AT47683B - Einrichtung zur Abscheidung der von Wasserläufen mitgeführten Sinkstoffe. - Google Patents

Einrichtung zur Abscheidung der von Wasserläufen mitgeführten Sinkstoffe.

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Alfred Wessely
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Alfred Wessely
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  Einrichtung zur Abscheidung der von Wasserläufen mitgeführten Sinkstoffe. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Kläreinrichtung   für Sinkstoffe führendes Wasser und zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass jene Vorrichtung, in dem die eigentliche   Klärung   vor sich geht. in einem Zweigarm des Hauptgerinnes angeordnet ist. Mittels geeigneter Absperrvorrichtungen kann die   Klärvorrichtung   nach Bedarf ein-oder ausgeschaltet werden. Die eigenartige Anordnung dieser Absperrvorrichtungen gestattet ferner, Ein- und Austrittsstelle des Zweigarmes und die eigentliche   Klärvorrichtung   von Sinkstoffen stets freizuhalten, sowie die im Hauptgerinne fliessende Wassermenge derart zu teilen, dass die oberen Wasserfäden, die ohnehin keine Sinkstoffe mitführen, ungehindert weiter fliessen und nur der Rest der Wassermenge der Klärung unterworfen wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindunggegenstandes, bei welcher zur Ausscheidung der Sinkstoffe ein   Düker zur   Verwendung kommt. 



   An einer Stelle des Gerinnes, die   zweckmässig   entsprechend hoch über einem natürlichen Gerinne gewählt wird, ist in einem Zweigarm des ersteren ein Düker eingebaut, vor welchem der Schieber B und hinter welchem der Schieber C angeordnet ist. An der tiefsten Stelle des   Dükers   ist ein Schieber D vorgesehen, der eine in einem Kanal mündende Öffnung absperrt, durch welche die ausgeschiedenen Sinkstoffe hinausgespült werden. 



   Im Hauptgerinne ist zwischen Bund C eine Absperrvorrichtung A eingebaut, die derart eingerichtet ist, dass sie von unten nach oben abschliesst. (Statt des gezeichneten Trommelwehrs können somit auch andere Verschlüsse wie Dammbalken, Klapptore u. s. f. verwendet werden.) Um das Ansammeln von Sinkstoffen vor A zu vermeiden, ist der Boden des Hauptgerinnes nahe der Eintrittsstelle zum Zweigarm tiefer gelegt als die durchlaufende Sohle des Gerinnes, so dass vor der Absperrvorrichtung   A   eine Stufe   gebildet ist.

   Bei den Ahsperrvoricbtungen A, B und Osind vorteilhaft Schlitze   s zur Auf-   nahme   von Dammbalken vorgesehen, um jede dieser Fallen einzeln trockenlegen, unter-   suchen und auswechseln   zu können, ohne den Zufluss zur Verbrauchsstelle unterbinden zu   müssen,   da zufolge des Zweigarmes zwei Wege zur Verfügung stehen. 



   Zur weiteren Regelung ist noch ein Überfall vorgesehen. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Bei klarem Wasser wird der Zweigarm durch Schliessen von Bund C ausgeschaltet. 



     .. J jedoch   offen gelassen. Führt jedoch das Wasser Sinkstoffe mit. sich, wird B und C geöffnet und   A   so weit hochgezogen, dass nur die   sinkstoffreien     obelen Wasserfäden   direkt weiter fliessen, die unteren Wassermengen jedoch durch B in die   Düker eintreten.   



  Durch die entsprechend gestellte Falle D werden die Sinkstoffe mit grosser Kraft hinausgespült. 



   Sollten sich zufolge der Richtungsänderungen, Querschnittsverbreiterungen o. dgl. an 
 EMI1.1 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Abscheidung der von Wasserläufen mitgeführten Sinkstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Zweigarm des das Wasser zur Verbrauchsstelle führenden Gerinnes eine Vorrichtung, beispielsweise ein Düker bekannter Art, angeordnet ist. in der sich die Ausscheidung der Sinkstoffe aus dem Wasser vollzieht.
    2. Einrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anordnung einer Absperrvorrichtung (.. 4) im Hauptgerinne zwischen beiden Enden des Zweigarmes, je einer Absperrvorrichtung (B bzw. C) an beiden Enden des Zweigarms und einer Abspertvorrichtung (D) an der tiefsten Stelle der Vorrichtung, in der sich die Ausscheidung der Sinkstoffe aus dem Wasser vollzieht, welche Anordnung gestattet, sich an der Einbzw. an der Austrittsstelle des Zweigarmes absetzende Sinkstoffe dadurch zu entfernen, dass die Absperrvorrichtungen (A und C) geschlossen und die Absperrvorrichtungen (B und D) geöffnet, bzw. die Absperrvorrichtung (B) geschlossen und die Absperrvorrichtungen (A, C und D) geöffnet werden.
    3. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrvorrichtung (A) den Abschluss von unten nach oben bewirkt, somit derart eingestellt werden kann, dass nur die unteren Sinkstoffe führenden Wasserfäden der Klärung unterworfen werden, während der übrige Teil des Wassers im Hauptgerinne ungehindert weiter fliesst. EMI2.1
AT47683D 1908-11-28 1908-11-28 Einrichtung zur Abscheidung der von Wasserläufen mitgeführten Sinkstoffe. AT47683B (de)

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