DE1024683B - Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterfoermigen Glashohlkoerpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkoerper - Google Patents

Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterfoermigen Glashohlkoerpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkoerper

Info

Publication number
DE1024683B
DE1024683B DEC5776A DEC0005776A DE1024683B DE 1024683 B DE1024683 B DE 1024683B DE C5776 A DEC5776 A DE C5776A DE C0005776 A DEC0005776 A DE C0005776A DE 1024683 B DE1024683 B DE 1024683B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
funnel
shape
circular
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC5776A
Other languages
English (en)
Inventor
James William Giffen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Corning Glass Works
Original Assignee
Corning Glass Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Corning Glass Works filed Critical Corning Glass Works
Publication of DE1024683B publication Critical patent/DE1024683B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B19/00Other methods of shaping glass
    • C03B19/04Other methods of shaping glass by centrifuging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterförmigen Glashohlkörpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkörper Die Erfindung betrifft die Herstellung hohler Glaskörper und insbesondere Formen, in denen durch Schleudern trichterförmig geformte hohle Glaskörper hergestellt werden können, deren Formquerschnitte in v erschiedenen Rotationsebenen nichtkreisförmig sind.
  • Bei der übertragung von Fernsehbildern wird gewöhnlich ein rechteckiges Format mit einem Seitenverhältnis von 4:5 verwendet, so daß die Verwendung eines Schirmes mit entsprechend rechteckiger Form zum Empfang solcher Bilder wünschenswert und selbstverständlich erscheint. Wegen der großen Schwierigkeiten, mit denen die Herstellung von ganz aus Glas bestehenden Fernsehröhren mit rechteckigem Schirm verknüpft ist, hat man jedoch zunächst fast ausschließlich kreisförmige Schirmröhren hergestellt, obgleich hiermit nur ein Teil der gesamten Schirmfläche ausgenutzt werden kann. Mit zunehmender Beliebtheit größerer Bildschirme und wegen der besseren Raumausnutzung bei Verwendung rechteckiger Schirmröhren hat sich aber die wirtschaftliche Her->tellung ganz aus Glas bestehender, rechteckiger Röhren als unbedingt notwendig erwiesen.
  • Ganzglas-Fernsehröhren werden schon wegen ihrer Größe gewöhnlich so hergestellt, daß der Trichterteil und der flache Schirmteil getrennt hergestellt und dann miteinander vereinigt werden. Obgleich solche Trichterteile in üblicher Weise durch Pressen oder Blasen hergestellt werden können, hat doch die Herstellung der Trichter durch Schleudern in Fachkreisen ständig wachsende Bedeutung angenommen. Nach dem Schleuderverfahren hergestellte Trichter haben nicht nur ein erheblich geringeres Gewicht als ;<repreßte oder geblasene Trichter gleicher Größe, sondern es können auch mittels des Schleuderverfahrens der trichterförmige und der halsartige Teil als einheitliches Stück hergestellt werden. Im Vergleich zu geblasenen besitzen die geschleuderten Trichter noch .den Vorteil, daß sie automatisch bei der Formung eine für das Verschmelzen mit dem Schirmteil geeignete Form erhalten, während bei geblasenen Trichtern das breite Bodenstück erst entfernt werden muß, bevor der Trichter mit der Schirmfläche vereinigt werden kann.
  • Kreisrunde Schirmtrichter können durch Schleudern leicht hergestellt werden, da sie radial gleichförmige, symmetrische Drehkörper sind. Wird daher ein Ouantum geschmolzenen Glases in geeigneter `'eise auf die Bodenmitte einer kreisrunden Trichterform gebracht und die Form dann um ihre senkrechte Achse gedreht, so fließt das Glas unter der Einwirkung der Fliehkraft mit im wesentlichen gleichförmiger Geschwindigkeit die konische Seitenwand hinauf. Die Fließgeschwindigkeit des Glases ist natürlich abhängig von seiner Viskosität und der Drehgeschwindigkeit und Temperatur der Form bzw. ihrer abkühlenden Wirkung auf das Glas, während dieses die konische Formwand hinauffließt.
