AT48625B - Antrieb für Schiffsschrauben. - Google Patents

Antrieb für Schiffsschrauben.

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AT48625B
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lever
engagement
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Daimler Motoren
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 sitzenden Halsring r des durch eine Schraubspindel t (Fig. 1 und 3) verstellbaren Einrückhebels s. 



  Die Hohlwelle 9 ist mit einem Halsring k versehen, in welchen ein um einen fest gelagerten Bolzen c schwingender Hebel l eingreift, der sich anderseits mit einer Rolle ta gegen eine Daumenscheibe n stützt, welche durch ein Hebelwerk o, p, q eingestellt wird. 



   Die Daumenscheibe   M   bezw. der Hebel o ist durch ein   Gestänge   u mit dem Einrückhebel s derart verbunden, dass beim   Umlegen   des Hebels s über eine bestimmte Stellung hinaus die Daumenscheibe   H   gleichfalls bewegt wird. 



   In   ausgerücktém   Zustande befinden sich die einzelnen'Teile in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung. 



     Der'Reibungskonus d   ist von der Reibfläche des Schwungrades entfernt, der Halsring r und die Hohlwelle g berühren sich, und der Keil h liegt mit seiner hinteren Fläche an der Hohlwelle 9 an ; die Rolle m des Hebels l liegt nicht an n. 



   Das Einrücken geht in folgender Weise vor sich :
Durch Drehen der Schraubenspindel t wird der Einrückhebel s nach vorwärts bewegt, bis der Konus d das Schwungrad berührt und zunächst langsam mitgenommen wird. Die   Holilwelle   macht die Bewegung der Welle a mit, bis die   Rolle w sich   an die   Daumenscheibe   n anlegt, wodurch (lie   Welle   g festgehalten wird. Die Welle a bewegt sich noch weiter, bis der beabsichtigte Zwischenraum zwischen g und Halsring l'erreicht ist. 



   Muss im Falle einer Abnutzung der Konusfläche noch eine weitere   Vorwärtsbewegung   der 
 EMI2.2 
 an der Daumenscheibe n gewahrt bleibt. 



   Durch das leichte Andrehen der Konuskupplung wird die Schraubenwelle in langsame Rotation versetzt und das Boot ohne Stoss in Gang gesetzt, und der Führer hat es in der Hand, durch weiteres Andrücken die Kraftübertragung ganz allmählich zu steigern, bis das Boot in schnellere Fahrt gekommen ist. Wird jetzt beabsichtigt, den Schraubendruck zum Anpressen der Konuskupplung nutzbar zu machen, so wird mittels des Hebels q, Seilzuges p und Hebels o die Daumenscheibe n so bewegt, dass die Rolle m des Hebels   j ! frei   wird (siehe punktierte Stellung in Fig. 1), die durch den Schraubendruck nach vorn bewegte Welle y kommt dann zum Anliegen an den   Halsring f und   der Schraubendruck wirkt direkt auf den Kuppelkonus d. 



   Zum Ausrücken wird vermittelst der Spindel t und des Hebels s die Welle a nach   rückwärts   bewegt und der Konus   d ausgerückt, Die   Hohlwelle   g wird hierbe@ mit zurückgeschoben, der   Hebel   I wird   so bewegt, dass die Rolle m   sich   von der Daumenscheibe n entfernt, und nach Rückstellung des Hebels q wird durch die Feder   t'die Daumenscheibe   in die für das Einrücken erforderliche Stellung nach Fig. 1   zurückgeführt.   



   Zur Rückwärtsfahrt des Bootes wird der Hebel s weiter rückwärts bewegt und der die Umsteuervorrichtung b antreibende Konus w wird in das   Schwungrad. ! eingedrückt,   der rückwärts wirkende Zug der Schrauhenwelle wird durch den Keil h auf die Welle a und durch diese auf den Konus   M'übertragen.   



   Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform des Antriebes ist für kleine Schiffsmotoren bestimmt und mit einem Wendegetriebe b ausgestattet, bei welchem für Vorwärtsgang der am 
 EMI2.3 
 gebracht wird. 



     Die Schraubenwelle < y   ist mit der Antriebswelle a sich drehend, aber verschiebbar durch eine 
 EMI2.4 
   wird (mittels nicht gezeichneten   Handrades und Spindel) der Hebels so bewegt, dass der Druck   der Feder ;/die Antriebswelle   und somit den Konus d nach vorn bewegt und letzterer so langsam   1111 Hchwungrad zum   Anliegen kommt, dass ein allmähliches Anfahren des Bootes stattfindet. 



   Durch den Vorschub der Schraube wird also zunächst die Feder y zusammengedrückt, bis das Ende der Schraubenwelle gegen die Antriebswelle   drückt.   Der auf die letztere übertragene 
 EMI2.5 
 weiteres Nachlassen des Handhebels den Einpressungsdruck des Konus in das Schwungrad ganz allmählich zu verstärken, bis das Boot in volle Fahrt gekommen ist und der Einrückhebel s soweit nach vorwärts bewegt wird, dass der Schraubendruck nicht mehr vom Halsring aufgenommen wird, sondern voll auf den Reibungskonus wirkt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Antrieb für Schinsachrauben, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Motorwelle (A) und der Schraubenwelle (g) eine Zwischenwelle (a) vorgesehen ist, welche mit der Schraubenwelle durch eine gegenseitige Bewegung in der Längsrichtung zulassende Kupplung (h) verbunden ist und dass die Schraubenwelle sich gegen ein den Schraubendruck aufnehmendes Widerlager (n) stützt, welches nach erfolgter Eindrückung der Zwischenwelle (a) derart verstellt wird, dass es die Schraubenwelle (9) freigibt, worauf der Schraubendruck auf die Zwischen- EMI3.1 als Hohlwelle die Zwischenwelle (a) umgreift, mit welcher es achsial, aber nicht peripherial, verschiebbar verbunden ist, und die Schraubenwelle durch ein Stellwerk (k, l, m, n) von der Zwischenwelle zurückgehalten werden kann,
    während die Einrückung der Zwischenwelle erfolgt, 3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einrückhebel (s) für die Zwischenwelle (a.) mit dem die Schraubenwelle (g) während des Einrückens zurückhaltenden Stellwerk ,/, M, H derart verbunden ist, dass bei abgenutztem Kuppelkonus das Stellwerk vom Einrückhebel mitgenommen wird und hiedurch die Schraubenwelle auch nach Abnutzung des Kuppelkonus während des Einrückens dieselbe Stellung zu der Zwischenwelle einnimmt. wie bei unabgenutzter Kupplung.
    4. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindung zwischen EMI3.2 geschaltet ist und der von der Schraubenwelle auf die Zwischellwelle übertragene Schraubendruck während des Einrückens vom Einrückhebel (s) aufgenommen wird, nach erfolgter Ingangsetzung des Bootes aber, durch Freigeben der Zwischenwelle durch den Einrückhebel, auf den Kuppelkonus EMI3.3
AT48625D 1907-11-19 1908-09-25 Antrieb für Schiffsschrauben. AT48625B (de)

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