AT400558B - Verfahren und vorrichtung zum aufrollen und wickeln einer bahn - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum aufrollen und wickeln einer bahn Download PDF

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AT400558B
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Description

AT 400 558 B
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufrollen einer Bahn, in dem die Bahn auf einer Hülse aufgerollt wird, wobei sie von einer ersten Tragwalze und einer zweiten Tragwalze getragen wird, von denen wenigstens eine eine aus einer Riemenwalzenkonstruktion gebildete Tragwalze ist, und von einer Anpreß-walze an die aufgewickelte Bahnrolle gedrückt wird, in welchem Verfahren die fertige Bahnrolle mit Hilfe 5 einer Absenkvorrichtung entfernt wird, so daß zum Teil im wesentlichen gleichzeitig mit der Absenkbewegung der Rolle eine neue Hülse an den maulförmigen Spalt zwischen der ersten Tragwalze und der zweiten Tragwalze gebracht wird, und daß die Bahn abgetrennt und das abgetrennte Ende der Bahn an der Hülse befestigt wird und in welchem Verfahren zum Entfernen der fertigen Rolle und zum Beginnen einer neuen Aufrollung das Aufrollen angehalten wird und die Anpreßwalze von der fertigen Rolle nach oben abgehoben io und bezüglich der fertigen Rolle verschoben wird.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zum Wickeln der Bahn auf die Hülse, zu welcher Vorrichtung eine erste Tragwalze, eine zweite Tragwalze, von denen wenigstens eine Tragwalze eine aus einer Riemenwalzenkonstruktion gebildete Tragwalze ist, und eine gegen die auf die Hülse zu wickelnde Bahnrolle drückende Anpreßwalze gehört, wobei die erste Tragwalze mit der Rolle einen ersten Pressen-15 spalt und dementsprechend die zweite Tragwalze mit der Rolle einen zweiten Pressenspalt bildet, und von den beiden genannten Tragwaizen wengistens eine, eine angetriebene Tragwalze ist, die ausgeführt ist, die Hülse und die auf sie zu wickelnde Rolle zu drehen, und die Bahn mit der Vorrichtung abgetrennt und das abgetrennte Ende der Bahn an der Hülse befestigt wird, und welche Vorrichtung eine Antriebsvorrichtung ist, die ausgeführt ist, den Befestigungsarm der Anpreßwalze um dessen Befestigungspunkt zu schwenken, 20 eine Antriebsvorrichtung ist, die ausgeführt ist, die Lage der zweiten Walze der Riemenwalzenkonstruktion in Höhenrichtung zu verändern, eine Absenkvorrichtung und eine Trennschneide hat, die um die Anpreßwalze schwenkbar ist.
Beim Aufrollen einer Bahn muß in Veränderungssituationen der Bahn immer die große und schwere sogenannte Tambourwalze angehalten werden und nach dem Transport der Hülse oder Hülsen zum 25 Tragwalzenroller muß die Tambourwalze wieder in Gang gesetzt werden. Bei den heutigen Rollgeschwindigkeiten von ca. 2000 m/min verursacht das Bremsen der großen und schweren Tamböurwalze Verschleiß an der Konstruktion und das Anhalten nimmt Zeit in Anspruch. Das Wiederingangsetzen der großen und schweren Tambourwalze erfordert viel elektrische Energie. Gegenwärtig beträgt die Wechselzeit beim Bahnrollen bei Anwendung von maschinellen Lösungen ca. 30 Sekunden und beim manuellen Hüisenein-30 setzen ca. 2 Minuten.
Bezüglich des Standes der Technik wird auf die finnische PS 63.918 hingewiesen, in der eine Anwendung zum Aufrollen einer Papier- oder ähnlichen. Bahn auf eine Rollen- oder ähnliche Hülse in einem Tragwalzenroller beschrieben ist. Zu dem Tragwalzenroller gehören Tragwalzen und eine die zubildende Bahnrolle gegen die Tragwalzen haltende Anpreßwalze oder dergleichen, Geräte zum Transport der neuen 35 Rollenhülse während der Endphase der vorherigen Bahnrollenwicklung zwischen diese Bahnrolle und die Tragwalzen, eine Bahnabtrennvorrichtung sowie Geräte zum Weitertransport der fertigen Bahnrolle aus dem Bereich zwischen den Tragwaizen und der Anpreßwalze. In dieser bekannten Lösung sind weiter Geräte zur Führung des abgetrennten Endes der Bahn um die neue Rollenhülse herum vorhanden, die aus um die Rollenhülse angeordneten Leitvorrichtungen bestehen, die angebracht sind, um derart ausgerichtete Druck-40 iuftstrahlen zu erzeugen, daß diese die Bahn in jedem Bereich zwischen den auf die Rollenhülse wirkenden Pressenspalten dicht um die Rollenhülse führen.
