DE34131C - Verfahren und Maschine zur Bearbeitung von Bruchsteinen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Bearbeitung von Bruchsteinen

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DE34131C
DE34131C DENDAT34131D DE34131DA DE34131C DE 34131 C DE34131 C DE 34131C DE NDAT34131 D DENDAT34131 D DE NDAT34131D DE 34131D A DE34131D A DE 34131DA DE 34131 C DE34131 C DE 34131C
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DE
Germany
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roller
milling
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stone
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DENDAT34131D
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C. holmgren in Potsdam, Gr. Weinmeisterstr. 3 a
Publication of DE34131C publication Critical patent/DE34131C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/30Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor to form contours, i.e. curved surfaces, irrespective of the method of working used
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B33/00Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
    • B27B33/20Edge trimming saw blades or tools combined with means to disintegrate waste
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/18Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B28D1/186Tools therefor, e.g. having exchangeable cutter bits

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  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80: Thon- und Steinwaaren-Industrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1884 ab.
Das Hantiren von Bruchsteinen für die Bearbeitung durch Maschinen ist immer mit grofsen Umständen verknüpft; denn alle bisherigen Einrichtungen erfordern ein besonderes Abladen der durch die Maschinen zu bearbeitenden Werkstücke und ein besonderes Einbringen derselben auf das Bett der Maschinen. Diese Uebelstände werden nach vorliegendem Verfahren vermieden. Bei demselben werden die Bruchsteine behufs Herstellung einer Fläche von bestimmter Form an denselben direct auf den die Steine aus den Brüchen befördernden Eisenbahntransportwagen der Bearbeitung unterworfen.
Die Steine werden zu diesem Zwecke auf dem Eisenbahnwagen passend festgespannt, zunächst mit einer glatten Fläche versehen und dann an den zur Formbildung dienenden, am Fahrgeleise passend aufgestellten Maschinen vorbeigefahren.
Bei der Bearbeitung der Flächen der Steine dient das Fahrgeleise nur zur Unterstützung des Transportwagens, während die Geradführung des Wagens durch besondere, an den Maschinen selbst angebrachte Einrichtungen bewirkt wird.
Nach vorliegendem Verfahren wird die in Fig. 6 beiliegender Zeichnungen als Beispiel veranschaulichte Formbildung der einen Seite der Steine, abgesehen von dem Glätten der Flächen, in zwei besonderen Operationen bewirkt.
Zunächst wird der Stein behufs Bildung des Musters auf dem Eisenbahnwagen gegen eine am Geleise aufgestellte horizontale Fräsräderwalze vorgeschoben. Durch diese wird die vorher in passender Weise geglättete Seite des Steines gemustert, etwa wie in Fig. 6 mit χ bezeichnet. Vermittelst dieser Fräsräderwalze wird
aufser Bildung des Musters auch die Herstellung des verticalen Scharrirschlages y und das Schneiden der verticalen Stofsfugenkanten ^ bewirkt. Um nun den horizontalen Scharrierschlag yl und die Lagerfugen kanten ^1 zu fräsen, wird dann der Eisenbahnwagen mit dem Stein noch gegen eine verticale Fräsräderwalze vorgeschoben und behufs automatischen Vorschubes mit dem Vorschubgetriebe der Maschine in Verbindung gebracht.
Zur Ausübung dieses Verfahrens sich eignende Maschinen sind auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht die Fräsräderwalze zum Bearbeiten der Stofsfugenkanten und Scharriren mit einem den Stein tragenden Eisenbahnförderwagen in Verbindung, theils in Seitenansicht, theils im Schnitt. Fig. 2 zeigt die Fräsräderwalze von vorn gesehen und Fig. 3 die Walze in gröfserem Mafsstabe, Fig. 4 zeigt die Fräsräderwalze für Herstellung der Kanten der Lagerfugen in Verbindung mit dem Wagen und Fig. 5 die Aufstellung der beiden Maschinen an den behufs Umkehrens der Wagen durch Drehscheiben u verbundenen F'ahrgeleisen in der Werkstatt nebst einer zum Vorbearbeiten dienenden Fräsmaschine, welche den Gegenstand des Patentes No. 33067 bildet.
Nach Beseitigung der rohen Aufsenseite und Herstellung einer ebenen Fläche wird der Baustein auf dem Eisenbahnwagen W, Fig. 1, gegen die hinter dem Fräskopfe I, Fig. 5, durch welchen zweckmäfsig die Vorbearbeitung stattfinden kann, aufgestellte Fräsräderwalze a1, Fig. ι und 2, und II, Fig. 5, weiter vorgeschoben. Hier wird die betreffende abgeglättete Steinfläche mit einem Muster- und Scharrirschlag versehen und an den verticalen Kanten des Steines die Stofsfugenfläche erzeugt.

Claims (4)

