AT29766B - Bürstenkörperbohr- und Stopmaschine. - Google Patents

Bürstenkörperbohr- und Stopmaschine.

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AT29766B
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Saechs Kardaetschen Buernsten
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Description


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    Bürsienkörperbohr-und   Stopfmaschine. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Bürstenkörperbohr- und Stopfmaschinen, bei welchen die Bürstenkörpertische nach allen Richtungen hin frei   beweg) ich angeordnet sind,   und betrifft eine Einrichtung an solchen Maschinen, mittels welcher ermöglicht wird, durch einen einfachen Handgriff, also ohne eine Schaltvorrichtung auswechseln zu müssen, die   SchrägsteUung   der Löcher oder der Borstenbündel sowohl in der Längsrichtung als auch in der Breitenrichtung des Bürstenholzes beliebig wählen zu   können. Dieser Vorteil wird   
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 Richtungen hin frei beweglich angeordnet ist. Der solcherart vollständig frei bewegliche Tisch wird durch einen Dorn, gegen welchen er sich unter der Wirkung von Federn 
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 erteiltwird. 



   Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Maschine in Fig. 1 in Seitenansicht. 
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 die Stangen   8   der Tische in den Gelenkstücken verschiebbar geführt sind. 



     Der Bürstenkörpertisch   ist   mittels eines Kugelgelenkes. 9. 2   an dem einen Ende einer zur Übertragung der Bewegung vom Schaltwerk zum Tisch dienenden Stange 29 verschiebbar 
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 dem Schlitten 1 verstellbaren Kugelgelenk 30 verschiebbar gelagert ist und mit dem anderen Ende durch ein Kugelgelenk 31 mit einem Kreuzschlitten 23, 28 verbunden ist. Dieser Kreuzschlitten ist an einer Platte 16 angeordnet, welche mit dem Schlitten   1 ver-   
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 senkrechten Schlitten einwirkt. 



   Die Anwendung von Stiftentrommeln zum lochwoison Vorstellen des Bürstenkörpers ist an sich bekannt. Hingegen unterscheidet sich die vorliegende Einrichtung von den bekannten in der Bewegungsübertragung, u. zw. in folgender Weise : Die Stifte 20 der 
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 spricht, in einer Schraubenlinie in die Trommel eingesetzt und mehrere solcher Stiftenreihen in einer Zickzacklinie auf der Trommel angeordnet. Bei Drehung der Trommel drucken die Stifte 20 auf eine der zwei gegeneinander geneigten   Schrägfliichon 21   (Fig. 4) eines Zapfens 22, der an dem wagrechten Schlitten 23 sitzt und durch einen Längsschlitz 24 (Fig. 3) der Platte   16 in   den Bereich der Stifte ragt.

   Hiedurch wird dieser Schlitten nach rechts oder links verschoben, welche Bewegung sich unter Vermittlung des Stangenhebels 29 auf den   Bürstenkörper   überträgt, wodurch dieser der Länge nach eingestellt wird. 



   Die Breiteneinstellung desselben erfolgt in bekannter Weise von der Kurvenscheibe 19 aus mittels eines zweiarmigen Hebels   25, der an   der Führungsplatte 16 angeordnet ist, dessen einer durch eine Feder oder Gewicht 26 belasteter Arm eine sich gegen die Kurve 
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 Vermittlung des Stangenhebels 29 gehoben oder gesenkt, somit der Breite nach eingestellt. 



   Sollen nach einer Richtung oder nach beiden Richtungen hin   gekrümmte Bürsten-     hiilzer bearbeitet werden,   so wird an der Innenseite des Tisches eine der Form des   be-   treffenden   Bürstonkörpers entsprechend   geformte Schablone 12 befestigt, welche, gegen den Taster 15   gedrückt, beim VersteHen   des Tisches behufs lochweiser Verstellung des Bürstenkörpers diesem eine der Krümmung desselben gleiche Bogenbewegung erteilt. Hiedurch wird der Vorteil erreicht, dass der Bohrer bei Vorbewegung des Schlittens bis zu seinem An-   schlage jedesmal   gleich tief in das   Bürstenholz   eindringt, so dass alle Löcher die gleiche Tiefe erhalten. 



