AT46772B - Teppichklopfmaschine. - Google Patents

Teppichklopfmaschine.

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AT46772B
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Austria
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carpet
machine
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beating machine
springs
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Paul Kubica
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Paul Kubica
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    T eppichklopfma8chioe.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Teppichklopfmaschinen der durch Patent Nr. 31782 geschützten Art, bei welchen der zu reinigende Teppich zwischen zwei mit Schlägern ausgestatteten Klopfwalzen hindurchgeführt wird, die den Teppich von beiden Seiten bearbeiten. 



   Maschinen dieser Art werden zumeist von erheblicher Baulänge ausgeführt, um verschieden grosse Teppiche oder auch deren mehrere nebeneinander gleichzeitig bearbeiten zu können. Für letzteren Zweck haftet denselben aber der   Ubelstand   an, dass sie nur die gleichzeitige Reinigung gleichdicker Teppiche zulassen, wodurch in den meisten Fällen eine vollkommene Ausnützung der ganzen Arbeitslänge der Maschine nicht möglich ist. 



   Die Erfindung behebt diesen Nachteil dadurch. dass das mit der Einzugsvorrichtung zusammenarbeitende Auflager für den Teppich aus einer Reihe von Einzelngliedern zusammengesetzt ist, deren jedes für sich unter Einwirkung einer Feder steht. die es unbekümmert um die Höhenlage der Einzugswalze dauernd mit derselben in Berührung hält. 



   Weitere Verbesserungen an der Teppichklopfmaschine sind aus der nachfolgenden Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, welche ein   Ansführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im lotrechten Querschnitt zeigt, wobei der Antrieb als bekannt weggelassen ist, Fig. 2 zeigt in Ansicht ein Stück der beiden Klopfwalzen, Fig. 3 deren Querschnitt. die Fig. 4 und 5 in Vorderansicht und Querschnitt das Einzelteil des Teppichauflagers und Fig. 6   eine Hilfseinzugsvorrichtung in   teilweise geschnittener Draufsicht und Querschnitt. 



   In   einenl   Rahmengestelle 1 sind die beiden   Klopfwalzen   2 und 3 gelagert, die durch eine nicht dargestellte Antriebseinrichtung in rasche Umdrehung versetzt werden. Zwischen diese beiden Klopfwalzen wird der zu reinigende Teppich über   Stützbänder   4 hindurchgeführt und solcherart beiderseits bearbeitet. Der Vorschub des Teppichs erfolgt durch eine sich über die 
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 in Umdrehung versetzt werden kann und mit dem später beschriebenen Auflager zusammenarbeitet. 



   Die Maschine ist durch einen aufklappbaren Deckel 6 abgedeckt, unten durch einen Sammelbehälter 7 abgeschlossen und mit einer Staubsaugvorrichtung verbunden, die den von den Klopf-   walzen aus dem Teppich geschlagenen Staub abführt, während die schweren Unre ; nigkeften sich im Behälter 7 ansammeln und von dort zeitweise durch Türen entfernt werden können.   



   In diesen Hauptteilen ist die Maschine bereits bekannt. 



   Die Erfindung liegt nun in erster Linie in der Ausgestaltung des   nut   der Einzugswalze 5 zusammenarbeitenden Teppichauflagers. Dasselbe ist aus einer Anzahl dicht nebeneinander   gei-eibter A. uflagerstücke 8 (Fig. 4   und 5) zusammengesetzt, die mit einem an ihrer Unterseite angeordneten   Sattelstück.   9 auf einer durchlaufenden Stützwelle 10 reiten, während ihr mehr oder weniger wagrecht verlaufender Teil von unten der Einwirkung einer kräftigen Feder 11 ausgesetzt ist, die das ganze Auflagerstück in ständiger Berührung mit der darüber befindlichen 
 EMI1.2 
 
Dicke des zu bearbeitenden Teppichs entsprechend einstellen kann. 



   Es ist einleuchtend, dass, wenn ein Teppich von bestimmter Dicke und nur über einen Teil der Gesamtlänge der Maschine reichender Länge unter die Einzugswalze eingeführt wird, diese sich entsprechend weit anhebt, so dass bei feststehendem Auflager über die nicht benützte   Maschinenlänge   ein Spalt entsteht : gemäss der Erfindung jedoch steigen die nicht belasteten
Teile 8 des Auflagers unter dem Drucke ihrer Federn 11 an und bleiben in Berührung mit der
Einzugswalze-5, so dass auch in diesem vom ersten Teppich nicht beanspruchten Teil der Maschine ein oder mehrere Teppiche von beliebiger Dicke eingeführt werden können. 



   Auf diese Weise ist man in der vollständigen Ausnützung der ganzen Baulänge der Maschine weder von der Dicke noch von der Länge der einzelnen Teppiche abhängig. 



