<Desc/Clms Page number 1>
Flaches, kernloses, verlitztes Kabel und Verfahren zur Herstellung desselben.
EMI1.1
dass ein Haches Kabel durch das Biegen um die schmale Seite einen nahezu kreisförmigen Querschnitt erhalt, wodurch alle Vorteile eines flachen Kabels verloren gehen. Es ist auch der Vorschlag gemacht worden, verlitzte Leiter von kreisrundem Querschnitt voll oder hohl auszubilden und dieselben dann flach zu pressen.
Dieses Verfahren hat jedoch ein Beschädigen der einzelnen Drähte zur Folge, indem dieselben aus ihrer ursprünglichen Lage verdrängt werden und dabei ein Verletzen ihrer Isolierhülle stattfindet. Natürlich wird ein auf dieser Weise hergestelltes Kabel für eine
EMI1.2
verloren gt'hen würde, während auf der anderen Seite die Erfahrung gelehrt hat, dass selbst ein durch Druck bewirktes geringes Abflachen des Kabels die Drähte miteinander in Berührung
EMI1.3
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein flaches, kernloses, verlitztes das von Anfang an ohne Anwendung von Druck vollständig oder teilweise flach ausgebildet oder in Gestalt emes flchen Rohres hergestellt wird. welches noch eine weitere schwache Abflachung erfährt. Die Herstellung kann mittels eines Blind- oder Notkernes derart erfolgen, dass letzterer keinen TeH des fertigen Kabels bildet und keinen leeren Raum darin zurücklässt.
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
wird nur eine der Walzen oder aber werden beide direkt angetrieben und zwar trifft der erstere Fall bei der veranschaulichten Ausführungsform. zu, indem nur die untere Walze f den direkten Antrieb erhält.
Anstelle der Walzen allein kann in Verbindung mit diesen ein Kehlstück h (Fig. 5 und 6) an irgend einem passenden Punkte angebracht werden, so dass das Kabel, das aus den von der sich drehenden Trommel um den Kern c gewickelten Drähten besteht, durch dieses Kehlstück hindurch mittels der Walzen oder in anderer geeigneterweise von dem Kern abgezogen werden kann.
Statt der Bildung des Kabels um einen Blindkern kann es auch innerhalb einer Röhre hergestellt werden, die so gestaltet ist, dass das Kabel leicht in die verlangte flache Form ausgezogen werden kann. Ausserdem ist es auch möglich, zusammen mit dieser Röhre einen Blindkern in Anwendung zu bringen. Die Fig. 15 bis 18 zeigen eine Vorrichtung zur Herstellung eines solchen Kabels. Bei dieser Ausführungsform nimmt die Röhre t, innerhalb welcher die Bildung des Kabels vor sich geht, die Stelle des Kehlstückes ein und anstatt die Kabel erst auf einem Blindkern herzustellen, werden dieselben innerhalb der trichterförmigen Röhre i gebildet.
Diese Röhre hat einen kreisrunden Querschnitt am Eintrittsende, vie dies in Fig. 16 angedeutet ist, und
EMI2.1
und 18 ersichtlich, bis der erforderliche Querschnitt am Austrittsende erreicht ist.
Auch können entsprechend geformte Walzen verwendet werden, von denen ein Satz zum Abflachen und ein zweiter zur Bildung des Kabels dient.
Durch die Anwendung von passend geformten Blindkernen, Walzen und Kehlstücken oder von Zusammenstellungen dieser Teile können Kabel von verschiedenster Form hergestellt werden und Teile derselben können feste Kerne aus leitendem oder nicht leitendem Material enthalten, wie z. B. in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist, wobei jedoch alle schwächeren oder flachen Teile des Kabels'hneKern hergestellt werden. Die Fig. 13 und H zeigen eine geeignete Einrichtung zur Bildung eines derartigen Kabels, bei welcher ausser dem Bbndkern c ein weiterer Kern k vorgesehen ist und der Draht um beide gewickelt wird. Der Kern k bildet einen Teil des fertigen Kabels, nicht aber. wie auch bei den vorbeschriebenen Formen, der Kern c.
Da der Kern k einen kreisrunden Querschnitt hat. kann derselbe in zufriedenstellender Weise nach jeder Richtung hin umgebogen werden. Bei dieser Art vonKabel ist der Prozentsatz von unbenutzt bleibendem Raum viel geringer als bei der in Fig. 9 dargestellten Kabelart, während ausserdem noch ein Kabel erzeugt wird, welches vermittels der früher bekannt gewordenen Methoden nicht herzustellen ist.
EMI2.2
EMI2.3