  • Andererseits hat man es bisher allgemein als unpraktisch, wenn nicht sogar als unmöglich angesehen, durch Schleudern Trichter herzustellen, die sich mit Bildschirmen vereinigen lassen, die das wirksamere viereckige Bildformat 4 : 5 besitzen. Offensichtlich ist ein solcher Trichter radial ganz unsymmetrisch geformt, so daß ein gleichmäßiger Fluß des geschmolzenen Glases die Seitenwände der Form hinauf nicht erwartet werden kann. Auch würde sich die unter solchen Umständen erfolgende Verteilung der Glasmasse wegen der mangelnden radialen Symmetrie in unvorherzusehender Weise mit den Temperaturänderungen der Form verändern. Mangels besserer b:ekannter Verfahren zur Herstellung von Trichtern der genannten Art hat die Industrie sich notwendigerweise auf das bekannte Preßverfahren zur Herstellung solcher Röhrentrichter beschränkt.
  • Nach ausgedehnten Versuchen und umfangreichen Untersuchungen wurde nun gefunden, daß auch für nicht kreisförmige Schirme geeignete Bildröhrentrichter einwandfrei durch Schleudern hergestellt werden können. Zu ihrer Herstellung ist es jedoch notwendig, die Wandflächen der Form mit Fließwegen für das Glas auszustatten, welche die Bewegung des flüssigen Glases so regeln, daß dieses sich in der gewünschten Weise über die Formwand verteilt, während gleichzeitig die Form ihre optimale Arbeitstemperatur erreicht, und daß der Vorderrand des flüssigen Glases den Außenrand der Formöffnung an allen Stellen seines Umfanges im wesentlichen gleichzeitig erreicht.
  • Bei der Ent-,vicklung von Formen für die Herstellung von für die Vereinigung mit nicht kreisförmigen Schirmen geeigneten Röhrentrichtern wurde festgestellt, daß neben dem durch die Zentrifugalkraft bedingten Auswärts- und Aufwärtsfließen des geschmolzenen Glases auch eine gewisse Drehbewegung bzw. ein Seitwärtsgleiten des Glases auf der Formwand bei einer Beschleunigung der Form auftritt. Bei der Herstellung von Röhrentrichtern für kleinere Schirme ist diese Bewegung nicht bedeutend genug, uin eine gleichmäßige Verteilung des Glases zu stören. Bei Trichtern für Schirme, deren größte Ausdehnung etwa 40 cm überschreitet, hat sich aber herausgestellt. daß diese Drehbewegung störende Ausmaße erreicht. so daß es für die Herstellung von Röhrentrichtern solcher Größe vorteilhaft ist, die Formwand in einer unten näher beschrieben°n Weise so zu gestalten, daß das durch die Beschleunigung hervorgerufene Seitwärtsgleiten ausgeglichen wird.
  • Da die übertragenen Bilder, wie oben beschrieben, ein rechteckiges Format im Verhältnis von 4:5 haben, so ist die ideale Schirmform ebenfalls rechteckig. Wenn es auch möglich ist, die Formwand so zu gestalten, daß sich ein für einen im wesentlichen rechteckigen Schirm passender Röhrentrichter durch Schleudern herstellen läßt, so ergibt sich doch bei der Herstellung einer vollständigen Umhüllung eine Reihe von anderen Problemen, insbesondere in bezug auf die Erhaltung einer ausreichenden Stärke zur Verhinderung des Zusammenbrechens der fertigen Röhren während ihrer Evakuierung. Diese verlangen, daß der Trichter in einiger Entfernung vom Trichterfuß in einen im wesentlichen rechteckigen bis etwa elliptischen Umriß übergeht. d.li. ein Rechteck mit auswärts gebogenen Seiten oder eine Ellipse, die in Richtung der großen Achse leicht zusammengedrückt ist, bildet.
  • Wenn die Wand der für die Herstellung eines Röhrentrichters der genannten Art verwend.eteii Form vom Trichterfuß zu ihrem nicht kreisförmigen, offenen Ende gerade verläuft, so wird der Widerstand gegenüber dem wandaufwärts gerichteten, zentrifugalen Glasfluß offenbar je nach der Länge und der Steilheit des Weges verschieden sein. Hat eine solche Form einen im wesentlichen rechteckigen bis etwa elliptischen Rand an ihrem offenen Ende. so werden die Wege über die Wand zu den diagonalen Ecken des Randes länger, aber weniger steil sein als die Wege zu den seitlich dazu befindlichen, sich gegenüberliegenden Seiten. Infolge der allgemein rechteckigen Gestalt des breiteren Formendes bildet die Wand zwischen den Diagonalen auf der längeren Formseite den kürzesten, aber steilsten Weg. während die Wand zwischen den Diagonalen auf der kürzeren Formseite einen Weg mittlerer Länge und Steilheit darstellt. Wird ein Quantum geschmolzenen Glases in eine Form mit Wänden der beschriebenen Art gebracht und diese Form dann gedreht. so fließt der größte "feil des Glases längs der Diagonalen und über den Rand der Form hinaus. während das Glas auf den dazwischenliegenden Wandteilen keine wesentliche Uölie erreicht.