In der finnischen PS 49.276 ist ein Verfahren zum Aufrollen einer Bahn beschrieben, in dem die Bahn, von einer ersten Tragwalze und einer zweiten Tragwalze getragen und von einer oberseitigen Anpreßwalze gegen die zu wickelnde Bahnrolle gepreßt, auf eine Hülse gewickelt wird. Die fertige Bahnrolle wird mit 45 einer Absenkvorrichtung entfernt und zum Teil im wesentlichen gleichzeitig mit der Absenkbewegung der Rolle wird eine neue Hülse in den maulförmgien Spalt zwischen der ersten Tragwalze und der zweiten Tragwalze befördert. Die Bahn wird, ohne daß sie angehalten wird, abgetrennt und das abgetrennte Ende der Bahn wird an der Hülse befestigt. Es wird begonnen, die Bahn unterhalb des von den Tragwaizen gebildeten maulförmigen Spaltes zu einer neuen Rolle aufzurollen, wobei sie von einer unterseitigen 50 Anpreßwalze gestützt wird, wonach die neue Rolle mit Hilfe der unterseitigen Anpreßwalze durch den sich zwischen den Tragwaizen öffnenden maulförmigen Walzenspalt befördert wird.
In der finnischen PS 72 096 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufrollen beschrieben. In diesem bekannten Verfahren wird die Bahn, getragen von einer ersten Tragwalze und einer zweiten Tragwalze und von einer oberseitigen Anpreßwalze gegen die zu wickelende Rolle gepreßt, auf eine Hülse 55 aufgerollt. Die fertige Bahnrolle wird mit Hilfe einer Absenkvorrichtung entfernt. Zum Teil mit der Absenkbewegung, im wesentlichen gleichzeitig, wird die neue Hülse in den maulförmigen Spalt zwischen der ersten Tragwalze und der zweiten Tragwalze transportiert. Die Bahn wird abgetrennt, vorteilhaft ohne die Bahn anzuhalten, und daß abgetrennte Ende der Bahn wird an der Hülse befestigt. Die fertige Rolle wird mit Hilfe 2
AT 400 558 B von wenigstens zwei Absenkwalzen in die herabgelassene Position gebracht derart, daß die Absenkwalzen an ihrer Bewegungsbahn entlang angehoben werden, um die fertige Bahn entgegenzunehmen, wobei die Absenkwalzen die Rolle berühren, nachdem sie auf die richtige Oberflächengeschwindigkeit beschleunigt worden sind.
Die DE-OS 31 41 413 offenbart eine Trägerrollen-Aufrollvorrichtung, in welcher eine neue Hülse in den Raum gebracht wird, der durch die Trägerrollen und eine fertige Rolle gebildet wird. Weiters offenbart dieser Vorhalt die Tatsache, daß, um das Aufrollen auf einer neuen Rolle zu beginnen, eine Reiterrolle oder eine Anpreßwalze von der fertigen Rolle abgehoben wird und bezüglich der fertigen Rolle verschoben wird. Weiters ist aus diesem Vorhalt bekannt, eine fertige Rolle mit Hilfe einer Stoßvorrichtung zu verlagern.
Der größte Nachteil bei den entsprechenden bisher bekannten Verfahren und Vorrichtungen bestand darin, daß die Qualität der Wicklung nicht genügend gut beherrscht werden konnte. Ebenso sind beim Herunterlassen der Rolle Probleme aufgetreten und vielfach ist die Rolle beim Herunterlassen beschädigt worden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Verbesserung gegenüber den bisher bekannten Aufrollverfahren zu schaffen. Im einzelnen hat die Erfindung zur Aufgabe, ein Verfahren 2u schaffen, das die Beherschung der Wickelqualität und das Herablassen der fertigen Rolle derart ermöglicht, daß die im vorstehenden genannten Nachteile vermieden werden. Eine Aufgabe der Erfindung besteht auch darin, ein Verfahren zu schaffen, in dem die große und schwere Tambourwalze überhaupt nicht oder nur für sehr kurze Zeit angehalten zu werden braucht. Die übrigen Ziele des erfindungsgemäßen Verfahrens und die damit erreichbaren Vorteile gehen aus der Beschreibung der Erfindung hervor.
