas- oder Dampfentladungsstrecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757217C (de) * 1935-07-31 1953-11-16 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zur Spannungsregelung eines Generators mittels steuerbarer Gas- oder Dampfentladungsstrecken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3109073A1 (de) Stromversorgungsvorrichtung
DE179291C (de)
DE678248C (de) Anordnung zur Erregung von Wechselstromgeneratoren durch einen mittels ruhender Gleichrichter in Gleichstrom umgeformten Teil des erzeugten Wechselstromes
DE2344447C3 (de)
DE605457C (de) Einrichtung zur Vernichtung der Remanenz von Gleichstromerzeugern
DE568353C (de)
DE644134C (de) Schaltungsanordnung fuer die selbsttaetige Daueraufladung von Sammlerbatterien fuer die Speisung von Fernsprech- oder Fernmeldeanlagen
DE3040459C2 (de) Spannungsregler für Wechselstrom-, insbesondere Drehstromgeneratoren zum Aufladen einer Batterie
DE605925C (de) Einrichtung zur Konstanthaltung der Hilfsnetzspannung auf dieselelektrischen Fahrzeugen
DE674540C (de) Querfeldmaschine fuer Lichtbogenspeisung
DE671412C (de) Schaltung zur Beeinflussung der aufladenden Kraft von Stromerzeugern, die eine Sammlerbatterie aufzuladen haben und die durch zwei voneinander unabhaengige und getrennt voneinander schaltbare Gruppen von Stromverbrauchern belastbar sind
DE643823C (de) Einrichtung zur Schnellregelung der Spannung oder Drehzahl elektrischer Maschinen
DE946242C (de) Einrichtung zur Zugbeleuchtung mit Leuchtstofflampen
DE191967C (de)
DE949753C (de) Unipolarmaschine
AT150149B (de) Querfeldmaschine mit selbsttätig aussetzender Fremderregung.
DE155972C (de)
DE930533C (de) Einrichtung fuer induktive Zugbeeinflussung bei Schienenfahrzeugen
DE620479C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten einer von einer Trockenbatterie gespeisten Nebenlampe von Fahrradscheinwerfern
DE205302C (de)
DE295769C (de)
DE611702C (de) Verbesserung der Kommutierungsverhaeltnisse bei Kollektormotoren, die an einem Netz mit stark pulsierender Gleichspannung angeschlossen sind
DE628995C (de) Einrichtung zur Spannungs- oder Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
DE711344C (de) Generatormetadyne zur Erzeugung einer konstanten und einer veraenderlichen Spannung
DE681515C (de) Einrichtung zur Erzeugung eines aussetzenden pulsierenden Stromes von sehr grosser Schwingungsdauer