DE511406C - Verfahren zur Herstellung von hohlen Fresnellinsen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hohlen Fresnellinsen

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DE511406C
DE511406C DEG69397D DEG0069397D DE511406C DE 511406 C DE511406 C DE 511406C DE G69397 D DEG69397 D DE G69397D DE G0069397 D DEG0069397 D DE G0069397D DE 511406 C DE511406 C DE 511406C
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fresnel lenses
glass
hollow
making hollow
lenses
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DEG69397D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B19/00Other methods of shaping glass
    • C03B19/04Other methods of shaping glass by centrifuging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von hohlen Fresnellinsen Die Herstellung von Fresnellinsen (Gürtellinsen) aus Glas erfolgte bisher nach dein üblichen Preßverfahren, indem flüssiges Glas vermittels eines Stempels in einer entsprechend ausgestalteten Form verteilt wurde. Der so entstandene Hohlkörper wurde nach (lein Entfernen aus der Foren zur Verbesserung der Oberfläche feuerpoliert und dann in der üblichen Wei.ke weiterbehandelt. Das erzielte Produkt war verhältnisnt.ißig unvollkommen, und zwar insbesondere in bezog auf die optische Wirkung. Die- zylindrischen Innenflächen, die als Lichteintrittsflächen besonders gut ausgebildet sein müssen, fielen nicht glatt aus, sondern zeigten mehr oder weniger die Preßnarbe des Stempels, welche durch Feuerpolitur nicht zu beseitigen ist. Außerdem fand leicht ein Absacken nach Herausnahine des Preßstempels an den dickeren und infolgedessen noch plastischen Stellen des Hohlkörpers statt. wodurch an Stelle der angestrebten Zylinderfläche eine mehr oder wetiier wellenförmige Innenfläche entstand. Das Feuerpolieren der Außenfliichen veränderte aullerdem das Profil (ler Lichtaustrittsflächen, wodurch wiederum eine .Minderung der vorher berechneten optischen Wirkung eintritt. filier setzt nun (las neue Verfahren ein, welclies diese Fresnelkörper finit Hilfe der Zentrifugalkraft bildet. Es ist zwar bekannt, hohle zylindrische Glasgegenstände durch Einfüllen #; an flüssigem Glas in Formen, welche in schnelle Rotation uin ihre Achse versetzt werden, zu bilden. Die Anwendung beschränkt sich jedoch in der Hauptsache auf Grubenzylinder und andere ähnliche glatt - nicht polierte- Hohlglasgegenstände. Die Herstellung von Fresnellinsen auf diesem Wege ist jedoch noch nicht versucht worden, obgleich gerade hierdurch ein ganz erheblicher technischer Effekt erzielt wird. Die auf diese Weise hergestellten Linsen erzielen eine Steigerung ihrer optischen Leistung gegenüber den alten Linsen bis zu So ".'".
  • :ebb. I zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Forni nach Linie I-I (leg Abb. 2. Abb. 2 ist eine Ansicht der Foren von oben. Das nette Verfahren wird wie folgt ausgeübt. In eine (lreit(#ilige Form a, welche durch einen Mantel h auf einem Unterteil c festgehalten wird, wird flüssiges Glas eingeschnitten. Das auf einer Spindel sitzende Unterteil c wird in rasche Rotation (je nach der Größe der Form 8oo bis iaoo Umdrehungen in der Minute) versetzt, (las heiße Glas steigt in gleichmäßiger Verteilung an den Wänden der Form bis zur oberen Begrenzung der Form empor und füllt das Profil der Form genau aus. Die Iiinentläche bildet hei der angegebenen Tourenzahl praktisch genau eine Zvlin(lerfliiclie und hat Hochglanz, da sie mir finit Luft in Berührung kornnil. Die Form wird so lange auf hoher Tourenzahl gehalten, bis (las Glas genügend formbeständig ist. Die Entformung geschieht leicht durch Abziehen des Mantels und ÜIfnen der dreiteiligen Form. Der Glaskörper wird dann dein üblichen Kiihlprozeß unterworfen. Die auf diese Weise hergestellten Glashohlkörper haben einen Boden, der abgesprengt werden muß. Versieht man aber das -Unterteil der Form c finit einem Konus d und gießt (las Glas in die Rinne c zwischen Foren und Konus. so erhält man einen Rotationskörper. der oben -und unten offen ist. In beiden Fällen ist Voraussetzung für (las gute Gelingen des Verfahrens die Anwendung sehr heißen Glases, deshalb muß auch die Form aus besonders liitzebeständigem Material hergestellt sein.
  • Die auf diese Weise gefertigten Fresnellinsen weisen ein optisch richtiges Profil auf, der Lichteintritt durch die hochglänzende Innenfläche wird nicht behindert, und die Lichtstrahlen treten durch die richtig liegenden Austrittsflächen in der gewollten Richtung aus. Da die Außenflachen allntahlich durch (las durch die Zentrifugalkraft emporgetriebene Glas gebildet werden, fallen diese bedeutend besser und glatter aus als beint Prellverfahren mittels Stempels.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von hohlen Fresnellinsen, dadurch gekennzeichnet, (1a13 in eine entsprechende Farin in bekannter Weise heiße Glasmasse eingegossen, durch rasche Rotation (lcr Form uni ihre senkrechte Achse :in deren Wandung bis zu einer begrenzenden I:inscluiiirung einp(»-(retrieben uiicl nach Annahme des gewollten Profils bei fortgesetzter Rotation erstarren 1-elassen wird.
DEG69397D Verfahren zur Herstellung von hohlen Fresnellinsen Expired DE511406C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024683B (de) * 1951-05-05 1958-02-20 Corning Glass Works Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterfoermigen Glashohlkoerpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkoerper
DE1028750B (de) * 1956-02-16 1958-04-24 Suedbayerische Sudetenglashuet Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von runden Hohlkoerpern aus thermoplastischen Massen, insbesondere aus Glas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024683B (de) * 1951-05-05 1958-02-20 Corning Glass Works Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterfoermigen Glashohlkoerpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkoerper
DE1028750B (de) * 1956-02-16 1958-04-24 Suedbayerische Sudetenglashuet Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von runden Hohlkoerpern aus thermoplastischen Massen, insbesondere aus Glas

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