AT406068B - Ortsveränderbare von wasser getragene veranstaltungseinrichtung - Google Patents

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Description

AT 406 068 B
Die Erfindung betrifft eine ortsveränderliche, von Wasser getragene Veranstaltungseinrichtung, vorzugsweise Veranstaltungsboot, im wesentlichen bestehend aus einem Grundkörper oder Basisteil mit zumindest einer Plattform oder Aktionsfläche, einem Dachaufbau, Abstützungsmittel für den Dachaufbau, gegebenenfalls Seitenwänden, Rückwand, Vorderwand, Vorhang, Verkleidungen und dergleichen.
Veranstaltungseinrichtungen bzw. Versammlungsstätten für Unterhaltungen und/oder Darbietungen und/oder Ausstellungen und/oder Bewirtungen und dergleichen können als stationäre Gebäude oder als mobile Bauten ausgeführt sein. Mobile oder fliegende Bauten, wie Zelttheater oder mobile Veranstaltungszentren, wie zum Beispiel auch aus dem DE-G-9208713.2 bekannt, haben den Vorteil der Ortsveränderbarkeit, müssen jedoch für eine Überstellung weitgehend in Einzelteile oder Einzelsegmente zerlegt werden. Nach dem Transport der Teile bzw. Segmente, zum Beispiel mittels Frachtkrähnen, sind diese wieder zusammenzufügen, so daß ein Ortswechsel eines fliegenden oder mobilen Bauwerkes den Nachteil von hohen Zeit- und Arbeitsaufwendungen mit sich bringt.
Es sind, wie zum Beispiel aus der US-PS 4 854 256, mobile Veranstaltungseinrichtungen bekannt, welche einen schwimmfähigen Grundkörper und mit diesem im wesentlichen meist unlösbar verbundene feststehende Aufbauten besitzen. Derartige mobile Einrichtungen haben den wesentlichen Vorteil, daß bei einer Ortsveränderung kein Zerlegen und kein Wiederaufbau bzw. Zusammenbau der Teile erforderlich sind. Nachteilig hingegen ist dabei eine Begrenzung der Größe und insbesondere der Höhe der Aufbauten, weil die Einrichtung beim Transport zumeist unter Brücken durchgebracht werden muß. Ein weiterer Nachteil kann dadurch gegeben sein, daß, um dem Fahrer oder Steuermann freie Sicht zu geben, oft aufwendige oder zwingende Vorkehrungen zu treffen bzw. eingens dafür Vorrichtungen zu erstellen sind.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen und setzt sich zum Ziel, eine ortveränderbare, vom Wasser getragene Veranstaltungseinrichtung zu schaffen, welche leicht unter Brücken durchgebracht werden kann, dem Fahrer freie Sicht gibt und im Betrieb höhere Aufbauten zuläßt und erweiterbar ist. Dieses Ziel wird bei einer ortveränderbaren Veranstaltungseinrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß der Dachaufbau gegenüber dem Grundkörper höhenverstellbar ist, eine unterste Grund- oder Verfahr-Position sowie eine oberste oder Hochposition aufweist und in diesem Bereich in jeder Höhe bzw. mit jedem Abstand von der Plattform des Grundkörpers feststellbar ist. Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß bei einer Ortsveränderung der Einrichtung eine Durchfahrt auch bei niedrigen Brücken leicht möglich ist und danach auf einfache Weise und innerhalb kurzer Zeit eine Einsetzbarkeit oder Betriebsbereitschaft der Veranstaltungseinrichtung wiederhergestellt werden kann. Dadurch wird bei hoher Wirtschaftlichkeit eine große Flexibilität erreicht
Ein weiterer Vorteil wird erreicht, wenn der Dachaufbau in eine im Bereich der Grund- oder Verfahr-Position gelegene Höhenlage außerhalb des Sichtbereiches eines Steuermannes verstellbar ist bzw. eine Rundumsicht eines Steuerorganes, z.B. Bootsmann, uneingeschränkt oder zumindest nicht wesentliche eingeschränkt ist. insbesondere für selbstfahrende und zu steuernde Veranstaltungsboote wird dadurch hohe Sicherheit und Fahr- sowie Anlegegenauigkeit erreicht
Im Hinblick auf einen kurzfristigen Erhalt einer vollen Betriebsbereitschaft der Einrichtung, aber auch für eine hochwertige, funktions- und beschädigungssichere Anordnung ist es günstig, wenn der Dachaufbau oder darauf verfahrbare Trageeinrichtungen Beleuchtungseinrichtungen beinhaltet(en), welche gegebenenfalls in ihrer Strahlrichtung einstellbar, vorzugsweise durch Schwenkmittel gesteuert einstellbar, sind. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn der Dachaufbau begehbar ist und eine sogenannte Obermaschinerie einer Bühnenanlage, zum Beispiel Lattenzüge und/oder Punktzüge und/oder Prospektzüge und/oder Projektionswände und dergleichen mit elektrischen, hydraulischen, elektromechanischen und dergleichen Antriebe beinhaltet.
