AT43739B - Verfahren zur Regenerierung von Abfallschwefelsäure. - Google Patents

Verfahren zur Regenerierung von Abfallschwefelsäure.

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  Verfahren zur Regenerierung von   Abfallschwefelsäure.   



   Das Verfahren bezweckt die Verwertung der in der chemischen Industrie, besonders aber der in der Mineralölfabrikation und verwandten Branchen als lästiges Abfallprodukt sich ergebenden, durch teerige und harzige Beimengungen verunreinigten   Abfallschwefelsäure   und die Verarbeitung derselben zu einem gebrauchsfähigen Produkt. 



   Die beim Raffinationsprozess von Benzin, Petroleum etc. in Verwendung genommene Schwefelsäure von   660     Bé   erleidet durch die damit durchgeführte chemische Operation nur zum geringsten Teil eine chemische Zersetzung, während fast   800/0   derselben unverändert bleiben und nur durch die darin gelösten teerigen und harzigen Anteile für eine weitere Verwertung zwecklos verloren gehen. 



   Dieses der Industrie oft unliebsame Abfellprodukt gilt nun als Ausgangsmaterial eines Verfahrens, welches die Widerherstellung einer brauchbaren Säure gestattet, indem man nach einer, bisher üblichen teilweisen Entteerung mittels Aufkochen und einer eventuellen Filtration durch   Chamottefilter,   durch die geeignete Einwirkung eines Reinigungmittels eine Separation von Säure einerseits und den darin suspendierten teerigen und harzigen Beimengungen andererseits durchführt. 



   Als wirksamstes Agens zur Durchführung dieses Prozesses erwiesen sich die bisher allgemein zu Raffinationszwecken gebrauchten Hydrosilikate, welche auch bei dieser Operation der Säureregeneration die Eigentümlichkeit erkennen lassen, suspendierte teerund   herzige   Bestandteile an sich zu reissen und niederzuschlagen. 



     Die Ausführung   des Verfahrens ist also der allgemeinen Anwendung des Silikates identisch und lässt dem Operierenden nach jeder Richtung freien Spielraum. 



   Das Verfahren gestattet ohne besondere   Betriebseinrichtung   die Herstellung einer reinen Säure von der Konzentration der gewöhnlichen   Kammersäure   einerseits und die   vollkommene   Entsäuerung der Harze und Teerprodukte andererseits, die als Verbrennungmaterial in flüssiger Form oder als Briketts Verwendung finden sollen. 



   Es ist Sache   dfr   Verwertung die erhaltene Säure durch Konzentrieren auf 660 Bé zu bringen oder sich durch Zusatz von   Oleum   eine   Raffinationssäure   herzustellen. 



   Desgleichen steht die Möglichkeit der Herstellung aller schwefelsaurem Verbindungen aus der gewonnenen Säure offen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Regenerierung von Abfallschwefelsäuro der chemischen Industrie, dadurch gekennzeichnet, d. d3 man dieselbe in üblicher Weise teilweise entteert, eventuell durch Chamottefilter fliessen Jässt und dann aus der Flüssigkeit den noch suspendierten, färbenden Teer und die harzigen Beimengungen durch Zusatz von Hydrosilikaten niederschlägt und trennt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT43739D 1908-12-16 1908-12-16 Verfahren zur Regenerierung von Abfallschwefelsäure. AT43739B (de)

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