DE820442C - Aus Hochdruck- und Niederdruckvorwaermer bestehende Mischvorwaermeranlage, insbesondeere fuer Dampflokomotiven - Google Patents

Aus Hochdruck- und Niederdruckvorwaermer bestehende Mischvorwaermeranlage, insbesondeere fuer Dampflokomotiven

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DE820442C
DE820442C DEP27471A DEP0027471A DE820442C DE 820442 C DE820442 C DE 820442C DE P27471 A DEP27471 A DE P27471A DE P0027471 A DEP0027471 A DE P0027471A DE 820442 C DE820442 C DE 820442C
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DE
Germany
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water pump
piston
pump
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hot water
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DEP27471A
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English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Lammerz
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KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK
Original Assignee
KRUPP F LOKOMOTIVFABRIK
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D3/00Accumulators for preheated water
    • F22D3/08Accumulators for preheated water specially adapted for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Aus Hochdruck- und Niederdruckvorwärmer bestehende Mischvorwärmeranlage, insbesondere für Dampflokomotiven Die Erfindung betrifft insbesondere für Dampflokomotiven bestimmte Mischvorwärmeranlagen, die aus Hoch- und Niederdruckvorwärmer bestehen und drei Wasserpumpen haben, von denen die eine als Kaltwasserpumpe den Niederdruckvorwärmer, die zweite als Warmwasserpumpe den Hochdruckvorwärmer und die dritte als Speisepumpe den Kessel speist.
  • Es sind Anlagen dieser Art bekannt, bei denen die Kaltwasserpumpe das r,sfache der Speisemenge ansaugt und in den Niederdruckvorwärmer fördert, aus dem der Warmwasserpumpe jedoch nur die Speisemenge zuläuft. Der Rest des Warmwassers, zusammen mit dem sich im N iederdruckvorwärmer bildenden too/o Kondensat, fließt einem Sammeltopf zu, aus dem die Kaltwasserpumpe saugt. Diese Anlagen gewährleisten bereits eine höchstmögliche Kohleersparnis durch Vorwärmung des Wassers von der Kaltwasser- oder Tendertemperatur bis zur Siedetemperatur des Abdampfdruckes. Bei ihnen ist auch schon das gefährliche Kaltspeisen dadurch ausgeschlossen, daß bei abdampfarmer oder -loser Zeit eine ausreichende Menge heißen Wassers zur Verfügung steht, so daß beim Fehlen von Abdampf die Speisetemperatur nicht sofort stark abfällt. Wenn aus baulichen Gründen bei diesen bekannten Anlagen die Kaltwasserpumpe nicht in Höhe des unterhalb des Bodens des Tenderwasserkastens liegenden Mischtopfes angeordnet werden kann, zwischen ihr und dem Mischtopf also eine Saughöhe von z. B. zwei oder mehr Metern bleibt, ist das Ansaugen aus dem Mischtopf unmöglich. Hierdurch kann infolge Wassermangels die Kesselspeisung aussetzen.
  • Die Erfindung gibt eine Lösung an, die dieselben Vorzüge wie die bekannte Anlage hat, aber die geschilderten Möglichkeiten vermeidet. Sie besteht in erster Linie darin, daß neben dem Speisestrom zwischen Hoch- und Niederdruckvorwärmer eine Warmwassermenge als Umlaufmenge kreist, die einen beträchtlichen Anteil z. B. 50% der Speisemenge ausmacht. Zweckmäßig wird in den Kreislauf eine Blende geschaltet, die die aus dem Hochdruckvorwärmer austretende Umlaufmenge drosselt. Die Kaltwasserpumpe wird gleich groß oder etwas größer als die Speisepumpe ausgelegt, während die in den Hochdruckvorwärmer fördernde Warmwasserpumpe für die um die Umlaufmenge vergrößerte Fördermenge, also z. B. für das i,5fache der Speisemenge, eingerichtet ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.
  • Abb. i veranschaulicht das Schaltschema für die Anlage; Abb. 2 zeigt einen Teil der Abb. i in größerem Maßstabe; Abb. 3 unterscheidet sich von Abb. i lediglich dadurch, daß die Bezugszeichen weggelassen und dafür die Anteile der geförderten Wassermenge, bezogen auf die Speisemenge, eingetragen sind.