  • Es wurde nun gefunden, daß durch passende Veränderung der Steilheit der verschiedenen Teile der Formwand im Bereich der gesamten Wandfläche der Widerstand gegen den zentrifugalen Glasfluß über eine solche Wand so gesteuert werden kann, daß beim Drehen der Form der Vorderrand des fleissigen Glases (las obere Ende oder die obere Kante der Form entlang ihres ganzen Umfanges im wesentlichen gleichzeitig erreicht.
  • Ein diesen Anforderungen gerecht werdende Form ist so beschaffen, daß sich von dem etwa kreisförmigen Querschnitt am Trichterfuß der Form aus zu ihrem nicht kreisförmigen offenen Ende hin die Formquerschnitte ändern und größer werden. Die Teile der Formwand, deren Oberkante der Rotationsachse am nächsten liegt, sind am Trichterfuß weniger steil und in Nähe der Formwandoberkante steiler geneigt als die Formwandteile, deren Oberkante von der Rotationsachse weiter entfernt liegt. Auf diese Weise erreicht das über diese Wandteile zu verteilende Glas das offene Ende der Form auf deren ganzem Umfang im wesentlichen gleichzeitig. Die Formquerschnitte in den Rotationsebenen in der unteren Hälfte der Form haben etwa elliptische Gestalt. In Richtung zum offenen Ende der Form zu wird die Längendifferenz zwischen den Achsen der Ellipsen immer kleiner, um in etwa mittlerer Höhe der Form etwa gleiche Länge zti besitzen. Das heißt, der Formquerschnitt in etwa mittlerer Höhe der Form ist etwa kreisförmig. Von diesem in :Mittelhöhe der Form befindlichen, etwa kreisförmigen Formquerschnitt aus nimmt die Längendifferenz der Achsen in Richtung auf das offene Formende wieder zu, so daß das obere (das offene) Formende eine elliptische Form aufweist, -,worunter in diesem Fall eine modifizierte Ellipse verstanden ,wird, d.li. eine solche, die in ihrer großen und kleinen Achse mehr oder weniger ausgebuchtet bzw. abgeflacht ist. Auf diese Weise wird eine im wesentlichen gleichmäßige Verteilung des Glases über die ganze innere Wandfläche der Form erzielt. Die durch die Brennpunkte gehenden Hauptachsen der Ellipsen der unteren Formhälfte stehen zu jenen der oberen Formhälfte senkrecht, wobei in Richtung vom unteren zum oberen Formende die Hauptachsen der elliptischen Querschnitte in Richtung der Drehbewegung vorwärts verschoben sind, so daß der Trägheit des geschmolzenen Glases entgegengewirkt wird. Die erfindungsgemäße Form zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß die Steilheit der Formwand entlang (ler Linien, die vom Trichterfuß im wesentlichen zu den Diagonalen am offenen Ende der Form führen, im wesentlichen konstant ist. Auf diese Weise kann der in dieser Form hergestellte Glashohlkörper gefahrlos evakuiert werden.
  • Wi: eingangs bereits erwähnt, ist es grundsätzlich bekannt. Glashohlkörper durch zentrifugale Verteilung von geschmolzenem Glas auf der Innenwand einer in rasche Umdrehung versetzten Hohlforen herzustellen. Die entstehenden Formen sind Rotationskörper mit kreisförmigem Querschnitt oder geschlossene runde oder ovale Hohlkörper. Andere Glashohlkörper wurden bereits unter Verwendung einer Blasform hergestellt.
