AT44412B - Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechsysteme, bei denen jede Teilnehmerlinie einen eigenen Vorwähler besitzt. - Google Patents

Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechsysteme, bei denen jede Teilnehmerlinie einen eigenen Vorwähler besitzt.

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AT44412B
AT44412B AT44412DA AT44412B AT 44412 B AT44412 B AT 44412B AT 44412D A AT44412D A AT 44412DA AT 44412 B AT44412 B AT 44412B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schlossen. 



   Angenommen, der Teilnehmer Z den nehme Hörer ab, so   fliesst   ein Strom : a, 8, 10, B, 11 9, b Mikrophon, Hörer 12, a. Indem der Strom das Rufrelais R erregt, werden die zugehörigen   Kontakte   und 7 geschlossen ; mit Kontakt 7 wird für den Drehmagnet D ein Stromkreis geschlossen : D, Selbstunterbrechungskontakt U, Batterie F, Punkt   13,   geschlossener Kontakt 7. 



   Jede Stromschliessung bei   U   hat eine Erregung des Drehmagneten D zur Folge, wobei die drei Kontaktarme   a",     b , c  vermittels Klinke   und Schaltrad in bekannter Weise schrittweise fortgeschaltet werden. Beim ersten Schritt öffnet sich Kontakt 6, wodurch die zu den Leitungswählern LW abgehende sogenannte   ssperrleitung   c, die im Ruhezustand über Kontakt 6 und T mit F verbunden war, bei 6 isoliert wird. Dies hat bekanntlich die Wirkung, dass die Teilnehmerlinie a, b für andere Teilnehmer solange gesperrt ist, als die Kontaktarme des Vorwählers   VW   die Ruhelage verlassen haben. In der Zeichnung ist angenommen, dass die an die ersten drei Kontakte angeschlossenen Verbindungsleitungen bereits besetzt sind.

   Wenn eine von den Vorwählern ausgehende Verbindungsleitung besetzt ist, so ist die zugehörige dritte Ader c, wie nachher für   c   angegeben ist, über einen Kontakt 14 mit der Erde verbunden. Wenn dagegen eine Leitung, 
 EMI2.2 
 dem-Pol einer Batterie G verbunden. Es ist vorausgesetzt, dass ein Vorwähler stets nur auf einer freien Leitung stehen bleibt. Um zu erkennen, dass dies beim Vorwähler VW der Fall ist, ist zu beachten, dass der Arm   cl rückwärts   über den geschlossenen Kontakt 3 und Wicklung 16 des Prüfrelais P mit der Erde verbunden ist. Solange daher besetzte Leitungen, deren dritte Ader, wie oben angegeben, mit Erde verbunden ist, berührt werden, kann P, weil kurz geschlossen, nicht ansprechen.

   Sobald aber eine freie Leitung, d. i.'im vorliegenden Falle a4, b4, c4, berührt wird. deren dritte Ader mit G verbunden ist, fliesst ein sogenannter   Prüfstrom : Erde, G,   Wider- 
 EMI2.3 
   durch ('Hiessen   des zugehörigen Kontaktes 5 das Stillstehen des Vorwählers und das Zustandekommen des eingangs erwähnten Ortsstromes, der insbesondere als neues und wirksames Hilfs- 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 



  Im Anschluss hieran öffnen sich die seit Anfang geschlossenen Kontakte 3 und   7.   Der Drehmagnet D ist dadurch ausgeschaltet, so dass die Vorwählerarme auf der Leitung a4, b4,   c*   stehen bleiben. Ebenso ist das Prüfrelais P wegen Unterbrechung des Kontaktes   3   ausgeschaltet worden. Auch würde der vorhin erwähnte Strom durch T zu fliessen aufhören, wenn nicht der Stromkreis 
 EMI2.6 
   Kontakt 4, 19, 18,   F, Erde. 



   Dieser Ortsstrom hält die Erregung von T   bis zum Schluss   der Verbindung aufrecht. Infolgedessen bleibt das Rufrelais R von der Teilnehmerlinie a, b abgetrennt, während diese Leitung durch die Kontakte 7 und 2 mit den gewöhnlich isolierten Kontaktarmen   a",      &  .   den Leitungen 
 EMI2.7 
 

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 EMI3.1 
 wieder in Eingriff kommt (vergleiche den Vorwähler   FR).   Bei Ankunft des Vorwahlers in der Nullage wird auch Kontakt 6 geschlossen und dadurch die Sperrung der Teilnehmerlinie aufgehoben. 



