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Maschine zur Herstellung von Knierohren.
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werden kann.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Maschine der genannten Art zu schaffen, dun h
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worauf bei der Weiterbewegung der wellenden Platten die schwingbare Trommel angehoben und das zu bearbeitende Rohr an der gegenüberliegenden Seite in die wellenden Platten ein-
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Fig. 9 eine Einzelansicht des wellenden Messers und des hierzu vorgesehenen hin und her gehenden Armes, Fig. 10 ist ein Grundriss der Fig. 9 im teilweisen Schnitt und Fig. 11 eine sehaubüdliche Ansicht des Kopfstückes, welches auf das eine Ende des zu wellenden und zu biegenden Rohres aufgesetzt wird.
Die Grundplatte 1 trägt die Maschine zum Wellen und Biegen der Ofenknierohre. Auf der Platte 7 sind mittels Bolzen die vertikalen Platten la und li befestigt, welche an ihrem oberen
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Gelenk Da mit der Zahnstange li verbunden. Das untere Ende des Atmes, 169. ist mit einem Bolzen 16e versehen. In dem mittleren Teile des Armes lib ist ein Ausschnitt 16f vorgesehen, in deh der Bolzen 16e eintritt. Die Stellschrauben 169 begrenzen das Spiei des Bolzens 16a, Das untere Ende des Armes 16b besitzt einen Bolzen 16h, der mit der Kurvenscheibe 15 in Eingriff steht.
Durch Einstellung des Ansatzes 16e mittels der Stellschrauben 1 (Jg wird ermöglicht, die Anschlagweite des Hebels 1611 und somit den Betrag der hin-und hergehenden Bewegung der Zahnstange 17 zu verändern, so dass der Betrag der Vorschubbewegung des Rohres bezw. der zur Bildung einer Welle erforderliche Metallbetrag verändert werden kann.
An der vertikalen Platte la ist durch einen Bolzen 18a eine Trommel 18 angehängt. Der Bolzen 18a geht durch einen gabelförmigen, am Ende der Trommel 18 angebrachten Arm 18b und durch Arme 18c, welche an der Platte 1a angeordnet sind. Die Trommel 18 wird auf diese Weise in horizontaler Lage getragen und kann wälirehd des weiter unten noch näher beschriebenen WellungsvorgangeseinevertikaleSchwingungausführen.
Auf der Trommel 18, auf welcher die Zahnstange 17 gleitet, ist das Kopfstück 14 ver- sohiebbar angeordnet. Die Rückwärtsbewegung dieses Kopfstückes wird durch die Stangen 20 begrenzt. Das Kopfstück 14 ist mit einem ringförmigen Ansatz 27 versehen, auf dem ein Ring 22 sitzt, so dass eine ringförmige Nut 23 gebildet wird, in welche das Ende des zu wellenden Rohres eingeführt wird. Das Rohr wird während des Wellehs durch einen Bolzen 24 gehalten, welcher durch einen Hebel 25 bewegt wird, der an einem Pfosten 25a schwingbar sitzt. Die Schwingung des Hebels 25 erfolgt durch einen Handhebel 25c, an dessen unterem Ende ein Daumen 25b
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befestigt ist.
Das Kopfstück 14 trägt einen Block 26, in welchem eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke 26a verschiebbar angeordnet ist. Das untere Ende dieser Sperrklinke kann mit der Zahnstange 17 in Eingriff kommen. Das obere Ende der Sperrklinke ist mit einem Haken 26b versehen, welcher mit einem federnden Schnapper 25d in Eingriff treten kann, der an der Rückseite des Hebels 25c angebracht ist. Durch die Rückwärtsschwingung des Hebels 25c wird das Rohr freigegeben. Wenn der Handgriff 25c zwecks Einspannens eines neuen Rohrstückes nach vorn geschwungen wird, hebt der federnde Schnapper 25d die Sperrklinke 26a nach oben, so dass dieselbe ausser Eingriff von den Zähnen der Zahnstange 17 kommt und das Kopfstück nach seiner hinteren Stellung bewegt werden kann.
Sobald das Kopfstück seine hintere Lage erreicht, stösst eine Stange 1g gegen den federnden Schnapper 25d, wodurch die Sperrklinke 26"freigegeben wird und wieder mit den Zähnen der Zahnstange 17 in Eingriff kommt.
An dem Kopfstück ist eine Kette 27 befestigt, an derem Ende das Gewicht 27a angebracht
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Gewicht 27a wird ständig ein nach rückwärts gerichteter Zug ausgeübt, so dass ein Hinausschiessen des Kopfstückes über die beabsichtigte Vorschubstrecke verhütet wird. Die Kette geht über ein
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in umgekehrt abgeschrägten Nuten in der Fläche der vertikalen Platte P. Die Enden der Messer 28 sind abgeschrägt und zwar ist die Abschrägung von zwei nebeneinander liegenden Messern derart. dass das eine Messer von innen nach aussen und das andere Messer von aussen nach innen ab- geschrägt ist, so dass die Abschrägungsflächen zueinander parallel verlaufen.
