AT42000B - Schaltung zur Verhinderung von Doppelverbindungen in Fernsprechämtern. - Google Patents

Schaltung zur Verhinderung von Doppelverbindungen in Fernsprechämtern.

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AT42000B
AT42000B AT42000DA AT42000B AT 42000 B AT42000 B AT 42000B AT 42000D A AT42000D A AT 42000DA AT 42000 B AT42000 B AT 42000B
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  Schaltung zur Verhinderung von Doppelverbindungen in Fernsprechämtern. 



   Bei Fernsprechämtern muss die verbindende Beamtin bekanntlich vor Herstellung einer Verbindung die Leitung des verlangten Teilnehmers auf Besetztsein prüfen. Das Besetztseill zeigt sich in der Regel durch ein Knacken   (Prüfgeräusch)   im Kopfhörer der Beamtin an. Über- 
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 geschlossen, d. h. es wird das bestehende Gespräch zunächst durch die Rufstromabgabe an den verlangten Teilnehmer gestÖrt, dann aber auch noch dadurch, dass der dritte Teilnehmer hinzugeschaltet wird und das Gespräch mithören kann.

   Durch die Erfindung wird angestrebt, die irrtümliche Ausführung einer Verbindung der Beamtin anzuzeigen,   evtl.   sie sofort wieder zu trennen, bezw. das Zustandekommen einer solchen Verbindung, das Rufen des bereits in einem Gespräch befindlichen Teilnehmers u. s.   w.   überhaupt zu verhindern.   Erfindungsgemäss   wird zur Erreichung dieses Zweckes ein Relais vorgesehen, das erst beim Bedienen der zur Herstellung der   Verbindung notwendigen Schalter, vorzugsweise des Spreiht. ms (halters,   in die   Stopselleitung   gelegt wird. Für den Fall, dass der Verbindungsstöpsel in die Klinke einer bereits besetzten Leitung gesteckt wird, erhält das Relais infolge der an der Klinke vorhandenen Prüfspannung stets, auch während des SchluI3rufes Strom.

   Durch das ansprechende Relais kann nun das Ziel. das Zustandekommen von Doppelverbindungen zu verhindern, in verschiedener Weise erreicht werden ; entweder dadurch, dass das Relais die   Stupselleitung von   der Klinke abtrennt, oder dass es die Ruf-   stromabgabe   verhindert u. s. w. Auch kann der die Verbindung ausführenden Beamtin durch das Relais ein Signal gegeben werden, dass sie versehentlich eine Doppelverbindung hergestellt hat, dadurch z. B., dass die   Schlusslampe   des Verbindungsstöpsels am Erscheinen verhindert oder auf   Unterbrechungsstrom   geschaltet wird, oder wie für schnellen Betrieb am sichelsten dadurch. dass der   Kopfhi : rer der Beamtin   in einen Summerstromkreis geschaltet wird. 
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 und zwar erfolgt in den dargestellten Fällen die   evtl.

   Einschaltung   des die Doppelverbindung verhütenden Relais beim Umlegen des Sprechumschalters in die Rufstellung. In der Zeichnung sind nur diejenigen Teile der   Stupselleitung   des Amtes   dargestellt, die für   die Erfindung von
Wichtigkeit sind. Im Übrigen ist die Schaltung der Ämter in   üblicher Weise ausgeführt.   



   Fig.   l   zeigt die Anwendung der Erfindung auf ein nach dem   dreiadrigen System   eingerichtetes
Amt mit dauernd angeschlossenen, in der Zeichnung aber nicht   dargestellten Anrufrelais,   bei   @ welchen das Schlusszeichen über die   dritte   Stupselader gegeben wird. Wenn nach Einlaufen   eines   Anrufes   die Beamtin abgefragt und den   Verbindungsstupsel ' < S   in die Klinke   FA'des verlangten  
Teilnehmers gesteckt hat, und nunmehr der Teilnehmer durch Umleger des Sprechumschalters SpU anrufen will, so wird für den Fall, dass der Teilnehmer frei ist, die Buchse Bu der Klinke   VK   nicht an Spannung gelegt sein.

