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Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schuhputzvolchtung, bei dem die in bekannter Weise an einer verdrehbaren Vertikalwelle gelagerten Radbürstcn, welche durch eine mit Hilfe eines Schalthebels bewirkte Verdrehung der Vertikalwelle mit einem Antriebsmechanismus in Eingriff kommen, nach vorliegender Erfindung derart angeordnet sind, dass die Achsen der Bürsten an einem auf der Vertikalwelle sitzenden stellringe in vertikaler Ebene beweglich sind und die Stützarme der Achsen unmittelbar auf einem federnd nach aufwärst gedrückten und durch eine Stange mit einem Schalthebel gelenkig verbundenen Hebel aufruhen, so dass bei Niederdrücken des letzteren die Antriebsmittel ausgeschaltet werden.
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Ansicht der Auftragvorrichtung und Fig. 4 eine Drunteransicht unter dieselbe.
Von aussen stellt sich der Apparat als ein Blechhäuschen dar mit abgerundeter oder spitzzulaufender Kuppel. Der Blechmantet bildet den Überzug eines Holzgerippes. das unten und
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räder B der Reihe nach, nach Belieben und Bedarf vor das Schuhloch eingestellt werden können. Ein am Gehäuse befindlicher Schlitz dient für den Geldeinwurf, wodurch selbsttätig der die Bürsten in Bewegung setzende Motor beliebiger Art in bekannter Weise in Betrieb gesetzt wird.
Der Träger des ganzen Werkes ist die Welle IV (Fig. l). Sie ist frei beweglich und an ihren beiden Enden in das obere und untere Holzkreuz eingelassen und ruht, vom Stellring K getragen, auf
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besitzt bei b ein Scharnier, damit sie einem, am anderen Ende ausgeübten Drucke nachgeben kann.
Durch diesen Druck wird nämlich die Eisenstange F niedergedrückt und der Bürstenapparat mit der Hauptwelle und dem fixen Stellring K senkt sich ca. 2 cm abwärtg und bringt
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der Hebel in eine der Raston eingesehoben wird, riickt immer einer der Zahntriebe N in das Antriebsrad 7 ein, während gleichzeitig die korrespondierenden lürstenrädor B vor dem Schuhloch erscheinen und sich hier drehen. Sobald also bei S ein Geldstück hineingeworfen wird, kommt das Antriebsrad in Bewegung und bleibt so lange in Bewegung als eben die Arbeit dauern soll. während sich die Bürsten nur dann drohen, wenn sie durch die Hebeleinstellung in eine der Rasten mit dem Antriebsrad in Kontakt gesetzt werden.
Angenommen die Arbeitsdauer wäre 3 Minuten, so können während dieser 3 Minuten die Putz-, die Anstrich-oder die Wichsbürsten nach Belieben eingestellt werden.
Die Drehung dar Welle und des Bürstenapparates wird durch die zwei vermittels Treibschnur oder Kette T miteinander verbundenen Scheiben C und D bewirkt, mit denen der Hebel E gleichfalls durch ein Scharnier im Zusammenhange steht. Dieses Scharnier erlaubt den Hebel.
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abwärts oder aufwärts zu bewegen, zu drehen, welche Bewegungen vermittelt der Eisenstange L zum Niederdrücken der Querstange F notwendig sind. Hiebei bleiben die Scheiben C, D in Ruhe. Bewegt man aber den Hebel in wagerechter Richtung, so drehen sich die Scheiben nach links oder rechts um ihre Achsen.
Von diesen zwei Scheiben ist 0 unbeweglich an der Hauptwelle W befestigt und ihre Drehung bedingt auch eine Drehung der Welle und damit auch die gewünschte Drehung des B rsj ; enapparates. Die Scheibe D dagegen ist um eine kurze vom oberen Holzkreuz herabreichende Achse drehbar.
Der Putzapparat besteht aus den Holzrädern B, die auch durch leichte Eisenräder ersetzt werden können und auf welchen passende drei Bürsten auf abgerundeten Bürstenhölzern abnehmbar befestigt sind. Diese Bürstenräder sind auf den Achsen A befestigt, welche von einem Arme R gestützt werden. Der andere Stützpunkt der Achse A liegt in einer Bohrung des Stellringes G. Die Achse mit den Bürsten kann sich also leicht und frei drehen, sobald die Zahntriebe N ineinander greifen und der Motor arbeitet. Die drei Achsen A sind vorteilhaft in Winkeln von etwa 370 voneinander entfernt.
Eine der Radbürsten, die Auftragbürste, hat einen etwas grösseren Durchmesser als die beiden anderen, damit sie bei ihrer Arbeit an die Büchse P, die mit Wichse, Paste oder ähnlichem gefüllt ist und nach Art einer Starrschmierbüchse wirkt, reicht. Die Büchse P ist unten durch einen Schieber U abgeschlossen, welcher durch an dem Hebel E befestigte und über Rollen geführte Zugorgane V, Z derart bewegt wird, dass er, wenn der Hebel E die Auftragbürste eingerückt hat, mit seinem rostähnlich ausgestalteten Teil unter die Schmierbüchse gelangt und so zulässt, dass das von einem federnden Deckel nach abwärts gepresste Material, welches nun in geringen Mengen durch den Rost hindurchgeht, von diesem durch die Auftragbürste abgenommen wird.
Rückt der Hebel E die Auftragbürste aus, so wird die Büchse P durch den vollen Teil des Schiebers abgeschlossen, was eben durch die entsprechende durch Länge der
Schieberplatte und durch die Anordnung der Zugorgane erzielt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstkassierende Schuhputzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (A) der Radbürsten (B) an einem auf der Vertikalwelle (W) sitzenden Stellringe (G) in lotrechter Ebene beweglich sind und die Stützarme (R) der Achsen (A) mittelbar auf e'nem federnd nach aufwärts gedrückten und durch eine Stange (L) mit dem Hebel (E) gelenkig verbundenen Hebel (F) aufruhen, derart, dass bei Niederdrücken des letzteren die Zahnräder (H, N) ausser Eingriff kommen.