AT228465B - Maschine als elektromotorisch angetriebenes Handgerät zum Fräsen von Nuten in Raumwandungen, z. B. in Mauerwerk - Google Patents

Maschine als elektromotorisch angetriebenes Handgerät zum Fräsen von Nuten in Raumwandungen, z. B. in Mauerwerk

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AT228465B
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milling
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Otto Baier
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Otto Baier
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  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description


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  Maschine als elektromotorisch angetriebenes Handgerät zum
Fräsen von Nuten in Raumwandungen, z. B. in Mauerwerk 
Die Erfindung betrifft eine als Handgerät gestaltete und elektromotorisch angetriebene Maschine mit einem auf einer Welle senkrecht zu deren Mittellinie angeordneten Fräser zum Fräsen von Nuten in Raumwandungen, z. B. in Mauerwerk. 



   Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die für die Handhabung eines solchen Handgerätes aufzuwendende Kraft dadurch wesentlich zu verringern, dass sich der Fräser gegen das Mauerwerk festzieh, wobei ein in bezug auf die Wandungsebene hinterschnittenes Nutenprofil erzeugt wird. Ferner sollen Rückstösse vermieden und eine gleichbleibende   Fräswirkung   auch bei verschiedenartiger Härtestruktur des Materials gewährleistet werden. Diese Vorteile sollen, ohne dass die Nutentiefe vermindert wird, mit Fräsern erreicht werden, die gegenüber bisher verwendeten   Fräsern   einen wesentlich geringeren Durchmesser haben. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich grundsätzlich dadurch, dass die an ihrem Ende den Fräser tragende Welle im Getriebgehäuse schrägliegend angeordnet ist. 



   Bei allen bisher bekannten Nutenfräsmaschinen verläuft die Mittellinie der den Fräser tragenden Welle entweder senkrecht zu der Raumwandung, in welche die Nute eingefräst werden soll, oder aber parallel zu dieser Raumwandung. In beiden Fällen können nur Nuten gefräst werden, deren Flächen senkrecht zur Raumwandung verlaufen. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung der Fräserwelle ergibt ein gewissermassen hinterschnittenes Nutenprofil, dessen Flächen im Winkel zur Wandungsoberfläche liegen. Hiedurch können die sich beim Fräsvorgang ergebenden   Widerstandskräfte den   Fräser nicht mehr zurückstossen, wie dies bisher möglich war, und die Bedienungspersonen sind deshalb nicht mehr gefährdet, wenn sie z. B. auf Leitern stehen. 



   Es kommt hinzu, dass das neue Schrägprofil der Mauernute ein so festes Einlegen von Kabeln ermöglicht, dass in den meisten Fällen zusätzliche Befestigungsmittel entbehrlich sind. 



   In Ausgestaltung der Erfindung wird die Fräserwelle von einem Pendellager und von einem zwischen diesem Pendellager und dem Fräser angeordneten elastischen Lager aufgenommen. 



   Hiebei trägt die Welle erfindungsgemäss einRatschenrad, das über eine Rolle mit einem Stellschieber zusammenwirkt, wobei die eingeschaltete Ratschvorrichtung seitliche Auslenkbewegungen der elastisch gelagerten Welle während ihres Umlaufens bewirkt. 



   Dem Stellschieber ist nach der Erfindung ein mit einem Schaltergriff versehener Schaltzapfen zugeordnet, der eine Aussparung aufweist, die ein Abschalten der Ratschvorrichtung herbeiführt, wenn sie in den Bereich des Stellschiebers gebracht wird. 



   Hiedurch werden Radialschwingungen der Welle ermöglicht, durch welche die Schneidwirkung des Fräsers erhöht und der Kraftaufwand für das Andrücken des Fräsers gegen das Mauerwerk wesentlich verringert wird. 



   In der Zeichnung ist eine Maschine zum Fräsen von Nuten in ein Mauerwerk als Ausführungsbeispiel des Gegenstandesder Erfindung dargestellt ; es   zeigen Fig. 1   eine   Rückansicht, Fig. 2   einen Teillängsschnitt, im übrigen eine Seitenansicht in Arbeitsrichtung, Fig. 3 eine seitliche Draufsicht mit einem ausgebrocheneu Teil, Fig. 4 einen Längsschnitt nach Linie D-E in   Fig. 2, Fig. 5   einen Querschnitt nach Linie B-C in Fig. 2 und Fig. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A in   Fig. 1.   



   An einen Motor 1 schliesst sich ein Getriebegehäuse 2 an, in dem ein nicht dargestelltes Unterset- 

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 zungsgetriebe untergebracht ist. Ein Getrieberad des Untersetzungsgetriebes greift in ein durch eine Mut- ter 3 in seiner Arbeitslage gehaltenes Zahnrad 4 ein, das am lagerseitigen Ende einer Fräserwelle 5 ange- ordnet ist. Diese ist in einem Pendelkugellager 6 und in einer Gleitlagerbüchse 7 gelagert. 



