DE700159C - Mechanischer Wechselrichter in Parallelanordnung - Google Patents

Mechanischer Wechselrichter in Parallelanordnung

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DE700159C
DE700159C DE1937A0082287 DEA0082287D DE700159C DE 700159 C DE700159 C DE 700159C DE 1937A0082287 DE1937A0082287 DE 1937A0082287 DE A0082287 D DEA0082287 D DE A0082287D DE 700159 C DE700159 C DE 700159C
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DE
Germany
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capacitor
inverter
circuit
mechanical
parallel arrangement
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Expired
Application number
DE1937A0082287
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English (en)
Inventor
Marvin M Morack
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AEG AG
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AEG AG
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Description

  • Mechanischer Wechsehichter in Parallelanordnung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf mechanische Wechselrichter in Parallelanordnung.
  • Bei den gebräuchlichen mechanischen Wechselrichtern dient als schwingendes, kontaktgebendes Organ gewöhnlich ein Pendel mit einem damit verbundenen Dauermagneten. -Die Schwingung des Pendels wird durch zwei abwechselnd von Strom durchflossene, symmetrisch zur Ruhelage des Pendels angeordnete Arbeitswicklungen aufrechterhalten. Die Inbetriebsetzung derartiger Wechselrichter ist jedoch mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, da beim Einschalten des Stromes die beiden Arbeitswicklungen gleichmäßig erregt werden und das schwingende Organ daher nicht von selbst anläuft, sondern in seiner neutralen Stellung so lange verharrt, bis durch einen mehr oder weniger zufälligen Impuls, beispielsweise eine Erschütterung, das Einsetzen der Schwingung ermöglicht wird. Ähnliche Schwierigkeiten ergeben sich auch beim Anlassen von Wechselrichtern in Parallelanordnung, die mit Dampf- oder Gasentladungsgefäßen betrieben werden. Diese Schwierigkeiten kann man auf verschiedene Weise beheben. Beispielsweise erreicht man den Selbstanlauf dadurch, daß man den Steuerkreis als Schwingungskreis ausbildet, dem außer der Lieferung des den Beginn der Wechselrichtung einleitenden Spannungsimpulses im folgenden auch die betriebsmäßige Bereitstellung der Steuerspannung obliegt.
  • Mechanische Wechselrichter arbeiten mit einem schwingenden System, dessen Frequenz wesentlich durch mechanische Größen, beispielsweise Kontaktabstand und Elastizitätseigenschaften des schwingenden Organs; bestimmt ist. Demgemäß ist die Frequenz eines vorgegebenen mechanischen Wechselrichters nur innerhalb eines gewissen, durch die mechanischen Eigenschaften bedingten Bereiches veränderbar. Würde nun ein zweiter elektrischer Schwingungskreis zum Anlassen und Steuern herangezogen, wie dies vom Wechselrichterbetrieb mittels Entladungsgefäße her bekannt ist, so ergäbe sich die Notwendigkeit, das mechanische und das elektrische Schwingsystem miteinander stets in Resonanz zu halten, eine Aufgabe, die in der Praxis mit Schwierigkeiten verbunden wäre.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf hin, den Beginn der Pendelschwingungen bei mechanischen Wechselrichtern durch Einbau eines nur zu diesem Zwecke in Tätigkeit tretenden Anlaßstromkreises herbeizuführen.
  • Erfindungsgemäß dient als Anlaßstromkreis für das schwingende Organ eine Reihenschaltung eines Kondensators und eines hohen Widerstandes, die dauernd an die Gleichstromspeisequelle angeschlossen ist, und der Kondensator dieser Reihenschaltung wird im Falle des Einlegens des Hauptschalters über eine den Anker des schwingenden Organs in einer bestimmten Richtung beeinflussende Erregerwicklung entladen. Es sei zunächst, ehe auf die besondere Wirkungsweise des Anlaßstromkreises eingegangen wird, diejenige der ganzen Anordnung an Hand der Zeichnung erläutert.