  • Vom Tenderwasserkasten i, in dem in Abb. i zur Veranschaulichung der Erfindung ein besonders niedriger Wasserstand :2 eingezeichnet ist, führt eine Kaltwasserleitung 3 zu einem Mischkasten 4, in den außerdem eine vom Niederdruckvorwärmer 5 kommende Überlaufleitung 6 mündet und von dem die Saugleitung 7 für die Kaltwasserpumpe 8 ausgeht. Ihre Druckleitung 9 endet in einem Spritzrohr io im Dampfraum des Niederdruckvorwärmers 5. In den Dampfraum mündet eine Leitung 11 für den Abdampf der Antriebsmaschinen der Lokomotive; über eine Leitung 12 steht er mit der A'mosphäre in Verbindung. Der Wasserraum des Niederdruckvorwärmers 5 ist durch eine Leitung 13 mit einem darunter liegenden Speicher 14 verbunden, von dessen Boden wiederum eine Leitung- 15 zur Saugseite der Warmwasserpumpe 16 führt. Von der Druckseite der Pumpe 16 geht eine Leitung 17 zu einem Spritzrohr 18 des Hochdruckvorwärmers i9. Dessen Wasserraum steht mit der zum Spritzrohr io des Niederdruckvorwärmers 5 führenden Druckleitung 9 der Kaltwasserpumpe 8 über eine Abzweigleitung 2o in Verbindung, in die eine Blende 21 eingeschaltet ist. Vom Boden des Hochdruckvorwärmers i9 führt eine Falleitung 22 zur Saugseite der Speisepumpe 23, deren Druckleitung 24 im Kesselspeiseventil25 endet. Von einer die drei Wasserpumpen 8, 16, 23 antreibenden Dampfmaschine 26 führt eine Abdampfleitung 27 in den Dampfraum des Hochdruckvorwärmers i9.
  • Einzelheiten über die Ausbildung der Pumpen 8, 16, 23 ergeben sich aus Abb. 2, die den in Abb. i mit unterbrochenen Linien umrandeten Teil in größerem Maßstab wiedergibt.. Alle drei Pumpen sind in einem gemeinsamen Gehäuse 28 untergebracht. In ihm ist ein Kolbensatz verschiebbar, der aus drei fest auf einer Kolbenstange 29 sitzenden Kolben 30, 31, 32 besteht. Auf der Verlängerung der Stange 29 ist der Kolben 33 der die Pumpen 8, 16, 23 antreibenden Dampfmaschine 26 befestigt.
  • Die rechte Fläche des Kolbens 32 ist i,5mal so groß wie die linke Fläche des Kolbens 3o. Die wirksame linke Fläche des Kolbens 32, die man erhält, wenn man von der gesamten Fläche des Kolbens 32 die Fläche des mittleren Kolbens 31 abzieht, ist gleich der linken Fläche des Kolbens 3o. Die wirksame rechte Fläche des Kolbens 3o, die gleichfalls nach Abzug der Fläche des mittleren Kolbens 31 erhalten wird, ist halb so groß wie die linke Fläche des Kolbens 39. Die beiden Seiten des Kolbens 30 lassen sich durch einen Oberströmkanal 34 miteinander in Verbindung bringen.
  • Die linke Seite des Kolbens 32 steht über ein Saugventil 35 mit der Kaltwasserleitung 7 und über ein Druckventil 36 mit der zum Niederdruckvorwärmer 5 führenden Leitung 9 in Verbindung, während die rechte Seite des Kolbens 32 über ein Saugventil 37 mit der vom Speicher 14 kommenden Warmwasserleitung 15 und über ein Druckventil 38 mit der zum Hochdruckvorwärmer i9 führenden Leitung 17 verbunden ist. Die linke Seite des Kolbens 30 steht über ein Saugventil 39 mit der Heißwasserleitung 22 des Hochdruckvorwärmers i9 und über ein Druckventil 40 mit der Speiseleitung 24 in Verbindung.
