DE448783C - Glasuntersatz aus Torf - Google Patents

Glasuntersatz aus Torf

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DE448783C
DE448783C DEH106902D DEH0106902D DE448783C DE 448783 C DE448783 C DE 448783C DE H106902 D DEH106902 D DE H106902D DE H0106902 D DEH0106902 D DE H0106902D DE 448783 C DE448783 C DE 448783C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/03Underlays for glasses or drinking-vessels

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Glasuntersatz aus Torf. Die Erfindung betrifft einen Glasuntersatz aus Torf. Die bisher gebräuchlichen Untersätze sind aus Filz hergestellt. Man bevorzugt dieses Material wegen seines guten Aussehens, seiner Saugfähigkeit und der Möglichkeit, sie nach längerem Gebrauch durch Reinigen wieder aufzufrischen. Nicht nur der Filzuntersatz selbst, sondern aber das Reinigen desselben ist aber verhältnismäßig teuer und umständlich. Man hat bereits vorgeschlagen, solche Untersätze aus Pappe herzustellen; diese haben den V.orbeil, daß sie auch bedruckt werden können; sie werden jedoch in der nötigen Dicke zu teuer, in dünner Ausführung sind sie zu wenig haltbar und unansehnlich.
  • Die Erfindung will diese Übelstände ver- meiden und die Vorzüge beider Untersätze vereinigen. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, da-ß der Untersatz aus nach dem Schlänimverfahren gewonnenem Torf besteht. Dieser Torf ist außerordentlich saugfähig und dabei so feinkör_ng, daß er in gepreßtem Zustand eine glatte Oberfläche bietet, die .sich bedrucken läßt. Man hat bereits vorgeschlagen,, Untersätze aus gestochenem Torf herzustellen. Dieser ist wegen der darin enthaltenen Stücke brökkelig, zu ungleichmäßig und zum Bedrukken ungeepgnet. Man hat auch bereits vorgeschlagen, Torf durch Verweben oder Verfilzen mit anderen Stoffen zu Untersätzen zu verwenden. Die Herstellung solcher Untersätze wird aber sehr umständlich und daher teuer, und außerdem wird durch den Zusatz ihr Heizwert erheblich herabgemindert.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungtsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i das erste Ausführungsbeispiel von oben gesehen, Abb. 2 die zugeliflrigie Seitenansicht, Abb. 3 das zweite Ausführungsbeispiel von .oben gesehen und Abb. q. den Schnitt nach 4-q. der Abb. q..
  • Die Ausführungsform nach Abb. i und 2 zeigt einen quadratischen Untersatz a mit abgerundeten Ecken, der durch Trocknen und Pressen von nach dem Schlämmverfahren gel wonnenem Torf in einer entsprechenden Form hergestellt wird. In -gleicher Weise wird der in Abb. 3 und q. dargestellte runde Untersatz b hergestellt, der außerdem mit einem haltbaren, aus Blech gepreßten Rahmen c von entsprechender Form versehen sein kann, der eine sehr lange Lebensdauer hat und dessen Torfuntersatz b von Zeit zu Zeit ausgewechselt wird.
  • Der nach dem Schlämmverfahren gewonnene Torf läßt sich wegen seiner Feinkörnigkeit auch bedrucken, und ein aus ihm hergestellter Untersatz kann daher mit einem Reklameaufdruck versehen sein. Um ein Beschreiben des Untersatzes mit Bleistift o. dgl. möglich zu machen, kann, er stellen- oder teilweise einen hellen Unterdruck erhalten. Die fertig gepreßten Torfuntersätze brauchen nicht so dünn .gehalten zu sein, wie die aus Pappkarton, denn eine größere Stärke macht sie nicht nur dauerhafter, sondern auch ansehnlicher. Der Preis der Torfuntersätze stellt sich so; daß sie für den Preis, der für ein einmaliges Reinigen der Filzuntersätze gezahlt werden- muß, schon beschafft werden können. Wenn sie aber unbrauchbar geworden sind, bleibt ihnen noch der Heizwert als Feuerungsmaterial.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glasuntersatz aus Torf, dadurch gekennzeichnet, daß er aus nach dem Schlämmverfahren gewonnenem Torf besteht.
DEH106902D 1926-03-09 1926-03-09 Glasuntersatz aus Torf Expired DE448783C (de)

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