AT47108B - Verfahren und Einrichtung zum Vorwärmen von Kesselspeisewasser auf hohe Temperatur. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Vorwärmen von Kesselspeisewasser auf hohe Temperatur.

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AT47108B
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Josef Muchka
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Josef Muchka
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Einrichtung funktioniert wie folgt : Wird die Pumpenanlage durch Öffnen der Dampfzuleitung 2 in Betrieb gesetzt, so läuft vorerst die   KC8selspeisepumpe   7 leer, da der Vorwärmer, aus dem allein die Speisepumpe Wasser entnehmen kann, kein Wasser enthält. Für die Zeitdauer dieses   Betriebabegmnes   kann die Kesselspeisepumpe übrigens durch ein Verbindungsventil, welches den Saugraum mit dem Druckraum hinter dem Kolben in Verbindung bringt, ausser Wirksamkeit gesetzt werden. Die Hilfspumpe 10 tritt jedoch sofort in Tätigkeit und saugt durch das Ventil 15 vorerst nur kaltes Wasser aus dem Brunnen 18 um es in den Speisewasservorwärmer 6 zu drücken, wo es mit dem entölten Abdampf der Speisepumpe in Berührung kommt.

   Der   abdampf wired   kondensiert und sowohl die Dampf-als auch   Flüssigkeitswärme   an dass kalte Speisewasser abgegeben. Die Hilfspumpe 10 wird solange Wasser aus dem Brunnen 18 ziehen, bis ein gewisser Wasserstand im Vorwärmer erreicht wird, in welchem Zeitpunkte der Schwimmer das Umschaltventil 15 umstellt, wodurch der vom Vorwärmer kommende Teil der Saugleitung 11 mit der Pumpe 10 verbunden, die Leitung 17 aber geschlossen wird. Die Pumpe wird nun nur mehr das schon vorgewärmte Wasser aus   den Vorwärmer ansaugen   und von oben indenselben hineindrücken, so dass es abermals Gelegenheit hat mit dem entölten Abdampfe in Berührung zu kommen und seinen Wärmegehalt aufzunehmen. Dieses Spiel kann fortgesetzt werden bis das Speisewasser eine Temperatur von ungefähr   IOtP C   erreicht hat.

   Vor jeder erneuerten   An-"   saugeperiode kommt das vorgewärmte Wasser in Ruhe, indem es eine Filterschicht im unteren Teil des Vorwärmers durchfliessen muss, wo sich die   Abscheidungsprodukte   absetzen. Wird nun die Speisepumpe in Betrieb gesetzt, so erhält diese aus dem   Vorwärmer   ein hochgradig vorgewärmtes gereinigtes und entlüftetes Speisewasser. Die   Hilfspumpe. M wird.   entsprechend dem durch das Absaugen des Wasser durch die Kesselspeisepumpe 7 bedingten Sinken des Wasserstandes und dadurch veranlasstem Öffnen des V   ntiles     15   kaltes Wasser aus dem Brunnen ziehen und dieses samt dem schon vorgewärmten Speisewasser zirkulieren lassen und einer er- höhten Vorwärmung zuführen. 



   Arbeitet die Speisepumpe langsam, so wird wenig Abdampf vorhanden sein, da aber die
Hilfspumpe mehr als die Kesselspeisepumpe leistet, wird das Speisewasser daher oftmals den
Kreislauf durch den Vorwärmer wiederholen und immer wieder mit Dampf in innige Berührung kommen und somit der Dampf selbst bei schwacher Belastung oder Leerlauf der Speisepumpe vollkommen zur   Wasservorwärmung   und Reinigung ausgenützt. 



