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Selbsttätige Kupplung für Eisenbahnwagen.
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Einzelheit.
An der Zugstange 1 ist eine im Querschnitt rechteckige Stange 3 mittels eines eigenartig
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vorgesehen, die mittels Ketten an die Zapfen 2J und 27 der Kurbel 22 angeschlossen sind.
Auf der Welle 16 ist ein Haken 2J lose drehbar, der in ein. an einem Fortsatz 26 der
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der Welle 16 autgekeilten Kurbel 27, deren eigenartig geformter Kopf, bei Drehung der We ! le 16 in den Bereich des Hackens 25 gelangt.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende :
Bei Betätigung eines der beiden Hebel 28, wird die Welle 16 verdreht und damit das Gegengewicht 17 aufwärts verschwenkt. Die Kurbel 27 und die auf der Welle 16 befestigte Stufenseheibe
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Die Vorrichtung befindet sich nunmehr in kupplungsbereiter Lage und wird in dieser Stellung durch den Haken 7 gesichert, der sich gegen die Stufenscheibe 18 stützt und deren Rück- drehung hindert.
Beim Nähern der Wagen gleitet die obere Kupplungscse über das Führungsstück 12 und stützt sich gegen die beiden Anschläge dos Hakens 7. Dieser schwingt nunmehr aufwärts und gelangt mit der Kupplungsöse 11 in Eingriff. Hiebei wird der Haken 7 soweit verschwenkt, dass die Stufenscheibe frei wird, welche sich nunmehr unter Einwirkung der Gegengewichtes zurückdreht. Dies hat die Abwärtsbewegung der Kupplungsöse 11 zur Folge, die sich nun mit dem Sicherheitshaken13kuppelt.
Die Scheibe 18 bildet in ihrer neuen Stellung das Widerlager für den Haken 7, welcher auf der Fläche 19 derselben aufruht. Unter der Einwirkung des Zusammenstossen der Wagen,
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erfolgt vorteilhaft in der Weise, dass die Spannung der Kupplung bis 1200 kg betragen kann, bei welcher Stösse der Wagen vermieden sind.
Die Wirkungsweise der Scheibe 18 bildet den wesentlichen Vorteil der Erfindung, da durch sie die Spannung der Kupplung unter dem Einfluss der Wagenbewegung selbsttätig reguliert wird. Von erheblichem Vorteil ist weiters der Umstand, dass auch die Sicherheitskupplung automatisch betätigt wird.
Beim Lösen der Kupplung wird einer der Hebel 28 derart bewegt, dass er in den Keil 30 eingelegt werden kann. Hiebei dreht sich die Welle, das Gegengewicht wird gehoben, und die Stufenscheibe 18 im Sinne der Freigabe des Hakens 7 betätigt. Gleichzeitig wird auch die Ose 11 unter Vermittlung der Kurbel 27 angehoben und mit dem Sicherheit, shaken 13 ausser Eingriff gebracht. Es sind nunmehr die Teile 17, 16, 18 festgestellt, während der Haken 7 frei schwingt, so dass die Wagen unbehindert voneinander entfernt werden können.
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durch Betätigung der Handgriffe 34 erfolgt.
Die Einschaltung des elastischen Gliedes 31 in die den Hebel 22 betätigende Kette ist zur Sicherung der Verbindung von Hebel 28 und Keil 30 notwendig, nachdem die Zugstange 3 in ihrer Kulisse schwingbar ist.
Der Stirnträger ist mit einem Schlitz 32 versehen, in welchen die Kupplungsöse bei etwaigen aussergewöhnlich starken Stössen eintreten kann. Die Fortsätze 33 des Sicherheitshakens verhindern das selbsttätige Abheben der Öse.
PATENTANSPRüCHE :
1. Selbsttätige Kupplung für Eisenbahnwagen, bei welcher die Sicherheitskupplung and die Hauptkupplung gleichzeitig einfallen, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken der Hrmpt- kupplung durch eine Stufenscheibe mit klauenartigen Zähnen von verschiedener Höhe gestützt ist, welche sich nach dem, durch Stösse während der Fahrt bewirkten Abheben des Hakens verdreht, und auf diese Weise die Spannung der Kupplung selbsttätig reguliert.