AT46790B - Gläserschleifmaschine. - Google Patents

Gläserschleifmaschine.

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AT46790B
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glass grinding
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workpiece carrier
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Fr Wilhelm Kutzscher Deubener
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gläserschleifmaschine. 
 EMI1.1 
 Flächen des dem Schleifstein genäherten Glasstückes bearbeitet. Mit der Maschine nach vorliegender Erfindung können nun trotz ihrer   verhältnismässig   einfachen Konstruktion die verschiedenen Schleifarten automatisch durchgeführt werden. Die in dieser Richtung bisher bekannten Maschinen waren entweder sehr kompliziert oder aber mit Bezug auf die hier notwendigen automatisch zu erfolgenden Bewegungen des Arbeitsstückes und dem endgültigen   Schleifenekt sehr   unzulänglich.

   Bei den Maschinen nach vorliegender Erfindung werden auf verhältnismässig einfache Weise alle für den sogenannten   Flächen und Olivenschlin   nötigen Bewegungen des Werkstückes während der Bearbeitung und bei Beendigung desselben automatisch bewirkt und zwar das Fortschalten des Arbeitsträgers, das Heben und Senken desselben, die Bewegung des Arbeitsstückes von und zum Stein nach jeder   Schleiftour   oder Teilperlode des schiffes und die Unterbrechung der Schaltung nach jeder Schleiftour, endlich die Verhinderung des Zurückgehens des Arbeitsstückes nach Fertigstellung desselben in der Richtung gegen den Stein. 



   Die Bewegung des hoch-und niedergehenden   Arbeitsstückes zum Zwecke der verschiedenen   
 EMI1.2 
   stückträgersockel   verbundenen Doppelhebelsehwingarm. welcher seine schwingende Bewegung von einer, vom Antrieb gedrehten Kurbelscheibe erhält. Die letztere dreht gleichzeitig eine mit umlaufender Schwalbenschwanzführung versehene Scheibe, in welcher entsprechend der Anzahl und Neigungswinkel der zu bearbeitenden Flächen des Arbeitsstückes eine bestimmte Anzahl Anschläge in entsprechender Entfernung von einander einstellbar angeordnet sind. die bei der Drehung dieser Scheibe einen, mittels Hebel und   Kette mit dem schwingenden Werkstückann   verbundenen doppelarmigen Hebel beeinflussen und dadurch den   Werkstückträgerarm   in den 
 EMI1.3 
   In   Fig.

   1 dargestellte Werkstückträgerarm 11 ist am Sockel bei 14 schwingbar befestigt und steht durch eine bei 1. 5 befestigte Kette 16 mit dem   einen Hebelarm   des bei 17 am Gestell befestigten
Doppelhebels in Verbindung, dessen anderer Hebelarm durch eine Verbindungsstange 20 mit dem einen Arm einer am Gestell bei 21 befestigten Doppelhebelschwinge 22 verbunden ist. Der andere freie Hebelarm dieser Schwinge kommt derart vor dem Zahnrade 6 zu liegen, dass die an einigen Stellen der Schlitzführung 5 befestigten Anschläge 24 bei der Drehung des Rades 6 die Schwinge 22 zur Drehung Und dadurch auch den   Werkstückträgerarm   11 zum Abschwingen 
 EMI1.4 
 hierbei die   Rückkehr   in die frühere Lage. 



   Es wird also zufolge vorbeschriebener Konstruktion der am Sockel J2 auswechselbar befestigte   Werkstückträger   bei jeder Tour des Antriebsrades gleichzeitig mehrere Male je nach der Anzahl der Anschläge 24 am Rade 6 und ihrer Lage in bestimmten Zeitabschnitten vom Schleifstein 

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 EMI2.1 
 ab und gibt dieses zur Fortschaltung frei. 