   Um nun auch noch von der Drehrichtung der Einzugswalze unabhängig zu werden, ist nachstehende Anordnung getroffen. 



   Entlang des Vorderrades des vom Deckel 6 gegen die Einzugswalze 5 reichenden, den zwischen diesen beiden befindlichen freien Raum abdeckenden Brettes 12 sind dicht neben- einander zu Federn 13 (Fig. 6) eingerollte Stahlblätter   14   angeordnet, die ebenfalls mit der
Einzugswalze 5 in Berührung stehen. 



   Wird   der'Einzugswalze 5 eine rücklaufende   Bewegung erteilt, so   dass   sie einen Teppich von rückwärts nach vorne durch die Maschine zieht, so kann gleichzeitig in den nicht ausgenutzten   Raum Lier-Maschine ein Teppich zwischen   der Einzugswalze.   5   und den Federn 13 eingeführt 

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 hindern, werden in die Einrollungen 13 Füllstücke 15 aus Holz oder Gummi eingesetzt, welche an den-Seitenrändern dicht mit den Federn abschliessen, so dass sich die Federn nicht ineinander verfangen können. Diese Füllstücke 15 dürfen aber selbstredend die Federn 13 nicht axn Zurückweichen unter dem Drucke des eingeführten Teppichs behindern. 



     Um*ein ordnungsmässiges   Reinigen der Teppiche zu erzielen. hat sich als notwendig gezeigt, dieselben nicht nur zu klopfen, sondern auch innerhalb des Klopfraumes selbst einem Bürsten 
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 auf der oberen, die Florseite des Teppichs bearbeitenden Klopfwalze 2 die Klopfer 16 abwechselnd mit Bürsten 17 angeordnet, derart, dass jedem Klopfer diametral eine Bürste gegenüber und jeder Klopfer einer Reihe zwischen zwei Bürsten zu stehen kommt (Fig. 2 und 3). 



   Die Verteilung der Bürsten und Klopfer auf dem Walzenumfang könnte auch in anderer Form erfolgen, doch hat sich erfahrungsgemäss die vorgeschilderte Verteilung in zwei diametralen Reihen versetzt am vorteilhaftesten gezeigt. Beim Umlauf der Klopfwalze 2 kehren die Bürsten 17 den von den Klopfern 16 gelockerten Staub von der   Teppichoberfläche weg, so   dass der Staub leichter durch den Wind abgeführt werden kann und dadurch eine erhebliche bessere Reinigung erzielt wird. 



   Gemäss der Erfindung werden nicht   Borsten-oder Piassavabürsten,   sondern solche aus gespaltenen Federkielen benützt. Diese haben nicht nur erheòlich grössere Elastizität und Wider- 
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 nicht in so hohem Masse, als andere Bürstenstoffe, wodurch eine bedentende Schonung der Teppiche erzielt wird. 



   Die Klopfer 16 bestehen aus von Riemen 18 getragenen Rahmenstücken   19.   die gemäss der Erfindung im vorderen Teil in der Drehrichtung entgegengesetztem Sinne derart abgebogen, also zurückgebogen sind. dass sie mit einer grossen Fläche den Teppich bearbeiten, ohne   dass   aber der Befestigungsriemen mit auf den Teppich   aufschlägt,   wie dies bisher der Fall war. 



   Die Riemen werden dadurch erheblicher geschont, trotzdem ist aber die Schlagwirkung eine bedeutend bessere. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Teppichklopfmaschine nach   Patent Nr. 31782,   dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Einzugswalze zusammenarbeitende Teppichauflager aus einzelnen schmalen, dicht nebeneinander angeordneten, jedoch selbständig beweglichen Gliedern (8) besteht, deren jedes durch eine ihm zugehörige Feder (11) gegen die Einzugswalze   (5)   gedrückt wird. zum Zwecke.   Teppiche   verschiedener Dicke gleichzeitig in der Maschine bearbeiten zu können.

Claims (1)

  1. 2. Teppichklopbnaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der EMI2.4
    3. Ausführungsform der Teppichreinigungsmaschine nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Federeinrollungen (13) Füllstücke (15) eingesetzt sind. welche dicht an die Seitenränder reichen und so ein gegenseitiges Behindern der Federn bei deren Bewegung verhüten. EMI2.5
    6. Ausführungsform. der Teppichklopfmaschine, nach Anspruch l mit rahmenformigen, von Riemen gehaltenen Schlägern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schläger an ihrem radial am weitesten ausladenden Teil entgegen der Drehrichtung zurückgebogen sind. um eine grössere EMI2.6
AT46772D 1906-08-24 1910-02-14 Teppichklopfmaschine. AT46772B (de)

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AT46772D AT46772B (de) 1906-08-24 1910-02-14 Teppichklopfmaschine.

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ID=25599665

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