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Karburator.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Karburatoren, bei welchen Luft unter Druck in einem Reservoir aufgespeichert wird. Die Luft wird von hier selbsttätig und in bestimmten Zeitabschnitten in einen Sammler geleitet, von wo sie in den Behälter, in dem das Gas erzeugt wird, übertritt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der neue Karburator dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des Apparates, Fig. 2 den Karburierapparat in vergrössertem Massstab, teilweise abgebrochen, im Schnitt. Fig. 3 zeigt das Regulierventil für die Luftzufuhr im Schnitt in vergrössertem Massstab. Ein Reservoir 1 aus Metall dient zur Aufnahme der Luft, die unter hohem
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zur Kontrolle des Druckes. Die Luft im Reservoir geht durch eine Rohrleitung 5, 7 in den Sammler 7 ; zwischen den Rohren, j und 6 ist ein Ventil 8 eingeschaltet, das vermittelst des Gestänges S und des Hebels 10 beim Steigen oder Fallen der Sammlerglocke betätigt wird.
Wenn der Hebel 10 die Lage einnimmt, welche auf der Fig. 1 dargestellt ist, so ist das Ventil offen und die Luft kann vom Reservoir in den Sammler übertreten. Wenn nun der Karburierapparat 77 in Tätigkeit gesetzt wird. kann die Luft aus dem Sammler durch das Rohr 12 und das Rohr 13
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die Luftzufuhr. Wenn ein unabhängiger Gassammler oder mehrere derselben vorgesehen sind, um das aus dem Karburierapparat kommende Gas aufzunehmen, so wird das Ventil 16 derart angeordnet, dass die Luft dem Gas zugesetzt wird, wenn es aus den Sammlern austritt.
Ehe die Luft in den Karburierapparat kommt, wird sie zweckmässig erhitzt, was man leicht dadurch erreicht, dass man einen Teil des Rohres 12 als Schlangenrohr ausbildet, dieses umhüllt (ion und es der Wirkung eines Bunsenbrenners oder einer ähnlichen Heizvorrichtung aussetzt.
Das Ventil 76. welches die Zuführung der Zusatzluft in die Gasleitung regelt, ist so konstruiert. dass jede Differenz in dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft eine Öffnung oder Schliessung des Ventiles bedingt. Ist z. B. der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ein grosser, so hört durch Schliessung des Ventiles die Luftzufuhr zum Gase auf, so dass ein weiterer Zutritt der feuchten Luft und die
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kann, mit Schnüren 21 aus Därmen oder ähnlichem Material, das sich unter dem Einfluss von Trockenheit oder Feuchtigkeit dreht, verbunden ist, Die anderen Enden dieser Schnüre sitzen an einem Ring 22, der vermittelst der Stifte 23 fest in der Hülse 20 gehalten wird.
Die Scheiben
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Der Karburierapparat 11 nimmt Platten oder Stücke aus einem Material in sich auf, das Karburierflüssigkeiten absorbiert; an den Enden werden gelochte Platten J. 26 vorgesehen. die die Luft fein verteilen. Vor der Platte 26 ist ein Gazeeinsatz 27 angebracht und zwischen diesen und die Platte 26 kommt Fiber oder loser Draht, um die Luft noch feiner zu verteilen.
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Rugir 28 disent zur Zuleitung der Karburierflüssigkeit und zum Abzichen der schweren Kohlen wasserstoffe.