DE741503C - Giessform fuer luftgekuehlte Rippenzylinder - Google Patents

Giessform fuer luftgekuehlte Rippenzylinder

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Publication number
DE741503C
DE741503C DEM147774D DEM0147774D DE741503C DE 741503 C DE741503 C DE 741503C DE M147774 D DEM147774 D DE M147774D DE M0147774 D DEM0147774 D DE M0147774D DE 741503 C DE741503 C DE 741503C
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DE
Germany
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ring
casting mold
plates
ribs
mold
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Expired
Application number
DEM147774D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Mayer
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Individual
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Individual
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Publication of DE741503C publication Critical patent/DE741503C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings
    • B22C9/24Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles
    • B22C9/26Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles for ribbed tubes; for radiators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description

  • Gießform für luftgekühlte Rippenzylinder Zusatz zurn Patent 730 720 Bei der Herstellung von Gießformen nach dem Patent -73o720 ergeben sichfür Guß-Stücke mit sehr geringem Zwischenraum und geringer Wandstärke der Rippen Schwierigkeiten daraus, daß #die Kernplatten, aus welchen die Form gebildet wird, notwendigerweise eine entsprechend geringe Wandstärke besitzen müssen, so daß die Platten der für das Gießen erforderlichen Festigkeit ermangeln. Dieser übelstand wird auch nicht in jedem Falle durch die Einfassung der Sandkernplatten in Ringe oder Platten aus Metall beseitigt; denn auch diese müssen eine -entsprechend geringe Stärke besitzen, wodurch die Gefahr des Verziehens der Ringe hervorgerufen wird.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, wie man den Metallfassungen der Kernplatten bei sehr geringer Wandstärke der Rippen und ihrer Zwischenräume diejenige, Stärke geben kann, die ;erforderlich ist, damit sie sich nicht verformen und verziehen. Nach der Erfindung werden die Fassungsringe oder Platten paarweise- ineinandergesetzt, derart, daß, ein Ring, z. B. der untere des Paares, an der Außenkante durch einen Ringvorsprung verstärkt ist und inseine dadurch gebildete Vertiefung der Oberseite der andere im Durchmesser entsprechend kleinere Ring eingesetzt ist. AÜf diese Weise sind beide Ringe, der eine durch. die Randverstärkung, Ader andere durch die Eirilagerung in den ersten gegen Verformung geschützt. Zweckmäßig ist die Randverstär-kung des unteren Ringes so gewählt, daß zwei Ringe mit Randverstärkung durch eine kleine Flige zwigchen der Oberseite des Randvorsprunges und der Unterseite des auf ihn aufgesetzten Ringes getrennt sind zum Zwecke einer besseren Luft- und Gasabfuhr aus den Kernplatten. Auch die Sandkernplatten bedürfen bei geringer Wandstärke und großer Rippenhöhe des Gußstückes trotz der Verankerung im Fassungsring durch eine an der inneren Ringkante desselben vorgesehene Nut und weiterer Verankerungsausschnitte einer Verstärkung, die erfindungsgemäß. dadurch erzielt wird, daß die Sandkerne mit dünnen plattenförtnigen Metalleinlagen bewehrt -werden, die zugleich als Schreckschalen für ilas die Rippen bildende Gußmetall dienen. Diese Metalleinlagen der Kernplatten besitzen zweckmäßig mehr oder mindergroße Ringsektorformen und sind entsprechend in mehr oder minder großer Zahl vorgesehen. Die VerstärkungseiM agen können auch derart angeordnet werden, daß sie die innere Ringkante der Kernplatten verstärken.
  • Erfindun gsgemäß besitzen die fertig hergestellten und -ebrannten Kernplatten einen Überzug aus Leinöl, Dextrin, Zuckerlösung, Kolophonium oder ähnlichen in der Wärme härtbaren Stoffen. Es hat sich gezeigt, daß durch einen solchen über - zug eine größere Festigkeit der Sandkerne gegenüber der Beanspruchung durch das Gußmetall erreicht wird als durch das übliche Mischen des Kernsandes mit solchen Stoffen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise den Erfindungs 'gegenstand.
  • Abb. i zeigt eine Anzahl aufelnandergeschichteter Formplatten in einem Achsenschnitt, Abb. 2 im Grundriß.
  • Abb. 3 und 4 erläutern ebenfalls durch Achsenschnitt und Grundriß eine andere Anordnung der Bewehrungseinlagen der Kernplatten.
