AT45303B - Lotstreifen für Büchsendeckel und Maschine zur Herstellung derselben. - Google Patents
Lotstreifen für Büchsendeckel und Maschine zur Herstellung derselben.Info
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Description
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Lotetreifen für Büchsendeckel und Maschine zur Herstellung derselben.
Bisher wurden Lotstreifen aus Blech derart ausgeschnitten, dass flache Ringe entstehen, die dann auf den Deckelrand aufgebördelt wurden. Dadurch erhält man einen grossen Abfall an Lot, der wieder frisch zu Blech verarbeitet werden muss oder verloren geht. Nach der Erfindung wird das gleiche Ergebnis ohne Materialverlust und ohne die Kosten der Wiederverarbeitung erzielt.
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nach einer Schraubenlinie, so dass der Streifen in der Richtung der Erzeugenden hochkantig liegt, indem man den Streifen durch eine feststehende Führungsnut hochkantig gegen einen rotierenden zylindrischen Teil leitet, der den Streifen nachaieht.
Gleichzeitig wird der Streifen so unterstützt, dass seine Ebene angenähert senkrecht steht auf der Achse des rotierenden Teiles. Der weiche Lotstreifen wird dadurch hochkantig nach einer Schraubenlinie gebogen, ohne dass. an seinen Kanten wahrnehmbare Risse, Falten, Wellungen oder Verdiekungen entstünden. Von dem so zu einer Schraubenlinie hochkantig gewickelten Lotstreifen werden dann einzelne Windungen abgeschnitten, welche an einer Stelle gespaltene Ringe darstellen, die man dann auf die Büchsendeckel aufbördelt.
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im Querschnitt gekrümmt oder durchgebogen, doch kann dies auch während des Giessens oder nach dem Wickeln zu einer Schraubenlinie aber vor dem Aufbördeln geschehen.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 die Draufsicht auf einen Lot-treifen, Fig. 2 eine Draufsicht des Büchseudeckels, Fig. 3 eine gleiche Ansicht bei aufgebördeltem Lotstreifen ; Fig. 4 ist ein Schnitt der Vorrichtung, welche den Lotstreifen in die Form einer Schraube bringt und Ringe
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durch die Vorrichtung zur Betätigung des Messers ; Fig. 7 und 8 sind Schnitte der Stempel zum Aufbördeln der Lotstreifen auf die Büchsendeckel ; Fig. 9 zeigt einen glatten Lotstreifen ; Fig. 10 zeigt ein Stiick des durch die Vorrichtung Fig. 4 erzeugten schraubenförmigen Lotstreifens ; Fig. 11 zeigt den ringförmigen Lotstreifen und Fig. 12 ist ein Schnitt eines Teiles des Büchsendeckels mit aufgebördeltem Lotstreifen.
Der durch Giessen hergestellte Lotstreifen wird in die Maschine eingeführt, welche ihn zu einer Schraubenlinie biegt und auf die Büchsendeckel bördelt. Ein Teil dieser Maschine ist in
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erhält. n ist ein Füllstuck zwischen Kopf und Gehäuse t ; das Füllstück ist auf einer Seite ausgeschnitten und p ist ein in das Gehäuse i eingesetztes stellbares Formstück, weiches einen Dutchgang q freilässt. dessen Querschnitt zweckmässig gebogen oder gekrümmt ist, wie Fig. 5 zeigt.
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der Schraube von den übrigen abdrückt und am Bund ist ein Messer t angebracht, welches zweckmässig eine gazahnte Schneide hat.
Cm etwa drei Viertel des Umfanges des Bundes m reicht ein
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Bei jeder weiteren Drehung des Kopfes k wird dann oberhalb des Bügels u eine weitere Windung des Lotstreifens über den bereits vorhandenen auf den Kopf k aufgewickelt und die unterste
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Bund m in eine Form a : herabfällt. Die so abgetrennte in Fig. 1 dargestellte Windung reicht zur Bildung eines vollständigen Ringes aus. Durch die gezahnte.. schneide des Messers. t erhält man einen w-förmigen oder allgemein gezackten Schnitt im Lotstreifen, der ein genaues Schliessen des Ringes beim folgenden Abbördeln sichert. Das beschriebene Spiel setzt sich solange fort als ein Lotstreifen durch den Durchgang q nachgefördert wird.
Durch den ill1 Querschnitt gebogenen oder gekrümmten Durchgang q wird dem Lotstreifen schon beim Aufwickeln auf den Kopf k der gewünschte nach V-förmige oder gekrümmte Querschnitt erteilt.
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Büchsendeckel angebördelt.
Die Vorrichtungen zur Herstellung der im Querschnitt genuteten Lotstreifenschraube zum Abschneiden von Ringen von derselben und zum Aufbördeln dieser Ringe auf die Büchsendeckel bilden zusammen eine vollständige Maschine, von der jedoch nur das zum Verständnis des Verfahrens Erforderliche in der Zeichnung dargestellt ist.
Der Durchmesser des Kopfes k ist so gewählt, dass der mittlere Durchmesser der Lotstreifenwindungen etwas grösser ist als der der Büchsendeckel, auf welchen sie aufzubördeln
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beim Aufbördeln wegen der Weichheit und Biegsamkeit des Lotstreifens vollkommen ausgeglielien. rA TENT -ANSPRÜCHE :
1. Lotstreifen für Btkhscnckckel, dadurch gekennzeichnet, dass er nach einer Schraubenlinie hochkantig gebogen ist und der äussere Durchmesser der Schraube etwas grösser ist als jener der Büchsendeckel, der Lotstreifen aber von radialen Wellungen frei ist, zu dem Zwecke, die einzelnen Lotstreifenringe auf den Büchsendeckel aufbördeln zu können.
Claims (1)
- 2. Lotstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er in der Querrichtung genutet oder durchgebogen ist, zum Zwecke, das Aufbördeln zu erleichtern.3. Maschine zur Herstellung von Lotstreifen nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem feststehenden Gehäuse eine Führung für den Lotstreifen hochkantig zum sich drehenden Kopf angeordnet ist und um er dem Gehäuse ein den Kopf zum Teil umschliessender, feststehender Bügel zur Unterstützung des aus der Führung kommenden Lotstreifens in der Hochkantstellung vorgesehen ist. so dass bei der Drehung des Kopfes im Gehäuse der Lotstreifen hochkantig auf den Kopf gewickelt wird, wobei das freie Ende des Lotstreifens im Kopf fest- gpkkmm1 werdnl kann und ein im Kopf zwischen Gehäuse und Bügel vorgesehener keilartiger Zahn das Nachziehen des Lotstreifens beim Wickeln sichert.4. Ausführungsform der Maschine mich Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem, den sich drehenden Kopf tragenden feststehenden Bund unterhalb des Kopfes eine Abschrägung und unter dieser ein Messer angeordnet ist und der Bügel nach je einer vollen Umdrehung des Kopfes herabgeht, um die zwischen der Abschrägung und dem Messer hindurchgeführte letzte Windung des Lotstreifens gegebenenfalls zackig abzuschneiden und so aufgeschnittene Ringe aus dem Lotstreifen zu erzeugen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT45303T | 1908-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT45303B true AT45303B (de) | 1910-12-10 |
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ID=3565206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT45303D AT45303B (de) | 1908-11-25 | 1908-11-25 | Lotstreifen für Büchsendeckel und Maschine zur Herstellung derselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT45303B (de) |
-
1908
- 1908-11-25 AT AT45303D patent/AT45303B/de active
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