AT42041B - Falzvorrichtung an Papierpackungsmaschinen. - Google Patents

Falzvorrichtung an Papierpackungsmaschinen.

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AT42041B
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folding device
packaging machines
folding
paper packaging
paper
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Otto Hesser
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Otto Hesser
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  Falzvorrichtung an Papierpackungsmaschinen. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an den sogen.   Pa pierpackungsmaschinen,   bei welchen der Papierbogen maschinell zur fertigen Packung umgestaltet wird. Es wird dies fortschreitend auf einer Anzahl von Stationen oder Haltestellen vorgenommen, von denen jede eine besondere Funktion zu erfüllen hat. Die vorliegende Erfindung betrifit nun eine Verbesserung der sogen. Falzstation, d. h. derjenigen Haltestelle, auf welcher die Umgestaltung des flachen Papierbogens zum Schlauch vorgenommen wird. Dort wird der flache Papierbogen durch einen Kern in einen Falzkasten eingedrückt, oder umgekehrt, durch den Falzkasten um den Kern herumgeschlagen, wodurch der Papierbogen zunächst auf drei Seiten um den Kern herumgefalzt wird.

   Das Umfalzen der abstehenden Enden zum Schlauch wird dann durch sogen.   Längsfalzer     vorgenommen   und zwar bildeten diese bisher eine Vorrichtung für sich, d. h. sie hatten eine besondere Lagerung und Führung oberhalb des Formkastens. Diese Anordnung bedingte eine komplizierte Einrichtung, welche nunmehr durch die vorliegende Erfindung eine bedeutende Vereinfachung erfahren hat. Diese besteht darin. dass die Längsfalzer direkt im Falzkasten selbst gelagert sind, so dass sich jede weitere   Lagerung dafür erübrigt, was   einer erheblichen Verenfachung gleichkommt. Um nun zu verhüten, dass die Längsfalzer gewisse Bewegungen ausführen, wenn sich der Falzkasten hebt und senkt, sind die   Antriebsorgane der Längsfalzer, wie   z. B. 



  Exzenter, entsprechend gestaltet. Vermöge dieser besonderen Gestaltung werden die   t'ber-   tragungsorgane um soviel nachgeschoben bezw. zurückgezogen, dass die Längsfalzer während des Hebens und Senkens   unbeweglich   liegen blieben und erst nach vollendetem Hub die üblichen
Falzbewegungen beginnen. 
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   Die   Umgestaltung des   flachen Papierbogens a zur fertigen Packung b wird wie üblich mittelst der Kerne   1,   die an einer absatzweise drehenden Vertikalachse 2 festgemacht sind, bewirkt. 



  Diese Kerne 1 arbeiten mit einem   Falzkasten 3 zusammen, welcher sich gemäss   vorliegender Erfindung heben und senken kann und dessen Höhlung der Form der Kerne 1 entspricht. Der zu verarbeitende Bogen a wird nun in bekannter Weise, z. B. durch einen Papierschlitten 4, nach der Falzstat. ion gebracht, d. h. auf den   Falzkasten 3 gelegt.   der hierbei durch eine   Platte : j   ab- 
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 dann die Platte 5 zurückgedrückt, wobei die Stange 7 in einer Hülse 9 gleitet. 



   Liegt der Bogen a auf dem Falzkasten3 (Fig. 4), so hebt sich derselbe so weit, bis der darüber- 
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 falzer 18 und   19,   welche im Formkasten   J   direkt verschiebbar gelagert sind und zwar zweckmässigerweise in dessen tischartiger Oberseite. Diese Falzer 18 und 19 werden gleichfalls von der Antriebsachse 20   vor-und zurückgeschoben, was z.   B. mit Hilfe von Exzentern 21 bewirkt wird, 
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 in der gewünschten Weise vor-und zurückziehen. Diese sind hierbei nach Art von Schiebern ausgebildet und können zu diesem'Zweck mit Führungsleisten 25 versehen sein. 



   . Der in Fig. 8 dargestellten Packung b entsprechend bewegt sich dann, wenn der Falzkasten 3 seine höchste Lage erreicht hat, zunächst der   Falzer 19   vorwärts und schlägt das Ende c um (Fig. 6), hierauf wird der Falzer 18 vorwärtsgeschoben, der das Ende   d   umfalzt, welches das Ende c überlappt, worauf sich der zuvor abgehobene übliche Andrückhebel 26 in der bekannten Weise senkt und den zuvor mit Klebstoff versehenen Falz e   festdrückt,   worauf die Schieber 18 und 19 sich   wi3der zurückziehen.   



   Bei dem Heben des Falzkastens 3 dürfen sich nun die Längsfalzer 18 und 19 nicht ver-   sclii'ben,   sondern müssen in ihrer ursprünglichen Bereitstellung liegen bleiben. Zu diesem Zweck sind die Exzenter 21 derart   gestaltet, dass   entsprechend dem Hub des Falzkastens 3 die Falzer 18 und 19 gewissermassen vorgeschoben werden, in Wirklichkeit aber an ihrer Stelle ruhig liegen bleiben, indem nur die Winkelhebel 23 entsprechend verdreht werden. Dasselbe trifft auch beim Senken des Falzkastens zu. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Falzvorrichtung an Papierpackungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die den Bogen um einen Kern herumschlagenden Längsfalzer im beweglichen Falzkasten selbst gelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Falzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfalzer während des Hebens und Senkens des Falzkastens nicht verschoben werden EMI2.3
AT42041D 1909-03-04 1909-03-04 Falzvorrichtung an Papierpackungsmaschinen. AT42041B (de)

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