Sowohl für eine Sicherung der Stabilität als auch für ein einfaches Verfahren und Verbringen sowie eine genaue Einstellung ist es bevorzugt, wenn der Dachaufbau mit höhenverstellbaren Säulen, zum Beispiel zwei, vorzugsweise vier, gegebenenfalls hydraulische, spindelgetriebene, seilgezogene oder dergleichen Teleskopsäulen, welche auf dem Grundkörper abgestützt sind, verbunden ist.
Wenn wie sich weiters als günstig, insbesondere für eine kompakte kleinbauende Befestigung, gezeigt hat, der Dachaufbau seitlich von Doppelscherenhebevorrichtungen, welche gegebenenfalls einen Spindeiantrieb aufweisen, getragen ist, kann eine stabile und einfach abzusichemde Abstützung erreicht werden. 2
AT 406 068 B
Insbesondere für eine Bühne, deren Zuschauerflache nach hinten ansteigend ausgeführt ist, können die Sichtverhältnisse und die Publikumswirksamkeit weiters gefördert werden, wenn der Dachaufbau zur Plattform mittels Schwenklager am Abstützungsmittel schräg oder schiefwinkelig feststellbar ist.
Wenn, wie weiters in vorteilhafter Form der höhenverstellbare Dachaufbau und/oder der Grundkörper bzw. dessen Plattform ausziehbare oder schwenkbare Teile zur Seite und/oder nach vorne und/oder nach hinten, z.B. Dachverlängerungen und dergleichen und/oder ausklappbare Teile, z.B. Seitenwände oder Gehflächen aufweist bzw. aufweisen, können die Aktionsflächen und/oder die schützenden Dachflächen vergrößert und/oder eine Erreichbarkeit von nebengeordneten Einrichtungen oder bei Booten vom Land vereinfacht werden.
Es ist wichtig, daß zur Versorgung mit elektrischer Energie im Grundkörper ein Stromerzeugungsaggregat oder ein Anschlußmittel an eine außenliegende, z.B. landgebundene Stromversorgung, z.B, zur Anspeisung der Beleuchtungseinrichtung, angeordnet ist.
Insbesondere für Bühnen, Versammlungs- und Bewirtungsstätten ist es von Vorteil, wenn der Grundkörper zugeordnete Nebenräume wie z.B. Umkleideräume und dergleichen aufweist.
Sowohl für eine Ortsbindung als auch für einen Zusammenhalt von einer aus mehreren schwimmenden Teilen bestehende Einrichtung ist es vorteilhaft, wenn der als Schiffsrumpf ausgebildete Grundkörper Vorrichtungen zur Befestigung und/oder Verankerung desselben an festem Land, an Grund, an Stegen oder Schiffen besitzt und gegebenenfalls Einrichtungen für eine horizontale Stabilisierung der Plattform aufweist Auf einfache Weise können dadurch großflächige Veranstaltungs- bzw. Austellungseinrichtungen, gegebenenfalls mit einer Mehrzahl von unterschiedlichen Aktionsbereichen, gebildet werden. Für eine Aufstellung oder Separierung der Teile zur Ortsveränderung ist lediglich ein Lösen der Befestigungsmittel erforderlich.
Zur Bildung von erweiterten Aktionsflächen ist vorgesehen, daß der Grundkörper mit zumindest einem weiteren Grundkörper und/oder mit dem Land bzw. Grund verbunden ist und ausziehbare und/oder vorzugsweise zu einer Ebene ausklappbare, insbesondere überbrückende Teile, zum Beispiel Plattformteile, Gehflächen, Stege, Brücken und dergleichen zur Bildung eines großflächigen Veranstaltungszentrums aufweist.