Die Ziele der Erfindung werden mit einem Verfahren erreicht, für welches im wesentlichen charakteristisch ist, daß die Anpreßwalze relativ zur fertigen Rolle zurückgesetzt wird, die Riemenwalzenkonstruktion in seitlicher Richtung versetzt wird und eine neue Hülse in den von der ersten Tragwalze, der ersten Walze der Riemenwalzenkonstruktion und der fertigen Rolle begrenzten Raum gebracht wird, die Riemenwalzenkonstruktion in Seitenrichtung zurück und die Anpreßwalze zur neuen Hülse gesetzt wird, wobei die Anpreßwalze zugleich ausgeführt ist, die fertige Rolle von der ersten Tragwalze wegzustoßen, und daß im wesentlichen gleichzeitig die zweite Tragwalze der Riemenwalzenkonstruktion in Höhenrichtung heruntergelassen wird, wobei die Rolle angeordnet ist, sich in die Absenkvorrichtung zu bewegen. Gemäß der Vorrichtung ist erfindungsgemäß bei einer Antriebsvorrichtung vorgesehen, daß sich in der Vorrichtung eine Antriebsvorrichtung befindet, die ausgeführt ist, die Riemenwalzenkonstruktion in seitlicher Richtung zu versetzen. Für das alternative Verfahren der Erfindung' ist im wesentlichen charakteristisch, daß zum Entfernen der fertigen Rolle und zum Beginnen einer neuen Aufrollung das Aufrollen auf die Änderungsyvechselgeschwin-digkeit verzögert wird und die Anpreßwalze von der fertigen Rolle nach oben abgehoben und bezüglich der fertigen Rolle zurückgesetzt wird, die Riemenwalzenkonstruktion· in seitlicher Richtung versetzt wird und eine neue Hülse in den von der ersten Tragwalze, der ersten Walze der Riemenwalzenkonstruktion und der fertigen Rolle begrenzten Raum gebracht wird, die Riemenwalzenkonstruktion in Seitenrichtung zurück und die Anpreßwalze zur neuen Hülse gesetzt wird, wobei die Anpreßwalze zugleich ausgeführt ist, die fertige Rolle von der ersten Tragwalze weg zu stoßen, und daß im wesentlichen gleichzeitig die zweite Tragwalze der Riemenwaizenkonstruktion in Höhenrichtung heruntergelassen wird, wobei die Rolle angeordnet ist, sich in die Absenkvorrichtung zu bewegen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht außerdem darin, die bisher bekannten Vorrichtungslösungen zu verbessern. Ziel der Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, die das Aufrollen der Bahn ermöglicht, ohne die große und schwere Tambourwalze anhalten zu müssen oder mit der die Tambourwalze nur für sehr kurze Zeit angehalten zu werden braucht.
Die Ziele der Erfindung werden mit einer Vorrichtung erreicht, für die im wesentlichen charakteristisch ist, daß sich in der Vorrichtung eine um die Anpreßwalze schwenkbar angebrachte Trennschneide und eine erste Antriebsvorrichtung befindet, die ausgeführt ist, die Riemenwaizenkonstruktion in seitlicher Richtung zu versetzen, und eine zweite Antriebsvorrichtung befindet, die ausgeführt ist, die Lage der zweiten Walze der Riemenwaizenkonstruktion in Höhenrichtung zu verändern.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der Vorrichtung wird eine Reihe bedeutender Vorteile erzielt. Mit dem Verfahren und der Vorrichtung der Erfindung kann das Aufrollen der Bahn auf zuverlässige Weise beherrscht werden derart, daß die Qualität der Bahn und die Qualität der Wicklung sehr gut aufrechterhalten werden. Desgleichen wurde das Herunterlassen der fertigen Rolle derart gelöst, daß die fertige Rolle vor Beschädigungen geschützt wird. Die Wechselzeit der Rolle verkürzt sich bedeutend, weil, mit dem Verfahren und der Vorrichtung der Erfindung die große und schwere Tambourwalze nicht angehalten zu werden oder nur für eine sehr kurze Zeit angehalten zu werden braucht. Im vorangehenden Fall kann die Bahn bei Bedarf von der Papiermaschine direkt zum Tragwalzenroller gefahren werden, wobei 3
AT 400 558 B eine gute Qualität der aufgewickeiten Rolle erreicht wird, weil dank der kontinuierlichen Arbeitsweise eine etwas niedrigere Wickelgeschwindigkeit verwendet werden kann, was nachteilige Luftströmungen und dgl. während des Aufrollvorgangs verringert. Auch die Ausschußmenge nimmt ab, weil die Bahn nicht zuerst auf eine Tambourwalze gerollt zu werden braucht. Zum Aufrollen werden weiter weniger Maschinen und diese bedienendes Personal gebraucht, womit die Kosten auch bedeutend reduziert werden.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf einige in den Figuren der beigefügten Zeichnung gezeigte, vorteilhafte Ausführungen, auf deren Einzelheiten die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist, ausführlich beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine vorteilhafte Ausführung der in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Vorrichtung in schematischer Seitenansicht in der Situation, bei der die Anpreßwalze von der fertigen Rolle nach oben abgehoben wird.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 in der Situation, bei der die die Tragwalze bildende Riemenwalzenkonstruktion zwecks Einbringens der neuen Hülse zur Seite bewegt wird.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 in der Situation, bei der die Riemenwalzenkonstruktion seitlich zurück bewegt wird.
