AT42119B - Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter. - Google Patents

Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter.

Info

Publication number
AT42119B
AT42119B AT42119DA AT42119B AT 42119 B AT42119 B AT 42119B AT 42119D A AT42119D A AT 42119DA AT 42119 B AT42119 B AT 42119B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
line
subscriber
relay
exchange
lines
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT42119B publication Critical patent/AT42119B/de

Links

Landscapes

  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 übrigen Amtsleitungen.-Beim Anschalten der Nebenstelle NI an die Amtsleitung I wird auch das Anrufrelais 2 dieser Leitung durch den Stromlauf : Batterie 1, Wicklung 2, Leitungszweig a,   Kontakt 13   und Wicklung   6 des Relais RI@ Kontakte   7, 8 und Leitung 14 des Teilnehmers   NI,   Teilnehmermikrophon, Kontakt 15, b-Zweig der Amtsleitung, von dort über eine Drosselspule 16 nach Erde zum Ansprechen gebracht, so dass das Anrufzeichen 12 erscheint. Der Beamte steckt den Abfragestöpsel AS in die   AbfTageklinke AK,   fragt in üblicher Weise ab und verbindet weiter. 



  Beim Stecken des Abfragestöpsels, ebenso auch beim Stecken eines Verbindungsstöpsels, kommt ein   Stromfluss   von einer an die b-Ader des Stöpsels gelegten Batterie 17 bezw. 18 über den   b. Zweig   der Leitung, die Drosselspule 19 und ein Relais 20 des Nebenstellenumschalters NU nach Erde zustande, der das Relais 20 zum Ansprechen bringt. Dieses unterbricht durch   offenen seines   Kontaktes   4   die der Amtsleitung   l   im Bereich des Nebenstellenumschalters zugeordnete Hilfs-   leitung HI   und schliesst durch einen Kontakt 21 eine Hilfsleitung HII, die der zweiten Amtsleitung Il im Nebenstellenumschalter NU zugeordnet ist.

   Hebt während des Bestehens der Gesprächsverbindung ein anderer Nebenstellenumschalter zwecks Anrufes des Amtes seinen Hörer   ab,   so kann er nicht an die Leitung I geschaltet werden, da deren Hilfsleitung unterbrochen ist, es wird vielmehr das der nächsten freien Amtsleitung zugeordnete Relais R über die beim   Besetztmachen   der vorhergehenden Amtsleitung geschlossene Hilfsleitung, im vorliegenden   Patte also   das zur Leitung II gehörige, zum Ansprechen kommen und den Teilnehmer an   dies !'   Leitung anschalten, deren Relais 22 wieder die   Hilfsleitung   HIl unterbricht und die Verbindung der Hilfsleitung HIII mit der nächsten Amtsleitung herstellt.

   Dieses selbsttätige Anschalten der Teilnehmer an eine freie Amtsleitung kann sich bis zur Besetzung sämtlicher vorhandener Amtsleitungen wiederholen. 



   Vom Amte aus kann jeder Nebenstellenteilnehmer über eine beliebige freie Amtsleitung des Nebenstellenumschalters angerufen werden. Es möge z. B. die Verbindung mit einem Teilnehmer   N 5 verlangt   werden, und es sei angenommen, dass die Leitungen I und II besetzt sind. Im Amt wird der   Verbindungsstöpsel VS   in eine Vielfachklinke   VIII   der Leitung   III   gesteckt, 
 EMI2.1 
 anrufenden Teilnehmer belegt werden kann. 



   Der Beamte legt nunmehr den   Sprechumschalter   SU in die Ruflage und drückt gleichzeitig eine der an seinem Platze angebrachten Wähltasten T, wodurch eine der Frequenzmaschinen X,    r.   Z des Amtes an den emen Amtsleitungszweig ; eine andere, eventuell auch die gleiche Maschine an den anderen Zweig geschaltet wird. Zum Anruf des Teilnehmers   2Vg,   der im Falle des Beispiels der zweite Teilnehmer der zweiten Gruppe ist, ist die Taste T5 zu drücken, die die zweite Maschine Y sowohl an den a-wie an den b-Zweig der Leitung legt. 



   Jeder Amtsleitung I, Il und   III   sind im Nebenstellenumschalter NU zwei   Schwingungs-   relais zugeordnet, die in an sich bekannter Weise auf abgestimmte Zungen einwirken, und zwar 1st ein Relais zwischen den einen Leitungszweig und Erde, das zweite zwischen den anderen   Zoé   und Erde geschaltet, wobei je ein zwischengeschalteter Kondensator einen   Gleichstromfluss   über diesen Weg verhindert. Das eine, im dargestellten Falle zwischen dem b-Zweig und Erde liegende Relais C dient zur Gruppenwahl, das andere E zur Wahl des einzelnen Teilnehmers. Im   Falle   
 EMI2.2 
   die Zuue y des   Relais GIII in Schwingung gebracht, wodurch sie vorübergehend einen über ein Relais ry führenden Abzweig der b-Leitung erdet.

   Das ansprechende Relais ry schliesst sich 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 der Leitungen 1,   II   inzwischen frei geworden ist. Diese Massnahme verhindert auch, ein Übertragen von Sprechströmen in andere Amtsleitungen oder deren Hilfsleitungen, so dass Mithören oder andere Störungen ausgeschlossen werden. Über die Kontakte 37 und 38 hat ferner das Relais   RIII,   den Teilnehmer   Nú   unmittelbar an die Zweige der Amtsleitung III geschlossen, so dass er nur vom Amte durch Drücken der Ruftaste RT gerufen werden kann. 



