AT41477B - Vorrichtung zum Auseinanderziehen des Keimbeetes auf Malztennen. - Google Patents

Vorrichtung zum Auseinanderziehen des Keimbeetes auf Malztennen.

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AT41477B
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malt
tents
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bed
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Nuernberger Mechanische Gruenm
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Auseinanderziehen des Keimbeetes auf   Malztennen.   
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   als #Auseinanderziehen" oder #Dünnermache" des Keimbeetes   bezeichnete   Massnahme   wird bisher nur von Hand ausgeführt. Dies bedingt einerseits ein unvollkommenes Abziehen der oberen 
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 hohen Zeitaufwand erfordert. 



   Die Erfindung bezweckt, das Auseinanderziehen des Keimbeetes auf   maschinellem   Wege zu ermöglichen und beliebig hohe Schichten gleichmässig abtragen zu können. 



   Dies wird dadurch erreicht, dass an einem über dem Keimbeet fahrbaren Wagen eine oder mehrere quer zu seiner Fahrtrichtung bewegte, mit Förderschaufeln versehene endlose Ketten gelagert sind, deren   Förderschaufeln   je eine über den Schaufelabstand sich erstreckende Mittelrippe tragen. 



   Eine solche Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung in einer zum Ausziehen eines   in Tennenmittc aufgeschütteten Keimbeetes   geeigneten   Ausführungsform veranschaulicht.   
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Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem durch U-Eisen gebildeten   Wagenrahmen   1. der mittels der Laufräder 2 auf den auf Wandkonsolen 3 sitzenden   Laufschienen   4 fahrbar ist. Die   Vorwärts-und Rückwärtsbewegung   des Wagens wird von dem auf dem Rahmen gelagerten 
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 bolzen   12,   sowie die Quer-und Diagonalstäbe 13 und 14 starr verbunden ist.

   An je zwei in der
Breitenrichtung des Wagenrahmens 1 sich gegenüberliegenden Stehbolzen 12 sind die Lager- böcke 15, 16 mittels der die Stehbolzen umgreifenden Augen 17 lotrecht verschiebbar   geführt.   



   Diese Lagerböcke tragen an ihren nach unten ragenden Fortsätzen die   Lagerschienen   18, 18, in denen die Fiihrungsrollen 19 der endlosen Ketten   20, 21   lose drehbar gelagert sind. Der Antrieb der endlosen Ketten 20, 21 erfolgt durch die im Querschnitt zweckmässig achteckigen Treib- rollen 22, 23, die in einem die Lagerböcke 16, 16 verbindendem Rahmen 24 ruhen und durch das   Stirnrädergetriebe   25, 26 miteinander auf Antrieb verbunden sind. Auf der Welle der einen Treib- rolle 22 sitzt das Kegelrad 27, welches mit dem auf der Welle 28 angeordneten Winkelrad 29   kämmt   (Fig. 3).

   Auf der Welle 28 ist ausserdem ein am   Wagenrahmen   1   gelagertes Kegelrad 3   angebracht, in dem   die Welle 25   lotrecht verschiebbar geführt, durch Nut und Feder aber beim
Drehen mitgenommen wird. Mit dem Kegelrad 30 steht ein Winkelrad 31 in Eingriff, welches unter Vermittlung des Vorgeleges 32,33 vom Motor 5 angetrieben wird. 



   In der Mitte der Lagerböcke 15, 16 sind lotrecht geführte Zahnstangen 34 (Fig. 2 und befestigt, mit denen die auf der Welle 35 sitzenden Zahnräder 36 zusammenarbeiten. Auf der Welle 35 ist ausserdem das Schneckenrad 37 angeordnet, in das die Schnecke   38,   die auf die mit 

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 Handrad 39 versehene Spindel   40   aufgekeilt ist, eingreift. Durch Drehen des Handrades im einen oder anderen Sinn werden infolgedessen die Lagerböcke   15,   16 und damit die Lagerschienen 18 
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 laufen. 



   Die Ketten 20 und 21 sind als   zweisträngige Laschengelenkketten ausgeführt,   an deren Bolzen   die Schaufelblätter 42   so aufgehängt sind, dass sie mit je zwei Ösen 43, 43 (Fig. 4) einen   (Menkbolzen   der Kette erfassen, an dem eine mit dem Blatt 42 der nächstfolgenden Schaufel aus einem Stück bestehende Zunge 44 angelenkt ist. Es wird somit jedes Schaufelblatt durch zwei aufeinanderfolgende Kettenbolzen getragen und dadurch in seiner Lage gesichert. Jedes Schaufelblatt 42 trägt ausserdem eine in Richtung der Längsmittelebene der Ketten angebrachte Rippe 45, die mit ihrer Vorderkante dicht an der Rückseite des vorhergehenden Schaufelblattes 
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   Schaufelblätter   zu dem bereits von den   Forderschaufeln   bestrichenen Teil des Keimbeetes zu gleiten.

   Infolge der Anordnung der Rippe 45 in der Mitte der Förderschaufeln vermögen diese stets in derselben Weise zu   wirken, gleichgültig,   ob der Wagen nach der einen oder anderen Richtung bewegt wird. 



     Selbstverständlich   kann bei solchen Mälzereibetrieben, bei denen das Keimbcet in der Nähe 
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 eine Förderkette verwendet wird, die das Keimbeet von der einen Tennenwand zur anderen aus-   einancl-rzieht.   Auch ist es möglich, in jenen Betrieben, in denen ein mechanischer fahrbarer Malz nuer vorhanden ist, die ganze Fördervorrichtung statt an einem besonderen Wagen an   d'rn Wagen   des Malzwenders aufzuhängen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Auseinanderziehen des    Keimbeetes   auf Malztennen, dadurch gekenn-   zeichnet, dass   an einem Wagen eine oder mehrere quer zu seiner Fahrtrichtung bewegte, mit 
 EMI2.4 
   des Wagens ein Eutlanggleiten   des Keimgutes an   den sschaufeln   verhindert und dadurch ein   iel'hmässiges Auseinanderziehen   des Keimbeetes erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausfuhrungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Förderketten (20, 21) tragenden Treib- und Führungsrollen (23. 24 bezw. 19) in lotrecht vorstcUbaren Schienen ) gelagert sind, so dass durch entsprechende Einstellung der Lager- EMI2.5
AT41477D 1908-04-10 1909-01-04 Vorrichtung zum Auseinanderziehen des Keimbeetes auf Malztennen. AT41477B (de)

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