   Im   Vorwahler   VWl ist eine Abänderung der bisher beschriebenen Schaltung zur Darstellung gebracht. Die Änderung bezieht sich darauf, dass die Wicklung 16 des Relais   P anf   den Kern des Trennrelais T* aufgetragen ist, wodurch ein besonderes Prüfrelais P sowie der Kontakt   J   gespart, wird. Im übrigen ist die Schaltung und Wirkungsweise des Vorwählers   VJV1 dieselbe.   



  Beim Anruf spricht das Rufrelais RI an, worauf sich der Vorwähler Vu in Bewegung setzt. Beim Berühren der nächsten freien Leitung empfängt das Trennrelais T1 über Wicklung 16 einen   Stromstoss   und schaltet sich dann mit Wicklung 18 in den für die Erfindung charakteristischen Ortsstromkreis ein. 



   Zum   Schluss möge   kurz darauf hingewiesen sein, dass die Schaltung sich auch für Vorwähler anderer Bauart, wie in der Zeichnung angegeben, eignet. Insbesondere ist es für die Erfindung nebensächlich, auf welche besondere Art und Weise die beweglichen Kontakte   a",     ,   c nach einem Anruf wieder in den Normalzustand   zurückgeführt   werden. Anstatt durch einfachen   Zurückfall,   wie beschrieben, könnten   die Kontaktarme a", b , c unter   entsprechender Abänderung der Schaltung auch isoliert auf der belegt gewesenen Leitung stehen bleiben. Auch können die Kontaktarme am Schluss einer Verbindung bis ans Ende der Kontaktbahn weiter gedreht werden und dann durch Zurückfallen in die Anfangslage ausgelöst werden.

   Bei einer weiteren Ausführung, welche Drehwähler mit in sich geschlossener Kontaktbalul voraussetzt, können die Kontaktarme am Schluss einer Verbindung durch einfaches Weiterdrehen in der Nullage zurückgebracht werden. 



   Bezüglich der Verbindungsstelle V ist zu bemerken, dass diese anstatt für   Handvermittlungs-   betrieb ohne weiteres auch für selbsttätigen Betrieb und dementsprechend mit Gruppen-oder Leitungswählern   ausgerüstet   werden kann. Wenn die   Vermittlungsstelle   V sich in grösserem Abstande von den Vorwählern   FH'und VIP befindet, so   kann es erwünscht sein, die dritte 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
1.

   Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechsysteme, bei denen jede Teilnehmer-   linie   einen   eigenen Vorwäiler besitzt, um   nach Bedarf auf eine mit anderen Vorwählern gemeinsame freie Leitung geschaltet zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer in bekannter Weise vollzogenen Einstellung eines Vorwählers auf eine freie Leitung ein   Ortsstrom   einer Batterie (F)

Claims (1)

  1. EMI3.4 Verbindung jeweils der Ortsstrom von der rufenden Teilnehmerstelle (Z) aus durch Einwirkung mittels Relais (AR), die in der ausgesuchten Verbindungsleitung bezw. in einer Abzweigung oder Fortsetzung derselben eingeschaltet sind, unterbrochen wird, worauf die besagte Elektromagnetanordnung (T) den Vorwähler für die Rückkehr in den Anfangs-oder Anrufzustand freigibt.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Etcktromagnetanordnung, welche unter der Einwirkung des Ortsstromes das Aufrufrelais abtrennt, die ausgesuchte Leitung belegt und gesperrt hält, und den Vorwähler am Schluss der Verbindung wieder auslöst. übereinstimmt mit dem Trennrelais (T), welches gewöhnlich vorhanden ist, um den Vorwahler eines Teilnehmers von der Linienieitunss abzuschalten. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 es beim Aufsuchen einer freien Leitung in den Prüfstromkreis in an sich bekannter Weise so ein-geschaltet ist, dass es beim Auffinden einer freien Leitung anspricht.
AT44412D 1908-06-18 1909-06-17 Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechsysteme, bei denen jede Teilnehmerlinie einen eigenen Vorwähler besitzt. AT44412B (de)

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AT44412B true AT44412B (de) 1910-10-10

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AT44412D AT44412B (de) 1908-06-18 1909-06-17 Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechsysteme, bei denen jede Teilnehmerlinie einen eigenen Vorwähler besitzt.

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