  • Die erfinduiigsgemüße, vorstvliend beschri.bene Foren läßt sich mit keiner der bekannten Formen vergleichen. und die damit hergestellten Glashohlkörper sind bei gleichmäßiger Wandstärke derart geformt, wie sie bisher in einem Sclileuderwerfahi-en noch nicht hergestellt werden konnten.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und zur Erleichterung ihrer Durchführung wird sie an Hand der Zeichnung ausführlicher erklärt. Fig. 1 ist eine Draufsicht einer Form nach der Erfindung; Fig. 2 ist eine vergrößerte Draufsicht eines Viertels einer solchen Form; Fig. 3 ist ein vergrößerter Querschnitt eines Viertels der Form entlang der Mittellinie 3-3 der Fig. 1; Fig.4 ist ein vergrößerter Querschnitt eines Viertels der Form entlang der Mittellinie 4-4 der Fig. 1. Bei der Beschreibung der Erfindung wird zunächst angenommen, daß die dargestellte Form 11 eine Größe hat, die zur Herstellung eines Fernsehröhrentrichters mit einem Konus von 70° erforderlich ist, wobei der Trichter die beschriebene, im wesentlichen oder all--in rerhteckige,-zur Aufnahme des Schirmes-bestimmte Basis mit abgerundeten Ecken und gebogenen, kurzen und langen Seitenteilen im Format von ungefähr 371 . 466 mm mit einer Diagonalen von etwa 501 mm besitzt. Die Eckenlinien 12 der Form, die in die kurzen Seitenlinien 13 und die langen Seitenlinien 14 unter Bildung des Umrisses der Formöffnung übergehen, stellen hier einen Bogen mit einem Radius von etwa 89 mm dar. Die kurzen Seitenlinien 13 sind dann Teile eines Kreises mit einem Radius von etwa 673 mm und die langen Seitenlinien 14 Teile eines Kreises mit einem Radius von etwa 864 mm.
  • Der Bogenradius der Formwandteile wird unterhalb der beschriebenen Eckenlinien bis zu-. einer mittleren Höhenlage des Hohlraumes stetig größer und dann hei Annäherung an das innere oder kleinere Ende der Form und den Trichterfuß stetig kleiner. Bei den durch die Linien a bis f bezeichneten Höhenlagen vergrößert sich der Radius der betreffenden Eckenbogen allmählich von etwa 92 mm auf 140 mm, während bei den durch die Linien g bis -nz bezeichneten Höhenlagen der Bogenradius sich allmählich von etwa 314 mm auf etwa 86 mm verringert.
  • In ähnlicher Weise werden die Radien der Bogen der anschließenden kurzen und langen Seitenlinien bei Annäherung an die Spitze des Hohlraume: der Form stetig kleiner. Der Bogenradius dieser kurzen Seitenlinien 13 verringert sich in den durch die Linien a bis nt bezeichneten Höhenlagen stetig von 508 mm auf 64 mm. In ähnlicher Weise verringert sich der Bogenradius der Seitenlinien 14 in den durch die Linien a bis in bezeichneten Höhenlagen von 635 mm auf 51 mm.
  • Die Mittelpunkte, um welche die Kreisbögen der kurzen Seitenlinien geschlagen sind, liegen auf der .Iittellinie 3-3 (Fig. 1), und die Mittelpunkte, um welche die Kreisbögen der langen Seitenlinien geschlagen sind, liegen auf der Mittellinie 4-4. Die Bögen der Eckenlinien, die in die kurzen und langen Seitenlinien übergehen, sind von veränderlichen Mittelpunkten aus geschlagen, die so gewählt sind. daß ein glattes Einlaufen der Eckenlinien in die Seitenlinien stattfindet, nachdem die langen Seitenlinien durch eine Linie .d-B etwa 40° von der Mittellinie 3-3 entfernt und die kurzen Seitenlinien durch eine Linie B-C etwa 32° von dieser Mittellinie entfernt gegangen sind. Der konische Formhohlraum wird in der Nähe seiner Spitze bei der durch die Linie z bezeichneten Höhenlage ungefähr kreisfömig und nimmt, wie dargestellt, unterhalb dieser Höhenlage am Trichterfuß eine sich leicht erweiternde röhrenförmige Form an, so daß der Hals der Fernsehröhre mit dem Trichter in einem Stück geformt werden kann.