Fig. 4 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 in der Situation, bei der die Anpreßwalze zur neuen Hülse hin bewegt wird und gleichzeitig die fertige Rolle zur Absenkvorrichtung hin stößt.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 in der Situation, bei der die fertige Rolle sich so weit von der ersten Tragwalze weg bewegt hat, daß die Abtrennvorrichtung das Abtrennen der Bahn durchführt und die neue Äufrollung beginnen kann.
Fig. 6 zeigt eine zweite vorteilhafte Ausführung der in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Vorrichtung in schematischer Seitenansicht in der Situation, bei der die Anpreßwalze von der fertigen Rolle nach oben abgehoben wird.
Fig. 7 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 6 in der Situation, bei der die die Tragwalze bildende Riemenwalzenkonstruktion zwecks Einbringens der neuen Hülse zur Seite bewegt wird.
Fig. 8 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 6 in der Situation, bei der die Riemenwalzenkonstruktion seitlich zurück bewegt wird.
Fig. 9 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 6 in der Situation, bei der sich die Anpreßwalze zur neuen Hülse hin bewegt und gleichzeitig die fertige Rolle zur Absenkvorrichtung hin stößt.
Fig. 10 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 6 in der Situation, bei der die fertige Rolle sich so weit von der ersten Tragwalze weg bewegt hat, daß die Abtrennvorrichtung das Abtrennen der Bahn durchführt und die neue Aufrollung beginnen kann. ln der Ausführung nach Fig. 1 bis 5 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung allgemein mit Bezugszeichen 10 bezeichnet. Bei dieser Ausführung gehört zur Vorrichtung 10 eine erste Tragwalze 11 und eine zweite Tragwalze 12, zwischen denen in dem von diesen gebildeten maulförmigen Spalt die Bahn P auf die Hülse gerollt worden ist, womit die Bahn P die fertige Rolle 13 bildet. Zur Vorrichtung 10 gehört weiter die Anpreßwalze 14 sowie die Absenkvorrichtung 15, die in dieser Ausführung eine Kippvorrichtung ist. Zur Vorrichtung 10 gehört außerdem ein Hülsenbringer 16, der unterhalb des maulförmigen Spaltes zwischen Tragwalze 11 und Tragwalze 12 angebracht ist. Der Hülsenbringer 16 ist ausgeführt, Hülsen 17 aus der Lage nach Fig. 1 in die Lage nach Fig. 3 zu bringen.
Bei dieser Ausführung Ist die zweite Tragwalze 12 eine sog. aus einer Riemenwalzenkonstruktion gebildete Tragwaize. Zur Riemenwalzenkonstruktion gehört eine erste Tragwalze 18, eine zweite Tragwalze 19 und ein Riemen 20. Außerdem gehören bei dieser Ausführung zur Riemenwalzenkonstruktion 12 an Befestigungsstücken 24 und 25 gelenkig angebrachte Hebelarme 21 und 22, die in Gelenkpunkten 23 gelenkig befestigt sind. Das aus den Hebeln 21 und 22 sowie deren Befestigungsstücken 24 und 25. gebildete Schrägviereck kann mit dem Zylinder 26 bewegt werden. Bei dieser Ausführung ist der Zylinder 26 ausgeführt, auf das Befestigungsstück 24 zu wirken. Auf das Befestigungsstück 25 zu wirken angebracht ist ein Zylinder 27, mit dem die Lage der zweiten Walze 19 der Riemenwalzenkonstruktion 12 in Höhenrichtung geändert werden kann. Die Tragkonstruktion der Anpreßwalze 14 ist mit Bezugszeichen 28 bezeichnet und der Arm, an dem die Tragkonstruktion 28 beweglich angebracht ist, hat das Bezugszeichen 29. Der Arm 29 kann mit Hilfe des Zylinders 29a um den Befestigungspunkt 29b des Armes 29 geschwenkt werden. Dementsprechend ist der Zylinder 28a angebracht, die Tragkonstruktion 28 und gleichzeitig die Anpreßwalze 14 in Richtung des Pfeiles A zu bewegen.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 in der Ausführung nach Fig. 1 bis 5 ist folgende. In der Situation nach Fig. 1 ist die Vorrichtung bereit zum Änderungswechsel und die fertige Rolle 13 hat die gewünschte Rollengröße erreicht. Dabei ist der Aufrollbetrieb gestoppt. Die Anpreßwalze 14 hebt sich nach oben hin von der fertigen Rolle 13 ab und bewegt sich in der durch Pfeil A gekennzeichneten Weise von der fertigen Rolle 13 aus gesehen nach hinten weg. Die neue Hülse 17 wartet im Hülsenbringer 16 darauf 4
AT 400 558 B eingefahren zu werden. Die Hülsenschlösser 30 öffnen sich und fallen in die untere Position.
