DE240465C - - Google Patents
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- DE240465C DE240465C DENDAT240465D DE240465DA DE240465C DE 240465 C DE240465 C DE 240465C DE NDAT240465 D DENDAT240465 D DE NDAT240465D DE 240465D A DE240465D A DE 240465DA DE 240465 C DE240465 C DE 240465C
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- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/14—Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 240465 KLASSE 85 e. GRUPPE
ALFRED WESSELY in NÜRNBERG.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Abscheiden der von Wasserläufen
mitgeführten Sinkstoffe, die sich hauptsächlich dadurch auszeichnet, daß der Gründ-Spülauslaß
in einer vor einer Absperrvorrichtung des Hauptgerinnes von diesem abzweigenden und
hinter dieser Absperrvorrichtung wieder in das Hauptgerinne einmündenden, vorn und
hinten absperrbaren Umleitung liegt. Diese
ίο Anordnung ermöglicht in später beschriebener
Weise, Ein- und Austrittstelle des Zweigarms von Sinkstoffen stets freizuhalten.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird ferner als Absperrvorrichtung für das Hauptgerinne
eine solche angewendet, die in bekannter Weise den Abschluß von unten nach oben bewirkt. Diese Absperrvorrichtung kann
nämlich derart eingestellt werden, daß nur die unteren, Sinkstoffe führenden Wasserschichten
der Klärung unterworfen werden, während die oberen klaren Schichten im Hauptgerinne ungehindert weiter fließ en.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand, bei dem zur Ausscheidung
der Sinkstoffe ein Düker zur Anwendung kommt.
An einer Stelle des Gerinnes, die zweckmäßig entsprechend hoch über einem natürlichen
Gerinne gewählt wird, ist in einem Zweigarm des ersteren ein Düker eingebaut, vor dem der Schieber B und hinter dem der
Schieber C angeordnet ist. An der tiefsten Stelle des Dükers ist ein Schieber D angebracht,
der eine in einen Kanal mündende öffnung absperrt; durch diese werden die
ausgeschiedenen Sinkstoffe hinausgespült.
Im Hauptgerinne ist zwischen den Schiebern B und C eine Absperrvorrichtung A eingebaut,
die von unten nach oben abschließt. (Statt des gezeichneten bekannten Trommelwehrs
können somit auch andere bekannten Verschlüsse, wie Dammbalken, Klapptore usf., verwendet werden.) Um das Ansammeln, von
Sinkstoffen vor dem Abschluß A zu vermeiden, ist der Boden des Hauptgerinnes nahe
der Eintrittstelle zum Zweigarm tiefer gelegt als die durchlaufende Sohle des Gerinnes, so
daß vor der Absperrvorrichtung A eine Stufe gebildet ist. Bei den Absperrvorrichtungen A,
B und C sind vorteilhaft Schlitze s zur Aufnähme
von Dammbalken angebracht.
Zur weiteren Regelung dient noch ein Überfall. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist
folgende:
Bei klarem Wasser wird der Zweigarm durch Schließen der Schieber B und C ausgeschaltet
, der Abschluß A offen gelassen. Führt das Wasser Sinkstoffe mit sich, so
werden die Schieber B und C geöffnet. Der Abschluß A wird so weit hochgezogen, daß
nur die sinkstofffreien oberen Wasserschichten unmittelbar weiter fließen, die unteren Wassermengen
jedoch durch den Schieber B in den Düker treten. Durch die Falle D werden
die Sinkstoffe mit großer Kraft hinausgespült.
Sollten sich zufolge der Richtungsänderungen, Querschnittsverbreiterungen oder anderer
Ursachen an den Ein- und Austrittsstellen des Zweigarms Sinkstoffe absetzen, so
können diese leicht entfernt werden, und zwar im ersten Falle durch Schließen von A
und C und öffnen von B und D, im zweiten
Falle durch Schließen von B und öffnen von A, C und D. (Rückläufiges .Spülen.)
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Einrichtung zum Abscheiden der von Wasserläufen mitgeführten Sinkstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß der Grund-Spülauslaß (D) in einer vor einer Absperrvorrichtung (A) des Hauptgerinnes von diesem abzweigenden und hinter dieser Absperrvorrichtung wieder in das Hauptgerinne einmündenden, vorn und hinten absperrbaren Umleitung liegt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine in bekannter Weise von unten nach oben schließende Absperrvorrichtung (A) im Hauptgerinne.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240465C true DE240465C (de) |
Family
ID=499828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240465D Active DE240465C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240465C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4317559A1 (de) * | 1993-05-26 | 1994-12-01 | Kirchner Fraenk Rohr | Schachtanordnung |
-
0
- DE DENDAT240465D patent/DE240465C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4317559A1 (de) * | 1993-05-26 | 1994-12-01 | Kirchner Fraenk Rohr | Schachtanordnung |
| DE4317559C2 (de) * | 1993-05-26 | 2000-03-23 | Kirchner Fraenk Rohr | Schachtanordnung sowie Reduzierstück |
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