   Wird, nachdem die Anschaltung eines Teilnehmers an eine Amtsleitung vollendet ist, der   Sprechumschalter   SU in die Durchsprechstellung bewegt, so wird das Teilnehmermikrophon von einer Batterie 39 des Amtes über das Schlussrelais   40   bezw. 41 und die a-Ader der Amtsleitung gespeist. Eine Beeinflussung des Speisestromkreises durch die an der b-Ader liegende Batterie 17 bezw. 18 ist deshalb ausgeschlossen, weil zwischen Amt und   Anschlussstelle   der Teilnehmerstelle je ein Kondensator k in den b-Zweig gelegt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter mit mehreren Amtsdoppelleitungen, bei welchen das Auswählen der Teilnehmer vom Amte aus mittels Wechselstromes von bestimmter Periodenzahl geschieht, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auswahl eines Teilnehmers von den nach Gruppen (I, Il, III) geordneten Nebenstellen   (N"N5,....)   durch einen über den einen Leitungszweig (b) und eine gemeinsame Rückleitung (Erde) gesandten Periodenstrom die Gruppe ausgewählt wird, zu der der Teilnehmer gehört, während durch einen über den anderen Leitungszweig (a) und die gemeinsame Rückleitung gesandten Periodenstrom die gewünschte Einzelstelle der Gruppe gwählt wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das durch den Frequenz- strom des einen Amtsleitungszweiges (b) bewirkte Schliessen eines Kontaktes des Gruppenwähl- relais (G) Gleichstromspannung an die zum Anschalten an die Sprechleitungen dienenden Relais (RI, RII usw.) einer Teilnehmergruppe angeschaltet wird, während durch das Schliessen eines Kontaktes des Einzelwählrelais (E) durch den Frequenzstrom des anderen Leitung- EMI3.1 gewählten Gruppe Strom erhält und den Teilnehmer an diejenige Amtsleitung (1, II, 111) schaltet, über welche die Wahl erfolgte.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anschalten eines Teilnehmers (N) an die Sprechleitung soviel einander parallel geschaltete Relais (RI, Rll usw.) vorgesehen sind, als Amtsleitungen (I, II usw.) vorhanden sind, von denen jeweils nur ein Relais gleichzeitig an einer Spannung führenden Leitung liegt, zum Zwecke, ein gleichzeitiges Anschalten eines Teilnehmers beim Abnehmen des Hörers an mehrere Amtsleitungen zu verhindern.
    4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das den Teilnehmer (N) an eine Amtsleitung (I, II, III) anschaltende Relais (R) die Erregerwicklungen der übrigen Ans (-halte- relais (R) des betreflenden Teilnehmers (N) unterbricht und so ein Anschalten des Teilnehmers an andere Amtsleitungen verhindert.
    5. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Besetztsein einer Amtsleitung (I, II usw.) durch ein hiervon abhängiges Relais (20, 22) eine dieser Amtsleitung zugeordnete Hilfsleitung (77) spannungslos gemacht und gleichzeitig Spannung an die Hilfsleitung (H) der nächsten freien Amtsleitung angeschaltet wird, so dass ein anrufender Teil- nehmer (N, A.....) von den ihm zugeordneten parallel geschalteten Relais (RI, RII iisw.) nur dasjenige, das ihn an die nächste freie Amtsleitung anschaltet, unter Strom setzen kann.
AT42119D 1908-08-20 1909-04-20 Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter. AT42119B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE42119X 1908-08-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT42119B true AT42119B (de) 1910-05-10

Family

ID=5623965

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT42119D AT42119B (de) 1908-08-20 1909-04-20 Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT42119B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT42119B (de) Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter.
DE221241C (de)
DE322209C (de) Schaltung fuer Fernsprechhaupt- und -nebenstellen mit Linienwaehlern und Rueckfrageeinrichtung
AT142844B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen.
DE466685C (de) Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher
AT132198B (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen.
AT131514B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen.
DE133387C (de)
DE223293C (de)
AT129200B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen.
AT235357B (de) Schaltungsanordnung für Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl
AT128718B (de) Verfahren zur Beseitigung von Nebensprechstörungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere für Fernsprechvermittlungsstellen mit Anrufkontrolle.
DE1487899C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen während des Verbindungsauf baus Zeichenempfänger oder Register in den Verbindungsweg eingeschleift werden
AT115169B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprech-Nebenstellenanlagen.
AT69706B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Nebenstellen.
AT65132B (de) Schaltung für eine Fernsprech-Linienwähleranlage.
AT128715B (de) Schaltungsanordnung für selbsttätige oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen.
AT124470B (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung hochwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE345763C (de) Schaltungsanordnung fuer Linienwaehlerstationen mit Doppelleitungsbetrieb
AT230945B (de) Schaltungsanordnung für ein selbsttätiges Fernsprechsystem
AT238267B (de) Schaltungsanordnung für die Ansteuerung eines Amtskopplers in Nebenstellenanlagen
DE673832C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen
DE664877C (de) Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE702946C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
AT63985B (de) Druckknopftaste für Fernsprechnebenstellen zum Post- und Privatbetrieb.