AT85673B - Verfahren zum Vortreiben von Einbrüchen in Gestein. - Google Patents

Verfahren zum Vortreiben von Einbrüchen in Gestein.

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  Verfahren zum Vortreiben von Einbrüchen in Gestein. 



   Beim Schiessen mit flüssigem Sauerstoff zum Vortreiben von Einbrüchen in Gestein zeigen sich die Nachteile, dass die Patronen hauptsächlich aus den kurzen Einbruchslöchern durch die hohe Temperaturentwicklung beim Explodieren der ersten Schüsse und durch die dadurch plötzlich gesteigerte Verdampfung des Sauerstoffes aus den Bohrlöchern herausgeschleudert werden, was ein mehr oder weniger vollständiges Stehenbleiben des angebohrten Satzes zur Folge hat. Es muss dann, um das Ort wieder in ordnungsgemässen Zustand zu bekommen, stets zu anderen festen Sprengstoffen gegriffen werden. 



   Man verwendet vielfach, um das Herausschleudern der Patronen zu verhindern, einen konischen Holzblock, der mit einer Abzugsrinne für die Verdampfung der Gase versehen ist. Dieses Verfahren ist nicht immer wirkungsvoll, zugleich aber teuer und zeitraubend. 



  Die Verwendung von nur flüssigem Sauerstoff zum Schiessen in Streckenbetrieben hat sich daher wegen der vorstehend geschilderten Nachteile bisher als unwirtschaftlich erwiesen. 



   Es ist fernet bekannt, beim Vortreiben von Einbrüchen zunächst einen zylindischen Einbruchskanal herzustellen und ihn dann fortschreitend zu erweitern. Die Herstellung des zylindrischen Einbruchskanals erfolgt durch Herausbohren, ein Verfahren, das für die Praxis nicht brauchbar ist, da es zu langsam arbeitet und die Bohrmaschine in der Regel zu viel Platz erfordert. Auch stellen sich die Anschaffungs-und Betriebskosten der Bohrmaschinen verhältnismässig teuer. 



   Diese Übelstände werden gemäss der Erfindung vermieden. Nach dieser wird für das Vortreiben von Einbrüchen der zylindrische Einbruchskanal durch Abschiessen mittels parallel gebohrter Bohrlöcher hergestellt und unter Verwendung parallel verlaufender Schiesslöcher 
 EMI1.1 
   3 in   Tiefe parallel zueinander gebohrt werden. Die Löcher 1   bis 11   bilden die eigentlichen Einbruchslöcher. Diese werden beispielsweise mit Sauerstoff getränkten Patronen bis nahe an das vordere Ende geladen und mit nur einem Zünder von irgendeinem der Bohrlöcher 
 EMI1.2 
 nachfolgende Schicht bohrt dann den Streckensatz, indem die parallel zum Einbruch verlaufenden Bohrlöcher 12 bis 23 hergestellt und abgeschossen werden. 



   Die   Fig.   und 4 zeigen zum Vergleich die bisher übliche Art des Vortreibens der Bohrlöcher beim Schiessen mit flüssigem Sauerstoff, wobei die Zahlen die Reihenfolge der Herstellung der Löcher erkennen lassen.'Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass mit dem neuen Verfahren eine viel grössere Leistung bei geringeren Kosten erzielbar ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Vortreiben von Einbrüchen in Gestein durch Herstellen eines zylindrischen Einbruchkanales und fortschreitende Erweiterung desselben, dadurch gekennzeichnet, EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT85673D 1917-08-20 1919-09-23 Verfahren zum Vortreiben von Einbrüchen in Gestein. AT85673B (de)

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