Zu einer vorteilhaften Variante kann zum Beispiel für eine Nebenbühne oder eine Flächengliederung oder dergleichen vorgesehen sein, daß zumindest ein Teil der Plattform gegenüber dem Grundkörper mit zugeordnetem Abstützmittel höhenverstellbar ist.
Eine Singspieleinrichtung nach Art eines Musiktheaters läßt sich vorteilhaft erreichen, wenn zumindest ein Teil eines und/oder eines mit diesem verbundenen weiteren Grundkörpers unter Bildung eines nach oben offenen Tiefraumes, zum Beispiel für einen Orchestergraben, abdeckungsfrei bzw. frei von einer Plattformfläche ist.
Wenn gemäß einer weiteren bevorzugten Form die Dachaufbauten und/oder die Plattformen und/oder die Seitenwände bei nebeneinander und/oder hintereinander angeordneten einzelnen Veranstaltungseinrichtungen miteinander verbunden sind, wird eine Unabhängigkeit der Veranstaltung vom Wetter und/oder eine gefahrlose Begehung großer Flächen möglich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich jeweils einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen schematisch
Fig. 1 ein Veranstaltungsboot in Ansicht
Fig. 2 ausklappbare Dachverlängerungen und Plattformerweiterungen an einem derartigen
Boot
Fig. 3 Teile einer schwimmenden Veranstaltungseinrichtung in einer Grund- sowie
Hochposition des Dachaufbaues
Fig. 4 eine für Musiktheater gestaltete Bühnen- Orchesterkombination aus zwei Booten im
Schnitt
Fig. 5 einen abgedeckten großflächigen ebenen Ausstellungs- oder Veranstaltungsraum im
Schnitt
Fig. 1 zeigt schematisch in vereinfachter Darstellung eine Bühne auf einem Kahn. Dabei ist auf einem Basisteil oder Schiffsrumpf 2 eine Plattform bzw. Aktionsfläche 32 in im wesentlichen waagrechter Lage angeordnet. Ein Bühnenaufbau besteht hier lediglich aus einem Dachaufbau 3', welcher von Säulen 4 abgestützt ist. Durch vier im Rechteck angeordnete Säulen 4 wird einerseits eine hohe Stabilität eines begehbaren Daches mit den integrierten Anlagen erreicht, andererseits ist es möglich, eine Verkleidung zur Bildung eines dekorativen Bühnenportals im Bereich einer Plattformkante oder einer vorderen Begrenzung einer Aktionsfläche 23 anzuordnen. Ein Vorhang 3

Claims (15)

  1. AT 406 068 B und eine Obermaschinerie einer Bühnenanlage mit Zügen und Beleuchtungsmitteln sind im Dachaufbau 3' integriert. Eine gegebenenfalls hydraulische Teleskopausführung der Säulen 4 ermöglicht es, für eine Ortsveränderung ein Absenken des Dachaufbaues von einer Hochposition 3' in eine Grund- oder Verfahrposition 3 (strichliert dargestellt) vorzunehmen. Eine Vergrößerungsmöglichkeit eines Dachaufbaues und einer Plattform 23 zeigt schematisch Fig. 2. Von einer Verfahrposition eines Veranstaltungsbootes 1 kann hiezu ein Dachaufbau in eine Hochposition 3' angehoben und durch ein Aus- bzw. Aufklappen von dafür vorgesehenen Flächen 3T und 5" eine Vergrößerung des Daches und der Plattform 23 erreicht werden. Fig. 3 zeigt einen Schleppkahn, welcher auch als Vortrags- oder Ausstellungsstätte vorteilhaft ersetzbar ist. Ein Veranstaltungsboot 1 besteht daher wieder aus einem Basisteil oder Schiffsrumpf 2 und einem Steuerhaus 21 mit einer Sichtlage 22 eines Steuermannes. Der rechte Bildteil stellt schematisch in prinzipieller Form eine Grund- oder Verfahrposition und der linke Bildteil, nach der senkrechten Strich-Punkt-Linie, eine Hochposition von Aufbauten einer Veranstaltungseinrichtung im betriebsbereiten Zustand dar. In einer Verfahrposition befindet