  • Die aufeinandergeschichteten Forrnplatten 4, welche die Gießform bilden, sind in der im Hauptpatent erläuterten Weise in Formringe eingefaßt. Die Formringe sind paarweise ineinandergesetzt, derart, daß von den beiden ein Paar bildenden Ringen der untere, i -, an der Außenkante einen nach oben gerichteten ringförtnigen Vorsprung 3 besitzt. In die dadurch an der Oberseite des Formringes i gebildete flache Vertiefung ist der andere Formring 2 eingesetzt. Die Höhe des Randvorsprunges 3 des Formringes i ist etwas geringer als die Stärke des eingesetzten FormriAges 2, so daß eine kleine Fuge zwischen der Oberseite des Randvorsprunges und der Unterseite des nächsten mit im Randvorsprun- versehenen Formringes i vorhanden ist, die der Gas- und Luftableitung aus den X-ernplatten dient. Die Formringe 1, 2 sind an der inneren Ringkante mit :einer Ring,1 versehen, die zur Verankerung der Sandkerne in den Ringen dient.
  • Weiter sind zu dem gleichen Zweck an der inneren Ringkante der Fassungsringe 1, 2 Ausschnitte 6 vorgesehen. In die Sandkernplatten sind Bewehrungseinlagen in Gestalt von dünnwandigen Metallplatten eingebettet, die in mehr oder minder großer Zahl vorgesehen sind und zweckmäßig Ringausschnittform besitzen. Zur besseren Verbindung mit den Sandkernen sind in den Bewehrungseinlagen Löcher 8 vorgesehen. Die Beivehrungseinlagen da sie beim sind immer Zerlegen von der neuem Form unbeschädigt verwendbar ' herausfallen. Zweckmäßig werden die Bewehrungseinlagen in den Sandk-ernen derart eingebettet, daß eine Seite derselben den zur Bildung der Gußrippe dienenden Hohlraum begrenzt und die Metalleinlage -infolgedessen auch als Schreckschale auf das die Rippen bildende Gußmetall wirkt.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 sind die Bewehrungseinlagen 9 der Sandkerne derart gestaltet und angeordnet, daß sie die Innenkante der Kernplatten verstärken. Zu diesem Zweck besitzen sie Halbringform mit sich überlappenden Enden. Naturgemäß kann aber auch bei dieser Anordnung die Bewehrung aus einer größeren Anzahl kleinerer Ringausschnitte bestehen.
  • Zur Erzielung einer größeren Festigkeit der Sandkerne werden ferner die Kerne nach der Herstellung und dem Brennen an ihren Außenseiten mit Leinöl, Dextrin, Zuckerlösung' Kolophonium oder ähnlichen härtbaren Stoff-en bestrichen. Es hat sich gezeigt, daß dadurch eine größere Festigkeit der Kerne gegenüber der Beanspruchung durch das Gußmetall erzielbar ist als durch das be- i kannte Mischen des Kernsandes mit solchen Stoffen allein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPIRÜCHE: i. Gießform für luftgekühlte Rippenzylinder oder ähnliche Werkstücke nach Patent 73072o, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere für Gußstücke mit geringem Zwischenraum und geringer Wandstärke der Rippen die Formringe paarweise ineinandergesetzt sind, derart, daß ein Formring an der Außenkante durch einen Ringvorsprung verstärkt ist und in seine dadurch gebildete Vertiefung der andere Formring eingesetzt ist.
  2. 2. Gießform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnwandigen Sandkerne der Formplatten durch dünne plattenförmige Metalleinlagen, die zugleich als Schreckschalen für das die Rippen bildende Gußmetall dienen, verstärkt sind-3. Gießform nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die fertig hergestellten und gebrannten Kernplatten einen Überzug aus Leinöl, Dextrin, Zukkerlösung, Kolophonium oder ähnlichen in der Wärme härtbaren Stoffen besitzen. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im, Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 2 19 5 20, 5 2 6 7 40, 660590-
DEM147774D 1940-05-12 1940-05-12 Giessform fuer luftgekuehlte Rippenzylinder Expired DE741503C (de)

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DEM147774D DE741503C (de) 1940-05-12 1940-05-12 Giessform fuer luftgekuehlte Rippenzylinder

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DE741503C true DE741503C (de) 1943-11-12

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DEM147774D Expired DE741503C (de) 1940-05-12 1940-05-12 Giessform fuer luftgekuehlte Rippenzylinder

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DE (1) DE741503C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE219520C (de) *
DE526740C (de) * 1929-04-17 1931-06-10 Albert Stahn Gasdichter Gusskern
DE660590C (de) * 1936-09-29 1938-05-31 Metallgesellschaft Akt Ges Verfahren zur Herstellung eines gasundurchlaessigen UEberzuges auf der Innenflaeche von gruenen Sandformen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE219520C (de) *
DE526740C (de) * 1929-04-17 1931-06-10 Albert Stahn Gasdichter Gusskern
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