  1. Zu diesem Zwecke besteht die Walze aus Fräsrädern a1, die durch Ringnuthen von einander getrennt, wie in Fig. 2, mit dem Walzenkörper aber fest verbunden sind. Durch diese Räder a1 wird auf der Stirnfläche das Muster in Gestalt von parallelen Furchen gebildet. Zur Bildung des Scharrirschlages sitzen nahe an den Enden der Walze breitere Fräsräder b1 von etwas gröfserem Durchmesser als a\ und zum Anschneiden der Stofsfugen ganz an den Enden Kreissägen c1, welche noch,einen etwas gröfseren Durchmesser haben als b1.
    Wenn der Wagen W, wie Fig. 1 zeigt, mit dem zu bearbeitenden Steine w passend vorgeschoben worden ist, wird die Walze unter gleichzeitiger langsamer Abwärtsverschiebung an der Steinfläche in Drehung versetzt. Dies geschieht durch Stufenscheibe f1 auf der am Gestell g drehbaren Antriebswelle e\ deren Kegelrad gl durch Kegelrad h1 die verticale. Spindel il dreht, die dann durch Kegelrad kl auf das Kegelrad Z1 der Walzenachse pl, Fig. 2, Drehung überträgt. Der zur Lagerung der letzteren dienende Schlitten ql wird auf den verticalen Führungen t1 des Gestelles G1 durch Schraubenspindel ml langsam abwärts geschoben, während zugleich die Walze in der beschriebenen Weise schnell gedreht wird. Zu diesem Zwecke kann mittelst des Handhebels x\ Fig. 2, das mit Stirnrad vl auf Spindel il im Eingriff stehende Stirnrad u1 mit dem Reibrade o1 gegen das oben an Schraubenspindel ml festsitzende Reibrad κ1 angedrückt werden, wodurch die Schraubenspindel sich dreht und den Schlitten ^1 verschiebt. Damit bei dieser Verschiebung auf das im Halter r1 des Schlittens drehbare Kegelrad kl beständig Drehung übertragen werden kann, enthält dieses eine Nuth, die sich längs einer von oben bis unten an der Spindel z1 sich erstreckenden Feder verschiebt. Die Fräsräderwalze a1 richtet sich im übrigen selbstverständlich ganz nach der zu erzeugenden Oberfläche des Steines.
    Hiernach wird der Stein w auf dem Wagen W weiter gegen die zweite Maschine, Fig. 4, und III, Fig. 5, zum Scharriren der oberen und unteren Kanten und Herstellung der Lagerfugenflächen vorgeschoben. Die Scharrirschläge werden durch die Fräsräder b2 und die scharfen Lagerfugenkanten durch die Kreissägen c2 der am Gestell G2 um die verticale Welle p3 drehbaren Walze a1 hergestellt, Fig. 4. Die Drehung wird auf diese Walze von der Stufenscheibe f2 auf der horizontalen Welle e2 mittelst zweier Kegelräder übertragen, und geschieht die Vörbewegung des Steines automatisch durch die Maschine. Es greift zu diesem Zwecke in die Zahnstange I des Wagens Zahnrad k% auf Welle q2 ein, die ihre Drehung von Welle e1 durch Zahnräder p2 2 /z2i2 des Vorschubgetriebes erhält. Zur Aenderung des Uebersetzungsverhältnisses bezw. Auswechselung der Räder g'2 /j2 gegen solche anderer Durchmesser ist ein Arm r2 am Gestell G2 stellbar. Rollen ^2 und ^3 vermitteln die Führung des Wagens W bei der Thätigkeit der Maschine.
    Selbstverständlich brauchen die Maschinen I und IL Fig. 5, nicht direct hinter einander an dem Geleise aufgestellt zu werden. Es können unter Umständen die localen Verhältnisse die Anordnung eines Theiles der Maschinen in sich kreuzenden, durch Drehscheiben, Weichen u. dergl. verbundenen Fahrgeleisen zur Nothwendigkeit machen. Das Wesentliche der Sache liegt darin, dafs die betreffenden Steinbearbeitungsmaschinen eine solche Einrichtung und eine solche Aufstellung an Fahrgeleisen erhalten, dafs sie die Bearbeitung der Bruchsteine direct auf dem Eisenbahntransportwagen gestatten.
    Statt, wie in Fig. 5 dargestellt, die beiden Fräsräderwalzen al a1 auf der anderen Seite des Geleises, könnten natürlich auch die beiden Formbildungsmaschinen nebst der Maschine d zur Vorbearbeitung an derselben Geleisseite oder auch die eine oder andere Maschine an einem anderen Geleise Aufstellung finden.
    Paten τ-An sp rüche:
    ι. Das Verfahren, behufs Herstellung von Mustern, Scharrirschlägen und Stofs- und Lagerfugenkanten an einer Seite der Bruchsteine mittelst Maschinen, die auf der zu bearbeitenden Seite vorher geglätteten Steine auf einem Eisertbahntransportwagen ohne Veränderung ihrer Lage auf demselben zwei auf einander folgenden Operationen zu unterwerfen, von welchen die erste darin besteht, dafs man auf der abgeglätteten Steinseite gleichzeitig das Muster und die daneben liegenden Scharrirschläge mittelst einer rotirenden Fräsräderwalze herstellt und die anliegenden Fugenkanten schneidet, und die zweite Operation darin, dafs man mittelst einer ähnlichen Fräsräderwalze gleichzeitig die zu jenen rechtwinklig liegenden Scharrirschläge und Fugenkanten bildet.
  2. 2. Die Fräsräderwalze mit. Fräsrädern α1, Fig. 1 bis 3, zum Mustern, Fräsrädern bl zum Scharriren und Fräsrädern c1 zum Anschneiden der Kanten der Stofsfugen, welche Walze bei der Drehung durch eine von der Antriebswelle e1 gedrehte Schraubenspindel m1 längs des Steines verschoben wird.
  3. 3. Die Fräsräderwalze α2, Fig.
  4. 4, mit Fräsrädern b"2 zum Scharriren der Kanten und Rädern c2 zur Herstellung der Lagerfugen.
    Hierzu. 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34131D Verfahren und Maschine zur Bearbeitung von Bruchsteinen Expired - Lifetime DE34131C (de)

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DE (1) DE34131C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4113064A (en) * 1972-12-01 1978-09-12 Hitachi, Ltd. Elevator car mounting
WO1999010149A1 (en) * 1997-08-25 1999-03-04 Cetrangolo Dolivio L Apparatus for automatic layout and cutting corner lines in stone

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4113064A (en) * 1972-12-01 1978-09-12 Hitachi, Ltd. Elevator car mounting
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