AT45438B - Verfahren zur Darstellung von Ketonsulfoxylaten. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Ketonsulfoxylaten.

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  Verfahren zur Darstellung von   Ketonsulfoxylaten.   



   Bei weiterer Verfolgung des dem Stammpatente Nr. 28077 zugrunde liegenden Erfindungsgedankens wurde gefunden,   dass   Ketonsulfoxylate auch entstehen, wenn man neutrales Zinksulfit oder Ammoniumsulfit in Gegenwart von Azeton oder Methyläthylketon bei mässiger Wärme mit Zinkstaub reduziert. 



   Durch das französische Patent Nr. 4948 (2. Zusatz zum Patent Nr. 350607) ist bekannt geworden, dass neutrales Zinksulfit und Ammoniumsulfat bei Gegenwart von Aldehyden durch Reduktion mittels Zinkstaub in die Aldehydverbindungen der Sulfoxylate   übergeführt   werden. Aus dieser Tatsache kann jedoch ein Schluss auf die Möglichkeit des vorliegenden Verfahrens nicht gezogen werden, da Azeton und seine Homologen durchaus nicht in allen Fällen Aldehyde in ihren Reaktionen zu ersetzen vermögen.

   Zudem ist zur   praktischen Ausführung   des   Verfahrens   der angezogenen französischen Patentschrift eine der Siedetemperatur des Wassers nahekommende Temperatur notwendig, während im Gegensatze hierzu die Reaktion des vorliegenden Verfahrens die besten Resultate bei mässiger Temperatur (etwa   50- 550 C)   liefert. 



   Das Verfahren sei an folgenden Beispielen erläutert :
Beispiel 1 : 145 Teile neutrales Zinksulfit werden in 1000 Teilen Wasser sus- 
 EMI1.1 
 auf 50-55 C erwärmt. Durch Zusatz von Soda kann man dann das in Lösung befindliche Zink ausfällen, um die Lösung des Natriumazetonsulfoxylats zu erhalten. Das Azeton kann durch   Methyläthylketon   ersetzt werden. 



   Beispiel 11 : In eine verdünnte Ammoniaklösung, enthaltend 34 Teile   Ammoniak,   werden 64 Teile   Schwefeldioxyd eingeleitet. Diese Lösung   von Ammoniumsulfat wird mit   (o Teilen   Azeton oder der entsprechenden Menge   : Methyläthylketon   und 120 Teilen Zinkstaub unter   Umrühren   10 Stunden auf 50 - 55  C erwärmt. Die Reaktion geht unter   Ammoniakentwicklung   vor sich. Das Reaktionsprodukt wird wie in Beispiel I aufgearbeitet. 



  Durch das bei der Reaktion entstehende Ammoniak wird das Ketonsulfoxylat zum Teil in   ein   Ammoniakverbindung übergeführt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Das Verfahren des Patentes Nr. 28077 wird dahin abgeändert, dass an Stelle der Bisulfitverbindungen des Azetons oder Methyläthylketons neutrales Zinksulfit oder Ammoniumsulfit in Gegenwart von Azeton oder Methyläthylketon bei mässiger Temperatur mittels Zinkstaub reduziert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT45438D 1906-02-10 1909-03-15 Verfahren zur Darstellung von Ketonsulfoxylaten. AT45438B (de)

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