AT46117B - Vorrichtung zur Herstellung von Drahtgestellen für Hüte, vorzugsweise für Damenhüte. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Drahtgestellen für Hüte, vorzugsweise für Damenhüte.

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AT46117B
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Austria
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rods
rod
hats
fixing
radially
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Alexander Horwitz
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Alexander Horwitz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Drahtgestellen für Hüte, vorzugsweise für Damenhüte, und zwar liegt das Wesen der Erfindung darin, dass an einem Ständer, auf welchem der Grösse und Form nach verstellbare Scheiben zur Formgebung des Hutkopfes achsial verschiebbar und feststellbar sitzen, im Kreise angeordnet eine Anzahl sowohl in ihrer   Seiten-als Höhenlage unabhängig voneinander   verstellbarer und sich selbsttätig 
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Fig. 2 einen   Horizontalsuhnitt   nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Formscheibe für den Hutkopf mit den einzeln verstellbaren Formbacken, 

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 Fig. 7 eine andere spezielle Ausführungsform, zu der die Fig. 8, 9 und 10 Einzelheiten darstellen.

   
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 stellschraube der obersten Scheibe 6 auch gleichzeitig die einzelnen Stellungen des   Kölbchens     17,   indem sie die Nabe der Scheibe 6 und die Säule selbst durchsetzt. 



   Die bis jetzt, beschriebenen Mittel dienen lediglich zur Formgebung des Hutkopfes. Zur Herstellung der   Crampe   sind an einem mit der Mittelsäule 2 drehbaren Teller 18 in konzentrischen Kreisen hohle Stäbe 19 um Zapfen 20 schwingbar gelagert (Fig. 1 und 2). Durch eine Feder 21, welche an dem über den Drehpunkt nach abwärts verlängerten Ende eines jeden Stabes angreift 
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 dass er trachtet, in seine   Ausgangslage zurückzukehren.   



   In jedem hohlen oder auch gabelförmig geschlitzten oder langgenuteten Stabe 19 ist ein Stab 23 ziemlich stark eingepasst und verschiebbar, welcher an seiner einen Seite eine Schneide 24 aufweist. Diese Schneide 24 greift in Riffelungen 26 an der Innenseite eines gegabelten Armes 25 ein, welcher unter einem rechten Winkel von der Mittelsäule absteht und von dem so viele vor- 
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 oder gehauen, dass für jeden der zu einer Gruppe gehörenden Stäbe ein bestimmter Wirkungsbereich vorgesehen ist, d. h. dass die Richtung der Riffeln in bestimmten Zonen radial zu dem Drehpunkt des entsprechenden Stabes verläuft. 



   Die Betätigung der Vorrichtung erfolgt auf die Weise, dass der Stab 23 in die erforderliche Höhe gezogen und zwischen den Gabelarmen 25 in die verlangte Lage gebracht wird ; da einerseits der Stab 23 stramm in den Hohlstab 19 bezw. dessen Längsschlitz oder Langnut 26'passt und andererseits der Formdraht einen ziemlich grossen Anpressdruck der Schneiden an die Riffelung   verursacht, so genügt   die Reibung allein, die einzelnen Stäbe in der ihnen einmal gegebenen Lage selbsttätig zu fixieren. 



   Ist die Vorrichtung in die Gebrauchslage gebracht, so werden   Drahtringe     27   in die Nuten von an den Enden der Stäbe 23 vorgesehenen   Köpfchen   28 gelegt. dies entsprechend oft wiederholt und in ähnlicher Weise auch der Kopf hergestellt. Die Verbindung der Drahtringedurch die Drähte   29   
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 der Teller 18 als auch die Säule 2 sind zweiteilig und um ein Scharnier 30 aufklappbar. Ein Verbiegen der Form oder Verwinden ist also ausgeschlossen. 



