AT42846B - Vorrichtung zur Ermittlung des Abweichens von Bohrlöchern von der Lotrechten. - Google Patents

Vorrichtung zur Ermittlung des Abweichens von Bohrlöchern von der Lotrechten.

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AT42846B
AT42846B AT42846DA AT42846B AT 42846 B AT42846 B AT 42846B AT 42846D A AT42846D A AT 42846DA AT 42846 B AT42846 B AT 42846B
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Tiefbau Und Kaelteindustrie Ac
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

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Die in das Rohr a eingezeichnete Messvorrichtung enthält eine Kopf- und Fusskappe, sowie zwei   Zwischcnböden, die durch Rohrenden   b zu einem starren Ganzen verbunden sind. Auf diese Weise sind drei übereinander liegende Kammern gebildet, von denen die oberste und unterste Geradführungen enthält, während die mittlere die Registriervorrichtung aufnimmt. Die Kopf-   kippe   dient zum Anschluss des Seiles oder des Gestänges, an welchem die   Messvorrichtung   in das Bohrloch hinabgelassen wird. In die Kopfkappe sowie den oberen Zwischenboden ist ein Bolzen c eingesteckt, auf dessen oberem und unterem Ende eine Schraubenfeder d sitzt.

   Die Federn legen sich einerseits   gegen die Kopfkappe   oder gegen den Zwischenboden und andererseits gegen Muffen   mit Scharnierösen.   Leztere sind mittels doppelter Gelenke f durch drei Schienen q verbunden (Fig. 4, 5). Auf die Bolzen der Gelenke an den Enden der Schienen   9   sind schneidenförmig ausgebildete Rädchen aufgesetzt, welche durch Schlitze in den Rohrteil b hindurchtreten und unter Einwirkung der Federn d in die Rohrwand   a   eindringen.

   Zwischen dem Bolzen c und den Schienen g liegende Federn i verhindern, dass die Rädchen h auch bei Entspannung der Federn d gänzlich in das Innere des Rohrstückes b zurücktreten.   rl 7  
Da die Federn d in ganz gleichem Masse auf alle zu einem Satz zusammengefassten Rädchen h wirken, so sorgen letztere zugleich für eine genaue Zentrierung der   Messvorrichtung   innerhalb des Rohres a. 



   Die zwischen dem unteren Zwischenboden und der Fusskappe gebildete Kammer weist eine ähnliche, gleichmässig zentrierte   Geradführung   auf. Der Zwischenboden und die Fusskappe sind durch einen mittleren Bolzen c verbunden, auf dessen unterem Ende eine Schraubenfeder d   tzt. Diese drückt   einerseits gegen die Fusskappe und andererseits gegen eine Muffe e mit. Scharnier-   @sen. deren Schrauben l   in eine Längsnut des Bolzens c eingreifen und damit eine Drehung der Muffe e verhindern. Auf das obere Ende des Bolzens c ist ein Ring mit Scharnierösen fest auf-   gesptzt, welcher mit   der Muffe e durch drei mit Gelenken f versehene Schienenpaare g verbunden 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Ermittlung des Abweichens von Bohrlöchern von der Lotrechten mit unter Federdruck gegen die Rohrwand des Bohrloches gedrückten Führungsstücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstücke Schneiden besitzen, welche in die Rohrwand eindringen und damit die Messvorrichtung an der Drehung hindern.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden in Gruppen zu einem Satz vereinigt sind, der unter dem Einfluss einer oder mehrerer in der Richtung der Bohrlochachse wirkender Federn steht, so dass sämtliche Schneiden des Satzes in genau gleichem Masse gegen die Rohrwand des Bohrloches gedrückt werden, um die Messvorrichtung zugleich zu zentrieren.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden als Rädchen EMI3.1 4. Vorrichtung zum selbsttätigen Aufzeichnen der Abweichung eines Bohrloches von der Lotrechten auf einen durch ein Uhrwerk bewegten Papierstreifen oder dergl. mittels eines gegen den Papierstreifen heb-und senkbaren Lotes, dadurch gekennzeichnet, dass das Lot durch ein im Neigungsmesser selbst angebrachtes Uhrwerk (n) in bestimmten Zeitabständen zwecks Abgabe einer Markierung gegen den Papierstreifen bewegt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk (n) einen Hebe (u) bewegt, durch den einerseits die Nadel andererseits der Hammer (w) mit dem Kolben (p) und der im Lote (L) am Kolben (q) befindlichen Nadel (x) auf den Papierstreifen (l) niedergedrückt wird, und dass ferner, nachdem die Markierung erfolgt ist und die Nadeln durch den Hebel (u) in ihre Anfangsstellung zurückbefördert sind, dasselbe Uhrwerk (n) ein Trommelrad (r) mit Hilfe des Gestänges (z) und des Schalträdchens (y) dreht, wodurch ein noch unbenutzter Teil des endlosen Bandes verwendungsbereit wird.
AT42846D 1907-04-16 1909-01-07 Vorrichtung zur Ermittlung des Abweichens von Bohrlöchern von der Lotrechten. AT42846B (de)

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AT42846B true AT42846B (de) 1910-07-11

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