DE650130C - Verfahren zum Absenken uebereinander angeordneter Druckluftsenkkasten - Google Patents

Verfahren zum Absenken uebereinander angeordneter Druckluftsenkkasten

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DE650130C
DE650130C DEL89871D DEL0089871D DE650130C DE 650130 C DE650130 C DE 650130C DE L89871 D DEL89871 D DE L89871D DE L0089871 D DEL0089871 D DE L0089871D DE 650130 C DE650130 C DE 650130C
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caisson
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caissons
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D23/00Caissons; Construction or placing of caissons
    • E02D23/08Lowering or sinking caissons
    • E02D23/10Caissons filled with compressed air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Absenken übereinander angeordneter Druckluftsenkkasten Es- ist bereits bekannt, Druckluftgründungen mit zwei übereinanderliegenden Senklasten auszuführen, von denen zunächst der untere abgesenkt wird, bis er eine gewisse Tiefe erreicht hat, worauf dann der zweite Senkkasten mit Druckluftarbeitskammer auf ihn aufgesetzt und mit ihm verbunden wird, so daß nunmehr beide Senkkasten fest miteinander verbunden gemeinsam weiter abgesenkt werden können. Diese Anordnung bezweckt, allzu hohe Druckluftsenkkasten, deren Standsicherheit unzureichend ist, durch die vorläufige Unterteilung zu vermeiden. Im Gegensatz zu dieser bereits bekannten Anordnung handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung darum, im allgemeinen die Absenkung von Druckluftsenkkastendurch Unterteilung in zwei übereinanderliegende Senklasten zu erleichtern. Das Neue daran ist der Bewegungsvorgang, der so erfolgt, daß beide Senkkasten nicht gemeinsam, sondern einzeln, und zwar abwechselnd abgesenkt werden, wobei durch Einschalten von Zug-und Druckverbindungen zwischen beiden Senkkasten jeweils das Gewicht des zur Zeit in Ruhe befindlichen Senkkastens und die an seinem Umfang wirkende Bodenreibung mit für das Absenken des jeweils bewegten Senkkastens nutzbar gemacht wird. _ Die Abbildung erläutert das Verfahren.
  • a und b sind die beiden übereinander angeordneten Senkkasten mit ihren Luftschleusen c und d. Die Luftschleusen müssen getrennt sein, weil entsprechend der verschiedenen Tiefenlagen in der Arbeitskammer beider Senkkasten verschiedene Drücke herrschen. Das von der Luftschleuse d zum unteren Senkkasten b führende Schachtrohr ist durch eine Aussparung des oberen Senkkastens geführt, die so ausgebildet ist, daß keine Druckluft aus der oberen Arbeitskammer entweichen kann. Zwischen beiden Senkkasten sind in der oberen Arbeitskammer Verbindungsglieder e angeordnet, mittels derer beim wechselweisen Absenken der beiden Senkkasten gegenseitige Zug- und Druckkräfte zwischen den beiden Senkkasten ausgeübt werden können. Der Arbeitsvorgang spielt sich dann so ab, daß beispielsweise der obere Senkkasten a abgesenkt wird, während der untere Senkkasten b in Ruhe bleibt. Während dieses Vorganges können zur Unterstützung des Absenkens mittels der Verbindungsglieder Zugkräfte auf den oberen Senkkasten ausgeübt werden, die im Grenzfalle dem Gewicht des unteren Senkkastens zuzüglich der an seinem Umfang wirkenden Bodenreibung entsprechen. Als Belastung für den oberen Senkkasten d während des Absenkens steht dann nicht nur sein Eigengewicht, sondern das gesamte Gewicht des Senkkastens b und der an seinem Umfang wirkenden Bodenreibung zur Verfügung, während als Widerstand nur die Reibung am Umfang des Senkhastens a entgegenwirkt.
  • Ist der Senkkasten a auf diese Art genügend abgesenkt, so wird umgekehrt der Senkkasten b in Bewegung gesetzt, während Senkkasten a in Ruhe bleibt. Als Widerstand wirkt jetzt nur die Umfangsreibung am Senkleasten b, während als Belastung das Gewicht beider Senkkasten zuzüglich der Umfangsreibung am Senkkasten a zur Verfügung steht, wenn mit Hilfe der Verbindungsglieder e jetzt umgekehrt Druckkräfte auf den Senkkasten b ausgeführt werddn. In dieser_ Weise wird der Absenkvorgang mit abwechselnder Bewegung der Senkkasten a und b fortgesetzt. Aus dem Gesagten ergibt sich, daß der obere Senkkasten a in seiner Grundfläche mindestens ebenso groß wie der untere Senkkasten sein muß, zweckmäßig ihn aber an Größe übertreffen wird.
  • Der Vorteil gegenüber der bisherigen Anordnung ist gemäß dem Ausgeführten, daß jeweils nur ein Bruchteil der Bodenreibung dem Absenken Widerstand leistet, während die Reibungskräfte auf dem übrigen Teil der Anordnung noch zur Unterstützung des Absenkvorganges nutzbar gemacht werden.
  • Daher kann beim Absenken ein größerer Widerstand des umgebenden Bodens überwunden werden als bei der bisherigen Anordnung, und das Absenken erfolgt somit bei erheblich geringerer Auflockerung des Bo-. Jens. Demgemäß kann zur Aufnahme des '.fertigen Bauwerks mit einer beträchtlich größeren Mitwirkung der Bodenreibung in den durchfahrenen oberen Schichten des Bodens gerechnet werden als bisher, wodurch die Bauwerkssohle entlastet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Absenken übereinander angeordneter Druckluftsenkkasten, von denen der obere die gleiche oder eine größere Grundrißfläche einnimmt als der untere, dadurch. gekennzeichnet, daß..das Absenken der beiden Senkkasten unter Benutzung von.Verbindungsgliedern, die zur Ausübung von Zug- und Druckkräften eingerichtet sind, wechselweise erfolgt, wobei jeweils ein Senkkasten als Widerlager für den anderen dient.
DEL89871D 1936-03-01 1936-03-01 Verfahren zum Absenken uebereinander angeordneter Druckluftsenkkasten Expired DE650130C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927200C (de) * 1951-01-14 1955-05-02 Ferdinand Dr-Ing Hab Siemonsen Senkbrunnen aus Stahl, Stahlbeton, Mauerwerk oder aehnlichen Baustoffen
DE1157163B (de) * 1957-07-02 1963-11-07 Wayss & Freytag Ag Verfahren und Vorrichtung zum Absenken von Senkkaesten, Schachtrohren od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927200C (de) * 1951-01-14 1955-05-02 Ferdinand Dr-Ing Hab Siemonsen Senkbrunnen aus Stahl, Stahlbeton, Mauerwerk oder aehnlichen Baustoffen
DE1157163B (de) * 1957-07-02 1963-11-07 Wayss & Freytag Ag Verfahren und Vorrichtung zum Absenken von Senkkaesten, Schachtrohren od. dgl.

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