DE209778C - - Google Patents

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DE209778C
DE209778C DE1907209778D DE209778DA DE209778C DE 209778 C DE209778 C DE 209778C DE 1907209778 D DE1907209778 D DE 1907209778D DE 209778D A DE209778D A DE 209778DA DE 209778 C DE209778 C DE 209778C
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DE1907209778D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/02Determining slope or direction
    • E21B47/022Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism
    • E21B47/0236Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism using a pendulum

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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5d. GRUPPE
LOUIS GEBHARDT in NORDHAUSEN.
von der Lotrechten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Aufzeichnen der Abweichung eines Bohrloches von der Lotrechten auf einen durch ein Uhrwerk bewegten Papierstreifen ο. dgl. mittels eines gegen den Papierstreifen heb- und senkbaren Lotes.
Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß das Lot zwecks Abgabe der Markierung durch ein Uhrwerk gegen den Papierstreifen bewegt wird. Diese Bewegung des Lotes wurde bei bekannten Lotapparaten bisher entweder von Tage aus durch mechanische Mittel oder mittels elektromagnetischer Kraft hervorgerufen. Die Bewegung des Lotes durch mechanische Mittel von Tage aus läßt sich nur umständlich durchführen. Man muß zu diesem Zweck an den Lotapparat ein Seil oder ein Gestänge anschließen, das unter Umständen einige hundert Meter lang sein muß.
Es liegt auf der Hand, daß sich die Markiervorrichtung durch einen solchen Mechanismus von Tage aus nur schwer in Bewegung setzen läßt und infolgedessen die Genauigkeit der Messung leicht schädlich beeinflußt wird.
Auch die Auslösung der Markiervorrichtung durch elektromagnetische Kraft, die allerdings von den soeben besprochenen Nachteilen frei ist, ergibt erfahrungsgemäß oft Anstände. In dem Bohrloch ist nämlich in der Regel' Wasser vorhanden, welches die Isolierung der Zuleitungsdrähte mit der Zeit zerstört, so daß in diesen Kurzschluß eintritt. Ferner arbeiten die Elektromagnete wegen des je nach der Tiefe des Bohrloches verschiedenen Druckes nicht gleichmäßig.
Diese Fehler werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Antriebskraft für die Bewegung der Markiervorrichtung in den Lotapparat selbst verlegt ist und selbsttätig in bestimmten Zeitabständen zur Wirkung kommt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt.
Der Registrierapparat befindet sich innerhalb einer Meßvorrichtung, deren Hohlkörper mit b bezeichnet ist, und die in das Rohr a des Bohrloches eingeführt und in irgendeiner aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Weise an der Drehung' verhindert wird. In den mittleren Teil der Meßvorrichtung ist ein Gehäuse m eingesetzt, in welchem sich der Registrierapparat befindet. Dieser besteht in der Hauptsache aus einem Uhrwerk n, einem Zylinder 0, einem in dem Zylinder geführten Kolben p, einer Loteinrichtung L mit in bekannter Weise durch Kolben q geführter Lotnadel χ und einer trommelartigen Vorrichtung r und s zum Fortbewegen eines endlosen Papier-, Leinwand- oder Metallbandes t. Das Uhrwerk betätigt einen Hebel u in der Weise, daß er in bestimmten Zeitabständen nach unten -schnappt und dann wieder angehoben wird. Der Hebel u bewegt sich in einer zu der Zeichnungsebene senkrecht stehenden Ebene und ist durch einen seitlichen Arm mit der Nadel ν verbunden, die an der Innenwand des Gehäuses gerade geführt wird. Der Hebel u ist ferner mit einem Hammer w ausgestattet, der über dem Kolben -p steht. An

Claims (2)

letzterem ist die Loteinrichtung L kardanisch aufgehängt. Zwischen dem Boden des Zylinders ο und der Unterseite des Kolbens p ist eine schwache Feder f eingesetzt, welche den Kolben p für gewöhnlich in seiner obersten Lage hält, indem sie ihn dort 'gegen Stifte oder Ansätze g auf der Innenseite des Zylinders ο drückt Die Spitze der Nadel χ steht für gewöhn-Hch einige Millimeter über dem Band t, während die Spitze der Nadel ν auf letzterem schleift und dadurch eine Nullinie aufzeichnet. Die Trommel r, über welche das Band t läuft, wird durch das Schalträdchen y und das Gestange ζ von dem Uhrwerk η aus in bestimmten Zeitabständen fortgeschaltet. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Beim Einlassen in und Ausziehen aus der Bohrrohrtour wird die Stellung des Apparates nach einer bestimmten Orientierungsrichtung genau eingestellt. Durch ■ das Räderwerk wird in bestimmten Zeitabständen der Hebel u in Tätigkeit gesetzt. Dieser drückt einerseits die mit einer dreikantigen Schärfe versehene Orientierungsnadel ν in das Band i ein und verursacht andererseits gleichzeitig das Aufschlagen des Hammers w auf den Kolben p, wodurch die im Lot L untergebrachte, durch Kolben q geführte Nadel χ niedergedrückt wird, um ebenfalls auf dem Bande t eine der Lotstellung entsprechende Markierung anzubringen. Aus der Stellung der beiden durch die Nadeln ν und χ erzeugten Marken ist die Berechnung der Abweichung des Bohrloches von der Lotrechten möglich. Nach erfolgter Markierung der Nadelspitzen werden diese durch Hochheben des Hebels u mittels der Feder f in ihre ursprünglichen Stellungen zurückgebracht, und das Uhrwerk η dreht mit Hilfe des Gestänges ζ und des Rädchens y die Trommel r um 1Z6 ihres Umfanges weiter. Hiernach wird der Apparat um einige Meter tiefer gesenkt, und es kann, nachdem sich das Lot beruhigt hat — was in etwa 40 Sekunden eintritt —, eine neue Aufnahme vorgenommen werden. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Aufzeichnen der Abweichung eines Bohrloches von der Lotrechten auf einen durch ein Uhrwerk bewegten Papierstreifen p. dgl. mittels eines gegen den Papierstreifen heb- und senkbaren Lotes, dadurch gekennzeichnet, daß das Lot durch ein im Neigungsmesser selbst angebrachtes Uhrwerk (n) in bestimmten Zeitabständen zwecks Abgabe einer Markierung gegen den Papierstreifen bewegt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk (n) einen Hebel (u) bewegt, durch den einerseits die Nadel (v),
. andererseits der Hammer (w) mit dem KoI-ben (ρ) und der im Lote (L) am Kolben (q) befindlichen Nadel (x) auf den Papierstreifen (t) niedergedrückt wird, und daß ferner, nachdem die Markierung erfolgt ist und die Nadeln durch den Hebel (u) in ihre Anfangsstellung zurückbefördert sind, dasselbe Uhrwerk (n) ein Trommelrad (r) mit Hilfe des Gestänges (z) und des Schalträdchens (y) dreht, wodurch ein noch unbenutzter Teil des endlosen Bandes verwendungsbereit wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907209778D 1907-04-16 1907-04-16 Expired - Lifetime DE209778C (de)

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AT42846D AT42846B (de) 1907-04-16 1909-01-07 Vorrichtung zur Ermittlung des Abweichens von Bohrlöchern von der Lotrechten.

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DE209778C true DE209778C (de)

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DE1907209778D Expired - Lifetime DE209778C (de) 1907-04-16 1907-04-16

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