  • Wenn sich der Kolbensatz 30, 31, 32 aus der linken in die rechte Totlage bewegt, wird von der linken Seite des Kolbens 32 die Speisemenge aus der Kaltwasserleitung 7 gesaugt. Gleichzeitig drückt die rechte Seite des Kolbens 32 die i,5fache Speisemenge über die Warmwasserleitung 17 in das Spritzrohr 18 des Hochdruckvorwärmers i9. Ebenfalls gleichzeitig läuft der linken Seite des Kolbens 3o die Speisemenge aus dem Hochdruckvorwärmer i9 zu, während die rechte Seite des Kolbens 3o die beim vorhergehenden Saughub angesaugte halbe Speisemenge über den Überströmkanal 34 in die Speiseleitung 24 drückt. Bewegt sich nun der Kolbensatz 30, 31, 32 von rechts nach links, drückt die linke Seite des Kolbens 32 die Speisemenge in die Leitung 9, während die rechte Seite des Kolbens 32 die i,5fache Speisemenge aus der vom Speicher 14 kommenden Warmwasserleitung 15 ansaugt. Gleichzeitig drückt die linke Seite des Kolbens 3o die Hälfte der Speisemenge in die Speiseleitung 24, die andere Hälfte über den Überströmkanal 34 vor die rechte Seite des Kolbens 30.
  • Der Kolben 30 und die linke Seite des mittleren als Differentialkolben wirkenden Kolbens 31 gehören somit zur Speisepumpe 23, die rechte Seite des Kolbens 31 und die linke Seite des Kolbens 32 zur Kaltwasserpumpe 8 und die rechte Seite des Kolbens zur Warmwasserpumpe 16. Daß die Warmwasserpumpe 16 das i,5faclie der Kaltwasserpumpe 8 fördern kann, ohne daß von außen Wasser zugeführt wird, ist erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß über die Blende 21 die Halbe Speisemenge vom Hochdruckvorwärmer i9 in die Zuleitung 9 zum Spritzrohr to des Niederdruckvorwärmers 5 zurückgeleitet wird.
  • Im Nebenschluß zum Speisestrom, der von der Kaltwasserleitung 7 über die Teile 8 bis 10, 13 bis i9 und 22 bis 24 zum Kesselspeiseveliti125 geht, findet durch die Blende 21 und die Abzweigleitung 20 ein Kreislauf heißen Wassers statt, der zwischen Hochdruckvorwärmer i9, Niederdruckvorwärmer 5 und Warmwasserpumpe 16 über die Teile 20, 21, 9, io und 13 bis 18 verläuft.
  • In Abb. 3 sind die auf die Speisemenge bezogenen Wassermengen angegeben, die durch die Leitungen bzw. Teile durchgehen. lfan erkennt, daß gleichfalls im Nebenschluß zum Speisestrom zwischen Niederdruckvorw:irnier 5 und Mischtopf 4 ein Kreislauf heißen Wassers von der Größe der Kondensatmenge (d. i. ungefähr io% der Speisemenge) stattfindet.
  • Da durch die Rücklaufleitung 6 nur die io% Kondensat, die sich im Niederdruckvorwärmer 5 niedergeschlagen haben, in den Sammeltopf ,4 zurückfließen, ist eine niedrige Temperatur des Wassers gewährleistet, das die Kaltwasserpumpe 8 ansaugt, und damit eine Verdampfungsgefahr ausgeschlossen. Da durch den Speicher 14 die i,5fache Speisemenge dauernd geht, erwärmt sich dieser sehr schnell. Bei einem Fassungsvernif>gen des Speichers 14 zwischen dem 4- bis 6fachen der höchsten Speisemenge könnte auch dann, wenn zehn Minuten kein Abdampf der Antriebsmaschine anfällt, aber voll gespeist wird, kein Kaltspeisen eintreten. Diese Zeit könnte noch vergrößert werden, wenn durch große Ausbildung des I-lischkastens 4 die im Kondensat anfallende Wärmemenge gespeichert würde. Nur gelegentlich arbeitende Ventile, die sowohl mit Dampf als auch mit Wasser und Kesselstein in Berührung kommen, sind dabei vermieden.
