AT48869B - Verfahren und Vorrichtung zum Setzen von Ausgangszeilen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Setzen von Ausgangszeilen.

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AT48869B
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  Verfahren und Vorrichtung zum Setzen   von Auegangsxei'er !.   
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 ist. In diesem Falle ist   es deshalb zweckmässig Vorrichtungen anzuwenden, um   alle Zeilen. welche nicht bis zur   normalen   Zeilenlänge mit Text bezw. Schriftzeichen voll gesetzt werden können. am Schlusse von Abschnitten, selbsttätig mit Spatien bis zur normalen   Zeilenlängc zu fiillen.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine   zu dessen Ausführung dienende Vorrichtung,   
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 das Füllen der Zeilen durch Anschlag einer besonderen Zeilenfülltaste. Wird die Setzmaschine mittels Registerstreifens betrieben, dann wird der Mechanisnius zum Zeilenfüllen mittels eines Elektromagneten durch ein Zeilenfüll-Lochsymbol des Streifens in Tätigkeit gesetzt. Die Tasten 
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 ähnlichen Einrichtung wird die Füllvorrichtung gesteuert. Das Füllen geschieht dadurch, dass die Magazinsperrung derjenigen Magazinkanäle, welche Spatien- oder Blankmatrizen enthalten, abwechselnd so lange betätigt werden, bis genügend Matrizen zum Füllen der Zeile in den Setzkasten gefallen sind. Es ist zu diesem Zweck eine Taste 15 vorgesehen, deren Hebel 16 um eine Achse 17 drehbar ist.

   Das andere Ende dieses Hebels greift in   ähnlicher Weise   wie der Tasten- 
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 'ein Stab 24 gegen die Wirkung einer Feder 27 angehoben und dadurch ein Hebel   25   bewegt, in dessen Schlitz 26 ein im Stab 24 befestigter Stift 28 greift. Der Hebel 25 dreht sich um die Halsschraube 29 und trägt am anderen Ende einen senkrecht herabhängenden Stab 30, welcher bei 31 an den Hebel 25 angelenkt ist. Der Stab 30 bildet eine Schaltklinke, welche in ein Schalt- rad 32 eingreift. Eine am Hebel   25 befestigte Feder. 3. 3   drückt unter einen   Stift-34, der   an der 
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   vormachen,   an welchem die Klinke 30 anliegt. Das   Schalter..   32 wird durch   eine Sperrktinkc. 36     an der Rückwärtsdrehung gehindert.

   Es   ist auf einer Achse 37 befestigt, welche ausser   dem Srha. lt-   rade eine Daumenwelle 38 trägt. Die Achse 37 ist in den Seitenwänden des Tastenwerkgehäuses gelagert. Nach Anheben des Stabes 19 und Weiterdrehen der Kurvenscheibe 22 kehrt der Stab   24   durch die Wirkung der Feder 27 in die Ruhelage zurück. Infolgedessen führt die Schaltklinke. 30 eine hin-und hergehende Bewegung aus, wobei das Rad   32   um einen   Zahn weiter geschaltet.   wird. Die Daumenwelle 38 trägt an ihrem Umfange mehrere Daumen   40-47.   Jeder Daumen wirkt, sobald er in eine unterste Stellung gelangt, auf eine Rolle   zu   welche an einem Hebel J9 befestigt ist. Letzterer dreht sich um die Achse 50 und greift mit seinem Ende 51 in einen Ausschnitt 52 eines der Stäbe 6 ein.

   Durch das Niederdrücken   einer Rolle-M wird das Ende J4 des   betretenden Hebels 49 angehoben und überträgt diese Bewegung auf den entsprechenden Stab 6. welcher dadurch den Winkelhebel 7, 8, 9 den Rahmen 10 usw. bis zur Magazinsperrung bewegt. 



  Dabei wird eine   Spatien-oder   Blankmatrize frei und fällt in den Setzkasten, wo sie dem schon gesetzten Teile der Zeile angereiht wird. Die Zahl der Hebel 49 richtet sich danach, wieviel verschiedene Spatienmatrizen zum Füllen der Zeilen benutzt werden sollen. Es ist   zweckmässig.   die zum Füllen der Zeilen dienenden Matrizen nicht einem Kanal   des Magazins, sondern mehreren   Kanälen abwechselnd zu entnehmen, da bei der Benutzung nur eines   Kanales eine Erschöpfung   des darin enthaltenen Vorrats eintreten kann.

   Es ist nicht   notwendig, dass die Matrizen aus den   
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 Magazinsperrung während einer vollen Umdrehung der Daumenwelle zweimal bewegt wird.   ne ! jeder Fortschaltung   des Rades 32 wird einer der Hebel 49 bewegt, wodurch die Auslösung einer Spatie veranlasst wird. 
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 den Winkelhebel 20 verhindert. Während dieser Zeit findet eine fortgesetzte schrittweise Drehung der Daumenwelle.   38   statt, da die   Kurvenscheibe 22 ständig   auf der Walze 2J aufliegt und   den   
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 den Zapfen 69 dreht und dessen freies Ende unter das untere Ende des Stabes 79 greift.

   Beim Anziehen des Ankers 67 durch den Elektromagneten 66 wird der Stab 19 durch den Hebel 68 angehoben   und   die ganze Einrichtung tritt wie beschrieben in Tätigkeit. 



   Unter den Satzelementen, welche zum Füllen des leeren   Raumes am Schlüsse einer Zeile   dienen, können sich auch die zum Ausschliessen der Zeilenende dienenden Satzelemente (Keilspatien) befinden. Die Mitverwendung dieser Keilspatien bringt den besonderen Vorteil, dass 
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   genaue Abgleichung der Zeilenlängc   auf die   Normallänge   würde besondere   Schwierigkeiten bieten,   da in dem Augenblick, in welchem der Anschlag-59 auf den   Hebel. 37   wirkt und das Zurückziehen des Riegels 56 veranlasst, noch mehrere Spatien, deren Zahl jedoch wegen der Unregelmässigkeiten in der Fallgeschwindigkeit nicht mit Sicherheit bestimmbar ist, sich auf dem Wege zwischen den Hemmungen und der Zeilensammelstelle befinden können.

   Aus diesem   Gründe   empfiehlt es sich, neben den Spatien von   unveränderlicher   Breite auch solche von   veränderlicher Breite   zum Füllen der Zeilen zu verwenden und den Anschlag J9 so einzustellen, dass die   Länge   der 
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    PATENT-ANSPRttCHE :   
1. Verfahren zum Setzen von Ausgangszeilen. dadurch gekennzeichnet. dass durch Anschlagen einer Taste oder durch ein Lochsymbol im Registerstreifen eine Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt 
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AT48869D 1910-05-09 1910-05-09 Verfahren und Vorrichtung zum Setzen von Ausgangszeilen. AT48869B (de)

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AT48869B true AT48869B (de) 1911-07-10

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