In der Situation nach Fig. 2 wird die Riemenwalzenkonstruktion 12 mit Hilfe des Zylinders 26 zum Einsetzen der Hülse 17 versetzt, wobei sich das aus den Hebeln 21 und 22 sowie deren Befestigungsstük-ken 24 und 25 gebildete System in die in Fig. 2 gezeigte Lage bewegt. Die Hülse 17 wird mit dem 5 Hülsenbringer 16 zwischen der ersten Tragwalze 11 und der ersten Tragwalze 18 der Riemenwalzenkonstruktion 12 unter die fertige Rolle 13 gesetzt. Die Anpreßwalze 14 wartet hinter der fertigen Rolle 13 in der Position nach Fig. 2.
In der Situation nach Fig. 3 wird die Riemenwalzenkonstruktion 12 zurückgesetzt und die neue Hülse 17 bleibt in dem von der ersten Tragwalze 11, der ersten Walze 18 der Riemenwalzenkonstruktion 12 und der io fertigen Rolle 13 begrenzten Raum. Danach schließen sich die Hülsenschlösser 30 und der Hülsenbringer 16, der die neue Hülse oben gehalten hat, wird zwischen der ersten Tragwalze 11 und der ersten Walze 18 der Riemenwalzenkonstruktion 12 hindurch nach unten befördert. Danach kann mit dem Entfernen der fertigen Rolle 13 begonnen werden.
In der Situation nach Fig. 4 bewegt sich die Anpreßwalze 14 in Richtung des Pfeiles B auf die neue 15 Hülse 17 zu, d.h. nach unten und stößt gleichzeitig die fertige Rolle 13 von der ersten Tragwalze 11 weg. Dabei rollt die fertige Rolle 13 auf die Kippvorrichtung 15 zu. Gleichzeitig wird die zweite Walze 19 der Riemenwalzenvorrichtung 12 mit Hilfe des Zylinders 27 herabgelassen. Durch dieses Verfahren wird ermöglicht, daß das Herunterlassen der fertigen Rolle 13 so weich wie möglich erfolgt.
In der Situation nach Fig. 5 ist die fertige Rolle 13 so weit von der ersten Tragwalze 11 entfernt, daß die 20 um die Anpreßwalze 14 schwenkbar angebrachte Trennschneide 31 einschwenkt und die Bahn P abtrennt. Gleichzeitig ist die fertige Rolle 13 frei zum Wegrollen in die Kippvorrichtung 15. Wenn die fertige Rolle 13 in die Kippvorrichtung 15 gerollt ist, kann die Riemenwalzenkonstruktion 12 in ihre obere Lage zurückgehoben werden. Dies ist jedoch nicht unbedingt gleich zu Beginn des neuen Aufrollens nötig. Das Ende der Bahn P kann entweder mit Hilfe von Leim, doppelseitigem Klebestreifen oder durch Herumblasung um die 25 neue Hülse 17 gelegt werden. Das Befestigen des Endes der Bahn P an der neuen Hülse 17 ist seitens der Technik an sich bekannt, weshalb es in dieser Anmeldung im einzelnen nicht näher behandelt wird. Danach kann mit der neuen Aufrollung begonnen werden.