  • Die Kaltwasserpumpe 8 braucht nicht genau die Speisemenge der Speisepumpe 23 zu fördern, sondern könnte auch io !» s 15% größer ausgelegt sein. Bei einer io%igen Vergrößerung und der Arisaugung von 90% Kaltwasser müßten darin Tiber die Blende 21 40% zurückfließen, so daß in den Niederdruckvorwärmer 5 wieder i5o% der Speisemenge eingeführt würden, während 20% aus dem Niederdruckvorwärmer in den Mischtopf 4 zurückgelangen und zusätzlich io% Kondensat 1,I00/0 der Warmwasserpumpe 16 zugeleitet werden müßten. Die entsprechenden Zahlen sind in Abb. 3 in ( ) angegeben. Diese Ausführung wäre aber ungünstiger, weil nur noch 40% der Speisemenge im Nebenschluß zum Speisestrom kreisen würde und die Temperatur des der Kaltwasserpumpe 8 zugeführten Wassers steigen würde.
  • Umgekehrt könnte die Kaltwasserpumpe 8 auch um etwa io% kleiner als die Speisepumpe 23 ausgelegt sein. Die dann in Betracht kommenden Wassermengen sind in Abb. 3 in [ ] eingetragen.
  • Statt eitles besonderen Speichers 14 könnte übrigens ein Niederdruckvorwärmer 5 mit einem entsprechend großen Wasserraum vorgesehen werden.

Claims (7)

  1. PATFNTANSPRÜCHE: 1. Aus Hoch- und Niederdruckvorwärmer bestehende Mischvorwärmeranlage, insbesondere fiirDarnpflokomotiven, mit dreiWasserpumpen, von denen die eine als Kaltwasserpumpe den N iederdruckvorwärmer, die zweite als Warmwasserpumpe den Hochdruckvorwärmer und die dritte als Speisepumpe den Kessel speist, dadurch gekennzeichnet, daß vom Wasserraum des Hochdruckvorwärmers (i9) eine Abzweigleitung (2o) ausgeht, über die in den Niederdruckvorwärmer (5) eine einen beträchtlichen Anteil z. B. 5o0/0 der Speisemenge ausmachende Warmwassermenge als Umlaufmenge zurückgeführt wird, die zwischen den Vorwärmern (19, 5) über die Warmwasserpumpe (16) im Nebenschluß zum Speisestrom kreist.
  2. 2. Mischvorwärmanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abzweigleitung (20) eine Blende (21) eingeschaltet ist, die die aus dem Hochdruckvorwärmer (i9) austretende Umlaufmenge drosselt.
  3. 3. Mischvorwärmanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigleitung (20) gleich hinter der Kaltwasserpumpe (8) in deren Druckleitung (9) mündet.
  4. 4.llischvorwärmanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Niederdruckvorwärmer (5) und Warmwasserpumpe (16) ein Speicherraum (14) eingeschaltet ist, der ein Vielfaches z. B. das 4- bis 6fache der maximalen Speisemenge aufnimmt.
  5. 5.Mischvorwärmanlage nachAnspruchibis4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaltwasserpumpe (8) gleich oder etwas größer als die Speisepumpe (23) ausgelegt ist, während die in den Hoch druckvorwärmer (19) fördernde Warmwasserpumpe (16) für die um die Umlaufmenge vergrößerte Speisemenge eingerichtet ist.
  6. 6. Mischvorwärmanlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Differentialpumpe ausgebildete Kesselspeisepumpe (23) sowie die Kaltwasserpumpe (8) und die Warmwasserpumpe (16) in einem gemeinsamen Gehäuse (28) untergebracht sind.
  7. 7. NI ischvorwärmanlage nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die drei Pumpen (8, 16, 23) drei verschieden große Kolben (30, 31, 32) vorgesehen sind, von denen der erste Kolben (30) zusammen mit der zugekehrten Seite des mittleren Kolbens (31) für die Speisepumpe (23), dessen andere Seite mit der Innenseite des dritten Kolbens (32) für die Kaltwasserpumpe (8) als Arbeitskolben dient, während die Außenseite des dritten Kolbens (32) den Arbeitskolben für die beträchtlich mehr als die Speisemenge fördernde Warmwasserpumpe (16) bildet.
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