   Gemäss der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist die eventuell schadhaft werdende Schneide 24 vermieden. Die Einstellung   der Stäbe 79 bezw.   23 erfolgt hier ebenfalls 
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  Eine Schere 3$ mit Handgriffen 37 ermöglicht ein Öffnen der Klemmutter 34 entgegen der Wirkung der Feder 35. Die achsiale Festlagerung der Mutter erfolgt zweckmässig durch einen unter dem Flansche   88   d. es Stabes 19 angeordneten Teller 39, der durch ein Band oder dgl. mit der Feder 35   verbunden   ist. Der Stab   28   ist nun mit einem Gewinde versehen, welches dem der Klemmutter 
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 zu können. 



   Die Zahl der Formscheiben ist beliebig, doch dürften für die meisten Fälle zwei bis drei genügen. Die verstellbaren Formbacken sollen in möglichst grosser Anzahl vorgesehen sein, um eine gefällige Krümmung-die ohnedies durch deren äussere Begrenzungsfläche gefördert wirdzu erzielen. Was endlich die Zahl der Stäbe 19 und Formarme anbelangt, so ist diese durch jeweilige Bedürfnisse der Mode, des Geschmackes oder des   HersteUungsmateriales   gegeben. 



   Aus der Beschreibung erhellt unmittelbar der Gebrauch der Vorrichtung. Es geht hervor. dass mit ihr alle   möglichen   Hutformen hergestellt, alle   Krümmungen   und Verwindungen der Krämpe erzeugt und somit allen Anforderungen Rechnung getragen werden kann. 



   PATENT-ANSPRüCHE : 
1. Vorrichtung zur Herstellung von   Drahtgestellen   für   Hüte,   vorzugsweise Damenhüte, dadurch gekennzeichnet, dass an einem drehbaren Ständer nebst der Höhe nach verschiebbaren und feststellbaren Scheiben (6) mit radial verstellbaren Backen (10) zur Formung des Kopfgestelles eine Anzahl sowohl ihrer Seiten-als auch ihrer Höhenlage nach   unabhängig   voneinander verstellbarer und sich selbsttätig in der eingestellten Lage fixierende Stäbe zur Formgebung der Hutkrämpe angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Scheiben (6) radial verstellbaren Backen (10) an der Formseite breitflächig gestaltet und im Kreuz genutet sind, zum Zwecke, eine möglichst runde Form zu erzielen und die Formdrähte zuverlässig festzulegen. EMI3.2 baren Teller gelagerten Bolzen (20) federnd schwingbarel1 Stäbe (1. 9). in denen achsial verschiebbar Stäbe (23) angeordnet sind, auf denen eine Schneide (24) vorgesehen ist, welche in an der Innenseite von gabelförmig geteilten Armen eingearbeitete Riffelungen eingreift.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Riffelung für den Wirkungsbereich eines jeden Stabes (23) radial zum Drehpunkt dieses Stabes hinführt.
    5. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den ausziehbaren Stäben (23) bewegliche und feststellbare Muffen (32) vorgesehen sind, welche an ihrer radial inneren Seite Fallkeile aufweisen, die durch Einfallen in auf der Oberseite der Arme ') vorgesehene versetzte Teilungen selbsttätig die Stäbe feststellen.
    6. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierung des mit einem Gewinde versehenen Stabes (23) in dem hohlen Stabe (19) durch eine auf letzteren drehbar aber achsial nicht verschiebbare federnde Klemmutter (34) erfolgt welche durch eine Schere geöffnet werden kann und nach Aufhören des öffnungsdruckes das Gewinde des Stabes klemmt.
    Î. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, gekennzeichnet durch die Anordnung von nach dem Anspruch 6 ausgebildeten Stäben (40) zur Regelung und Fixierung der Radialentfernungen, welche Stäbe sowohl an die Mittelsäule als auch an den Stäben (19) angelenkt sind. EMI3.3
AT46117D 1910-04-01 1910-04-01 Vorrichtung zur Herstellung von Drahtgestellen für Hüte, vorzugsweise für Damenhüte. AT46117B (de)

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