AT47495B - Glashüllen oder Glasgefäße aus gepreßtem Glas. - Google Patents

Glashüllen oder Glasgefäße aus gepreßtem Glas.

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AT47495B
AT47495B AT47495DA AT47495B AT 47495 B AT47495 B AT 47495B AT 47495D A AT47495D A AT 47495DA AT 47495 B AT47495 B AT 47495B
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glass
prisms
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pressed
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Otis Angelo Mygatt
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Otis Angelo Mygatt
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 ganze Masse des flüssigen Glases vorhanden war Da nun gerade an diesem Teil bei den alten Glasgegenständen die Riefungen am schmalsten und niedrigsten waren, so war es unvermeidlich, dass nach der Entfernung der Glasgegenständo aus der   Pressform   im   glühenden   Zustande die kleinen Prismen ihre ursprüngliche Struktur zum. Teil verloren, so dass sie nicht mehr in der gewänschten bezw. erstrebten Weise zwecks Reflektion oder Brechung auf die Lichtstrahlen einwirken konnten. Infolgedessen war die Wirkungsweise der schmalen und niedrigen Riefungen oder Prismen an dem engsten Teil der Glocken am schlechtesten. 



   Da nun bei den neuen   GlasgegenstÅanden   die Riefungen annähernd an den höchsten oder   schmälsten Teilen   die grösste Breite und Höhe besitzen, und da solche breiteren und höheren Prismen erfahrungsgemäss nach dem Entfernen aus der   Pressform   in viel geringerem Masse ihre Struktur verlieien als die schmalen und niedrigen Prismen bei den bekannten Glasgegenständen,   HO wird aueh   die Wirkungsweise der neuen Glasgegenstände auf das Licht, hinsichtlich Reflektion und   Brechung, bedeutend   vollkommener sein. 



   Endlich besitzen die so hergestellten Glasgegenstände gegenüber den älteren der gleichen   Grösse und   Gestalt den grossen Vorzug, dass sie bedeutend geringer an Gewicht sind, da ihre stärkstenTeile dort liegen, wo der Durchmesser der Gegenstände am geringsten und ihre schwächsten   Teil   dort, wo   der Durchmesser am grössten ist. Dadurch wird einmal eine bedeutende Materialersparnis erzielt und ferner eine bequemere Handhabung bei der Verwendung   und cudlif'h eine   geringere Inanspruchnahme der Formen. 



   Auf den Zeichnungen sind verschiedene   Ausführungsformen   der nach dem alten Verfahren 
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Fig. 1 stellt einen Reflektor teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt dar, dessen äussere Obel fläche mit radial verlaufenden,   doppeltreflektierenden   Prismen versehen ist. die gemäss   dorn   alten Arbeitsverfahren hergestellt sind, also am niedrigsten und schmalsten   am   engsten Teil des Reflektors, am breitesten und höchsten am weitesten Teile des Reflektors sind. 
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 Prismen auf der Oberfläche versehenen Reflektor dar, der nach der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. Die Prismen besitzen also ihre grösste Breite und Tiefe dort, wo der Reflektor am engsten. ihre geringste Breite und Tiefe dort, wo der Reflektor am weitesten ist.

   Die engste 
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 gemass der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. 



   In jedem Quadranten der Figur ist eine verschiedenartige Anordnung von Prismen vorgeschen. 



   Fig. 8 zeigt einen Schirm oder Reflektor in Seitenansicht, dessen äussere   Fläche   bedeckt ist nut horizontalen Riefungen gewöhnlicher Art, die durchquert werden von Prismen bezw RiefungengemässdervorliegendenErfindung. 
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 Zwischenräume sind vollkommen ausgefüllt mit Prismen der gleichen Gattung, die sich nach dem Rande zu immer mehr verkürzen und verjüngen. 



   In dem vorliegenden sind hauptsächlich Glasgegenstände mit radial verlaufenden Riefungen bezw. Prismen beschrieben. Es ist   selbstverständlich,'dass   auch alle Glasgegenstände in den Geltungsbereich der Erfindung fallen, die mit spiralförmig, wellenförmig oder anders verlaufenden Riefungen bezw. Prismen versehen sind. sofern nur die hauptsächliche Richtung dieser Prismen annähernd strahlenförmig verläuft, d. h. dass sie sie von einem wirklichen oder gedachten Punkte ausgehen. 



   Die Gegenstände können selbstverständlich ganz oder teilweise mit den Prismen gemäss der vorliegenden Erfindung bedeckt sein, die dazwischen verbleibenden Räume können mit 
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 sehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Glashüllen   oder Glasgefässe aus gepresstem Glas, wie Lampenglocken, Lampenschirme, Reflektoren, Vasen, Schalen, Tafelwaren usw., die auf einer oder auf beiden Oberflächen mit strahlenfÖrmig oder annähernd strahlenförmig verlaufenden Prismen oder Riefungen bedeckt sind, dadurch   gekennzeichnet, dass diese   Prismen oder Riefungen desto breiter und höher ausgebildet sind. je weiter sie in den tieferen oder engeren Teil der Pressform hineinreichen und dass sie in ihrem Ver-   laufe allmählich sich   umsomehr verjüngen. d. h. schmaler und niedriger werden, je mehr sie sich dem oberen weiteren Teil der Pressform nähern.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Glasgegenstände gemäss Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, EMI3.3
    3. Ausführungsform der Glaswaren gemäss Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Riefungen teils als lichtrichtende, teils als doppeltreflektierende Prismen ausgebildet sind.
    4. Ausführungsform der Glasgegenstände gemäss Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen den Prismen gemäss der vorliegenden Erfindung Zwischenräume vorgesehen sind, die durch Sandblasung oder Säureätzung mattiert oder mit einem Farb-oder Emaille- überzug oder mit bekannten Riefenmustern versehen sind.
AT47495D 1909-12-20 1909-12-20 Glashüllen oder Glasgefäße aus gepreßtem Glas. AT47495B (de)

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