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Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter.
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übrigen Amtsleitungen.-Beim Anschalten der Nebenstelle NI an die Amtsleitung I wird auch das Anrufrelais 2 dieser Leitung durch den Stromlauf : Batterie 1, Wicklung 2, Leitungszweig a, Kontakt 13 und Wicklung 6 des Relais RI@ Kontakte 7, 8 und Leitung 14 des Teilnehmers NI, Teilnehmermikrophon, Kontakt 15, b-Zweig der Amtsleitung, von dort über eine Drosselspule 16 nach Erde zum Ansprechen gebracht, so dass das Anrufzeichen 12 erscheint. Der Beamte steckt den Abfragestöpsel AS in die AbfTageklinke AK, fragt in üblicher Weise ab und verbindet weiter.
Beim Stecken des Abfragestöpsels, ebenso auch beim Stecken eines Verbindungsstöpsels, kommt ein Stromfluss von einer an die b-Ader des Stöpsels gelegten Batterie 17 bezw. 18 über den b. Zweig der Leitung, die Drosselspule 19 und ein Relais 20 des Nebenstellenumschalters NU nach Erde zustande, der das Relais 20 zum Ansprechen bringt. Dieses unterbricht durch offenen seines Kontaktes 4 die der Amtsleitung l im Bereich des Nebenstellenumschalters zugeordnete Hilfs- leitung HI und schliesst durch einen Kontakt 21 eine Hilfsleitung HII, die der zweiten Amtsleitung Il im Nebenstellenumschalter NU zugeordnet ist.
Hebt während des Bestehens der Gesprächsverbindung ein anderer Nebenstellenumschalter zwecks Anrufes des Amtes seinen Hörer ab, so kann er nicht an die Leitung I geschaltet werden, da deren Hilfsleitung unterbrochen ist, es wird vielmehr das der nächsten freien Amtsleitung zugeordnete Relais R über die beim Besetztmachen der vorhergehenden Amtsleitung geschlossene Hilfsleitung, im vorliegenden Patte also das zur Leitung II gehörige, zum Ansprechen kommen und den Teilnehmer an dies !' Leitung anschalten, deren Relais 22 wieder die Hilfsleitung HIl unterbricht und die Verbindung der Hilfsleitung HIII mit der nächsten Amtsleitung herstellt.
Dieses selbsttätige Anschalten der Teilnehmer an eine freie Amtsleitung kann sich bis zur Besetzung sämtlicher vorhandener Amtsleitungen wiederholen.
Vom Amte aus kann jeder Nebenstellenteilnehmer über eine beliebige freie Amtsleitung des Nebenstellenumschalters angerufen werden. Es möge z. B. die Verbindung mit einem Teilnehmer N 5 verlangt werden, und es sei angenommen, dass die Leitungen I und II besetzt sind. Im Amt wird der Verbindungsstöpsel VS in eine Vielfachklinke VIII der Leitung III gesteckt,
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anrufenden Teilnehmer belegt werden kann.
Der Beamte legt nunmehr den Sprechumschalter SU in die Ruflage und drückt gleichzeitig eine der an seinem Platze angebrachten Wähltasten T, wodurch eine der Frequenzmaschinen X, r. Z des Amtes an den emen Amtsleitungszweig ; eine andere, eventuell auch die gleiche Maschine an den anderen Zweig geschaltet wird. Zum Anruf des Teilnehmers 2Vg, der im Falle des Beispiels der zweite Teilnehmer der zweiten Gruppe ist, ist die Taste T5 zu drücken, die die zweite Maschine Y sowohl an den a-wie an den b-Zweig der Leitung legt.
Jeder Amtsleitung I, Il und III sind im Nebenstellenumschalter NU zwei Schwingungs- relais zugeordnet, die in an sich bekannter Weise auf abgestimmte Zungen einwirken, und zwar 1st ein Relais zwischen den einen Leitungszweig und Erde, das zweite zwischen den anderen Zoé und Erde geschaltet, wobei je ein zwischengeschalteter Kondensator einen Gleichstromfluss über diesen Weg verhindert. Das eine, im dargestellten Falle zwischen dem b-Zweig und Erde liegende Relais C dient zur Gruppenwahl, das andere E zur Wahl des einzelnen Teilnehmers. Im Falle
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die Zuue y des Relais GIII in Schwingung gebracht, wodurch sie vorübergehend einen über ein Relais ry führenden Abzweig der b-Leitung erdet.
Das ansprechende Relais ry schliesst sich
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der Leitungen 1, II inzwischen frei geworden ist. Diese Massnahme verhindert auch, ein Übertragen von Sprechströmen in andere Amtsleitungen oder deren Hilfsleitungen, so dass Mithören oder andere Störungen ausgeschlossen werden. Über die Kontakte 37 und 38 hat ferner das Relais RIII, den Teilnehmer Nú unmittelbar an die Zweige der Amtsleitung III geschlossen, so dass er nur vom Amte durch Drücken der Ruftaste RT gerufen werden kann.
Wird, nachdem die Anschaltung eines Teilnehmers an eine Amtsleitung vollendet ist, der Sprechumschalter SU in die Durchsprechstellung bewegt, so wird das Teilnehmermikrophon von einer Batterie 39 des Amtes über das Schlussrelais 40 bezw. 41 und die a-Ader der Amtsleitung gespeist. Eine Beeinflussung des Speisestromkreises durch die an der b-Ader liegende Batterie 17 bezw. 18 ist deshalb ausgeschlossen, weil zwischen Amt und Anschlussstelle der Teilnehmerstelle je ein Kondensator k in den b-Zweig gelegt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für selbsttätige Nebenstellenschalter mit mehreren Amtsdoppelleitungen, bei welchen das Auswählen der Teilnehmer vom Amte aus mittels Wechselstromes von bestimmter Periodenzahl geschieht, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auswahl eines Teilnehmers von den nach Gruppen (I, Il, III) geordneten Nebenstellen (N"N5,....) durch einen über den einen Leitungszweig (b) und eine gemeinsame Rückleitung (Erde) gesandten Periodenstrom die Gruppe ausgewählt wird, zu der der Teilnehmer gehört, während durch einen über den anderen Leitungszweig (a) und die gemeinsame Rückleitung gesandten Periodenstrom die gewünschte Einzelstelle der Gruppe gwählt wird.