   Zum Antrieb der   Stiftentromme)     1, "" mit   der   kurvenscheibe        dient im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein auf der Welle 33 der Trommel sitzendes Schaltrad.   34,   das von Hand aus mittels des Schalthebels 35 betätigt wird.

   
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Je nach der Anzahl der in einer Reihe des Bürstenkörpers zu bohrenden Löcher wird eine Trommel eingesetzt, die dieselbe Anzahl von Stiften in einer Reihe aufweist und deren Kurvenscheibe eine der Anzahl der herzustellenden Lochreihen entsprechende Zahl   on Stufen besitzt.   Um nun die Abstände der zu   bohrenden Lücber   der   Grösse   des Bürsten- 
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 Kugelgelenk 30 in   üblicher Weise   nach rechts oder links verschoben, je nachdem die   Loehabstände klein   oder gross sein sollen, und nach richtiger Einstellung festgeschraubt. 
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 tisches 7 eingesetzt.

   Nachdem der   Bürstenkorpor   festgelegt ist, wird derselbe derart eingestellt, dass der Bohrer jener Stelle des Bürstenkörpers gegenübersteht, an welcher das erste Loch gebohrt werden soll. Hierauf wird der Schlitten gegen den Bohrer vor-und 
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 genau in der Achse des Bohrers liegt, als Widerlager dient. 



   Nach jeder erfolgten Bohrung wird mittels des Schaltwerkes 34, 35 die Trommel   um     einen   Stift weitergedreht und sodann das nächste Loch gebohrt. In dem Momente, als das 
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 auch gestopft werden, zu welchem Behufe nur der Bohrer gegen einen Stopfer ausgetauscht zu werden braucht ; zweckmässig wird jedoch der   gebohrte Bürstenkssrper   auf eine ganz gleich gebaute Vorrichtung übertragen und durch diese dann gestopft. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :   
1.   Bürstenkörperbohr-und Stopfmaschine mit   einem am Bürstenkörperträger nach allen Richtungen hin frei beweglich angeordneten und um verstellbare Drehzapfen in der Längs- und Breitenrichtung des Bürstenholzes drehbaren Bürstenkörpertisch, dadurch gekennzeichnet, dass der   Bürstenkörpertisch   (7) mittels eines Kugelgelenkes (32) auf dem zur Übertragung der Bewegung von einem Schaltwerk (18,19) zum Bürstenkörpertisch dienenden Hebel   (29)   verschiebbar aufgehängt ist und durch Federn   (13) oder dgl.   gegen einen in der Achse des Bohrers   (4)   oder Stopfers angeordneten und als Widerlager für diese dienenden Taster   (15) gedrUckt   wird, zum Zwecke,

   den Winkelausschlag des Tisches von dem Bewegungsübertragungsmittel unabhängig zu machen bzw. die Schrägstellung der Löcher oder Borstenbündel beliebig wählen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf den Taster (15) eine an der Innenseite des Hürstenkörpertisches (7) angeordnete, mit der Krümmung dos Biirstenholzes übereinstimmend geformte Schablone (12) stützt, zum Zwecke, dem Bürstenkörpertisch eine der Krümmung des Bürstenholzes gleiche Bogenbewegung zu erteilen und dadurch die Herstellung gleich tiefer Löcher im Bürstenbolz zu sichern.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2 mit Schaltvorrichtung zur lochweisen Verstellung des Bürstenkörpers mittels auswechselbarer Stiftentrommel bekannter Art, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte (20) der Stiftentrommel (18) jeweilig in einer der in einer Längsreihe des Bürstonkörpers zu bohrenden Löcher entsprechenden Anzahl in Zickzackrcihen verlaufen, so dass bei Drehung der Trommel die Stifte auf Schrägflächen (21) eines wagrechtcn Schlittens (23) derart einwirken, dass derselbe absatzweise in der einen oder anderen Richtung verschoben und hiedurch die lochwoise Verstellung des Bürstenkörpers in seiner Längsrichtung bewirkt wird.
AT29766D 1906-05-29 1906-05-29 Bürstenkörperbohr- und Stopmaschine. AT29766B (de)

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