DE360246C - Durch die Lokomotive selbsttaetig geoeffnetes Gehaeuse zur Rauch- und Gasabfuehrung - Google Patents

Durch die Lokomotive selbsttaetig geoeffnetes Gehaeuse zur Rauch- und Gasabfuehrung

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Publication number
DE360246C
DE360246C DESCH47177D DESC047177D DE360246C DE 360246 C DE360246 C DE 360246C DE SCH47177 D DESCH47177 D DE SCH47177D DE SC047177 D DESC047177 D DE SC047177D DE 360246 C DE360246 C DE 360246C
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DE
Germany
Prior art keywords
flaps
locomotive
chimney
housing
smoke
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH47177D
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English (en)
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EISENKONSTRUKTIONS WERKSTAETTE
FRANZ SCHOERG JR
Original Assignee
EISENKONSTRUKTIONS WERKSTAETTE
FRANZ SCHOERG JR
Publication date
Priority to DESCH47177D priority Critical patent/DE360246C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE360246C publication Critical patent/DE360246C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
    • F23J11/02Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues for conducting smoke or fumes originating from various locations to the outside, e.g. in locomotive sheds, in garages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Durch die Lokomotive selbsttätig geöffnetes Gehäuse zur Rauch- und Gasabführung. Die Erfindung betrifft einen Rauch- und Gasfänger für.Lokomotivschuppen, und besteht im wesentlichen darin, daß das am unteren Teil des Ableitungsrohres bei eingefahrener Lokomotive den Lokomotivschornstein aufnehmende Gehäuse vorn, rückwärts und unten durch Klappen abgeschlossen ist, welche durch den Schornstein und den Dom der Lokomotive geöffnet und durch Federn, Gewichte; Eigengewicht oder durch den aus-oder durchfahrenden Lokomotivschornstein wieder geschlossen werden. Die Klappen, welche die in der Fahrtrichtung der Lokomotive liegenden Stirnseiten des Gehäuses abschließen, sind schwingende Türen mit stehenden Achsen, während die Klappen, welche bei eingefahrener Lokomotive den Lokomotivschornstein kragenförmig umfassen und das Gehäuse unten abschließen, winkelförmigen Querschnitt besitzen und um seitlich liegende Achsen schwenkbar sind.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb.z einen Grundriß bei eingefahrener Lokomotive, Abb. 3 einen quer zur Fahrtrichtung Schnitt :1-B und Abb. .4 einen wagerechten Schnitt C-D bei durchfahrender Lokomotive der einen Ausführung, die Abb. 5 und 7 zwei senkrecht zueinander gerichtete Schnitte E-F und G-H und die Abb. 6 und 8 zwei Grundrisse der anderen Ausführung, wobei der eine der letzteren die Stellung bei einfahrender Lokomotive, der andere die Stellung bei durchfahrender Lokomotive darstellt.
  • a. ist das unten am Ableitungsrohr b angebrachte, vorn und rückwärts sowie unten offene Gehäuse, welches zur Aufnahme des Lokomotivschornsteines c bestimmt ist. An diesem Gehäuse sind bei der Ausführung Abb. i bis 4 je z,%i-ei Stirntüren d angeordnet, welche um die stehenden Achsen e nach vorn und rückwärts schwingen und sich in geschlossenem Zustande in der Mitte an ihrem Zusammenstoße Übergreifen. Infolge der schrägen Lage der Achsen e (Abb. 3) haben diese Klappen das Bestreben, in ihre geschlossene Lage (Abb. a) zu pendeln. Jede dieser Klappen ist zweckmäßig in der Mitte bei f durch ein weiteres Gelenk unterteilt, dessen Achse etwa parallel zur zugehörigen Achse e verläuft und ebenfalls ein Ausschwingen nach vorn und rückwärts zuläßt. Zu beiden-Seiten des Gehäuses a sind an liegenden Achsen g je nvei, an ihrem Ouerschnitt winkelförmige Klappen h drehbar aufgehängt, welche mit ihrem unteren Schenkel hl das Gehäuse a Untergreifen und an ihrem in der Mitte des Gehäuses liegenden Teil i ausgeschnitten sind, so daß die vier Klappen hier den Schornstein im eingefahrenen Zustand umfassen und das Gehäuse a. unten abschließen. Die unteren Teile lzl dieser vier Klappen 1a sind mit in der Fahrtrichtung schrägen oder abgerundeten Ansätzen h= versehen, mittels welcher der einfahrende Lokomotivschornstein die Klappen la und lal zur Seite drängt.
  • Bei der Ausführung Abb. 5 bis 8 sind die Klappen d an ihren stehenden Achsen e mit Flügeln dl versehen, welche von der gleichen .restalt und Größe wie die Klappen d sind und senkrecht zu ihnen verlaufen. Die Klappen lt stehen unter dem Einfluß von Gewichten h, welche auf Schließen der Klappen wirken.
