DE969647C - Schmirgelleiste - Google Patents
SchmirgelleisteInfo
- Publication number
- DE969647C DE969647C DESCH14574A DESC014574A DE969647C DE 969647 C DE969647 C DE 969647C DE SCH14574 A DESCH14574 A DE SCH14574A DE SC014574 A DESC014574 A DE SC014574A DE 969647 C DE969647 C DE 969647C
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- emery
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D15/00—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
- B24D15/02—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping rigid; with rigidly-supported operative surface
- B24D15/023—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping rigid; with rigidly-supported operative surface using in exchangeable arrangement a layer of flexible material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
- Schmirgelleiste Die Erfindung betrifft eine besondere zweckmäßige Ausbildung einer Schmirgeilleiste, wie sie zum Abschmirgeln, von Maschinenteilen Verwendung findet.
- Es sind bereits Schmirgelleisten vorgeschlagen worden, bei denen die Enden. des Schmirgelstreifens durch eine Klemmvorrichtung gehalten werden, und zwar entweder in der Weise, daß das eine Ende am vorderen Teil der Schmirgelleiste gehalten wird oder auch beide Enden am rückwärtigen Teil der Leiste durch Paare von Klemmbacken gehalten werden. Eine ausreichende Vorspannung des Schmirgelstreifens läßt sich aber durch die bekannten Schmirgelleisten: nicht erzielen" so daß sich im Gebrauch Falten bilden, welche eine ungleichmäßige Abnutzung der Schmirgelschicht und ein unregelmäßiges Abschleifen des Werkstückes zur Folge haben, die zum vorzeitigen Wechsel des Schmirgelstreifens zwingt. Durch die Erfindung werden diese Nachteilei behoben..
- Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Andrückschiene der mittlere Teil eines U-förmigen Bügels ist, dessen freie Enden exzentrisch. an einer mittels Handgriff drehbaren., auf der Schmirgelleiste angeordneten Andrückwalze drehbar gelagert sind. Zweckmäßig ist auf der Oberseite der Leiste über der Nut und parallel zu ihr eine Mulde vorgesehen, in welcher die Andrückwalze geführt ist. Um eine Verwendung der Schmirgelleiste für verschieden starke Schmirgelstreifen zu ermöglichen, wird empfohlen, daß am Grunde der Nut eine federnde Einlage z. B. aus Weichgummi vorgesehen wird.
- In den Fig. I und 2 der Zeichnung ist eine Schmirgelleiste nach der Erfindung in Ansicht und Draufsicht beispielsweise dargestellt.
- Es ist I eine etwa 40 cm lange Leiste aus Har holz oder einem andern hierfür geeigneten Werkstoff, deren Höhe I5 bis 2o mm beträgt und die in verschiedenen Breiten von etwa 25, 4o und 6o mm vorrätig gehalten wird. An der vorderem Stirnseite der Leiste I ist ein schmaler Schlitz 2 angebracht, der parallel zur Breitseite 3 der Leiste I in halber Höhe verläuft und etwa 4o mm von der Vorderkante in eine Querbohrung 4 mündet. Senkrecht durch die Breitseite der Leiste geht eine Maschinenschraube 5, deren Kopf 6 in. die untere Breitseite der Leiste undrehbar eingelassen ist und deren freies Ende in das Muttergewinde eines verhältnismäßig großen Knopfes 7 eingedreht ist. Dieser Knopf 7 besitzt eine zylindrische Ausnehmung 8, die es erlaubt, das Gewinde für die Maschinenschraube 5 konzentrisch in den Halts g des Knopfes 7 einzuschneiden, ohne den Knopf vorher auf der Drehbank auszentrieren zu müssen.
- Soll ein Schmirgelstreifen Io (punktiert gezeichnet) auf die Schmirgelleistes I aufgespannt werden, so führt man das eine schmale Ende des Streifens in den Schlitz 2 der Leiste von vorn ein, bis es an die Maschinenschraube 5 anstößt. Dann wird der freie Teil des Schmirgelstreifens leicht über den unteren Teil II der vorderen Stirnseite der Leiste herumgelegt, gut passend an die Arbeitsfläche I2 der Schmirgelleiste angelegt und schließlich durch Drehen des Knopfes 7 der Schlitz 2 so zusammengedrückt, daß das Ende des Schmirgelstreifens darin festsitzt. Vor dem freien Ende I3 des Schmirgelstreifens ist an der Unterseite I2 der Schmirgelleiste I eine Nut 14 von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt angebracht, die sich quer über die ganze Breite 3 der Leiste I erstreckt und an ihrem Grunde einen Weichigummistreifen I5 aufweist In diese Nut 14 hinein legt sich der mittlere als Andruckschiene ausgebildete Teil I6 eines U-förmigen Bügels I7, dessen freie Enden Bohrungen I8 aufweisen. In die Bohrungen I8 ist ein Bolzen I9 eingesetzt, der eine exzentrische Andrückwalze 2o trägt und dessen abgesetzte Enden 2I durch Umnieten in den Bohrungen I8 des Bügels I7 festgehalten sind. In die Andruckwalze 2o ist ein: Stab 22 eingelassen, dessen Ende einen breiten Handgriff 23 besitzt. Das freie Ende 24 der Leiste dient als Handgriff.