In der Ausführung nach Fig. 6 bis 10 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung allgemein mit Bezugszeichen 100 bezeichnet. Bei dieser Ausführung gehört zur Vorrichtung 10 eine erste Tragwalze 11 und und 30 eine zweite Tragwalze 12, zwischen denen in dem von diesen gebildeten maulförmigen Spalt die Bahn P auf die Hülse gerollt worden ist, womit die Bahn P die fertige Rolle 13 bildet. Zur Vorrichtung 10 gehört weiter die Anpreßwalze 14 sowie die Absenkvorrichtung 15, die in dieser Ausführung aus Absenkwalzen 15a und 15b gebildet wird. Zur Vorrichtung 10 gehört außerdem ein Hülsenbringer 16, der unterhalb des maulförmigen Spaltes zwischen Tragwalze 11 und Tragwalze 12 angebracht ist. Der Hülsenbringer 16 ist 35 ausgeführt, Hülsen 17 aus der Lage nach Fig. 6 in die Lage nach Fig. 7 zu bringen.
Bei dieser Ausführung ist die zweite Tragwälze 12 eine sog. aus einer Riemenwalzenkonstruktion gebildete Tragwalze, deren Konstruktion dieselbe ist wie bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 5.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100 in der Ausführung nach Fig. 6 bis 10 ist folgende. In der Situation nach Fig. 6 ist die Vorrichtung bereit zum Änderungswechsel und die fertige Rolle 13 hat 40 die gewünschte Rollengröße erreicht. Der Änderungswechsel erfolgt ohne Anhalten des Aufrollens wie folgt. Das Aufrollen wird auf die Änderungswechselgeschwindigkeitverzögert. Die Anpreßwalze 14 hebt sich nach oben hin von der fertigen Rolle 13 ab und bewegt sich in der durch Pfeil A gekennzeichneten Weise von der fertigen Rolle 13 aus gesehen nach hinten weg. Die neue Hülse 17 wartet im Hülsenbringer 16 darauf eingefahren zu werden. Die Hülsenschlösser 30 öffnen sich und fallen in die untere Position. 45 In der Situation nach Fig. 7 wird die Riemenwalzenkonstruktion 12 mit Hilfe des Zylinders 26 zum Einsetzen der Hülse 17 versetzt, wobei sich das aus den Hebeln 21 und 22 sowie deren Befestigungsstük-ken 24 und 25 gebildete System in die in Fig. 7 gezeigte Lage bewegt. Die Hülse 17 wird mit dem Hülsenbringer 16 zwischen der ersten Tragwaize 11 und der ersten Tragwalze 18 der Riemenwalzenkonstruktion 12 unter die fertige Rolle 13 gesetzt. Die Anpreßwalze 14 wartet hinter der fertigen Rolle 13 in der so Position nach Fig. 7.
In der Situation nach Fig. 8 wird die Riemenwalzenkonstruktion 12 zurückgesetzt und die neue Hülse 17 bleibt in dem von der ersten Tragwalze 11, der ersten Walze 18 der Riemenwalzenkonstruktion 12 und der fertigen Rolle 13 begrenzten Raum. Danach schließen sich die Hülsenschlösser 30 und der Hülsenbringer 16, der die neue Hülse oben gehalten hat, wird zwischen der ersten Tragwalze 11 und der ersten Walze 18 55 der Riemenwaizenkonstruktion 12 hindurch nach unten befördert. Danach kann mit dem Entfernen der fertigen Rolle 13 begonnen werden.
In der Situation nach Fig. 9 bewegt sich die Anpreßwalze 14 in Richtung des Pfeiles B auf die neue Hülse 17 zu, d.h. nach unten und stößt gleichzeitig die fertige Rolle 13 von der ersten Tragwalze 11 -weg. 5

Claims (12)

