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Sende- und Empfangsapparat für Rohrpostanlagen.
Die Erfindung betrifft eine Sende- oder Empfangsstelle für Rohrpostanlagen mit zwei wechselseitig arbeitenden Schiebern und besteht im wesentlichen darin, dass die Sende-oder du ; Empfangskammer in einem an das Förderrohr sich anschliessenden Gehäuse derart untergebracht ist, dass der durch das Gehäuse umgeleitete Luftstrom beim Aufnehmen oder Abgeben der Rohrpcst- büchse seine Bewegungsrichtung beibehält. Die Wechselbewegungen der beides, die Sende-oder Empfangskammer oben und unten abschliessenden Schieber erfolgt durch vier Zahnquadrant'u. von denen je zwei auf lotrechten zu beiden Seiten der als Doppelzahnstangen ausgebildeten Schieberstangen gelagerten Wellen sitzen.
Fig. 1 der Zeichnung stellt einen Höhenschnitt durch einen Empfänger dar ; Fig. 2 die Seitenansicht einer mit einem Sender und Empfänger ausgerüsteten Station ; Fig. 3 den Höhenschnitt durch einen Sender und Fig. 4 eine Einzelheit.
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vorhanden. welche auf zwei lotrechten Wellen derart sitzen, dass gegenüber jedem Schieber aut jeder Welle ein Zahnquadrant vorhanden ist und bei der gleichzeitigen Umdrehung der Wellen die vier Zahnquadranten der Reihenfolge nach mit den Doppelzahnstangen (g, h) in Eingriff
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um das Rohr a herum durch das Gehäuse c hindurch nach dem sich an dieses unten anschliessende Rohr r umgeleitet wird.
Das Rohr r mündet in das das Einführrohr b umgebende Gehäuse d, an dessen unteres Ende sich das Förderrohr weiter anschliesst. Die Bedienung der Anlage, welche mit Druckluft oder mit Saugluft oder auch mit beiden kombiniert arbeiten kann, ist eine äusserst einfache.
Die zu versendende Rohrpostbüchse wird oben in das Rohr b des Senders eingeführt, so dass sie auf dessen oberen geschlossenen Schieber ruht. Nunmehr gibt man der Kurbel o nur eine
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geschehen ist, in das an das untere Ende des Gehäuses sich anschliessende Förderrohr, in welchem die sich bewegende Luft die Büchse nach dem Empfänger der nächsten Station treibt, während der untere Zahnquadrant k der zweiten Welle 1. bei der letzten Viertel-Umdrehung der Kurbel o den unteren Schieber wieder schliesst.
Ist der Empfänger nur für Handbetrieb eingerichtet, so wird dem Beamten der zweiten Station nittels elektrischer Signalvorrichtung ein Zeichen gegeben, dass eine Sendung für ihn anlangt. Er hat dann nur an der Kurbel 01 seines Empfängers eine volle Umdrehung auszuführen, um in derselben Weise wie es für einen Sender oben beschrieben ist, die Schieber zu öffnen und zu schliessen und somit die Büchse passieren zu lassen, welche dann aus dem unteren zweckmässig seitlich abgebogenen Ende s des Rohres a herausfällt. Ist der Empfänger selbsttätig eingerichtet, so streift die Büchse an einem in ihre Bahn eingreifenden Hebel t vorbei, welcher dadurch eine kleine Drehung erhält und den Stromschluss für den die Schieber bewegenden Elektromotor herbeiführt.
Dieser setzt dann die Schieber des Empfängers in derselben Weise in Bewegung, wie es mit Hilfe einer einmaligen Umdrehung der Kurbel c ; 1 geschen kann, worauf der Motor durch eine selbsttätige Anhaltvorrichtung wieder stillgesetzt wird.
Die Schieber e sind zweckmässig zur Erholung einer guten Dichtung zweiteilig ausgebildet und mit einem Keil u versehen, welcher in der Verschlussstellung des Schiebers durch Anstoss an die hintere Wandung des Gehäuses./* die beiden Schieberteile auseinander treibt, und sie gegen
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bezw. b drückt.