Die kreisförmige Platte 29 ist auf der Fläche der vertikalen Platte lb in den Armen 29b und auf den Walzen oder Rollen 29c drehbar. Die Drehung der Platte 29 erfolgt durch den Arm 29d, welcher mit der Platte aus einem Stück bestehen oder an derselben befestigt sein kann und welcher
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ist an ihrer oberen Seite ziemlich schmal, z.
B. ungefähr 6 mm und verbreitert sich nach unten auf beispielsweise 12 Mj-w. Die Scheibe 18f ist somit durch die Schrauben in senkrechter
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des Knierohrea. Kommen die wellenden Messer zur Wirkung, so werden dieselben alle gleichzeitig zusammengezogen und gleichmässig um denselben Betrag nach einem gemeinsamen Mittelpunkt hin bewegt. Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, befindet sich die Scheibe 18f zwischen den wellenden Messern 28. - leim Bewegen der wellenden Messer 28 nach innen, drücken die unteren Messer das Metall nach einwärts, bis dieses auf die untere breite Fläche der Scheibe 18'auftrifft. Auf diese Weise werden die unteren seichteren Wellen des Rohres gebildet.
Bei der weiteren Bewegung der Messer nach innen wird das äussere Ende der Trommel 18 mit dem zu wellenden Rohr um den Bolzen 18a nach aufwärts geführt und in die oberen Messer gedrückt, so dass die Wellen an der Innenseite oder an der Kehle des Rohres tiefer als die Wellen an der Aussenseite des Rohres werden. Vor dem Hochschwingen des Rohrendes wurden natürlich schon die oberen Messer während der Bildung der äusseren seichteren Wellen teilweise in das Rohr gedrückt. Je näher der breitere untere Teil der Scheibe 181 zu dem unteren Rand der Scheibe gerückt wird, desto seichter werden die äusseren Wellen und desto tiefer werden die inneren Wellen des Knierohres.
Es kann somit die Tiefe der Wellen durch Verstellen der Scheibe 18f beliebig verändert werden, ohne dass die Grösse der radialen Verschiebung der Messer verändert wird.
Zum Biegen des Rohres dient folgende Einrichtung : An dem vorderen Ende der Welle 8 ist die Kurvenscheibe 30 angeordnet, in welche der an dem Stücke 30b angebrachte Ansatz 30a
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An dem Vorderende der Grundplatte 7 und zwischen dem äusseren Ende des Stückes J'' und der Platte 29 sind Lager 30d vorgesehen, von denen die Welle. 30e unterstützt wird. welche mit den Armen 30f aus einem Stück bestehen kann oder an welcher diese Arme 30f befestigt sein können. Zwischen den Armen 3 ist die Welle 30e mit einer längs oder winklig verlaufenden Nut. 30g versehen. Auf der Welle 30e ist der Hebel 30h schwingbar angebracht, an dessen unterem
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Hebels 30h ist mit einem Aussclmitt versehen, in dem die unter Federwi'kung stehende vom Hebel getragene Sperrklinke 30i zu liegen kommt, welche mit der Nut 30g in Eingriff tritt, wenn das
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und die Arme 30f auf die Platte 1b zu bewegt werden.
Das Kopfstück 30k besitzt parabolische Vorsprünge oder Flügel 30m und wird an dem einen Ende des zu wellenden und biegenden Rohrstückes aufgesetzt. Das andere Ende des Rohrstückes wird in der röhrenförmigen Nut 23 des Kopfstückes 14 befestigt, worauf das Kopfstück 14 mit dem Rohr durch das Gewicht 2'ira, wie oben beschrieben, nach seiner Anfangsstellung zurück-
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Arm 30h näher oder weiter zur Stirnfläche der Messer gerückt werden, wodurch der Betrag der Biegung dfh Rohren verändert werden kann.
Nachdem das Rohr zu einem Kniestück gebogen ist. werden die Arme 30f durch Niederdrücken der Sperrklinke 30i niedergelassen, um das Rohr von der Maschine abnehmen zu können.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Maschine zur Herstellung von Knierohren, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der \'eränderung des Vorschubes und der nach der Bildung einer jeden Welle erfolgenden Abbiegung des Rohres auch die Tiefe der Wellen beliebig verändert werden kann, indem die das zu wellenden Rohr tragende schwingbare Trommel eine verstellbare Scheibe besitzt, gegen welche die zur Bildung der Wellen dienenden Platten das Rohr an einer Seite bei der Wellung andrücken können, worauf bei der Weiterbewegung der Platten die schwingbare Trommel angehoben und das Rohr an der gegenüber) legenden Seite in die Platten eingedrückt wird, so dass Knierohre von beliebigem Radius mit Wellen von beliebiger Zahl, Tiefe oder Gestalt hergestellt werden können.
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