<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren und Vorrichtung zum Setzen von Auegangsxei'er !.
EMI1.1
ist. In diesem Falle ist es deshalb zweckmässig Vorrichtungen anzuwenden, um alle Zeilen. welche nicht bis zur normalen Zeilenlänge mit Text bezw. Schriftzeichen voll gesetzt werden können. am Schlusse von Abschnitten, selbsttätig mit Spatien bis zur normalen Zeilenlängc zu fiillen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine zu dessen Ausführung dienende Vorrichtung,
EMI1.2
das Füllen der Zeilen durch Anschlag einer besonderen Zeilenfülltaste. Wird die Setzmaschine mittels Registerstreifens betrieben, dann wird der Mechanisnius zum Zeilenfüllen mittels eines Elektromagneten durch ein Zeilenfüll-Lochsymbol des Streifens in Tätigkeit gesetzt. Die Tasten
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
ähnlichen Einrichtung wird die Füllvorrichtung gesteuert. Das Füllen geschieht dadurch, dass die Magazinsperrung derjenigen Magazinkanäle, welche Spatien- oder Blankmatrizen enthalten, abwechselnd so lange betätigt werden, bis genügend Matrizen zum Füllen der Zeile in den Setzkasten gefallen sind. Es ist zu diesem Zweck eine Taste 15 vorgesehen, deren Hebel 16 um eine Achse 17 drehbar ist.
Das andere Ende dieses Hebels greift in ähnlicher Weise wie der Tasten-
EMI2.2
'ein Stab 24 gegen die Wirkung einer Feder 27 angehoben und dadurch ein Hebel 25 bewegt, in dessen Schlitz 26 ein im Stab 24 befestigter Stift 28 greift. Der Hebel 25 dreht sich um die Halsschraube 29 und trägt am anderen Ende einen senkrecht herabhängenden Stab 30, welcher bei 31 an den Hebel 25 angelenkt ist. Der Stab 30 bildet eine Schaltklinke, welche in ein Schalt- rad 32 eingreift. Eine am Hebel 25 befestigte Feder. 3. 3 drückt unter einen Stift-34, der an der
EMI2.3
vormachen, an welchem die Klinke 30 anliegt. Das Schalter.. 32 wird durch eine Sperrktinkc. 36 an der Rückwärtsdrehung gehindert.
Es ist auf einer Achse 37 befestigt, welche ausser dem Srha. lt- rade eine Daumenwelle 38 trägt. Die Achse 37 ist in den Seitenwänden des Tastenwerkgehäuses gelagert. Nach Anheben des Stabes 19 und Weiterdrehen der Kurvenscheibe 22 kehrt der Stab 24 durch die Wirkung der Feder 27 in die Ruhelage zurück. Infolgedessen führt die Schaltklinke. 30 eine hin-und hergehende Bewegung aus, wobei das Rad 32 um einen Zahn weiter geschaltet. wird. Die Daumenwelle 38 trägt an ihrem Umfange mehrere Daumen 40-47. Jeder Daumen wirkt, sobald er in eine unterste Stellung gelangt, auf eine Rolle zu welche an einem Hebel J9 befestigt ist. Letzterer dreht sich um die Achse 50 und greift mit seinem Ende 51 in einen Ausschnitt 52 eines der Stäbe 6 ein.
Durch das Niederdrücken einer Rolle-M wird das Ende J4 des betretenden Hebels 49 angehoben und überträgt diese Bewegung auf den entsprechenden Stab 6. welcher dadurch den Winkelhebel 7, 8, 9 den Rahmen 10 usw. bis zur Magazinsperrung bewegt.
Dabei wird eine Spatien-oder Blankmatrize frei und fällt in den Setzkasten, wo sie dem schon gesetzten Teile der Zeile angereiht wird. Die Zahl der Hebel 49 richtet sich danach, wieviel verschiedene Spatienmatrizen zum Füllen der Zeilen benutzt werden sollen. Es ist zweckmässig. die zum Füllen der Zeilen dienenden Matrizen nicht einem Kanal des Magazins, sondern mehreren Kanälen abwechselnd zu entnehmen, da bei der Benutzung nur eines Kanales eine Erschöpfung des darin enthaltenen Vorrats eintreten kann.
Es ist nicht notwendig, dass die Matrizen aus den
EMI2.4
Magazinsperrung während einer vollen Umdrehung der Daumenwelle zweimal bewegt wird. ne ! jeder Fortschaltung des Rades 32 wird einer der Hebel 49 bewegt, wodurch die Auslösung einer Spatie veranlasst wird.
EMI2.5
den Winkelhebel 20 verhindert. Während dieser Zeit findet eine fortgesetzte schrittweise Drehung der Daumenwelle. 38 statt, da die Kurvenscheibe 22 ständig auf der Walze 2J aufliegt und den
EMI2.6
<Desc/Clms Page number 3>
den Zapfen 69 dreht und dessen freies Ende unter das untere Ende des Stabes 79 greift.
Beim Anziehen des Ankers 67 durch den Elektromagneten 66 wird der Stab 19 durch den Hebel 68 angehoben und die ganze Einrichtung tritt wie beschrieben in Tätigkeit.
Unter den Satzelementen, welche zum Füllen des leeren Raumes am Schlüsse einer Zeile dienen, können sich auch die zum Ausschliessen der Zeilenende dienenden Satzelemente (Keilspatien) befinden. Die Mitverwendung dieser Keilspatien bringt den besonderen Vorteil, dass
EMI3.1
genaue Abgleichung der Zeilenlängc auf die Normallänge würde besondere Schwierigkeiten bieten, da in dem Augenblick, in welchem der Anschlag-59 auf den Hebel. 37 wirkt und das Zurückziehen des Riegels 56 veranlasst, noch mehrere Spatien, deren Zahl jedoch wegen der Unregelmässigkeiten in der Fallgeschwindigkeit nicht mit Sicherheit bestimmbar ist, sich auf dem Wege zwischen den Hemmungen und der Zeilensammelstelle befinden können.
Aus diesem Gründe empfiehlt es sich, neben den Spatien von unveränderlicher Breite auch solche von veränderlicher Breite zum Füllen der Zeilen zu verwenden und den Anschlag J9 so einzustellen, dass die Länge der
EMI3.2
PATENT-ANSPRttCHE :
1. Verfahren zum Setzen von Ausgangszeilen. dadurch gekennzeichnet. dass durch Anschlagen einer Taste oder durch ein Lochsymbol im Registerstreifen eine Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt
EMI3.3