  1. AT 400 558 B Dabei rollt die fertige Rolle 13 auf die Absenkwalzen 15a und 15b zu. Gleichzeitig wird die zweite Walze 19 der Riemenwalzenvorrichtung 12 mit Hilfe des Zylinders 27 herabgelassen. Die Absenkwalzen 15a und 15b werden auf die Umfangsgeschwindigkeit der fertigen Rolle 13 beschleunigt, ohne daß sie ansonsten bewegt werden. Die Gegenwalze 32 ist mit Hilfe des Zylinders 34, der auf den Arm 33 wirkt, vor die fertige Rolle 13 5 gesetzt, um dort zu warten. Durch dieses Verfahren wird ermöglicht, daß das Absenken der fertigen Rolle 13 so weich wie möglich erfolgt. In der Situation nach Fig. 10 ist die fertige Rolle 13 so weit von der ersten Tragwalze 11 entfernt, daß die um die Anpreßwalze 14 schwenkbar angebrachte Trennschneide 31 einschwenkt und die Bahn P abtrennt. Gleichzeitig ist die fertige Rolle 13 frei zum Wegrollen zu den Absenkwalzen 15a und 15b. Die io Gegenwalze 32 verhindert ein zu schnelles Wegrollen der fertigen Rolle 13 von der Walze 19 der Riemenwalzenkonstruktion 12 und begleitet die Rolle 13 zu den Absenkwalzen 15a und 15b, die die Rolle 13 zum Stillstand bringen. Danach kann die Rolle 13 weiter auf den Fußboden oder einen Förderer z.B. durch Schrägstellen der Absenkwalzen 15a und 15b entfernt werden. Wenn die fertige Rolle 13 von der Walze 19 der Riemenwalzenkonstruktion 12 weggerollt ist, kann die Walze 19 der Riemenwalzenkonstruk-i5 tion 12 in ihre obere Lage zurückgehoben werden. Dies ist jedoch nicht unbedingt gleich zu Beginn desneuen Aufrollens nötig. Das Ende der Bahn P kann entweder mit Hilfe von Leim, doppelseitigem Klebestreifen oder durch Herumblasung um die neue Hülse 17 gelegt werden. Das Befestigen des Endes der Bahn P an der neuen Hülse 17 ist seitens der Technik an sich bekannt, weshalb es in dieser Anmeldung im einzelnen nicht näher behandelt wird. Danach kann mit der neuen Aufrollung begonnen 20 werden, indem die Aufrollung auf Rollgeschwindigkeit beschleunigt wird. Patentansprüche 1. Verfahren zum Aufrollen einer Bahn (P), in dem die Bahn (P) auf eine Hülse (17) aufgerollt wird, wobei 25 sie von einer ersten Tragwalze (11) und einer zweiten Tragwalze (12) getragen wird, von denen (11,12) wenigstens eine (12) eine aus einer Riemenwalzenkonstruktion gebildete Tragwalze ist, und von einer Anpreßwalze (14) an die aufgewickelte Bahnrolle (13) gedrückt wird, in welchem Verfahren die fertige Bahnrolle mit Hilfe einer Absenkvorrichtung (15) entfernt wird, so daß zum Teil im wesentlichen gleichzeitig mit der Absenkbewegung der Rolle (13) eine neue Hülse (17) in den maulförmigen Spalt 30 zwischen der ersten Tragwalze (11) und der zweiten Tragwalze (12) gebracht wird, und daß die Bahn (P) abgetrennt und das abgetrennte Ende der Bahn (P) an der Hülse befestigt wird, und in welchem Verfahren zum Entfernen der fertigen Rolle (13) und zum Beginnen einer neuen Aufrollung das Aufrollen angehalten wird und die Anpreßwalze (14) von der fertigen Rolle (13) nach oben abgehoben und bezüglich der fertigen Rolle (13) verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßwal-35 ze (14) relativ zur fertigen Rolle (13) zurückgesetzt wird, die Riemenwalzenkonstruktion (12).in seitlicher Richtung versetzt wird und eine neue Hülse (17) in den von der ersten Tragwalze (11), der ersten Walze (18) der Riemenwalzenkonstruktion (12) und der fertigen Rolle (13) begrenzten Raum gebracht wird, die Riemenwalzenkonstruktion (12) in Seitenrichtung zurück und die Anpreßwalze (14) zur neuen Hülse (17) gesetzt wird, wobei die Anpreßwalze (14) zugleich ausgeführt ist, die fertige Rolle (13) von 4o der ersten Tragwalze (11) wegzustoßen, und daß im wesentlichen gleichzeitig die zweite Tragwaize (19) der Riemenwalzenkonstruktion (12) in Höhenrichtung heruntergelassen wird, wobei die Rolle (13) angeordnet ist, sich in die Absenkvorrichtung (15) zu bewegen.