  • In der Zeichnung stellt i o ein Gleichstromnetz dar, das über einen Wechselrichter 12 mit dem Wechselstromnetz i i verbunden ist. Die Wicklung 13 des Ausgangstransformators 14 ist über die Mittelanzapfung 15 und den Schalter 39 an den positiven Pol des Gleichstromnetzes angeschlossen. Die äußeren Enden 18, i 9 der Wicklung 13 sind über zwei Trockengleichrichter 16, 17 , die Schwingungsanordnung 2o des Wechselrichters und die Zuleitungen 23, 25 bzw. 24,25 mit dem negativen Pol des Gleichstromkreises verbunden.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Schwingungsorgan 31 mit der Zuleitung 25 ist in einem luftleeren Glaskolben 30 eingebaut und trägt einen Dauermagneten 32 sowie ein Paar Kontakte 33, 34. In den Glaskolben sind außerdem die Zuleitungen 23, 24 mit den festen Kontakten 28, 29 eingeführt, die mit den Kontakten 33, 34 zusammenarbeiten. Um den Anker des Wechselrichters fortlaufend zu bewegen, sind ein Paar Arbeitswicklungen 35, 36 in der Nähe des Ankermagneten 32 angebracht, die über die entsprechenden festen und beweglichen Kontakte 28, 33 und 29, 34 miteinander verbunden sind, wenn der Wechselrichter nicht arbeitet. Zum Anlassen des Ankers 31 ist eine stärkere Erregung vorgesehen, die aus einem Kondensator 37, einem hohen Widerstand 38 und einer Erregerwicklung 4o besteht. Der Kondensator 37 und der Widerstand 38 sind hintereinandergeschaltet und an das Gleichstromnetz 2o angeschlossen. Die Erregerwicklung 40 ist in der Nähe des Magneten 32 angebracht und einerseits mit einem Punkt des Gleichstromnetzes auf der Wechselrichterseite des Schalters 39, andererseits mit dem Punkt 4 i zwischen Kondensator 37 und Widerstand 39 verbunden. Ferner ist ein Kommutierungskondensator 26 parallel zur Wicklung 13 des Transformators 14 einge-_ schaltet. In den Gleichstromkreis i o ist außerdem eine Drosselspule 27 eingefügt, um den Gleichstrom möglichst konstant zu halten. Die Schwingungsanordnung 2o, welche die verschiedenen Hälften 21, 22 des Transformators 13 abwechselnd mit dem Gleichstromnetz io verbindet, kann auch ein anderes geeignetes Schwingungsorgan enthalten. Es arbeitet so, daß der Kontakt zwischen dem Gleichstromkreis i o und dem äußeren Ende einer der Wicklungshälften des Transformators 13 nicht unterbrochen wird, bevor nicht die Verbindung zwischen dem Gleichstromnetz i o und der anderen Hälfte des Transformators 13 geschlossen ist, so daß während einer bestimmten Zeit jeder Periode beide Hälften des Transformators 13 in den Stromkreis eingeschaltet sind. Bei der Arbeit des Wechselrichters wird man gemäß vorliegender Erfindung, ohne Berücksichtigung der besonderen Art des Wechselrichters, eine symmetrische Wechselspannung an den Enden 18, 19 des Transformators 13 erhalten, da ja der Transformator 13 mit einer Mittelanzapfung 15 an den einen Pol des Gleichstromkreises io angeschlossen ist und . der Wechselrichter die beiden Hälften 21, 22 des Transformators 13 abwechselnd über die Gleichrichter 16 und 17 mit dem anderen Pol verbindet. Der Kommutierungskondensator 26 ist eingebaut, um ein ruhiges Arbeiten der Anlage zu gewährleisten und Übergangsfunken zu verhindern.
  • Liegen in einem bestimmten Augenblick die Verhältnisse so, daß der Stromkreis zwischen den Leitungen 25 und 23 geschlossen und zwischen 25 und 24 unterbrochen ist, so fließt ein Strom von der positiven Seite des Gleichstromkreises über die Mittelanzapfung 15 und die entsprechende Hälfte 21 des Transformators 13 durch den Gleichrichter 16. Zu gleicher Zeit fließt ein Ladestrom von der Mittel anzapfung 15 über die andere Hälfte 22 in den Kommutierungskondensator 26, der sich dabei so auflädt, daß der Punkt i g, bezogen auf Punkt 18, positiv aufgeladen wird. Kurze Zeit später verbindet das Pendel die Leitungen 25 und 24, bevor noch die Verbindung zwischen den Leitungen 25 und 23 unterbrochen wird. Der Kondensator 26 ist daher, solange die Zuleitungen 23 und 24 durch die Schwingungsanordnung 2o miteinander verbunden sind, kurzgeschlossen. Ein Kurz. schlußstrom -des Kondensators 26 wird jedoch durch die Gleichrichter verhindert. Dagegen versucht der Gleichstromkreis io, sollange die Leitung 25 über die Schwingungsanordnung mit den Leitungen 23 und 24 verbunden ist, einen Strom in die beiden Hälften 2 i und 22 des Transformators zu schicken; aber die Ladung -des Kommutierungskondensators 26 ist so gepolt, daß sie einen beständigen Stromfluß über die Halbwicklung 21 verhindert, den beginnenden Gleichstromzufluß über die Halbwicklung 22 jedoch unterstützt. Beim Zusammenarbeiten des Wechselrichters, der Gleichrichter und des Kommutierungskondensators wird daher der Stromfluß von einer Hälfte übergehen, ohne daß eine plötzliche mechanische Unterbrechung des hohen Stromes im Wechselrichter notwendig ist.
  • Diese oben. beschriebene Wirkungsweise zeigt der Wechselrichter, sobald er sich, angestoßen, in Betrieb befindet. Soll das schwingende Organ jedoch bei Inbetriebnahme der Anordnung aus seiner Mittellage selbsttätig herausgebracht werden, so muß eine zusätzliche Anordnung getroffen werden, da sonst beide Erregerspulen gleicherweise vom Strom durchflossen werden und sich in ihrer Wirkung auf den Ankermagneten ausgleichen.
  • Erfindungsgemäß geschieht dies durch einen Anlaßstromkreis, der aus der Anlaßspule q.o, dem Kondensator 37 sowie zusätzlich dem hohen Widerstand 38 besteht. Der Kondensator 37 liegt- über den hohen Widerstand dauernd am Gleichstromkreis io, ist also im Zeitpunkt, wo der Wechselrichter in Betrieb genommen werden soll, aufgeladen. Beim Schließen des Schalters 39 entlädt sich der Kondensator stoßartig über die Anlaßspule q.o, die den Magneten des Pendels anzieht und die Schwingung desselben einleitet. Nachdem der Wechselrichter in Betrieb gesetzt ist, hat der Anlaßstromkreis seinen Zweck erfüllt und liegt funktionslos im Nebenschluß zum Schalter 39. Erst wenn dieser geöffnet und die Anordnung damit stillgesetzt ist, kann sich; der Kondensator 37 wieder aufladen, worauf die Anordnung wieder einschaltbereit ist.
  • Der Widerstand 38 kann beliebig hoch gewählt werden; eine obere Grenze ist ihm nur gesetzt durch den Reststrom des Kondensators, der in Anbetracht der Kleinheit der notwendigen Kapazität und der Vollkommenheit der handelsüblichen Kondensatoren als nicht bestehend zu betrachten ist, sowie durch die Zeit, in welcher der Wechselrichter nach einer Abschaltung wieder betriebsbereit sein soll. In keinem Fall ergeben sich jedoch durch die erfindungsgemäße Einrichtung erwähnenswerte Verluste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanischer Wechselrichter in Parallelanordnung mit einem Anlaßstromkreis, dadurch gekennzeichnet, daß als Anlaßstromkreis für das schwingende Organ eine Reihenschaltung eines Kondensators und eines hohen Widerstandes dient, die dauernd an die Gleichstromspeisequelle angeschlossen ist, und daß der Kondensator im Falle des Einlegens des Hauptschalters über eine den Anker des schwingenden Organs in einer bestimmten Richtung beeinflussende Erregerwicklung entladen wird, um den Beginn der Schwingung in eindeutiger Weise festzulegen.
DE1937A0082287 1936-03-12 1937-03-13 Mechanischer Wechselrichter in Parallelanordnung Expired DE700159C (de)

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US700159XA 1936-03-12 1936-03-12

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DE700159C true DE700159C (de) 1940-12-14

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ID=22092589

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DE1937A0082287 Expired DE700159C (de) 1936-03-12 1937-03-13 Mechanischer Wechselrichter in Parallelanordnung

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DE (1) DE700159C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054560B (de) * 1959-04-09 Pintsch Bamag Ag Mechanischer Wechselrichter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1054560B (de) * 1959-04-09 Pintsch Bamag Ag Mechanischer Wechselrichter

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