  • Bei der Ausführung Abb. i bis q. ist an einer der Achsen g eine weitere Winkelklappe l angebracht, welche auf den Klappen h liegt, mit ihrem unteren Teil h das Gehäuse a gleichfalls untergreift und in geschlossenem Zustand die durch die Ausschnitte i gebildete Öffnung der Klappenteile hl abschließt, so daß keine Bleiluft in den Lokomotivschuppen eintreten kann, wenn die betreffende Rauchabzugsöffnung außer Betrieb ist. Der Klappenteil h ist, wie aus den Abb.2 und 4 ersichtlich ist, keilförmig gestaltet und an den Ecken abgerundet; er wird von dem einfahrenden Lokomotivschornstein zur Seite gedrängt.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. 5 bis 8 ist diese Klappe durch eine Drosselklappe na im Ableitungsrohr b ersetzt, deren Achse ia vermittels des Zahnrädergetriebes o oder einer anderen übertragungsvorrichtung mit einer der vorderen Achsen e der Klappen d zwangläufig in Verbindung steht.
  • Die Wirkung der Einrichtung Abb. i bis 4 ist folgende: Fährt die Lokomotive unter den Rauchfang, so stößt der Schornstein zunächst gegen die nach außen gerichteten Anschläge h2 des ersten seitlichen Winkelklappenpaares lt, hl und öffnet diese Klappen, gleichzeitig aber auch die Winkelklappe 1, 11, da diese auf den Klappen h liegt. Bei der weiteren einfahrenden Bewegung des Schornsteines werden sodann -die Klappen d geöffnet. Ist der Schornstein im Innern des Gehäuses unter dem Ableitungsrohr b angelangt, so schließen sich die Klappen h, hl, d selbsttätig, während die Klappe 1, l1, die in der aus Abh. z ersichtlichen Stellung verbleibt. Der aus dem Schornstein der Lokomotive strömende Rauch kann nun ins Freie gelangen, ohne daß eine Möglichkeit des Austritts in den Lokomotivschuppen besteht. - Beim Ausfahren der Maschine stößt der Lokomotivschornstein zunächst die in der Fahrtrichtung liegenden Winkelklappen h, hl, sodann die vorderen Klappend auf, worauf nach dem Ausfahren ein selbsttätiges Schließen dieser Klappen sowohl wie auch der Klappe 1, 11 "stattfindet. Die letztere schließt hierbei die durch die Ausschnittei der Klappenteile hl gebildete Öffnung irn unteren Teil des Gehäuses ab.
  • Wie aus Abb. 4 ersichtlich, ist die Einrichtung derart getroffen, daß die Klappen beim Durchfahren der Maschine nicht allein dem Schornstein, sondern auch dem dahinter liegenden Dom p Raum geben.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. 5 bis 8 ist die Wirkungsweise ähnlich. Der Schornstein stößt beim Einfahren zunächst ebenfalls gegen die Anschläge h2 der seitlichen Winkelklappen, so daß diese geöffnet werden; sodann stößt er die Klappen d auf, wodurch die damit verbundenen Flügel dl eine Drehung nach innen ausführen und, wenn der Schornstein unter dem Ableitungsrohr angekommen ist, die Eintrittsöffnung des Gehäuses verschließen (Abb. 8).
  • Ist der Schornstein in der Mitte des Gehäuses angekommen, so sind auch die Klappen h, hl wieder geschlossen, und die unteren Teile hl der letzteren umfassen den Schornstein. Gleichzeitig mit der Drehung der Flügel d findet durch Vermittlung des Winkelgetriebes o ein Öffnen der Drosselklappe vn statt, so. daß diese geöffnet ist, wenn der Lokomotivschornstein unter dem Ableitungsrohr b angekommen ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch die Lokomotive selbsttätig geöffnetes Gehäuse zur Rauch- und Gasabführung, dadurch gekennzeichnet, daß es durch selbsttätig schließende Klappen (d, dl, la; hl und 1, 11) gebildet ist.
  2. 2. Einrichtung- nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnklappen (d) als nach beiden Richtungen aufschlagende stehende Türen ausgebildet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenklappen (h) an wagerechten Achsen (g) aufgehängt sind und Umbiegungen (hl) besitzen, die den Lokomotivschornstein in Ausschnitten (i) kragenartig umschließen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umbiegungen (hl) der Klappen (h) mit keilförinigen oder abgerundeten Ansätzen (h') versehen sind, welche beim Einfahren der Lokomotive auseinandergespreizt werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch eine seitliche Hängeklappe (l) mit Umbiegung (11), welche die Ausschnitte (i) überdeckt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnklappen (d) durch Gelenke (f) unterteilt sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (d) einen zweiten, senkrecht auf ihnen stehenden Flügel (dl) besitzen. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine der stehenden Achsen (e) durch ein Getriebe mit einer Drosselklappe (m) des Ableitungsrohres zwwangläufig in Verbindung steht.
DESCH47177D Durch die Lokomotive selbsttaetig geoeffnetes Gehaeuse zur Rauch- und Gasabfuehrung Expired DE360246C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4744305A (en) * 1986-04-21 1988-05-17 B.C. Rail Exhaust removal system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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