AT42210B - Verfahren zur Herstellung einer feuer- und schwammsicheren selbsttragenden Decke. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer feuer- und schwammsicheren selbsttragenden Decke.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung einer feuer-und schwammsicheren selbsttragenden Decke. Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer sowohl feuerwie auch schwammsicheren Decke. Sie besteht darin, dass zwischen je zwei Balken des Deckengebälkes unbearbeitete sogenannte #geschlitzte" Hölzer sich kreuzend und sich in geeigneter Weise an dem Gebälk selbst stützend hintereinander angeordnet werden und der von ihnen durchkreuzte Raum mit Gips oder dergl. ausgegossen wird, wobei die Herstellung der Fetdfüllung entweder im Gebälke selbst bewirkt werden oder durch Einsetzen von zuvor gemäss vorliegender Erfindung gefertigten Bantafeln, -platten, -die1en oder dergl. erfolgen kann. Die Herstellung der Decke im Gebälk selbst ist dann vorzunehmen, wenn die lichte Weite der Felder zwischen je zwei Balken nicht gleich gross ist und geschieht alsdann in der folgenden Weise : An die Balken werden mit ihrer unteren Kante abschliessend Latten von keilförmigen Querschnitt angenagelt, derart, dass die Keilfläche den nunmehr hart hintereinander und einander kreuzend einzulegenden Hölzern als Widerlager dient. Nachdem, wie bei Betonarbeiten üblich, verschalt worden ist, wird das ganze Feld mit Gips oder dergl. derart ausgegossen, dass die Oberkante der Feldfüllung nicht ganz bis an Gebälkoberkante heranreicht. Über die Feldfüllung wird nunmehr gepresster Tofmull oder dergl. gelegt, EMI1.1 die Decke in erheblichem Masse. Für den Fall, dass die Deckenfül1ung aus Platten, welche gemäss der vorliegenden Erfindung mit einer Einlage aus sich kreuzend hintereinander angeordneten Hölzern hergestellt sind, zusammengesetzt wird, empfiehlt es sich, die Fugen neben den Balken mit dünnem Gips auszugiessen, wobei durch das Abbinden des Gipses die Tafel selbst kräftig eingepresst wird. An der Unterseite der Decke können die Balken alsdann mit dünnen Gipsbinden bekleidet werden, so dass ein Abschluss mit der untpren FHic1H\ der einzelnen Tafeln erreicht wird ; fernerhin kann die Unterseite der Decke auch gerauht werden, um für einen etwaigen Verputz Halt zu bieten. In letzterem Falle werden die Balken vorteilhaft mit Rabitzgeflecht oder dergl. überzogen, damit auch an diesen Stellen der Verputz einen geeigneten Halt findet. In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Teil einer Decke teils fertiggestellt, teils in Herstellung begriffen dar, während Fig. 2 eine nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellte Bauplatte zum Ausfüllen der Balkenlage zeigt. a sind die Latten, mit keilförmigem Querschnitt, welche an den Balken b, mit deren unteren Fläche abschliessend, angenagelt sind und den kreuzweis hintereinander eingesetzten geschlitzten Hölzern als Widerlager dienen. Sobald diese Hölzer eingesetzt sind, wird die Gips- oder dergl. Masse angegossen, nachdom, wie schon erwähnt, verschalt worden war, und zwar wird dabei das Feld nur soweit mit Masse angefüllt, dass diese ungefähr 3 cm unter Gebälkoberkante steht. Der noch übrig bleibende Raum d wird nunmehr mit gepresstem Torfmull ausgelegt, der die Fortpflanzung des Schalles vollständig hindert. Die in Fig. 2 gemäss vorliegender Erfindung dargestellte Bauplatte wird vorzugsweise derartig gegossen, dass ihre an den Balken anliegenden Seiten eine kleine Kehlnut und <Desc/Clms Page number 2> damn anschliessend eine geringe Abschrägung nach oben aufweisen zu dem Zweck, eine stärkere Einpressung der Platten durch das Abbinden des nach Einlegen der Platten ein- zugiessenden Gipses zu bewirken.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer feuer- und schwammsicheren selbsttragenden Decke, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Balken des Deckengobälkes unbearbeitete sogenannte geschlsitzte Hölzer fortlaufend hintereinander sich kreuzend mit ihrer einen Stirnseite auf an den Balkon angenagelte, mit deren Unterkante abschliessende Keillatten oingelegt werden und der von ihnen durchlueuzto Raum nach unterer Verschalung mit 2 Gips oder dergl. ausgegossen wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT42210T | 1908-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT42210B true AT42210B (de) | 1910-05-10 |
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ID=3561207
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT42210D AT42210B (de) | 1908-06-01 | 1908-06-01 | Verfahren zur Herstellung einer feuer- und schwammsicheren selbsttragenden Decke. |
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| AT (1) | AT42210B (de) |
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1908
- 1908-06-01 AT AT42210D patent/AT42210B/de active
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