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ganze Masse des flüssigen Glases vorhanden war Da nun gerade an diesem Teil bei den alten Glasgegenständen die Riefungen am schmalsten und niedrigsten waren, so war es unvermeidlich, dass nach der Entfernung der Glasgegenständo aus der Pressform im glühenden Zustande die kleinen Prismen ihre ursprüngliche Struktur zum. Teil verloren, so dass sie nicht mehr in der gewänschten bezw. erstrebten Weise zwecks Reflektion oder Brechung auf die Lichtstrahlen einwirken konnten. Infolgedessen war die Wirkungsweise der schmalen und niedrigen Riefungen oder Prismen an dem engsten Teil der Glocken am schlechtesten.
Da nun bei den neuen GlasgegenstÅanden die Riefungen annähernd an den höchsten oder schmälsten Teilen die grösste Breite und Höhe besitzen, und da solche breiteren und höheren Prismen erfahrungsgemäss nach dem Entfernen aus der Pressform in viel geringerem Masse ihre Struktur verlieien als die schmalen und niedrigen Prismen bei den bekannten Glasgegenständen, HO wird aueh die Wirkungsweise der neuen Glasgegenstände auf das Licht, hinsichtlich Reflektion und Brechung, bedeutend vollkommener sein.
Endlich besitzen die so hergestellten Glasgegenstände gegenüber den älteren der gleichen Grösse und Gestalt den grossen Vorzug, dass sie bedeutend geringer an Gewicht sind, da ihre stärkstenTeile dort liegen, wo der Durchmesser der Gegenstände am geringsten und ihre schwächsten Teil dort, wo der Durchmesser am grössten ist. Dadurch wird einmal eine bedeutende Materialersparnis erzielt und ferner eine bequemere Handhabung bei der Verwendung und cudlif'h eine geringere Inanspruchnahme der Formen.
Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der nach dem alten Verfahren
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Fig. 1 stellt einen Reflektor teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt dar, dessen äussere Obel fläche mit radial verlaufenden, doppeltreflektierenden Prismen versehen ist. die gemäss dorn alten Arbeitsverfahren hergestellt sind, also am niedrigsten und schmalsten am engsten Teil des Reflektors, am breitesten und höchsten am weitesten Teile des Reflektors sind.
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Prismen auf der Oberfläche versehenen Reflektor dar, der nach der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. Die Prismen besitzen also ihre grösste Breite und Tiefe dort, wo der Reflektor am engsten. ihre geringste Breite und Tiefe dort, wo der Reflektor am weitesten ist.
Die engste
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gemass der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist.
In jedem Quadranten der Figur ist eine verschiedenartige Anordnung von Prismen vorgeschen.
Fig. 8 zeigt einen Schirm oder Reflektor in Seitenansicht, dessen äussere Fläche bedeckt ist nut horizontalen Riefungen gewöhnlicher Art, die durchquert werden von Prismen bezw RiefungengemässdervorliegendenErfindung.
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Zwischenräume sind vollkommen ausgefüllt mit Prismen der gleichen Gattung, die sich nach dem Rande zu immer mehr verkürzen und verjüngen.
In dem vorliegenden sind hauptsächlich Glasgegenstände mit radial verlaufenden Riefungen bezw. Prismen beschrieben. Es ist selbstverständlich,'dass auch alle Glasgegenstände in den Geltungsbereich der Erfindung fallen, die mit spiralförmig, wellenförmig oder anders verlaufenden Riefungen bezw. Prismen versehen sind. sofern nur die hauptsächliche Richtung dieser Prismen annähernd strahlenförmig verläuft, d. h. dass sie sie von einem wirklichen oder gedachten Punkte ausgehen.
Die Gegenstände können selbstverständlich ganz oder teilweise mit den Prismen gemäss der vorliegenden Erfindung bedeckt sein, die dazwischen verbleibenden Räume können mit
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sehen sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glashüllen oder Glasgefässe aus gepresstem Glas, wie Lampenglocken, Lampenschirme, Reflektoren, Vasen, Schalen, Tafelwaren usw., die auf einer oder auf beiden Oberflächen mit strahlenfÖrmig oder annähernd strahlenförmig verlaufenden Prismen oder Riefungen bedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Prismen oder Riefungen desto breiter und höher ausgebildet sind. je weiter sie in den tieferen oder engeren Teil der Pressform hineinreichen und dass sie in ihrem Ver- laufe allmählich sich umsomehr verjüngen. d. h. schmaler und niedriger werden, je mehr sie sich dem oberen weiteren Teil der Pressform nähern.