  • Aus obigem geht hervor, daß die Querschnitte in der Rotation,;e1)ene einer solchen »rechteckigen« Formhöhlung an ihrer Spitze oder am Trichterfuß im wesentlichen kreisförmig sind, in Höhe der Linien in bis i Ellipsen bilden, deren große Achse quer zur langen 466-mm-Abmessung des offenen Endes der Form liegt, und in Höhe der Linien h bis a die Form -weiterer Ellipsen haben, die aber mit ihrer großen Achse parallel zu -der-genannt-en--466-=mm-Abmessung liegen. In der mittleren Höhe entsprechend der Linie i ist der Umriß des Hohlraumes im allgemeinen .etwa kreisförmig und liegt konzentrisch zur kreisförmigen Linie z.
  • Die angegebenen verschiedenen Ausbildungen der Formgestalt beziehen sich selbstverständlich nur auf eine Form zur Herstellung von Trichtern mit einem Scheitelwinkel -von 70°, deren große offene End-Eir diebeschriebenen, nicht kreisförmigen Umrisse besitzen. Für die Herstellung von Trichtern mit anderen Scheitelwinkeln oder anderen nicht kreisförmigen offenen Enden oder anderen Abmessungen oder unter Verwendung anderer Temperaturen sind natürlich -entsprechende Änderungen der Gestalt der Formwände gemäß der Erfindung notwendig.
  • Die Formwand wird vorteilhaft so ausgebildet, daß sie hemmend auf die dem geschmolzenen Glase während--seiner Verteilung erteilte Drehbewegungskomponente wirkt. Entsprechend sind zum mindesten bei einigen der durch die Linien g bis in. bezeichneten Höhenlagen die Achsen der betreffenden Ellipsen zweckmaffig um einen Bogen von 2 bis 5° vorwärts verlagert. In ähnlicher Weise werden bei einer Form für die Herstellung von 610-mm-(Diagonal-)Trichtern die Achsen dieser Ellipsen um einen Bogen von 4 bis 8° vorwärts verlagert.
  • Bei Erreichung ihrer optimalen Arbeitstemperatur regelt eine solche Form die Verteilung des geschmolzenen Glases auf ihrer Wandfläche in solcher Weise, da.ß Trichter erhalten werden, die allen ähnlichen nach bisher bekannten `'erfahren hergestellten Trichtern weit überlegen sind, und dabei alle Vorzüge von durch Schleuderverfahren hergestellten kreisförmigen Trichtern besitzen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Trichterförmig nach oben geöffnete, um eine senkrechte Achse rotierende Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterförmigen Glashohlkörpers mit im -wesentlichen kreisförmigem Querschnitt .des Trichterfußes, dadurch gekennzeichnet, daß die Formquerschnitte in den Rotationsebenen sich allmählich von dem etwa kreisförmigen Querschnitt am Trichterfuß zu dem nicht kreisförmigen offenen Ende der Form ändern und größer werden und daß die Formwandteile. deren Oberkante der Rotationsachse am nächsten liegt. am Trich.terfuß weniger steil und in der Nähe der Formwandoberkante steiler geneigt sind als die Formwandteile, deren Oberkante von der Rotationsachse weiter entfernt liegt, und zwar in der Weise, daß der vordere Rand des zentrifugal über diese Wandteile verteilten geschmolzenen Glases das offene Ende der Form auf deren ganzen Umfang im wesentlichen gleichzeitig erreicht.
  2. 2. Schleuderform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formquerschnitte in den Rotationsebenen in der unteren Hälfte der Form etwa elliptisch, in etwa mittlerer Höhe der Form etwa kreisförmig und in der oberen Hälfte der Form -wieder etwa elliptisch sind, wobei die durch die Brennpunkte gehenden Hauptachsen der Ellipsen in der unteren Formhälfte zu jenen der Ellipsen in der oberen Formhälfte senkrecht stehen.
  3. 3. Schleuderform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptachsen einiger elliptischer OOuerschnitte derart im Sinne der beabsichtigten Drehbewegung der Form vorwärts verschoben sind, daß der Trägheit des geschmolzenen Glases bei der Beschleunigung der Form entgegengewirkt wird.
  4. 4. Schleuderform nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steilheit der Formwand entlang der Linien, die vom Trichterfuß im wesentlichen zu den Diagonalen am offenen Ende der Form führen, im ,wesentlichen konstant ist.