- Soll nun das freie Ende eines. im. Schlitz 2 bereits festgeklemmten Schmirgelstreifens Io befestigt werden, so wird der Stab 22 durch Anfassen an den Handgriff 23 im Uhrzeigersinn um etwa I8o° verschwenkt. Dadurch wird die Andrückwalze 2o in der Mulde 25 gedreht und der Schiene I5 des Bügels I7 gestattet, sich um etwa Io mm aus der Ebene der Arbeitsfläche I2 herauszubewegen. Darauf zieht man das freie Ende I3 des Schmirgelstreifens Io durch die Bügelöffnung hindurch stramm nach dem Handgriff 24 hin und hält es dort mit der einen Hand fest. Mit der anderen Hand schwenkt man den Handgriff 23 in die aus Abb. I ersichtliche Lage zurück, wodurch der Bolzen I9 und die exzentrische Andruckwalze 2o bzw. der Bügel I7 mit der Andruckschiene I6 wieder in die Höhe gehoben wird, so daß diese sich wieder in die Nut I4 einlegt und den Schmirgelstreifen, entgegen der Reibungskraft, mit welcher die eine Hand das freie Ende des Streifens festhält, unverrückbar fest an die Weichgummieinlage. I5 andrückt.
- Der Bügels I7 ist so bemessen, daß er die Arbeitsfläche I2 wie auch die schmale Seite der Schmirgelleiste nicht überragt, sondern eher etwas dahinter zurücksteht. Diese Stellen, des Bügels I7 können also das Werkstück nicht verletzen, wenn zufällig die Schmirgelleiste an dieser Stelle darüber hinweggeführt werden sollte. Die Andrückwalze 2o dagegen ragt deutlich aus der oberen breiten Fläche 3 der Schmirgelfläche heraus und kann ähnlich wie der Knopf 7 als Abstützfläche für die Hand benutzt werden, wenn das der Benutzung des Handgriffes 24 vorzuziehen ist. Das Austauschen eines Schmirgelstreifens kann bei einer Schmirgelleiste nach der Erfindung in ganz kurzer Zeit durchgeführt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I: Schmirgelleiste, bei welcher das, rückwärtige Ende des Schmirgelstreifens, in einer quer zur Schmirgelleiste verlaufenden Nut mittels einer Andruckschiene gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückschiene der mittlere Teil (16) eines U-förmigen Bügels. (I6, I7) ist, dessen - freie Enden (I7) exzentrisch an einer mittels Handgriff (22, 23) drehbaren, auf der Schmirgelleiste (I) angeordneten Andruckwalze (2o) drehbar gelagert sind.
- 2. Schmmrgelleis.te nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite (3) der Leiste (i) über der Nut (14) und. parallel zu. ihr eine Mulde (25) vorgesehen ist, in welcher die Andruckwalze (2o) geführt ist.
- 3. Schmirgelieiete nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Grunde der Nut (14) eine federnde Einlage (15) z. B. aus Weichgummi vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften:: Deutsche Patentschriften Nr. 613 59'5e 872 020; USA.-Patentsch:rä:ft Nr. 2 645 o64; französische Patentschrift Nr. 8io 756.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH14574A DE969647C (de) | 1954-02-10 | 1954-02-10 | Schmirgelleiste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH14574A DE969647C (de) | 1954-02-10 | 1954-02-10 | Schmirgelleiste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969647C true DE969647C (de) | 1958-06-26 |
Family
ID=7427273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH14574A Expired DE969647C (de) | 1954-02-10 | 1954-02-10 | Schmirgelleiste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969647C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE613595C (de) * | 1935-05-22 | Helene Bauer Geb Scheja | Mit Schmirgelleinen o. dgl. doppelseitig bespanntes, feilenartiges Schleifgeraet | |
| FR810756A (fr) * | 1935-12-14 | 1937-03-30 | Dispositif de polissage à main | |
| DE872020C (de) * | 1951-05-24 | 1953-03-22 | Christoph Mueller | Schleifbandfeile |
| US2645064A (en) * | 1952-03-28 | 1953-07-14 | Pavlovic Joseph | Abrading tool |
-
1954
- 1954-02-10 DE DESCH14574A patent/DE969647C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE613595C (de) * | 1935-05-22 | Helene Bauer Geb Scheja | Mit Schmirgelleinen o. dgl. doppelseitig bespanntes, feilenartiges Schleifgeraet | |
| FR810756A (fr) * | 1935-12-14 | 1937-03-30 | Dispositif de polissage à main | |
| DE872020C (de) * | 1951-05-24 | 1953-03-22 | Christoph Mueller | Schleifbandfeile |
| US2645064A (en) * | 1952-03-28 | 1953-07-14 | Pavlovic Joseph | Abrading tool |
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