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Pollerballen für Pollerma8chinen.
Das Schleifen, Ponzieren, Polieren und Auapolieren von'Flächen ist gegenwärtig noch mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Nur unter Aufwand von grosser Mühe gelingt es, mit den hiezu dienenden Polierballen befriedigende Resultate zu erzielen.
Die Erfindung betrifft einen Polierballen für Poliermaschinen, der es ermöglicht, die vorgenannten Operationen auch durch weniger geschulte Arbeiter und mit Leichtigkeit vorzunehmen.
Zu diesem Zwecke besteht das elastische Zwischenglied zwischen dem Ballenträger und dem wirksamen Ballenteile aus einer gekrümmten Blattfeder, welche sich gegen eine im Ballenträger schwingbar gelagerte Platte stützt, um elastische Formveränderungen des wirksamen Teiles des Ballens zu ermöglichen.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen im lotrechten Schnitt bezw. Grundriss eine beispielsweise Ausführungsform eines solchen Polierballens, während in Fig. 3 eine Einzelheit dieser Ausführungsform dargestellt ist.
Die Grundplatte 1 ist an beiden Enden mit je einer Hülsenhälfte 2 versehen, gegen deren konkaven Teil ein Bügel gepresst werden kann, dessen Schenkel als Backen 3 ausgebildet sind, die nach oben in Bolzenschafte 4 auslaufen. Diese reichen durch Öffnungen in der Grundplatte hindurch und können mittels einer Schraubenmutter 6 angezogen werden. Zwischen dem Querteil des Bügels 3 und der Konkavität der Hülsenhälften 2 ist der wirksame Ballenteil eingespannt. Dieser besteht aus Lagen 6 geeigneten Materiales, wiez. B. mitPoliermasse, imprägnierter Leinwand oder aus Glas-oder Schmirgelpapier bezw. Schmirgelleinwand und aus einer zusammenpressbaren, biegsamen und durchlässigen Substanz, wie z. B. Filz oder Tuch, wobei das Ganze so breit ist, dass es zwischen den Backen der Bügel Platz findet.
Der aus den Schichten 6 und 7 bestehende wirksame Teil wird durch ein elastisches Zwischenglied angespannt, das aus einer von einer Platte 9 festgehaltenen gekrümmten Blattfeder 8 besteht. Die Platte 9 ist zwischen den Hülsenhälften 2 lotrecht gleitbar gelagert. Die Regelung des Druckes der Feder 8 gegen den wirksamen Teil 7,6 erfolgt durch die Spannkraft der Feder selbst. Durch in der Grundplatte 1 vorgesehene Schrauben 10, welche auf die Platte 9 einwirken, kann diese Spannkraft beliebig gesteigert werden. Die Grundplatte 1 des Ballens ist mit einer schwalben- schwanzförmigen Schiene versehen, auf welcher ein Gleitstück 13 verschoben werden kann, das eine Angel 11 aufweist, die zur Aufnahme des Griffes 111 oder zum Einspannen des Ballens am Masehinensupport dient.
Der Schieber 13 ist zweiteilig und besitzt eine Wange 14, die mit einem durch eine Öffnung des Schiebers frei hindurchtretenden Bolzenschaft versehen ist, auf dessen Gewinde ein Schlüssel 15 passt, mittels dessen die Wange 14 fest angezogen werden kann.
Zufolge dieser Anordnung kann ein einziger Griff 111 oder ein einziger mit den Teilen 11, 14 und 15 versehener Schieber hintereinander verschiedene Ballen aufnehmen.
Der Ballen ist so eingerichtet, dass das eigentliche Polieren und das Auspolieren mit aussergewöhnlicher Leichtigkeit vorgenommen werden können. In der Platte 9 ist nämlich eine schalenförmige Aushöhlung 18 vorgesehen, deren Boden Öffnungen 19 hat. Ferner sind in der Blattfeder 8
Schlitze 20 vorgesehen (Fig. 3). Zum Polieren und Auspolieren wird die hiezu erforderliche
Substanz in die Schale 18 eingebracht, aus der sie infolge ihrer Schlüpfrigkeit oder eingelegter poröser Hilfsmittel nur langsam heraustritt, um durch die Offnungen 19 und die Schlitze 20 hindurch in die schwammige Masse einzudringen, mit der sie zusammen die zu polierende Fläche bearbeitet.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Polierballen für Poliermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Zwischen- glied zwischen dem Ballenträger und dem wirksamen Ballenteile aus einer gekrümmten Blatt- feder (8) besteht, welche sich gegen eine im Ballenträger schwingbar gelagerte Platte (9) stützt, um plastische Formveränderungen des wirksamen Teiles des Ballens zu ermöglichen.
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