  5. 5. In einer Schleuderform nach Anspruch 1 bis 4 hergestellter trichterförmiger Glashohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper annähernd gleiche Wandstärke aufweist und die Außenumfänge seiner horizontalen Querschnitte am Trichterfuß etwa kreisförmig, in der unteren Hälfte etwa elliptisch, in mittlerer Höhe etwa kreisförmig und in der oberen Hälfte bis zum Trichterrand wieder etwa elliptisch sind, wobei die durch die Brennpunkte gehenden Hauptachsen der Ellipsen in der unteren Hälfte zu Jenen der Ellipsen in der oberen Hälfte senkrecht stehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 80344, 157 847, 511406, 847 332; französische Patentschrift 1Tr. 634 847.
DEC5776A 1951-05-05 1952-05-03 Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterfoermigen Glashohlkoerpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkoerper Pending DE1024683B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1024683XA 1951-05-05 1951-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1024683B true DE1024683B (de) 1958-02-20

Family

ID=22290008

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC5776A Pending DE1024683B (de) 1951-05-05 1952-05-03 Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterfoermigen Glashohlkoerpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkoerper

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1024683B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE157847C (de) *
DE80344C (de) *
FR634847A (fr) * 1927-05-23 1928-02-27 Perfectionnement à la fabrication d'objets cylindriques en verre et accessoirement du verre à vitres
DE511406C (de) * 1930-10-29 Genthe & Co Dr Verfahren zur Herstellung von hohlen Fresnellinsen
DE847332C (de) * 1949-08-01 1952-08-21 Corning Glass Works Verfahren und Vorrichtung zum Formen von rohrfoermigen Glaskoerpern

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE157847C (de) *
DE80344C (de) *
DE511406C (de) * 1930-10-29 Genthe & Co Dr Verfahren zur Herstellung von hohlen Fresnellinsen
FR634847A (fr) * 1927-05-23 1928-02-27 Perfectionnement à la fabrication d'objets cylindriques en verre et accessoirement du verre à vitres
DE847332C (de) * 1949-08-01 1952-08-21 Corning Glass Works Verfahren und Vorrichtung zum Formen von rohrfoermigen Glaskoerpern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2637536C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus einem unter Wärme erweichenden Material
DE1657154C3 (de) Axial aufdruckbarer Kappenverschluß für Flaschen und ähnliche Behalter
DE2820178C2 (de) Aerodynamisches Spielzeug
EP0056609A2 (de) Trennröhrchen für die Zentrifugaltrennung
DE2433287A1 (de) Luftlose spritzduese
DE2811794C2 (de)
DE3018089A1 (de) Verfahren zur herstellung von formkonfekt, herstellungsform und vorrichtung hierfuer
DE2612175B2 (de) Düse zum tropfenweisen Aufbringen von Waschflüssigkeit auf eine Waschstelle
DE1024683B (de) Schleuderform zum Herstellen eines im wesentlichen trichterfoermigen Glashohlkoerpers und in der Schleuderform hergestellter Glashohlkoerper
DE1496443A1 (de) Vorrichtung zum Verruehren von Glas
EP0219696A2 (de) Hohlkörper aus Kunststoff
DE69003736T2 (de) Versteifte Düsenwanne und Ziehdüsen für Glasfasern.
DD298767A5 (de) Ruehrer zur homogenisierung von glasschmelzen
DE2447737A1 (de) Verfahren zum formpressen von glaskoerpern
DE924134C (de) Federball
DE4027190C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer mundgeblasenen Glasglocke
DE601334C (de) Vorrichtung und Herstellung allseitig oder fuenfseitig geschlossener Hohlkoerper aufStrangpressen
US2026939A (en) Dipped-bridged lamp shade or similar article and method of making the same
DE69900685T2 (de) Verfahren zur automatishen herstellung von trinkbechern, vasen und glascontainern im allgemeinen
DE1590389C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Isolators, insbesondere für Hochspannungskabelendverschlüsse, und Isolator mit wenigstens einem Schirm
DE2356222A1 (de) Vorrichtung zum dichten verschliessen von kanistern
DE1596371C3 (de) SchleudergieBform zur Herstellung eines Fernse hbildröhrentrichterteils
DE688617C (de) Verfahren zur Herstellung von Tropfflaschen
AT201252B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen hohler Formkörper aus Glas durch Zentrifugieren in einer Form
DE1660260A1 (de) Duese,insbesondere zum Herstellen anorganischer Fasern