AT410197B - Hängeklemme - Google Patents

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AT410197B
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Roehl Hans Heinrich Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
    • B60M1/23Arrangements for suspending trolley wires from catenary line

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

AT 410 197 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hängeklemme zur Verbindung von Tragseilen und Fahrleitungen für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge mittels eines Hängeseils, mit zwei Klemmbacken, die ein Tragseil oder einen Fahrdraht über Greifer festklemmen, wobei eine beide Klemmbacken durchsetzende Schraube zur Klemmung der beiden Klemmbacken angeordnet ist.
Bei bekannten Hängeklemmen dieser Art wird das Hängeseil durch eine Kausche aufgenommen, die an der den Greifern gegenüberliegenden Seite angeordnet ist. Für den Normalfahrbetrieb haben sich solche Hängeklemmen durchaus bewährt. Bei Hochgeschwindigkeitszügen kann es jedoch zu einem Hochheben in der Kausche und damit zu einer kurzzeitigen Stromunterbrechung kommen.
In der US 5 730 265 A und der GB 2 330 241 A sind Hängeklemmen beschrieben, bei denen diese kurzzeitigen Stromunterbrechungen dadurch vermieden werden sollen, daß das Hängeseil mit den Klemmbacken außer über Kauschen über diese überbrückende elektrische Leiter verbunden ist. Eine derartige Lösung ist jedoch sehr aufwendig.
Man hat auch schon versucht, dem aufgezeigten Übelstand dadurch abzuhelfen, daß das Hängeseil mittels Kerbhülsen befestigt wird. Durchgeführte Dauerversuche haben jedoch gezeigt, daß durch die auftretende Kerbwirkung das Hängeseil schon nach einer relativ kurzen Anzahl von Lastwechseln bricht. Überdies ist eine einmal festgelegte Länge des Hängeseils nicht mehr zu ändern.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Hängeklemme zu schaffen, bei der keine Kerbwirkung auftritt, wobei überdies die Länge des Hängeseils leicht veränderbar sein soll. Erreicht wird dies dadurch, daß die beiden Klemmbacken an ihrer den Greifern gegenüberliegenden Seite miteinander verbunden sind und zwischen dieser Verbindung und der Schraube eine durch beide Klemmbacken gebildete Rille zur Klemmung des Hängeseils angeordnet ist.
Bei einer erfindungsgemäßen Hängeklemme wird das Hängeseil auf seiner gesamten Länge nicht durch irgendwelche Kerbwirkungen beschädigt, es wird lediglich durch Reibung gehalten. Durch Lockern der Schraube kann das Hängeseil überdies in der Rille verschoben werden, sodaß die Länge leicht veränderbar ist.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung bestehen die beiden Klemmbacken aus einem Stück und sind über einen mit einem Durchlaß für das Hängeseil versehenen bogenförmigen federnden Verbindungsteil miteinander verbunden.
Es ist ferner auch bei der erfindungsgemäßen Hängeklemme vorteilhaft, wenn, so, wie bei der Hängklemme nach der AT 398.556 B, die Anlageflächen für Schraube und zugehöriger Mutter kegelförmig oder dgl. ausgebildet sind.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigen die Fig. 1 und Fig. 2 eine erfindungsgemäße Hängeklemme in Seiten- und Vorderansicht, wobei in Fig. 1 ein Teil geschnitten dargestellt ist.
In den Zeichnungen ist mit 1 ein Tragseil und mit 2 ein Fahrdraht bezeichnet, die durch Hängeklemmen 3 sowie ein Hängeseil 4 stromfest miteinander verbunden sind. Die beiden Hängeklemmen 3 sind gleich ausgebildet, es wird daher nur die obere Hängeklemme 3 beschrieben.
Die Hängeklemme 3 weist zwei Klemmbacken 5 auf, die mittels Greifern 6 das Tragseil 1 (bzw. den Fahrdraht 2) festklemmen. Zur Erzielung einer Klemmwirkung sind die Klemmbacken 5 mit Durchgangsöffnungen versehen, durch die eine Schraube 7 mit einem Schraubenkopf 8 gesteckt ist. Auf diese Schraube 7 ist eine Mutter 9 aufgeschraubt, sodaß die beiden Klemmbacken 5 zueinander gepreßt werden können und dadurch das Tragseil 1 festgeklemmt wird.
Wie aus dem Schnitt aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Anlageflächen für den Schraubenkopf 8 konisch ausgebildet. In gleicher Weise sind auch die Aniageflächen für die Mutter 9 konisch. Da der Durchmesser der Durchgangsöffnungen für die Schraube größer als der Durchmesser der Schraube ist, können sich die beiden Klemmbacken 5 in Abhängigkeit vom Durchmesser des Tragseils 1 in Bezug auf die Schraubenlängsachse schräg stellen, wobei aber trotzdem sowohl der Schraubenkopf 8 als auch die Mutter 9 längs ihres gesamten Umfanges an den Klemmbacken anliegen.
Die beiden Klemmbacken 5 bestehen aus einem Stück und sind an ihrer den Greifern 6 gegenüberliegenden Seite durch einen bogenförmigen Verbindungsteil 10 miteinander verbunden, der einen Durchlaß 11 für das Hängeseil 4 besitzt. Zwischen diesem Verbindungsteil 10 und der 2

Claims (3)

  1. AT 410 197 B Schraube 7 ist eine durch beide Klemmbacken 5 gebildete Rille 12 ausgeformt, in der das Hängeseil 4 festgeklemmt ist. Das Hängeseil 4 wird in dieser Rille 12 lediglich durch Reibung gehalten und es wird auf das Hängeseil 4 keinerlei Kerbwirkung ausgeübt. Durch Lockern der Mutter 9 wird der Reibschluß zwischen den Klemmbacken 5 und dem Hängeseil 4 aufgehoben bzw. verringert und das Hängeseil 4 kann in der Rille 12 verschoben werden. Dadurch ist eine Einstellung des Abstandes zwischen dem Tragseil 1 und dem Fahrdraht 2 möglich. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So müßten die Klemmbacken 5 nicht einstückig ausgebildet sein. Die beiden Klemmbacken 5 könnten auch an ihrem der Schraube 7 gegenüberliegenden Ende ebenfalls durch Schrauben miteinander verbunden werden. Auch könnte zur Erhöhung der Klemmwirkung die Rille mäandrisch bzw. schlangenförmig oder profiliert ausgebildet werden. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hängeklemme zur Verbindung von Tragseilen (1) und Fahrleitungen (2) für elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge mittels eines Hängeseils (4), mit zwei Klemmbacken (5), die ein Tragseil (1) oder einen Fahrdraht (2) über Greifer (6) festklemmen, wobei eine beide Klemmbacken (5) durchsetzende Schraube (7, 8) zur Klemmung der beiden Klemmbacken (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmbacken (5) an ihrer den Greifern (6) gegenüberliegenden Seite miteinander verbunden sind und zwischen dieser Verbindung (10) und der Schraube (7, 8) eine durch beide Klemmbacken (5) gebildete Rille (12) zur Klemmung des Hängeseils (4) angeordnet ist.
  2. 2. Hängeklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmbacken (5) aus einem Stück bestehen und über einen mit einem Durchlaß (11) für das Hängeseil (4) versehenen bogenförmigen federnden Verbindungsteil (10) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Hängeklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Anlageflächen für Schraube (7, 8) und zugehöriger Mutter (9) kegelförmig oder dgl. ausgebildet sind. HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN 3
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AT519482A4 (de) * 2017-07-24 2018-07-15 Ing Hans Heinrich Roehl Hängeklemme
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