   Beim Umlegen des Schalters SpU erhält infolgedessen das an den Kontakt a desselben geschlossene   Relais kir   zunächst keinen Strom, dagegen wird das Ruf- einschaltrelais RER von der Batterie B aus über die Relaisanker bund c und die Kontaktfedern d, c Strom erhalten und durch Anziehen seiner Anker f die Rufmaschine RM an die Sprechadern des verlangten Teilnehmers legen. Ist der verlangte Teilnehmer nicht frei, so wird beim Umlegen des Sprechumschalters   8pU   infolge der an der Buchse Bu der Klinke VK vorhandenen Prüf- spannung des Relais ER sofort über die Schlusslampe SL und den Kontakt a Strom erhalten 
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 so dass kein Rufstrom zu dem Teilnehmer gelangen kann. Zweckmässig wird in diesem Falle der Beamtin ein Signal gegeben, dass sie eine Doppelverbindung ausgeführt hat.

   Im dargestellten Falle wird der Kopfhörer H der Beamtin durch den Relaisahker c in einen Stromkreis von der Batterie B über die Anker b, c, den Summer Su, den Hörer   H,   Erde geschaltet ; die Beamtin wird dann durch das   Summergeräusch   zum sofortigen Trennen der Verbindung veranlasst. Das Signal kann auch dadurch gegeben werden, dass die Rufkontrollampe nicht aufleuchtet. 



   Bei der durch Fig. 2 wiedergegebenen Ausführungsform wird, wenn der Verbindungs- 
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 verbunden. Ist die Leitung unbesetzt, so erhält die Wicklung g keinen Strom, dagegen wird die   R. ufmaschine AM über   die Kontaktfedern k, m und   M,   o an die Sprechadern der Teilnehmerleitung gelegt. Der Rufstrom erregt ein Relais RR, das durch Anzug seines Ankers p verhindert, dass die Relaiswicklung g während des Rufens Strom erhält.

   Ist dagegen die Leitung des verlangten Teilnehmers besetzt, so erhält die Relaiswicklung g sofort beim Umlegen des Schalters   8pU   Strom, sie schaltet durch Erregung des Relais KR einerseits dessen Haltewicklung q in einen Stromkreis : Batterie B,   Anker r,   Wicklung q,   StÖpselsitzschalter 88,   Erde, und andererseits die Schlusslampe SL, Anker s, Unterbrecher U, Erde. Durch das vom Unterbrecher bewirkte Aufflackern der Schlusslampe wird der Beamtin angezeigt, dass eine Doppelverbindung ausgeführt wurde. Auch hier kann noch ein Anrufen des bereits in einem Gespräch befindlichen Teilnehmers verhindert werden, indem man in die Rufstromleitung einen Schalter legt, der beim Ansprechen des Relais KR von diesem geöffnet wird. 



   Das ansprechende Relais KR kann auch auf einen Zähler einwirken, der die Anzahl der   Doppelverbindungen verzeichnet,   oder auch Signale am Aufsichtstisch erscheinen lassen, um dadurch auf ständige Verminderung der Doppelverbindungen hinzuwirken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Schaltung zur Verhinderung von Doppelverbindungen in Fernsprechämtern, dadurch 
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 stöpsels (VS) und Umlegen des Sprechumschalters (SpU) oder eines die Funktionen des Sprechumschalters ausführenden Schaltorganes in die   Rufstellung   ein Relais (KR) an die dritte Stöpsel-   ader   gelegt, wird, das infolge der an den Klinken (VK) einer bereits besetzten Leitung vorhandenen Prüfspannung stets, auch während   des Schlussrufs,   anspricht und die Doppelverbindung, beispielsweise durch einen   Summerstrom   im Kopfhörer der Beamtin anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch L dadurch gekennzeichnet, dass das infolge der Prüfspannung bereits besetzter Leitungen ansprechende Relais (KR) die Rufstromquelle (RM) von den Sprech- adern des Stöpsels (VS) trennt oder getrennt hält, zum Zwecke, ein Anrufen eines bereits im Gespräch benndlicben Teilnehmers unmöglich zu machen.
    3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das infolge der Prüfspannung EMI2.3
AT42000D 1908-06-17 1909-06-16 Schaltung zur Verhinderung von Doppelverbindungen in Fernsprechämtern. AT42000B (de)

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