DE543792C - Abdampf-Mischvorwaermer fuer Speisewasser, insbesondere bei Lokomotiven - Google Patents

Abdampf-Mischvorwaermer fuer Speisewasser, insbesondere bei Lokomotiven

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DE543792C
DE543792C DES95354D DES0095354D DE543792C DE 543792 C DE543792 C DE 543792C DE S95354 D DES95354 D DE S95354D DE S0095354 D DES0095354 D DE S0095354D DE 543792 C DE543792 C DE 543792C
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exhaust steam
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water
steam
locomotives
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DES95354D
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FR DES POMPES ET MACHINES WORT
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Abdampf-mischvorwärmer für Speisewasser, insbesondere bei Lokomotiven Gegenstand der Erfindung ist ein Abdampf-Mischvorwärmer für Speisewasser, insbesondere für Lokomotiven, bei dem erfindungsgemäß der Abdampf nacheinander in mehreren, durch Drosselöffnungen verbundenen Mischkammern durch kaltes Wasser niedergeschlagen wird, so daß der Druck in der Reihe der Kammern nach und nach sinkt und in der letzten Kammer Atmosphärendruck erreicht. Aus den ersten Kammern wird vorgewärmtes Wasser durch untere Verbindungsöffnungen in die erste Mischkammer geführt und aus dieser als Speisewasser abgesaugt, während das unter Atmosphärendruck stehende Wasser aus der letzten Mischkammer zur Ansaugleitung der Kaltwasserpumpe zurückgeführt wird.
  • Bei bekannten Mischkondensatoren, aus denen das Wasser unter Atmosphärendruck ablief, wurde der Druckausgleich durch eine große, in das Freie führende Öffnung in der Kondensatorwand hergestellt, was den Nachteil hatte, daß auch überschüssiger Dampf durch die üffnung in reichlichen Mengen entweichen konnte. Durch die Entspannung des Dampfes in mehreren Druckstufen bis auf Atmosphärendruck wird dieser Nachteil vermieden, da der in die letzte Stufe gelangende Dampf nur ganz geringen Überdruck besitzt.
  • Wenn der Druck im Hauptkondensator höher ist als der Druck des Abdampfes der Hilfsmaschinen, der-mit zur Erwärmung des Wassers dienen soll, wird letzterer Abdampf zweckmäßig unmittelbar in einen der Hilfskondensatoren eingeführt, in dem der Druck niedriger ist als der des Abdampfes.
  • Wenn aber dieser Abdampf in den Hauptkondensator eingeführt werden soll, wird in seine Zuleitung ein selbsttätiges Klappenventil eingeschaltet, das sich schließt, wenn der Druck im Hauptkondensator eine bestimmte Höhe erreicht.
  • Andere Kennzeichen und Einzelheiten der Erfindung ergeben-sich aus der nachstehenden Beschreibung und der Abbildung, die einen senkrechten Schnitt durch einen liegenden Vorwärmer nach der Erfindung zeigt.
  • Der dargestellte Vorwärmer enthält in üblicher Weise einen als Mischkondensator die-LZenden Hauptvorwärmer 36, in den das kalte Wasser durch eine Pumpe 33, eine Leitung 34 und eine Zerstäuberdüse 35 eingespritzt wird. Der Druckdampf tritt durch eine Leitung 37 in den Kondensator 36, wird durch das kalte Wasser niedergeschlagen und mischt sich mit diesem. Das gewonnene warme Wasser wird durch eine Leitung 4 1 von der Warmwasserpumpe 41a abgesaugt und in den Dampfkessel gefördert.
  • Neben dem Hauptkondensator 36 liegen Hilfskondensatoren 5o und 51, von denen zwei dargestellt sind, deren Anzahl aber beliebig sein kann. Der Hilfskondensator 50 steht mit dem Hauptkondensator 36 durch eine Drosselöffnung 52 in Verbindung, deren Höhe den höchsten Wasserspiegel des warmen Wassers in dem Kondensator 36 bestimmt. In gleicher Weise stehen die beiden Hilfskondensatoren 50 und 51 durch eine Drosselöffnung 53 in Verbindung. Aus dem Kondensator 5 i wird das überschüssige Wasser über eine Leitung 42 in die Ansaugleitung 5 der Kaltwasserpumpe 33 zurückgeleitet.
  • In jeden der Hilfskondensatoren 5o und 51 wird ebenfalls kaltes Wasser eingespritzt, wozu in diesen beiden Kondensatoren Zerstäuberdüsen 57 und 58 angeordnet sind, die aus einer Abzweigleitung 59 der Kaltwasserleitung 34 gespeist werden.
  • Im oberen Teil sowohl des Hauptkondensators wie auch der Hilfskondensatoren kann eine Entlüftungsöffnung angeordnet sein, die ins Freie führt. In dem dargestellten Falle wird die Entlüftung durch Drosselöffnungen 54 und 55, die beispielsweise die oberen Teile der Kondensatoren miteinander verbinden, sowie durch einen an dem letzten Kondensator angebrachten, ins Freie führenden Entlüftungsstutzen 56 bewirkt.