sich ein höchster Punkt eines Dachaufbaues 3 unterhalb einer Rundsichtebene eines Steuermannes 22, wobei Wandelemente 32 und Plattformelemente 5 zusammengeklappt nahe an einem bzw. nahe an zwei Abstützmittel(n) 4 angeordnet sein können. Soll nun eine Hochposition 3' mit einer vollen Ausdehnung der Aus- und Zubauten vorliegen, so werden Erweiterungssegmente 5 für eine Vergrößerung 5' der Plattform 23 zum Beispiel doppelt ausgeklappt 51,52. Seitenwände 32' können nach einem gleichen Ausfalt- bzw. Klapp-Prinzip 321, 322 aufgestellt werden, wobei auch eine Rück- und eine Vorderwand einer Veranstaltungseinrichtung 1 derart erstellbar sind. In Fig. 4 ist eine Musiktheater-Vorführeinrichtung, bestehend im wesentlichen aus einem Schauspiel zugeordneten Teil 1 und einem sogenannten Orchesterteil 1", welche Teile miteinander über Vorrichtungen 26 verbunden sind und eine Verankerung 27 mit dem Land aufweisen, prinzipiell veranschaulicht. Auf einem schrägen Landbereich ist beispielsweise eine Zuschauerfläche B vorgesehen, wogegen für eine Musiktheater-Vorführung, zum Beispiel Musical oder Show, ein auf dem Wasser A schwimmender, aus zwei Kähnen bzw. aus zwei Schiffsrümpfen 2, 2" gebildeter Darbietungsbereich geschaffen ist. Der Schauspielteil 1 besitzt zum Beispiel eine durch geeignete Vorrichtungen angehobene erhöhte Aktionsfläche 23, welche sich teilweise im Orchesterteil 1" fortsetzt. Unterhalb der Aktionsplattform 23 befinden sich gegebenenfalls zugeordnete Nebenräume 24, beispielsweise Garderoben, Bereitschaftsräume und dergleichen, welche mittels Stiegen mit einem Darbietungsraum in Verbindung stehen. Der Orchesterteil 1" besitzt eine mittels höhenverstellbaren Stützeinrichtungen absenkbare Plattform zur Bildung eines Tiefraumes 25" für zum Beispiel Musiker und Dirigenten. Ein verstellbarer Dachaufbau 3' kann, wie schematisch gezeigt, in eine Schrägposition 3'" in Querrichtung zum Beispiel durch unterschiedliche Höhenpositionen der Säulen 4 geschwenkt werden, so daß vom Zuschauerraum B eine verbesserte Sicht gegeben ist. Einer derartigen Schwenkung wird auch durch eine entsprechende Gestaltung der Obermaschinerie im Dachaufbau 3', zum Beispiel drehbare oder schwenkbare Schienen der Züge und dergleichen Rechnung getragen. Fig. 5 zeigt eine großflächige Versammlungsstätte oder einen Ausstellungsraum, welche bzw. welcher durch zwei miteinander über Vorrichtungen 26 verbundene Veranstaltungsboote 1,1" gebildet wird und eine durchgehende Plattform 23, 23" aufweist. Seitenwände und eine Rückwand 32' sind beispielsweise in einer Klappbauweise gestaltet, wogegen eine Verbindung von beiden Dachaufbauten 3', 3" durch ein Ausfahren von Teilen bewerkstelligt ist. Patentansprüche: 1. Ortsveränderbare, von Wasser getragene Veranstaltungseinrichtung (1), vorzugsweise Veranstaltungsboot, im wesentlichen bestehend aus einem Grundkörper oder Basisteil (2) mit zumindest einer Plattform oder Aktionsfläche (23), einem Dachaufbau (3'), Abstützungsmittel (4) für den Dachaufbau, gegebenenfalls Seitenwänden (32'), Rückwand, Vorderwand, Vorhang, Verkleidungen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachaufbau (3,3') gegenüber dem Grundkörper (2) höhenverstellbar ist, eine unterste Grund- oder Verfahr-Position (3) sowie eine oberste oder Hochposition (3') aufweist und in 4 AT 406 068 B diesem Bereich in jeder Höhe bzw. mit jedem Abstand von der Plattform (23) des Grundkörpers (2) feststellbar ist.