  2. 2. Verfahren zum Aufrollen einer Bahn (P), in dem die Bahn (P) auf eine Hülse (17) aufgerollt wird, wobei 45 sie von einer ersten Tragwalze (11) und einer zweiten Tragwalze (12) getragen wird, von denen (11, 12) wenigstens eine (12) eine aus einer Riemenwalzenkonstruktion gebildete Tragwalze ist, und von einer Anpreßwalze (14) an die aufgewickelte Bahnrolle (13) gedrückt wird, in welchem Verfahren die fertige Bahnrolle mit Hilfe einer Absenkvorrichtung (15) entfernt wird, so daß zum Teil im wesentlichen gleichzeitig mit der Absenkbewegung der Rolle (13) eine neue Hülse (17) in den maulförmigen Spalt so zwischen der ersten Tragwalze (11) und der zweiten Tragwalze (12) gebracht wird, und daß die Bahn (P) abgetrennt und das abgetrennte Ende der Bahn (P) an der Hülse befestigt wird, und in welchem Verfahren zum Entfernen der fertigen Rolle (13) und zum Beginnen einer , neuen Aufrollung das Aufrollen auf die Änderungswechselgewchindigkeit verzögert wird und die Anpreßwalze (14) von der fertigen Rolle (13) nach oben abgehoben und bezüglich der fertigen Rolle (13) verschoben wird, 55 dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßwalze (14) relativ zur fertigen Rolle (13) zurückgesetzt wird, die Riemenwalzenkonstruktion (12) in seitlicher Richtung versetzt wird und eine neue Hülse (17) in den von der ersten Tragwalze (11), der ersten Walze (18) der Riemenwaizenkonstruktion (12) und der fertigen Rolle (13) begrenzten Raum gebracht wird, die Riemenwaizenkonstruktion (12) in Seitenrich- 6 AT 400 558 B tung zurück und die Anpreßwalze (14) zur neuen Hülse (17) gesetzt wird, wobei die Anpreßwalze (14) zugleich ausgeführt ist, die fertige Rolle (13) von der ersten Tragwalze (11) wegzustoßen, und daß im wesentlichen gleichzeitig die zweite Tragwalze (19) der Riemenwalzenkonstruktion (12) in Höhenrichtung heruntergelassen wird, wobei die Rolle (13) angeordnet ist, sich in die Absenkvorrichtung (15) zu bewegen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei genügend großem Abstand der fertigen Rolle (13) von der ersten Tragwalze (11) die Bahn (P) mit Hilfe einer um die Anpreßwalze (14) schwenkbar angebrachen Trennschneide (31) abgetrennt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenwalzenkonstruktion (12) nach Austreten der fertigen Rolle in die Absenkvorrichtung (15) in Höhenrichtung zurück gehoben wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Absenkvorrichtung (15) einer Kippvorrichtung verwendet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Absenkvorrichtung (15) Absenkwalzen (15a, 15b) verwendet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß die Absenkwalzen (15a, 15b) beim Herablassen der fertigen Rolle (13) auf die Umfangsgeschwindigkeit der fertigen Rolle (13) beschleunigt werden.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 2, 3, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die fertige Rolle (13) beim Herablassen der fertigen Rolle (13) mit Hilfe einer Gegenwalze (32) zur Absenkvorrichtung. (15) gebracht wird.
  9. 9. Vorrichtung zum Wickeln der Bahn (P) auf die Hülse (17), zu welcher Vorrichtung (10, 100) eine erste Tragwalze (11), eine zweite Tragwalze (12), von denen (11, 12) wenigstens eine Tragwalze (12) eine aus einer Riemenwalzenkonstruktion gebildete Tragwalze ist, und eine gegen die auf die Hülse (17) zu wickelnde Bahnrolle (13) drückende Anpreßwalze (14) gehört, wobei die erste Tragwalze (11) mit der Rolle (13) einen ersten Pressenspalt und dementsprechend die zweite Tragwalze (12) mit der Rolle (13) einen zweiten Pressenspalt bildet, und von den beiden genannten Tragwalzen (11, 12) wenigstens eine eine angetriebene Tragwalze ist, die ausgeführt ist, die Hülse (17) und die auf sie zu wickelnde Rolle (13) zu drehen, und die Bahn (P) mit der Vorrichtung (10, 100) abgetrennt und das abgetrennte Ende der Bahn (P) an der Hülse (17) befestigt wird und welche Vorrichtung eine Antriebsvorrichtung (29a), die ausgeführt ist, den Befestigungsarm (29) der Anpreßwalze (14) um dessen Befestigungspunkt (29b) zu schwenken, eine Antriebsvorrichtung (27), die ausgeführt ist, die Lage der zweiten Walze (19) der Riemenwalzenkonstruktion (12) in Höhenrichtung zu verändern, eine Absenkvorrichtung (15) und eine Trennschneide (31) hat, die um die Anpreßwalze (14) schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Vorrichtung (10, 100) eine Antriebsvorrichtung (26) befindet, die ausgeführt ist, die Riemenwalzenkonstruktion (12) in seitlicher Richtung zu versetzen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkvorrichtung (15) aus einer Kippvorrichtung gebildet wird. ·
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkvorrichtung (15) aus Absenkwalzen (15a, 15b) gebildet wird, die derart ausgeführt sind, daß sie beim Herunterlassen der fertigen Rolle (13) auf die Umfangsgeschwindigkeit der fertigen Rolle (13) beschleunigt werden können.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10, 100) eine Gegenwalze (32) hat, die ausgeführt ist, die fertige Rolle (13) zur Absenkvorrichtung (15) zu bringen. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen 7
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