   Die   Gleitlagerbüchseist   von einer Gummibüchse 8 umgeben, die in einer Distanzbüchse 9 sitzt, wel- che an das Pendelkugellager 6 anschliesst und mit diesem zusammen in einer Ausnehmung des Gehäuses der Fräsmaschine untergebracht ist. In eine Nut der Ausnehmung ist ein Spannring 10 eingelegt, der die Lage des Pendelkugellagers 6 sichert. Zur Sicherung von dessen Innenring dient ein auf der Fräser- welle 5 sitzender Spannring 11. 



   Auf dem aus der Gleitlagerbüchse 7 herausragenden Teil der Fräserwelle 5 ist ein   Ratschenrad   12 be- festigt, das mit einer von einem Stellschieber 13 getragenen Rolle 14 zusammenarbeitet. Am freien En- de der Fräserwelle 5 ist auf das Gewinde 15 ein strichpunktiert dargestellter Fräser 16 aufgeschraubt. Die
Lage des Stellschiebers 13 und der Rolle 14 wird durch die Einstellung eines Schaltzapfens 17 bestimmt,   dessendem Stellschieber 13 benachbarter Teil eine Aussparung   20 aufweist. Der Schaltzapfen 17 ragt durch eine Abdeckplatte 18 hindurch, und an seinem freien Ende befindet sich ein Schaltergriff 19. 



   An dem Fräsmaschinengehäuse ist ein nicht bewegbarer Handgriff 21 angebracht. Auf der andern Sei- te des Gehäuses ist ein schwenkbeweglich gelagerter Handgriff 22 vorgesehen. Das bewegliche. Ende des
Handgriffes 22 trägt einen Schaltzapfen 23, der durch ein Langloch 27 des Gehäuses hindurchragt. Gegen den Schaltzapfen 23 liegt das Anschlagglied 240 eines Schalters 24 an, das unter Einwirkung einer Druckfeder 25 steht. Sofern der Schalter selbst eine genügend starke Feder aufweist, kann auf die besondere An- ordnung einer Feder 25 verzichtet werden. Zur Sicherung der Lage des schwenkbeweglichen Handgriffes in nicht eingelegter Stellung des Schalters 24 dient ein Sperrhebel 26, der am Gehäuse schwenkbar angebracht ist. 



   Auf der Seite der Maschine, aus welcher der Fräser 16 herausragt, sind Walzen 28 und 29 gelagert, zu deren Achsen die Achse der Fräserwelle 5 schräg liegt. Die Walzen 28 und 29 sind in Langlöchern 30 verschiebbar, wodurch die Frästiefe einstellbar ist. 



   Zum Inbetriebsetzen der Fräsmaschine ist es notwendig, diese an den beiden Handgriffen 21 und   22.   zu halten. Bei entriegeltem Handgriff 22 kann durch eine Schwenkbewegung dieses Griffes der Schalter eingelegt werden. Der Motor 1 treibt dann über das Untersetzungsgetriebe und das Zahnrad 4 die Fräserwelle 5 an. Infolge der   Pendelmoglichkeit   der   Fräserwelle   um die Mitte des Pendelkugellagers 6, ferner durch die elastische radiale Abstützung in der Gummibuchse 8 und durch die Ratschvorrichtung   12 - 14   kann die Fräserwelle radiale Schwingungsbewegungen ausführen, welche die Fräswirkung des   Fräsers   verbessern und die notwendige Anpresskraft des Fräsers an das Mauerwerk vermindern.

   Soll   die'Schwingungs-   bewegung bei der Bearbeitung eines weichen Mauerwerkes ausgeschaltet werden, so wird der Schaltzapfen 17 so gedreht, dass der Stellschieber 13 in die Aussparung 20 eingreift, wodurch die Rolle 14 von dem Ratschenrad 12 abgehoben wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Maschine als elektromotorisch angetriebenes Handgerät zum Fräsen von Nuten in Raumwandungen, z. B. in Mauerwerk, mit einem auf einer Welle senkrecht zu deren Mittellinie angeordneten Fräser, dadurch gekennzeichnet, dass die an ihrem Ende den Fräser (16) tragende Welle (5) im Getriebegehäuse (2)   schrägliegeÍ1d   angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (5) von einem Pendellager (6) und von einem zwischen dem Pendellager und dem Fräser (16) angeordneten elastischen Lager (7, 8, 9) auf- genommen wird.
    3. Maschine nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (5) ein Ratschenrad (12) trägt, das über eine Rolle (14) mit einem Stellschieber (13) zusammenwirkt, wobei die eingeschaltete Ratschvorrichtung seitliche Auslenkbewegungen der elastisch gelagerten Welle (5) während ihres Umlaufens bewirkt.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stellschieber (13) ein mit einem Schaltergriff (19) versehener Schaltzapfen (17) zugeordnet ist, der eine Aussparung (20) aufweist, die ein Abschalten der Ratschvorrichtung herbeiführt, wenn sie in den Bereich des Stellschiebers (13) gebracht wird.
AT221662A 1961-03-25 1962-03-17 Maschine als elektromotorisch angetriebenes Handgerät zum Fräsen von Nuten in Raumwandungen, z. B. in Mauerwerk AT228465B (de)

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