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Untersetzer für Möbel- und Herdfüße Den Gegenstand der Erfindung bildet
ein Untersetzer für Möbel-, Herdfüße u. dgl. Derartige Untersetzer sind in zahlreichen
Formen und Gestaltungen bekanntgeworden. Die verschied,enen Arten. von Möbeln bedingen
insbesondere Untersetzer von verschiedener Höhe. So sind z. B. für Tiefbauherde
Untersetzer mit einer ;anderen Höhe notwendig als für Hochbauherde, für Badewannen
wieder,andere Unter sietzer ,als für Radiatoren. Infolge dieser Notwendigkeit wurden
die bisherigen Untersetzer in verschiedenster Höhe hergestellt, so daß man z. B.
Höhenabmessungen von il/."
2, 3, 31/2, 4 c 'und so fort bis zu ro cm ,anwandte.
Dafür ergab sich für Fabrikanten und Verkäufer wieder die Notwendigl,--!eit einer
verhältnismäßig ,großen Lagerhaltung: Auch bereitete die Herstellung besonders hoher
Untersetzer Schwierigkeiten, da die vielfach aus Glas oder Porzellan hergestellten
Stücke sich leicht verzogen. Die Herstellung der Untersetzer mit so vielen verschiedenen
Höhen wurde noch dadurch besonders umständlich, d,aß auch die Querschnittsgestaltung
.außerordentlich mannigfaltig war.
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Man hat auch bereits vorgeschlagen, Untersetzer dadurch in der Höhe
einstellbar zu machen, diaß man sie mit einem Flansch versah und die Höhe ihrer
Oberfläche durch aufgelegte Platten veränderte. Eine solche Einrichtung ist ;aber
naturgemäß nicht geeignet, um z. B. einen Untersetzer von a cm Höhe auf eine Höhe
von 6 oder 8 cm zu bringen. Der die Auflageplatte führende Flansch muß naturgemäß
mit Rücksicht ,auf die Gestaltung der Füße des Möbelstückes -und .auf deren Abmessungen
in seiner Höhe beschränkt sein, so d:aß .auch die Anzahl der verwendbaren Auflageplatten
und die durch sie erreichbare Erhöhung verhältnismäßig gering ist.
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Die Erfindung löst nun die Aufgabe, die verschiedenen bisher benötigten
Untersetzer verschiedenster Höhe sauf eine einzige oder wenige bestimmte Formen
von verhältnismäßig geringer Höbe zurückzuführen und dabei doch die Möglichkeit
zu schaffen, mit
Hilfe dieser Grundformen Untersetzerkörper von
beliebiger Höhe ;auszubilden. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß der Unter-Setzer,
dessen Bodenfläche in an sich bekannter Weise mit einer Ausnehmung versehen ist,
so gestaltet, daß seine Oherfl.äche mit einer der Umrandung der Bodenfläche' entsprechenden
Aufsatzfläche sowie mit seitlichen Führungsvorsprüngen @ausgestattet ist.
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Diese Aufsatzfläche und die Führungsvorsprünge :sind so ,ausgebildet;
daß zwei oder mehrere gleichgestaltete Untersetzer derart aufeinandergesetzt werden
können, daß die Bodenfläche des höheren Untersetzers sich auf die Aufsatzfläche
des tiefer stehenden Untersetzers auflegt, so daß durch Aufeinandersetzen zweier
oder mehrerer gleichgestalteter Untersetzer die doppelte oder mehrfache Höhe erreicht
werden kann.
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Dabei wird vorteilhaft die Seitenwand der Untersetzer so ausgebildet,
diaß sie möglichst glatt ohne ;allzu tief einspringende Winkel oder vorspringende
Kanten verlaufen. Eine solche glatte Außenfläche des ganzen Gebildes .erleichtert
besonders seine Reinigung.
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In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der neuen Untersetzer
beispielsweise 4argestellt.
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In Abb. i ist ein Untersetzer a im Grundriß dargestellt. Der Untersetzer
ist auf seiner Oberfläche Reit verschiedenen Vorsprüngen b versehen, die in einem
gewissen Abstand von der Umrandung angeordnet sind, so däßeine die Vorsprünge b
umgebende ebene Randringfläche e gebildet wird.
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Infolgedessen lassen sich gemäß Abb. a verschiedene derartige Untersetzer
so aufeinändersetzen, daß die Bodenfläche des unteren Randes d sich auf die Randfläche
des d,arünterstehenden Untersetzers aufsetzt. In Abb. 3 sind verschiedene in ähnlicher
Weise aufeinandergesetzte Untersetzer e gezeigt, die dreieckigen Querschnitt aufweisen.
jeder dieser Untersetzer ist auf der Unterseite rgit einer Aushöhlung versehen Mund
hat auf :T Oberseite ein dreieckiges Aufsatzstück f, dn dessen Seiten Leisteng angeordnet
sind: Die untere Umrandung jedes Untersetzers e ruht dabei auf der Randfläche h
des darunterstehenden Stückes auf.
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Nach Abb. q. haben die aufein:andergestellten Untersetzer i trapezförmigen
Querschnitt und sind mit Leisten .oder Vorsprüngen k, L, in, n versehen,
die in einem gewissen Abstand von der Umrandung des Untersetzers angeordnet ;sind.
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Die Untersetzer selbst körnen im einzelnen, so z. B. im Querschnitt
und der Art der auf der Oberfläche ,angebrachten Vorsprünge-, beliebig ausgestaltet
und aus beliebigem Stoff, z. B. ,aus Glas; Porzellan, Kunstpreßstoffen u. dgl.,
hergestellt sein.