  • Der beschriebene Vorwärmer arbeitet in folgender Weise: Der größte Teil des in den Hauptkondensator 36 eintretenden Dampfes wird durch das kalte Wasser niedergeschlagen, wobei er dieses erwärmt. Der nicht niedergeschlagene Dampf und das überschüssige, warme Wasser treten durch die Drosselöffnung 52 in den ersten Hilfskondensator 5o, in dem ein neues Niederschlagen des Dampfes stattfindet. Der Druck im Kondensator 5o ist daher niedriger als der im Kondensator 36. Aus dem Kondensator 50 treten der nicht niedergeschlagene Dampf und das warme Wasser alsdann durch die Drosselöffnung 53 in den zweiten Hilfskondensator 54 in dem ein letztes Niederschlagen des Dampfes stattfindet und in dem der Druck noch weiter bis in die Nähe des Atmosphärendruckes fällt. Die Teile der Vorrichtung sind so bemessen, daß sämtlicher D ampf niedergeschlagen wird. Da das Niederschlagen ausschließlich zur Erwärmung des Wassers dient, das unmittelbar von der Warmwasserpumpe angesaugt oder in die Ansaugleitung der Kaltwasserpumpe zurückgeleitet wird, ist der Wirkungsgrad dieser Vorrichtung wesentlich höher, als der Wirkungsgrad solcher Vorrichtungen, bei denen zum Druckausgleich eine Verbindung mit der Außenluft besteht.
  • Die aus dem warmen Wasser frei werdenden Gase, die durch die Drosselöffnungen 54 und 55 aus einer Abteilung in die andere treten, entweichen schließlich durch den Entlüftungsstutzen 56. An dem Hauptkondensator 36 und dem Hilfskondensator 51 sind Sicherheitsventile 6o und 61 angeordnet, so daß jeder unbeabsichtigte Überdruck vermieden wird.
  • Um den letzten Kondensator auf Atmosphärendruck zu halten, kann das Ventil bi mit einem Schnarrventil verbunden sein. In manchen Fällen kann es auch von Vorteil sein, wenn der letzte Kondensator gegen die Außenluft offen ist. Infolge des aufeinanderfolgenden Niederschlagens ist der Dampfverlust nur ganz unbeträchtlich.
  • Der in den Hauptkondensator 36 eintretende Dampf kann Druckdampf aus irgendeiner geeigneten Quelle sein. Vorzugsweise soll aber nach der Erfindung bei diesem Vorwärmer aus den Maschinenzylindern eine gewisse Menge des Frischdampfes gegen das Ende des Ausdehnungshubes im Zylinder abgezapft werden.
  • Man könnte auch in den Hauptkondensator ausschließlich gewöhnlichen Abdampf und gegebenenfalls den Abdampf der Hilfsmaschinen einleiten, der beispielsweise durch eine Leitung 62 zugeführt wird.
  • In diese Leitung wird vorzugsweise ein Rückschlagventil 63 eingeschaltet, das die Leitung 62 absperrt, wenn der Druck in dem Kondensator 36 größer wird als der Druck des Abdampfes der Hilfsmaschinen, damit letztere nicht gegen Gegendruck zu arbeiten brauchen. Dasselbe Ergebnis läßt sich dadurch erzielen, daß man die Leitung 62 unmittelbar in einen Hilfskondensator einführt, in dem der Druck stets niedriger ist als der Abdampfdruck der Hilfsmaschine.
  • Gegebenenfalls können noch zur Beschleunigung des Übertrittes von Wasser und Dampf aus einem Kondensator in den anderen Ejektoren angeordnet werden.
  • Offenbar könnten in allen Fällen eine oder mehrere Pumpen, insbesondere die Kaltwasserpumpe, durch einen Injektor o. dgl. ersetzt werden.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung hier nur an Beispielen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen. Im Sinne der Erfindung könnten an den beschriebenen Vorrichtungen noch mancherlei Abänderungen getroffen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abdampf-Mischvorwärmer für Speisewasser, insbesondere bei Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdampf nacheinander in mehreren durch Drosselöffnungen (54, 55) verbundenen, im Druck abgestuften Mischkammern (36, 50, 51) durch kaltes Wasser niedergeschlagen wird, das in vorgewärmtem Zustande mittels der unteren Verbindungsöffnung (52) in der ersten Mischkammer (36) gesammelt wird, während das überschüssige, vorgewärmte Wasser und das in der letzten, unter Atmosphärendruck stehenden Mischkammer (51) eingespritzte Wasser zur Ansaugleitung (5) der Kaltwasserpumpe (33) zurückgeführt wird.
DES95354D 1929-02-22 1929-12-04 Abdampf-Mischvorwaermer fuer Speisewasser, insbesondere bei Lokomotiven Expired DE543792C (de)

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