  2. 2. Veranstaltungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachaufbau in eine im Bereich der Grund- oder Verfahr-Position (3) gelegenen Höhenposition außerhalb des Sichtbereiches eines Steuermannes verstellbar ist bzw. eine Rundumsicht (22) eines Steuerorganes, z.B. Bootsmann, uneingeschränkt oder zumindest nicht wesentlich eingeschränkt ist.
  3. 3. Veranstaltungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachaufbau (3,3',3") oder darauf verfahrbare Trageeinrichtungen Beleuchtungseinrichtungen beinhaltet(en), welche gegebenenfalls in ihrer Strahlrichtung einstellbar, vorzugsweise durch Schwenkmittel gesteuert einstellbar sind.
  4. 4. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachaufbau (3,3') begehbar ist und eine sogenannte Obermaschinerie einer Bühnenanlage, z.B. Lattenzüge und/oder Punktzüge und/oder Prospektzüge und/oder Projektionswände und dergleichen mit elektrischem, hydraulischem, elektromechanischem und dergleichen Antrieb, beinhaltet.
  5. 5. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachaufbau (3.3',3") mit höhenverstellbaren Säulen (4). zum Beispiel zwei, vorzugsweise vier, gegebenenfalls hydraulische, spindelgetriebene, seilgezogene oder dergleichen, Teleskopsäulen, welche auf dem Grundkörper (2,2”) abgestützt sind, verbunden ist.
  6. 6. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachaufbau (3,3') seitlich von Doppelscherenhebevorrichtungen, welche gegebenenfalls einen Spindeltrieb aufweisen, getragen ist.
  7. 7. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachaufbau (3') zur Plattform (23) mittels Schwenklager am Abstützungsmittel (4) schräg oder schiefwinkelig (3,n) feststellbar ist.
  8. 8. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der höhenverstellbare Dachaufbau (3) und/oder der Grundkörper (2) bzw. dessen Plattform (23) ausziehbare oder schwenkbare Teile zur Seite und/oder nach vome und/oder nach hinten, z.B. Dachverlängerungen (31', 3") und dergleichen und/oder ausklappbare Teile, z.B. Seitenwände (32') oder Gehflächen (5‘) aufweist bzw. aufweisen.
  9. 9. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Versorgung mit elektrischer Energie im Grundkörper (2) ein Stromerzeugungsaggregat oder ein Anschlußmittel an eine außenliegende, z.B. landgebundene Stromversorgung, z.B. zur Anspeisung der Beleuchtungseinrichtung, angeordnet ist.
  10. 10. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) zugeordnete Nebenräume (24) wie z.B. Umkleideräume und dergleichen aufweist
  11. 11. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) Vorrichtungen (26) zur Befestigung und/oder Verankerung desselben an festem Land (27), Grund, Stegen oder Schiffen und gegebenenfalls Einrichtungen für eine horizontale Stabilisierung der Plattform aufweist.
  12. 12. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Plattform (23, 23") gegenüber dem Grundkörper (2,2") mit zugeordnetem Abstützmittel höhenverstellbar ist.
  13. 13. Veranstaltungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schiffsrumpf ausgebildete Grundkörper (1) mit zumindest einem weiteren Grundkörper (1") und/oder mit dem Land (B) bzw. Grund verbunden ist und ausziehbare und/oder vorzugsweise zu einer Ebene ausklappbare, insbesondere überbrückende Teile, zum Beispiel Plattformteile, Gehflächen (23"), Stege, Brücken und dergleichen zur Bildung eines großflächigen (23,23") Veranstaltungszentrums aufweist.
  14. 14. Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil eines und/oder eines mit diesem verbundenen weiteren Grundkörpers 5 AT 406 068 B (2") unter Bildung eines nach oben offenen Tiefraumes (25"), zum Beispiel für einen Orchestergraben, abdeckungsfrei bzw. frei von einer Plattformfläche (23, 23") ist.
  15. 15. Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachaufbauten (3',31', 3",3"') und/oder die Plattformen (23, 23", 5') und/oder die Seitenwände (32') bei nebeneinander und/oder hintereinander angeordneten einzelnen Veranstaltungseinrichtungen (1,1") miteinander verbunden sind. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 6
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10040503A1 (de) * 2000-08-18 2002-03-07 Art Concerts Gmbh Modulsatz zum Aufbauen einer Veranstaltungs-Arena

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