   Ist ein grösserer Bedarf an Kesselspeisewasser und volle Leistung der Speisepumpe vorhanden, so wird der erste Bedarf aus dem Vorrat des Vorwärmers gedeckt. Die Hilfspumpe   10   zieht, sobald der Wasserstand im Vorwärmer einen bestimmten Tiefstand erreicht, Wasser aus dem Brunnen nach, welches mit dem nun reichlich vorhandenen Abdampfe des Dampfzylinders der Speisepumpe entsprechend hoch vorgewärmt wird. Sollte der Abdampf nicht ausreichen um die gewünschte Temperatur des Speisewassers zu erreichen, so tritt Frischdampf ein. Dies geschieht in an sich bekannter Art mittelst eines Temperatur-Reglers. der auf der Zeichnung nicht dar- gestellt ist. 



   Die Okonomie der   Dampfpumpe   kommt hiebei nicht in Betracht, da sämtlicher Abdampf volle Verwendung findet. 



   Der Nutzeffekt einer solchen Anlage ist, wie aus Vorstehendem hervorgeht, ein sehr hoher und wird nur durch die Ausstrahlungsverluste der Leitung und des Vorwärmers verringert. 



   Bei Kolbenpumpen, deren Quantitätsleistung begrenzt, deren Förderhöhe theoretisch 
 EMI2.1 
 
Kreiselpumpen, die konstanten Druck bei gegebener Tourenzahl erzeugen, jedoch unbegrenzte   Quantitätsleistung   ergeben, ist die Regulierung entsprechend durch Veränderungen der Druck- querschnitte zu bewirken. 



   Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass die   Wasserumlaufspumpe jf < ? ein   einheitliches
System mit der Speisepumpe bildet, es kann vielmehr die Wasserumlaufspumpe vollkommen I gesondert arbeiten ; die Art der   Vorwärmung   bleibt hiebei stets die Gleiche, nämlich : Wasser kommt mit Dampf in Berührung, derselbe kondensiert, gibt Wärme an das Wasser ab, dieses kommt sodann in Ruhe, sondert feste Stoffe und Gase ab. passiert einen Filter und wird von der Pumpe wieder in den   Vorwärmer   gefördert, wobei dieselbe Pumpe auch nach Massgabe des
Bedarfes Frischwasser nachsaugt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.2 wird, während es in den Ruhepausen Zeit findet, die durch die Dampfeinwirkung ausgeschiedenen festen Bestandteile abzusetzen. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Wasser im ständigen Kreislauf durch den Vorwärmer treibende Hilfspumpe (10), dann Frischwasser nachsaugt, wenn durch erhöhte Wasserentnahme durch die Kesselspeisepumpe (7) der Vorrat an vorgewärmtem Wasser im Vorwärmer abnimmt.
    3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Ab- oder Frischdampf-Vorwärmer, dessen Sammelraum für das vorgewärmte Speisewasser ausser mit der Speisepumpe (7) für den Kessel durch eine Rohrleitung (11) mit einer Hilfspumpe (10) von grösserer Leistungsfähigkeit als die Speisepumpe (7) in Verbindung steht, die das angesaugte Speisewasser wieder von oben in den Vorwärmer einführt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Sammelraum des Vorwärmers zur Hilfspumpe (10) führende Leitung (11) durch ein, vom Flüssigkeitsstand im Vorwärmer beeinflusste Umschalt- ventil (15) mit einer Frischwassersaugleitung (17) in Verbindung steht, um die durch die Hilfspumpe in Kreislauf gesetzte Wassermenge stets gleichbleibend zu erhalten bezw. um die von der Kesselspeisepumpe abgesaugte Wassermenge wieder zu ergänzen.
    5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 3, bei der die Kesselspeisepumpe a1" Dampfpumpe ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfspumpe (1U) unmittelbar mit der Kesselspeisepumpe (7) gekuppelt ist und der Abdampf der Pumpenantriebsmaschine (1) in den Vorwärmer geleitet wird, um bei dem durch vermehrten Speisewasserbedarf bedingten rascheren Arbeiten der Speisepumpe in gleichem Masse vermehrte Frisohwasseransaugung und EMI3.1
AT47108D 1909-11-25 1909-11-25 Verfahren und Einrichtung zum Vorwärmen von Kesselspeisewasser auf hohe Temperatur. AT47108B (de)

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