   Die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung besteht aus einem an dem festen Fortsatz 36 des   Trägerarmes   angeordneten Federgehäuses 37, in welchem in bekannter Weise ein Zapfen 38 verschiebbar ist, dessen Spitze 39 nach jeder Umdrehung des vor ihr liegenden Teilrades 40 in eine Vertiefung desselben einspringt und eine Weiterdrehung des Werkstückes nach erfolgter voller Umdrehung desselben verhindert. Statt der vorbeschriebenen   Scha. Iteinrichtung des Trägerarmes   kann für andere Schliffarten   wie Olivenschliff   die in Fig. 3 und Fig. 6 dargestellte Einrichtung Verwendung finden. indem man dieselbe mit   ihrer Grundplatte 4   auf die Tischplatte 43 des Sockels 12 aufsetzt. 



   Bei dieser Einrichtung, Fig. 3, wird das Werkstück 44 nicht wie früher in einer vertikalen sondern in einer horizontalen Ebene mittels des um den Zapfen 45 drehbaren Armes 46 im übrigen in gleicher Weise wie früher mittels der an den   Augen 41 und 48 angebrachten Ketbe   und Gewichtsschnur gegen den Stein gedreht. Ausserdem ist eine Schnecke   49 mit   Schneckenrad 50 oberhalb der Grundplatte 42 vorgesehen. so dass das Werkstück zwecks   Erzeugung des Olivenschliffes   auch innerhalb einer vertikalen Ebene schräg gestellt werden kann. Es geschieht dies deshalb.   um   bei den sehr verschiedenen Formen des Glaskörpers die Facon des Glases dem Schleifstein stets anzupassen.

   Die Schaltung erfolgt in ganz ähnlicher Weise wie früher, nur hier wird die Unterbrechung der Weiterdrehung nach erfolgter voller Umdrehung des Werkstückes dadurch bewirkt, dass hier das   Teilrad. 51,   Fig. 5 und Fig. 6, einen einzelnen Zahn 52 besitzt. der sieh nach erfolgter voller Umdrehung des Teilrades an das Hakenende-53 eines besonderen, neben dem Transportkegel54liegendenHebels55anlegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 Tour der Maschine abgedreht wird. dass er durch Vermittlung von Kette, Hebel und Zugstange mit einem zweiten doppelarmigen Hebel in Verbindung gebracht ist. dessen freier Arm   durch   VorübergleitenmehrereringewissenAbständenandemumlaufendenSchlitzeinesderAntriebsräder verschiebbar angebrachten Anschläge zum   Ausschwingen   gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Gläserschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass deren schwingbarer Werkstückträgerarm sich durch Vermittlung eines, seinen Sockel mit einer Kurbelscheibe des Antriebs verbindenden, aus Zugstange und einem doppelarmigen Hebel bestehenden Gestänges in einem Schlitten in senkrechter Richtung anf-und niederbewegt.
    3. Gläserschleifnlaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung der Werkstückes unmittelbar durch die schwingende Bewegung des Werkstückträgers bewirkt wird. indem der letztere beim Abschwingen vom Stein einen festen, am Gestell angebrachten Transportkegel zum Weiterdrehen des Schaltrades veranlasst.
    4-. Gläserschleifnaschine nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet. dass die Drehung des Schalt rades beim Anlegen des Werkstückträgers an den Stein dadurch verhindert wird. dass sielt bei dieser Bewegung des Trägerarmes ein mit einer festen Sperrklinke versehener, in einem festen Punkt des Werkstückträgerarmes und in einem beweglichen Punkte am Trägerarme gestützter Hebel gegen das Schaltrad hin bewegt, während dieser Hebel bezw. dessen Schaltklinke beim Abschwingen des Werkstückträgerarmes vom Stein, sich von dem Schaltrad abhebt.
    5. Gläserschleifmaschine nach Anspruch 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstück- EMI2.3
AT46790D 1908-10-12 1908-10-12 Gläserschleifmaschine. AT46790B (de)

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AT46790B true AT46790B (de) 1911-03-10

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